- Was macht ihr gegen Nervosität/Ängste? Beitrag #41
Karamellogramm
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Hehe, auch euch ein dickes "Danke"!
Heinemanns, das denke ich mir im Nachhinein auch. Ich, die sonst nicht ein Wort außer vllt. "Hallo" herausbekommt, wenn sie jemanden neues trifft...
Babolilu, das kommt mir alles so unangenehm bekannt vor... Ich muss dazu sagen, ich wurde nie geschlagen. Das ist natürlich noch mehr als eine Spur heftiger. Aber dieses Selbstbewusstsein-Kleinhalten väterlicherseits kenne ich auch mehr als gut. Es ist ärgerlich, dass man unter den Folgen so lange zu leiden und zu kämpfen hat. Ich habe mich jedoch, auch mit Hilfe meines Freundes, dazu entschlossen, mir davon nichts mehr verbauenzulassen. Blöderweise weiß das bisher halt nur mein Verstand, wie Heinemanns es auch treffend beschreibt. Aber dieses Gefühl und die sch... körperlichen Beschwerden sind mittlerweile so automatisiert und mit solchen Situationen verknüpft, dass sie sich nicht einfach mittels Verstand abstellen lassen. Dennoch: Ich arbeite daran. Finde es toll, dass du das genauso siehst und dass du auch so unterstützt wirst! Einfach immer am Ball bleiben, wir schaffen das! *Optimismus verteil*
Also, zum Ablauf: Ursprünglich sollte es um zwölf losgehen, mein Fahrlehrer wollte mich aber gegen zehn nochmal genauer informieren. Tja, ich saß um halb zwölf hier und hatte noch nichts gehört. Ich habe mich sowieso schon seit nachts - ich sag es mal unverblümt - jede Stunde übergeben, bis mein Bauch nur noch schmerzte, mein Kopf dröhnte usw.; es war abwechselnd heulen und per Telefon Leute anmaulen angesagt, weil die es gefälligst hätten lindern sollen... :uups:
Nun, letztendlich holte mich mein Lehrer um 12.40 Uhr hier ab und ich fuhr dann zum TÜV-Gelände. Wo ich dann bis 13.20 noch auf den Prüfer warten musste. :eusa_doh:Immerhin konnte ich so aber noch meinen Fahrlehrer über ein paar meiner Wissenslücken ausquetschen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Wir fuhren für gut 50 Minuten durch die Stadt samt Stop-Schild, zig Ampeln, rückwärts/seitwärts einparken, Fußgängerüberweg, rechts vor links, abknickende Vorfahrt, Wenden, Bahnübergang und anschließend nochmal rauf auf die Bundesstraße, wo ich dann noch überholte. Und das war es dann auch schon... Das Übliche quasi. Ich hatte mir so einen Kopf gemacht vorher, argh.
Kurz vor Ende sagte der Prüfer: "Sie finden den Weg zum TÜV-Gelände?", woraufhin mir ein vorletztes Mal das Herz in die Hose rutschte. Als wir dann standen, glotzte er mich mit völlig neutraler Miene an und meinte: "Und?" Da rutschte es noch eine Etage tiefer.
Ich: "Sagen sie's mir einfach, bitte..."
"Wollen Sie ihn mitnehmen? Sie dürfen auch ablehnen."
:mrgreen:
Im Anschluss fiel ich meinem tollen Fahrlehrer um den Hals und heulte mir vor versammelter Mannschaft den täglichen Stress der letzten Monate aus dem Leib - und es war mir keine Sekunde peinlich, ganz im Gegenteil.
Ich zitter jetzt noch...
Entschuldigt das Zuschwallern, aber ich bin so gottverdammt erleichtert, das glaubt mir niemand... Habe meinen persönlichen Mount Everest bestiegen. :mrgreen:
Heinemanns, das denke ich mir im Nachhinein auch. Ich, die sonst nicht ein Wort außer vllt. "Hallo" herausbekommt, wenn sie jemanden neues trifft...
Babolilu, das kommt mir alles so unangenehm bekannt vor... Ich muss dazu sagen, ich wurde nie geschlagen. Das ist natürlich noch mehr als eine Spur heftiger. Aber dieses Selbstbewusstsein-Kleinhalten väterlicherseits kenne ich auch mehr als gut. Es ist ärgerlich, dass man unter den Folgen so lange zu leiden und zu kämpfen hat. Ich habe mich jedoch, auch mit Hilfe meines Freundes, dazu entschlossen, mir davon nichts mehr verbauenzulassen. Blöderweise weiß das bisher halt nur mein Verstand, wie Heinemanns es auch treffend beschreibt. Aber dieses Gefühl und die sch... körperlichen Beschwerden sind mittlerweile so automatisiert und mit solchen Situationen verknüpft, dass sie sich nicht einfach mittels Verstand abstellen lassen. Dennoch: Ich arbeite daran. Finde es toll, dass du das genauso siehst und dass du auch so unterstützt wirst! Einfach immer am Ball bleiben, wir schaffen das! *Optimismus verteil*
Also, zum Ablauf: Ursprünglich sollte es um zwölf losgehen, mein Fahrlehrer wollte mich aber gegen zehn nochmal genauer informieren. Tja, ich saß um halb zwölf hier und hatte noch nichts gehört. Ich habe mich sowieso schon seit nachts - ich sag es mal unverblümt - jede Stunde übergeben, bis mein Bauch nur noch schmerzte, mein Kopf dröhnte usw.; es war abwechselnd heulen und per Telefon Leute anmaulen angesagt, weil die es gefälligst hätten lindern sollen... :uups:
Nun, letztendlich holte mich mein Lehrer um 12.40 Uhr hier ab und ich fuhr dann zum TÜV-Gelände. Wo ich dann bis 13.20 noch auf den Prüfer warten musste. :eusa_doh:Immerhin konnte ich so aber noch meinen Fahrlehrer über ein paar meiner Wissenslücken ausquetschen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Wir fuhren für gut 50 Minuten durch die Stadt samt Stop-Schild, zig Ampeln, rückwärts/seitwärts einparken, Fußgängerüberweg, rechts vor links, abknickende Vorfahrt, Wenden, Bahnübergang und anschließend nochmal rauf auf die Bundesstraße, wo ich dann noch überholte. Und das war es dann auch schon... Das Übliche quasi. Ich hatte mir so einen Kopf gemacht vorher, argh.
Kurz vor Ende sagte der Prüfer: "Sie finden den Weg zum TÜV-Gelände?", woraufhin mir ein vorletztes Mal das Herz in die Hose rutschte. Als wir dann standen, glotzte er mich mit völlig neutraler Miene an und meinte: "Und?" Da rutschte es noch eine Etage tiefer.
Ich: "Sagen sie's mir einfach, bitte..."
"Wollen Sie ihn mitnehmen? Sie dürfen auch ablehnen."
:mrgreen:
Im Anschluss fiel ich meinem tollen Fahrlehrer um den Hals und heulte mir vor versammelter Mannschaft den täglichen Stress der letzten Monate aus dem Leib - und es war mir keine Sekunde peinlich, ganz im Gegenteil.
Entschuldigt das Zuschwallern, aber ich bin so gottverdammt erleichtert, das glaubt mir niemand... Habe meinen persönlichen Mount Everest bestiegen. :mrgreen: