Hallo,
Klo ist natürlich keine Option.
Denn die Tiere sterben dort oft genauso qualvoll, als wenn man sie in Aquarium langsam verenden lässt.
Oder merken durchaus noch, wie diverse Putzmittel ihnen die Kiemen/Schleimhäute etc. verätzen, bevor sie ersticken.
KEIN Fisch muß sich in der heutigen Zeit langsam zu Tode quälen.
Und im Gegensatz zu Katze und Hund ( die man ja auch nicht langsam dahinsiechen lässt ! ) braucht der Fisch nicht mal einen langen Weg zum TA.
Für schwache Gemüter und kleine Fische funktioniert die
Eiswassermethode gut.
Wichtig ist: es muß Salz darin sein und zwar soviel, bis es sich nicht mehr löst !
Nur dadurch friert das Wasser nicht und nimmt Minusgrade an, die den Fisch
a) bewußtlos werden lassen
b) in Bruchteilen von Sekunden komplett durchfrieren, also abtöten.
Alle Male besser für das Tier, als sich stundenlang stumm und unbeobachtet (weil man es ja nicht etragen kann und sich abwendet) zu Tode zu quälen....
Eine weitere Methode ist
Nelkenöl.
Richtig angewandt schläfert es den Fisch regelrecht ein.
Wichtig ist, daß das Öl sich mit dem Wasser komplett vermischt !
Dazu gibt es gute Anleitungen im Internet.
Bei größeren Fischen (z.B. Diskus, Skalare , Barsche etc.) kann man sogar das Tier bei einem
Tierarzt erlösen lassen (auch wenn die das ungewöhnlich finden), oder in einem Angelverein anfragen, wenn man es tatsächlich nicht übers Herz bringt.
Vorher anrufen und nachfragen, in einem Eimer, hingefahren, dort kann der Angler dann das Tier schnell erlösen.
Meist mit einem Herzstich.
Bei kleinen Fischen (Guppy, Neon etc.) kann man auch einen schweren Gegenstand raufhauen.
Klingt im ersten Moment hart, brutal.
Aber:
Fisch keschern, auf ein Zewatuch auf harte (!) Unterlage, Zewa drüber, eine Stein mit einer eben, flachen (!!!) Unterseite mit "Schwung" drauf.
Übt man das vorher 1-2 mal "trocken", dann ist diese eine Sache von Sekunden, der Fisch nimmt meist nicht mal den Fang mehr wahr.
Der Tod tritt sofort ein!
Ich habe, auch wenns brutal klingt, aus diesem Grund einen Ziegelstein zu Hause.
Das sieht brutal aus, man kann das an einer Weintraube mal probieren, doch ist das Tier wirklich sofort tot.
Immer noch besser, als stundenlang durch das AQ zu torkeln, eventuell sogar noch von anderen Fischen angefressen werden, vielleicht qualvoll nach Sauerstoff ringend, bis dann endlich der Tod diesem leid ein Ende setzt.
Kiemenschnitt:
Wer kann, fängt den Fisch, schlägt ihn mit dem Kescher (
langes Netz am Griff !) über eine Kante (meist ist er dann eh tot, aber 100% betäubt) und schneidet ihn mit einem scharfen Messer oder Schere den Kopf hinter den Kiemendeckeln ab.
Auch ein schneller Tod.
Und auch das kann man vorher ein paarmal Üben, also mit einer Weintraube den Kescher über eine Kante ziehen, damit man nicht daneben haut und dem Tier noch Schmerzen zufügt.
Bei Welsen, egal ob Antennewelse oder Panzerwelse bitte bedenken, daß sie harte Knochenplatten haben... der Genickschnitt also Kraft braucht !
Und bevor nun aufgeregte Worte geschrieben werden:
Es ist interessant, daß viele bei diesen Methoden zusammenzucken, daran denken, wie gemein und brutal es sich ja liest... Kopf abschneiden, zermatschen, einfrieren... und dann eher damit leben können, daß sich ihre Fische Stunden, manchmal TAGE (!) quälen müssen, bis der Tod sie endlich erlöst, sie in den meisten Fällen jämmerlich ersticken. :?
Weil keine Fressfeinde da sind, die ihrem Leiden ein schnelles Ende machen würden, wie in der Natur gegeben.
Dort wenden sich viele lieber ab, verschließen die Augen, warten geduldig, bis das arme Tier es also endlich hinter sich gebracht hat.
Klar ist das bequemer ... für den Mensch.
Das Tier winselt nicht, jault nicht, man hört kein Wimmern...und wenn man das verzweifelte rumzucken, heftige Atmen, das trudeln und torkeln nicht mehr ansehen kann, dreht man sich einfach weg.
Nur, weil man einen Moment lang etwas ausführen müßte, was einem nicht behagt (nicht mal Schmerzen bereitet oder verletzt, einen selbst in Gefahr bringt, nein, einfach nur nicht ANGENEHM ist) , lässt man sein ansonsten ja so geliebtes Haustier langsam sterben.
Wer nicht in der Lage ist sein Tier entweder durch einen Fachmann oder selber vor einem qualvollen Tod zu bewahren, hat in meinen Augen nicht das Recht ein Tier zu pflegen.
Mir ist durchaus bewußt, daß man ein Wirbeltier nur töten darf, wenn man dazu auch berechtigt ist.
Ich hoffe aber dennoch, daß dieser Text stehen bleiben darf, denn ich denke, es ist im interesse leidender Tiere.
Niemand wird wohl aus "Spaß" soetwas nachmachen...aber wer wirklich in "Not" ist, wird aus Liebe zu seinem Tier dann wissen, wie er seinem Leiden verkürzen kann.
Auch mir fällt es unendlich schwer, mußte auch in all den Jahren den einen oder anderen Fisch erlösen ( lassen).
Aber letztendlich brachte ich es über mich, bevor ich mein Tier, was ich ja aus Liebe und Freude für mich gepflegt habe, hilflos und langsam sterben lasse.
Und ich bin mir sicher... wer sich vorher damit auseinandersetzt, ist dann ebenfalls dazu bereit.
Auch wenn man über seinen eigenen Schatten springen muß.
Liebe Grüße, Botia