Hundemama und -welpen in Uganda

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Nakimuli

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Hallo an alle!

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Ich befinde mich zur Zeit für ein Praktikum in Uganda, Ostafrika. In meiner Einrichtung gibt es zwei Hündinnen. Eine von ihnen hat 5 Welpen, die jetzt ca. 2 Wochen alt sind. Die Mama ist sehr dünn und ich denke, sie hat nicht genug Milch. Die Welpen sind schon recht agil, haben ihre Augen seit ein paar Tagen geöffnet und sind auch einigermaßen propper.
Ich brauche nun eure Hilfe, da ich den Hunden gerne etwas Gutes tun will, aber nicht recht weiß, was ich machen soll.
Die Situation hier ist nicht so einfach, ich muss versuchen die Ralationen zu wahren. Das heißt, dass ich auf keinen Fall den ganzen Wurf durchfüttern oder / und zum Tierarzt bringen kann... ehrlich gesagt glaube ich nicht mal dass sie hier einen Tierarzt haben. Also Dinge wie Impfungen und Entwurmen wird eher schwierig werden, ich muss mich da nochmal informieren wo ich das machen könnte.
Dennoch möchte ich den Hunden etwas Gutes tun. Meine Frage: womit sollte ich / kann ich die Hundemutter unterstützen? Wenn ich in zwei Wochen die Welpen zufüttere, was kann ich ihnen geben?
Ich bitte euch, versucht in afrikanischen Dimensionen zu denken, auch wenn das schwer ist. Ich weiß z.B. nicht, wo ich Rinderhack herbekommen könnte. Und außerdem... würde ich das eher nicht kaufen wollen. Versteht mich bitte richtig, mir liegen die Hunde am Herzen. Aber ich unterstütze mit meinem bischen Geld lieber Menschen hier, die sonst gar nichts haben, nicht einmal einen Topf...

Jedenfalls hoffe ich, ihr habt vielleicht ein paar Ideen.

Liebe Grüße aus dem fernen Uganda!

Nakimuli
 
  • Hundemama und -welpen in Uganda Beitrag #2
also bitte... ein paar euro werden die leute da auch nicht missen. hilf besser den hunden
 
  • Hundemama und -welpen in Uganda Beitrag #3
also bitte... ein paar euro werden die leute da auch nicht missen. hilf besser den hunden

Ich liebe Tiere wirklich sehr. Aber dort unten retten ein paar Euro Menschenleben. Sicher sollte man auch den Tieren helfen, wenn man die Möglichkeit dazu hat. Aber zu schreiben, hilf besser den Hunden, finde ich deftig.

Ich habe keinen Schimmer, was es in Uganda für die Hundemama gibt. Ich glaube, hier würde man Milchprodukte wie Quark und ähnliches zufüttern. Aber damit sieht es da wohl nicht so gut aus.
Ich hab wirklich keine Ahnung, tut mir leid.
 
  • Hundemama und -welpen in Uganda Beitrag #4
Wie Währe es denn damit:

Meine Opa Päppelte Hunde über den krieg die keiner Haben wollte! Da er selber mit 8 Kindern net viel hatte gabs für die Hunde so nen Futtermatsch!
Bestehend aus:
Fleischreste also Knicken mit Fleisch und Knorpel, Gemüse vom Feld (kartoffeln,Möhren,Rüben etc),Eier und des mit Wasser dick kochen! Damit brachte er 3 angefahrene Hunde durch und ein Paar so ausgesetzte die er auf der strasse fand! Er sagt sei gesund und zur Not gehts!

Liebe grüße Steffi
 
  • Hundemama und -welpen in Uganda Beitrag #5
Ich liebe Tiere wirklich sehr. Aber dort unten retten ein paar Euro Menschenleben. Sicher sollte man auch den Tieren helfen, wenn man die Möglichkeit dazu hat. Aber zu schreiben, hilf besser den Hunden, finde ich deftig.

Ich will nicht viel darüber schreiben weils OT ist aber denk mal darüber nach wer schuld an der ganzen misere da unten ist. schon komisch, tausende von jahren kamen sies gut da unten aus mit den wenigen dingen die sie hatten (sonst gäbe es wohl schon lange keine afrikaner mehr, oder?) bis plötzlich so gescheite köpfe auftauchten und kolonien daraus machen mussten und alles über den haufen warfen. von da an gings bergab. weisst du jetzt was ich meine? back to the roots sag ich da nur...
 
  • Hundemama und -welpen in Uganda Beitrag #6
Das ist ein völlig anderes Thema und hier doch ziemlich nebensächlich. Schuld an der ganzen Misere sind mit Sicherheit nicht die Menschen, die jetzt dort verhungern.
Und deshalb denke ich, sind solche Aussagen wie die oben, eben völlig daneben.
Andere Diskussionen gehören dann wohl wirklich OT.
 
  • Hundemama und -welpen in Uganda Beitrag #7
Hallo,
ja das ist ein heikles Thema. Ich war selbst lange auf Jamaika und (den Leuten geht es "verhältnismäßig" gut - den Tieren sehr schlecht) und in Ghana...mh. Meine "affenliebe" zu Tieren, speziell zu Hunden hat da niemand verstanden. Einmal habe ich vor Wut und Mitleid zu einer Hunde Mama mit Welpen im Müllhaufen (total ausgezehrt, verlaust und....) Rotz und Wasser geheult - und dann angefangen ganz offensichtlich - für alle sichtbar- MEIN ESSEN mit den Tieren zu teilen - über Wochen: die Einwohner haben mich für verrückt erklärt und die Tiere haben überlebt.... und genau dazu will ich dir raten. Denn ganz langsam haben die Kinder angefangen die Tiere mit meinen Augen zu sehen - haben gefragt und so, vielleicht konnte ich dadurch meine kleine Welt einbißchen verbessern und ein paar (und wenns einer geblieben ist) Tierfreunde schaffen. Was Du ihnen gibst ist in afrikanischen Verhältnissen egal - gib ihnen die Hälfte von dem was Du hast...........

Ach ja und wenn nun ein "Ernährungsberater" aufschreit...geht mal nach Afrika.

Gruss Suno
 
  • Hundemama und -welpen in Uganda Beitrag #8
Hm das ist echt schwierig. Ich kann verstehe das du für dich selbst kaum was hast aber ich lebe nach der Nächstenliebe und würde den Tieren helfen und von dem leben was für mich übrig bleibt. Oder ruf doch eine Spendenaktion später hier in Deutschland auf um den Tieren dort zu helfen. ;)
 
  • Hundemama und -welpen in Uganda Beitrag #9
@Jarnvidja
Ich mache mir ganz genau einmal die Mühe, auf deinen Beitrag zu antworten und nicht mehr... Du hast absolut keine Ahnung! Und Simone hat Recht, dein Kommentar war völlig daneben.

@Simone
Danke für den Tipp! Leider gibt es hier überhaupt kein Quark und eher wenig Milchprodukte. Ich dachte auch immer, Kuhmilch wäre nicht so gut für Hunde (oder gilt das nur für Katzen?) aber sicherlich ist es dennoch besser als nichts.

@Escaflown
Genau, an so etwas hatte ich auch schon gedacht. Essensreste in der Form bekommen sie auch schon hin und wieder. Dachte nur, ich sollte vielleicht speziell auf irgendetwas achten. Vielen Dank! :)

@Suno
Mein Essen teile ich schon hin und wieder mit den Hunden, wenn keiner guckt. Auf dem Grundstück meiner Arbeitsstelle wohnt ein Wachmann, der auch wenig zu Essen hat (und trotzdem mit den Hunden teilt!). Ich gebe dann meist lieber ihm etwas ab. Dazu kommt, dass ich eh nicht viel Essen dort habe, da ich zum Frühstück und Mittag gar nicht dort bin. Es ist einfach ... schwierig. Ich fühle mich ganz komisch, wenn ich den Hunden etwas abgebe, obwohl ich doch weiß dass der Wachmann auch nicht viel hat...

@Kadi
Das ist eine schöne Idee und unter "normalen" Umständen würde ich damit sofort beginnen. Aber ich versuche Geld für eine Frau zu sammeln, die gerade anfängt ein Kinderheim zu gründen und in den letzten vier Wochen acht teils völlig unterernährte Babies aufgenommen hat. Gestern hat ihr die Polizei eins gebracht, das gerade einmal EINEN TAG alt war! Wenn man diese Babies sieht... fällt es schwer, Geld für Hunde auszugeben.
In Deutschland und der westlichen Welt allgemein gilt der Hund ja bekanntermaßen als "bester Freund des Menschen". Hier sind sie zum Teil nützlich und werden natürlich auch geliebt. Aber wie kann ich denn einen Hund füttern, während ein Baby nebenan dringend Medizin braucht?
Genau das ist meine Miesere, darüber denke ich ständig nach und versuche, eben diesen Mittelweg zu finden, also wie kann ich mit so wenig Geld wie möglich etwas Gutes für die Hunde tun, denn der Rest des Geldes geht an die Babies. Das dürfte verständlich sein...

Wenn man in Afrika lebt, lernt man sehr schnell seine Grenzen kennen. Ich kann nicht allen helfen... Aber ich kann dennoch Gutes tun.

Vielen Dank für eure Beiträge!!!
 
  • Hundemama und -welpen in Uganda Beitrag #10
also bitte... ein paar euro werden die leute da auch nicht missen. hilf besser den hunden

hast du kinder?
wenn du wählen müsstest, wem essen gegeben wird damit es überlebt- kind oder hund?

@te: leider habe ich keinen rat für dich, finde es aber toll dass du dich engagierst!!! :clap:
 
  • Hundemama und -welpen in Uganda Beitrag #11
Hallo zusammen,

bitte spart Euch solche Kommentare bezüglich lieber Tieren helfen etc. Die sind hier in diesem Fall einfach nur unangebracht.
Tierlieb sind wir alle und wahrscheinlich würden wir auch alles für unsere Fellplüschis tun aber Menschen sind wichtiger.


Nun zu den Welpen. Ich weiß ja nicht was Dir an Rohstoffen zur verfügung steht. Habe jetzt mal meinen ganzen Unterlagen durchgewühlt und vielleicht etwas gefunden das realisierbar wäre:

400 g Kuhmilch
450 g Magerquark
80 g Eidotter
50 g Maiskeim- o. Sojaöl
20 g Mineralstoffmischung mit Vitaminen

das ganze basiert auf 1 liter Menge.
Gut mit der Mineralstoffmischung und den Vitaminen wirst Du Dir vermutlich etwas schwer tun aber notfalls gehts auch ohne.
Falls Du auch keinen Quark bekommst konzentrier Dich auf die Milch, zu beginn würde ich diese noch etwas mit Wasser vermischen.
Das Du Quark und die Zusätze nicht bekommst ist nicht so wild da Du ja nur zufüttern möchtest und die Kleinen zumindest etwas Muttermilch ja noch bekommen.

Meinst Du das Du die Zutaten auftreiben kannst? Falls nicht werde ich weiter suchen.
Habe das Rezept hier mal aus dem Inet. Hier die Seite dazu:


Also wenns nicht klappt finden wir sicherlich was anderes, toll das Du Dich so um die Kleinen kümmerst!

Grüße
Elstertier
 
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