Hallo,
jein....
In meinen Aquarien z.B. gibt es auch allerlei Schnecken...die holen sich dann eventuelle Reste.
Je nach Fischart und Futter sinkt da mehr oder weniger zu Boden/in die Pflanzen.
Panzerwelse, Dornaugen und Co holen sich dann natürlich dieses Futter und verhindern somit, daß es vor sich hingammelt.
Dennoch ist der Ausdruck RESTEVERWERTER nicht so prickelnd, denn das suggeriert vielen Einsteigern, daß diese Tiere keine Ansprüche haben.
Dabei muß man oftmals sogar noch zufüttern, damit Panzerwels und co. genug bekommen und vor allem auch richtig ernährt werden.
Man kann also Bodenbewohner schon als Helfer ansehen...aber dennoch muß man sie als vollwertigen Fisch einplanen.
Dies machen viele Zooläden eben nicht. Sie verzerren das Bild mehr oder weniger stark.
So, zu den Diskus.
Das ist ein verdammt anspruchsvoller Fisch.
Und wenn ich ganz ehrlich bin, rate ich intensivst davon ab.
Sammelt erstmal mindestens 1 Jahr Erfahrung.
Ich weiß, daß es eine Menge Händler gibt, die meinen sie kommen auch im harten Wasser klar.
Nur komischerweise, daß ich noch nie jemand getroffen/kennengelernt habe, der erfogreich über Jahre gutasusehende Diskus bei hartem Leitungswasser pflegt !
Und ich kenne einige.
Frage doch mal den Händler, wie lange er seine schon pflegt und ob Du sie mal besichtigen kommen darfst. :077:
Wenn ich nachhake, dann kommen die interessantesten Antworten...nur keiner kanns mir zeigen.
Alle, auch die mit anfangs hartem Wasser sind schon nach kurzer Zeit auf Osmosewaser umgestiegen und haben begriffen, daß die Tiere im weichen, saurem Wasser erst richtig gut "stehen".
Darunter sind einige, die am Anfang mit mir Wortgefechte hatten, weil sie fest davon überzeugt waren, IHR Züchter hat Hartwasser-Diskus .
Nach Krankheiten, Gemäkel, Geschwächel etc. testete dann mal weiches Wasser aus ( also um/unter gh 5) ... und die Tiere waren Topfit.
Natürlich stimmten andere Rahmenbedingungen.
Und wenn ich dann lese 12...in Worten ZWÖLF Diskus auf 450 Liter...da klappen sich mir die Fußnägel hoch.
Natürlich ist eine Gruppe schön, doch aber nicht 12 Tiere.
Schaut Euch mal an, wie groß die werden.
Und dann vergeßt schnell, daß die nur brav rumstehen und die Käufer anglotzen. :mrgreen:
Das sind Barsche.... sie sind revierbildend...da unterdrücken die Starken die Schwachen, oftmals magern die Kleinsten ab/verhungern wenn der Pfleger nicht eingreift, weil sie nicht an Futter kommen ... da wird um Platz gekämpft, sobald sie in Laichstimmung kommen.
Da ist rambazamba im AQ.
Ein Freund hatte 700 Liter (Offenbecken) mit 9 Tieren... da spritzte das Wasser manchmal 2 Meter zu uns rüber, wenn die sich in die Wolle bekamen!
Sie sind absolut nicht nur die ruhigen Fische, wie man sie meist im Zoolanden zusehen bekommt.
Das ist nur, weil es Jungfische sind, die den Schutz der Gruppe brauchen.
Die übrigens Anfangs noch mind. 5 x am Tag gefüttert werden sollten.
Ich hatte ein Notgruppe übernommen und fand diese Zeit sehr anstrengend.
Wenn ihr Euch welche holen solltet.... dann bezahlt lieber mehr und holt Euch erwachsene Tiere.
Bei der Aufzucht kann man viel falsch machen.
Skalare nehmen sich in den Aussagen, betreff Verhalten, nichts...nur sind sie in der Basis schon agiler und auch oft zickiger.
Die Neons enden nicht selten irgendwann ma al Happen... auch wenn kleine Skalare mit ausgewachsenen Neons aufwachsen.
Dies muß nicht sein, sollte aber abgewägt werden.
Hochrückige Salmler wären besser geeignet.
Zudem würden beide auch weicheres Wasser bevorzugen ...
Hartes Wasser ist immer etwas problematisch bei der Auswahl, wenn man auf typische Südamerikaaquarien steht.
Ich selber möchte Fische nahe dem Pflegen, was die Natur ihnen bietet.
Natürliches haben Fische auch eine gewisse Anpassungsfähigkeit... dies ist jedoch von Art zu Art unterschiedlich.
Ich würde bei solchem Wasser nur Hartwasserfische pflegen...oder Wasser entsalzen (Osmoseanlage/ Vollentsalzer / oder Regenwasser wenn man Garten/Land hat).
Aber das kostet zusätzlichGeld und/oder auch Arbeit.
Es gibt einige Lebendgebärende, die wunderschön sind und die meistens nicht in ausreichend großen Aquarien gepflegt werden, wie z.B. der Segelkärpfling.
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Regenbogenfische
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blauer Fadenfisch (Trichogaster Trichopterus), eine der wenigen Fsiche aus weichem Wasser, die ich auch in hartem pflegen würde.
-einige Grundeln sollen hartes wasser mögen
-bei Panzerwelsen der c.anaeus
und ansonsten fallen mir nur Schneckenbuntbarsche ein ( wollen aber keine schön bepflanzten Aquarien)
An Salmler eine Rarität, die aber sogar hartes Wasser braucht:
Sawbwa resplendens.
Wunderschöne Tiere, auf
Fotos kommt da nie so rüber, nur wenige Bilder werden ihne gerecht.
Mehr fällt mir nicht ein, doch ich gestehe...mit Hartwasserfischarten bin ich nicht so vertraut, pflege eher Fische für weicheres Wasser.
LG Botia