Hallo wild-cat,
bei der Umstellung meiner Kitten von der Muttermilch auf Nafu war es hilfreich, dass ich Katzenaufzuchtmilch mit etwas Nafu gemischt habe. Die Konsistenz war zunächst noch recht flüssig. Nach und nach hab ich mehr Nafu mit eingemischt, so dass ein Brei entstand. Anfangs habe ich meinen Finger hinein getunkt und die Kleinen abschlecken lassen. Als sie erst einmal auf den Geschmack gekommen sind, gab es kein Halten mehr.
Rohfleisch wurde ebenfalls sehr gerne angenommen.
weiche doch dass TroFu in Wasser ein und stell es den beiden hin.
Da eingeweichtes Trofu recht schnell schimmelig wird, ist dabei Vorsicht geboten.
Warum habt ihr eigentlich immer ein Problem mit Trockenfutter? Das verstehe ich nicht. Das ist doch gut für die Zähne.( so eine Art Zähneputzeffekt)
Nachteile vom Trofu:
1. zu wenig Flüssigkeit enthalten. Die Katze müsste die 4fache Menge des aufgenommenen Futters trinken, um den Flüssigkeitsbedarf zu decken.
2. die meisten Sorten sind viel zu getreidehaltig. Auf Dauer belastet das unnötig den Organismus der Katze, da dieser für das unverwertbare Zeugs auf Hochleistung fahren muss. Im Zusammenhang mit Punkt 1 neigen viele Katzen zu Organprobleme, vorwiegend Leber und Niere. Harnsteinbildung kann dadurch begünstigt werden.
3. Der Zahnputzeffekt ist gleich null. Entweder wird das Trofu ganz runtergeschluckt oder nur einmal durchgeknackt. Die Ummantelung des Trofus setzt sich im Gegenteil noch gerne am Zahn ab und fördert somit Zahnsteinbildung.
Die Zahnsteinbildung wird ebenfalls durch Nassfutter gefördert. Einzig und allein gegen Zahnsteinbildung hilft Rohfleisch. Durch die vermehrte Speichelproduktion beim Verzehr von Rohfleisch werden die Zähne entsprechend gereinigt.
Rohes Fleisch find ich persönlich jetzt nicht so gut. Wir Menschen werden ja auch immer daraufhingewiesen alles schön durchzugaren. Wird wohl seinen Grund haben.
Das menschliche Verdauungssystem kann mit dem der Katzen nicht verglichen werden. Katzen haben einen relativ kurzen Darm, weshalb es ihnen u.a. nicht möglich ist pflanzliche Nahrung zu verwerten. Dafür können sie sich z.B. kaum mit Salmonellen infizieren.