Diesen Trick wenden Katzen McComb zufolge vor allem dann an, wenn sie in einem kleinen Haushalt mit nur einer oder zwei Bezugspersonen leben. „Wir glauben, dass Katzen dramatisch übertreiben, wenn sie damit Erfolg haben und die gewünschte Reaktion bei Menschen erreichen.“ Gehören sie aber einer großen Familie an, in der sie nur eine untergeordnete Rolle spielen, ersparen sie sich die Anstrengung und sind kaum zu vernehmen, schreiben die Forscher in dem Journal.
Quelle: oben genannter Link
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/natur/katzen-meister-der-manipulation_aid_416490.html
Diesen Teil fand ich besonders interessant, weil ich das hier an zwei Musterexemplarkatzen bestätigen kann:
Joy: Hier bei uns aufgewachsen. Die ersten 4 Monate ihres Lebens mit nur mir als menschlicher Bezugsquelle. Mein Freund war ja im Einsatz.
Joy maunzt schrecklich viel, in allen erdenklichen Tonlagen, Arten und Weisen, vom Gurren, über meckern, zum reinen erzählen, bis hin zum leidenden "Ich-verhungere-gleich"-Maunzer.
Joy maunzt soviel, wie eine Frau reden muss damit sie nicht platzt.
Destiny: Ehemalige Zuchtkatze, von Baby an aufgewachsen in großen Gruppen von Katzen und einer großen Familie (Eltern, 3 Kinder), 4 1/2 Jahre lebte sie mit vielen Rudelmitgliedern.
Sie hört man selten maunzen.
Die ersten Nächte ok, da hatte sie heimweh, dann war sie still, mal ein Schnurren beim kuscheln, aber nie ein Miau.
Inzwischen vernimmt man ihr zartes Stimmchen schon ab und zu, aber auch nur wenns wirklich gaaaaaaaaaaaaanz wichtig ist.