Ich habe das dumpfe Gefühl, alle heutigen Arbeitshunde, alle Hunde der früheren Zeit, die als Nutztiere gehalten wurden und noch Aufgaben hatten sowie die meisten Hunde in den sogenannten weniger zivilisierten Ländern, wo Hunde eben noch häufig nebenher und mit Aufgaben bestückt laufen, nicht die perfekte Futtermischung erhalten und nicht mit ins Schlafzimmer dürfen, sind sehr, sehr unglückliche Hunde, da diesen Hunden keiner das beitet, was immer gefordert wird und sie eben nicht Mittelpunkt der Familie waren und sind, sondern sich anpassen und bestimmte Zwecke erfüllen müssen/mussten und eben Hunde sind. Sorry, musste mal raus. Nehmt es nicht persönlich...
Was ich nicht verstehe, wieso können Hunde nicht alleine draußen schlafen? Das trifft sicher auf ettliche Rassen zu und mit Sicherheit auf alle sogenannten Begleithunde und modernen Züchtungen (dazu zähle ich auch alte Rassen, die aufgrund ihrer Gefragtheit in den letzten Jahrzehnten maßlos "versaut" und überzüchtet wurden), aber kann doch nicht so pauschal gesagt werden. Davon abgesehen, wo ist denn der Unterschied, ob der Hund im Flur oder Wohnzimmer des Erdgeschosses ein Körbchen hat oder draußen eine gemütliche Hütte, in beiden Fällen sind die Besitzer nicht direkt beim Hund?
So wie Mahir geschrieben hat, dürfte der Hund ja auch rein, aber eben nicht als Standard, sondern bei schlechtem Wetter oder im Winter (wenn man sich halt selbst nicht zu lang im Garten aufhalten möchte) und mit Sicherheit auch, wenn er krank ist. Und so wie ich es verstanden habe, würde sich die Familie auch ausreichend mit dem Hund beschäftigen (schmusen, spielen, Gesellschaft leisten) und den Hund auch bewegen (Gassi, ggf. Hundesport). Wenn das gewährleistet ist, warum denn dann nicht Gartenhaltung? Ich kenne viele, die Ihre Hunde so halten und gehöre selbst auch dazu, da mein Mann Tierhaarallergiker ist. Komme vom Land und kann mich eigentlich auch i.w. an solche Haltungen erinnern, abgesehen von den kleinen Begleithunden wie Kleinpudel, Yorkshire etc. Klar von einem Goldie würde ich bei den Umständen auch absehen, aber z.B. Berner Sennenhund könnte ich mir ganz gut vorstellen. Ggf. auch Schäferhund, wobei mir das zu heikel wäre, da die doch sehr gern, sehr gut springen und man dann schon einen entsprechenden Gartenzaun bieten muss. Außerdem denke ich, ist das Wachverhalten beim Schäfer mit Sicherheit nicht zu unterschätzen.
Also nehmts nicht krumm, ich denke auch hier wieder nicht, dass sich Mahir nochmal melden wird (lass mich natürlich gern eines besseren belehren).
Grüße,
Samson