Hund aus Spanien, was füttern?

Diskutiere Hund aus Spanien, was füttern? im Hunde Ernährung Forum im Bereich Hunde Forum; Am Samstag ist es endlich soweit und meine kleine Spanierin kommt. Sie ist eine 7 jährige Cockerspanielhündin und wurde aus einer Tötungsstation...
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  • Hund aus Spanien, was füttern? Beitrag #1
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zimtsternderl

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Am Samstag ist es endlich soweit und meine kleine Spanierin kommt.
Sie ist eine 7 jährige Cockerspanielhündin und wurde aus einer Tötungsstation gerettet...

Gehe mal davon aus, dass die Hunde in Spanien nicht unbedingt feinstes Dosenfutter bekommen, sondern eher Trockenzeug und so.

Deshalb meine Fragen:
Wie fütter ich die Süße richtig, ohne gleich Durchfall, Magenverstimmungen etc zu riskieren?
Vor allem: WIE OFT (Cocker neigen ja schnell zum Übergewicht;))?
Wie kann ich dann von Schonkost auf normales Futter umstellen?
Braucht ein Hund in dem Alter schon spezielles Seniorenfutter?


Meine Eltern haben unsern Hunden früher immer noch Quark/Hüttenkäse/Jogurt und Haferflocken oder Reis unter´s Futter gemischt, ist das heute noch üblich bzw. hat das Sinn?

Würde mich über Antworten erfahrenen Hundehaltern freuen...
 
  • Hund aus Spanien, was füttern? Beitrag #2
Hallo Zimtsternderl

Wir haben auch im Juni eine 7 jaehrige Cocker Huendin aus Spanien aufegnommen:p.
Wir haben sie sofort mit dem normalen Futter gefuettert wie unseren Rueden auch, dh TroFu, NaFu und Frisch. Sie hat alles gut vertragen und jetzt stellen wir komplett auf BARF um.
Wenn du besonders vorsichtig sein moechtest kannst du am Anfang vielleicht die ersten 2 Tage oder so Huhn mit Reis fuer sie kochen und dann Anfangen das "normale" Futter unterzumischen. Musst du aber meiner Meinung nach nicht. Ich glaube durch die Bedingungen unter denen die Spanier vorher gelebt haben vertragen die alles moegliche an Futter gut da der Magen abgehaertet ist. Was nicht heisst das sie Muell zu fressen bekommen sollen, sondern nur das langsame Wechsel nicht unbedingt noetig sind.

Welches Futter soll sie denn bekommen?

Senioren Futter ist eine glaubensfrage ich habe keins gegeben und jetzt bim Barfen gibts eh kein Senior.

Wir fuettern morgends und abends und ja man muss ein bisschen darauf achten wieviel aber solange man ein Auge drauf hat und Leckerchen vom normalen Futter abzieht ist das auch ok. Wir muessen nur darauf achten das sie unserem Rueden nicht alles klaut.

Gruesse,
Sarah
 
  • Hund aus Spanien, was füttern? Beitrag #3
Alsow ie sehe ich das du willst auf nassfutter umstellen?
Würd ich nicht machen...
Gibt nur Zahnsteil und fördert Karies.
So hat man es uns zumindest immer gesagt ;)
ansonsten glaub ich auch das der kleine nen her "harten" magen hat und man jatzt nicht so tun muss als ob er bei dem Falschen futter bald stirbt^^
(nicht falsch verstehen^^ ich kenn nur manche so leute)

meine Oma z.B. hat einen Steinalten Goldi (10-11 Jahre ca.) und sie füttert eben nach dem Billigprinzib.
d.h. der Hund bekommt hald grad mal die Marke zu fressen die gerade am billigsten ist...
Ich kann da soviel sagen wie ich will ist ihr eh egal :?

Egal lange rede kurzer sind ich würde aucu einfach ein bisschen Reis (ungesalzen) und Quark (hat uns meine TÄ empfohlen ist anscheinend Schohn und Diätfutter)
unter dein jetziges futter mischn.

Halte dich am anfang nach der auf der Packung beschriebenen menge.
bez. vieleicht auch ein wenig weniger weil da meistens etwas übertrieben wird ;)
(damit mehr futter verkauft wird:roll:)
Nach und nach wirst du merken wieviel der kleine bekommt =)
 
  • Hund aus Spanien, was füttern? Beitrag #4
@molledaisy:

Versteh ich dich richtig, dass ich theoretisch auch nur Trockenfutter geben könnte?
Ich kenn das nur von großen Hunden, um gegen üblen Mundgeruch vorzubeugen :mrgreen:
 
  • Hund aus Spanien, was füttern? Beitrag #5
Nassfutter ist nicht unbedingt besser als Trockenfutter. Es enthält große Mengen an Wasser und du bezahlst echt viel. Wenn Nassfutter, dann auch ein richtig gute. Nur kannst du dann auch gleich Barfen (vom finanziellen gesehen).
Beim Trockenfutter bekommst du sogesehen mehr fürs Geld, aber was Blödsinn ist, ist dass es die Zähne pflegt! Da würde ich lieber ab und zu mal nen Knochen oder so nen Rinderhautknochen geben.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Ach ja, meine Konklusion: Lieber ein gutes Trockenfutter, als ein schlechtes Nassfutter. Der einzige Vorteil, der mir vom Nassfutter bekannt ist, ist, dass die Hunde es oft lieber fressen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hund aus Spanien, was füttern? Beitrag #6
Der Mundgeruch liegt meistens an schlechten Zähnen und die kommen vom schlechten Futter ;)

Es ist ein Mythos das Trockenfutter besser für die Zähne ist, Trockenfutter ist nur kurz im Maul und die Bröckchen werden höchstens kurz einmal durchgeknackt.
Ein Hund hat keine Mahlzähne (er kann nicht mal den Kiefer nach links und rechts bewegen) und kann deswegen nicht so kauen wie Mensch, er hat ein Raubtiergebiss zum scheiden und quetschen von Fleisch und Knochen ;)

Weder Trockenfutter noch Nassfutter tut etwas für die Zähne, zum Sauberhalten braucht der Hund Buffelhautknochen, Fleischknochen und ein Stück Rohfleisch, das schmirgelt die Zähne sauber ;)

Ob Trocken oder Nass ist dann eine Glaubensfrage. Viele Hunde fressen lieber Nassfutter weil es auch mehr der Natur eines Hundes entspricht feuchtes Futter zu fressen. Man kann aber auch Trockenfutter einweichen und mit Zugaben wie Ei, Öl, Milchprodukten und Fleisch anreichern.

Es spricht ansonsten nichts gegen ein gutes Nassfutter, außer das es meistens recht teuer ist (teurer als Rohfleisch, also Barfen).
 
  • Hund aus Spanien, was füttern? Beitrag #7
Huhu,

ich war bei Hunden, dessen "altes" Futter ich nicht kannte immer etwas vorsichtig anfangs. Also ein wenig Reis oder gekochtes Huhn (oder beides) in das Futter mischen, für das Du Dich entscheidest. Unser Hund aus Ungarn hatte die Unart, alles schnell in sich reinzufressen und kurz drauf hatte ich es dann wieder auf dem Teppich ... In diesem Fall lieber mehrere kleine Portionen am Tag füttern am Anfang. Er merkt dann irgendwann, daß ihm keiner (mehr) was wegnimmt ...

Futterumstellungen immer langsam, also wenig von dem neuen Futter unter das gewohnte mischen. Dann beobachten, ob sie es verträgt (Durchfall, Blähungen, etc.)

Die Menge ist so eine Sache, hängt vom Hund ab. Ist er zu dünn, dann etwas "päppeln", ist die Figur ok, dann gucken, daß er so viel bekommt, daß er die Figur hält, bei Übergewicht langsam reduzieren (da gehts dem Tier wie dem Mensch :D). Die Mengenangaben auf den Verpackungen ist meist ziemlich übertrieben, man merkt das mit der Zeit selbst, wie viel der Hund braucht und es hängt natürlich auch von der Bewegung ab.

Seniorfutter ist so eine Glaubenssache ... Unser letzter Hund hat ab ca. 10 Jahren Seniorfutter bekommen, weil er es mochte und gut vertragen hat.

Ich füttere seit Jahren fast ausschließlich Trockenfutter und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Ab und an wird es ein wenig "gepimpt" (Reis, Nudeln, Dose, Quark, Naturjoghurt, frischer Pansen, etc.).

Wenn der Hund das aber nicht kennt und Du nur TroFU geben möchtest, will er es vielleicht nicht fressen ... Dann halt auch ein wenig pimpen. Manchmal hilft auch das Futter mit etwas Wasser "einzuweichen".

Du schaffst das und wirst sehr bald merken, was für eure Kleine das richtige ist! Viel Glück!

LG
 
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