Immer auf Hund aufpassen oder nicht - Anschlussdiskussion z. Thema Kastration

Diskutiere Immer auf Hund aufpassen oder nicht - Anschlussdiskussion z. Thema Kastration im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, ich möchte mal das Thema AUFPASSEN aufwerfen. Püppi hat, bitte korrigiere mich, wenn ich es falsch interpretiere gesagt, dass man nicht...
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  • Immer auf Hund aufpassen oder nicht - Anschlussdiskussion z. Thema Kastration Beitrag #1
Flixilotte

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Hallo,

ich möchte mal das Thema AUFPASSEN aufwerfen. Püppi hat, bitte korrigiere mich, wenn ich es falsch interpretiere gesagt, dass man nicht immer auf seinen Hund aufpassen kann.

Dazu habe ich diverse Fragen an Euch.

1. Leint jemand von Euch seinen Hund ab, owohl der Rückruf nicht funktioniert?

2. Wann sollte man generell ableinen?

3. Gibt es Situationen wo man nicht aufpassen kann?

4. Wie reagiert Ihr, wenn Euer Hund angeleint oder unangeleint angegriffen wird?

5. Was bedeutet für Euch Verantwortungsbewustsein gegenüber Eurem Hund, anderen Hunden, anderen Hundehaltern?

6. Wie gut sollte für Euch ein Hund erzogen sein?
 
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  • Immer auf Hund aufpassen oder nicht - Anschlussdiskussion z. Thema Kastration Beitrag #2
1. Leint jemand von Euch seinen Hund ab, owohl der Rückruf nicht funktioniert?

2. Wann sollte man generell ableinen?

3. Gibt es Situationen wo man nicht aufpassen kann?

4. Wie reagiert Ihr, wenn Euer Hund angeleint oder unangeleint angegriffen wird?

5. Was bedeutet für Euch Verantwortungsbewustsein gegenüber Eurem Hund, anderen Hunden, anderen Hundehaltern?

6. Wie gut sollte für Euch ein Hund erzogen sein?


also gut, ich antworte mal:

1. ja, ich leine ihn ab auf gut übersichtlichen Feldern/Wiesen/Wald, trotz dass er noch nicht 100% hört, da er gerade mal 17 Wochen alt is. Ich habe aber immer den Hund sowie die ganze Umgebung im Blick und selbst wenn ein anderer Hund oder sonst etwas mir entgegen kommt, dann merke ich es spätestens daran, dass meiner wie angewurzelt stehen bleibt, typisches Welpenverhalten.
Und wenn er älter ist, gehe ich davon aus dass er hört, umsonst investiere ich nicht so viel Zeit in die Erziehung.

2. Also ableinen tu ich an Feldwegen, im Wald, auf Wiesen, Gärten von Freunden etc. An der Straße grundsätzlich nicht, da kann ein Hund noch so gut hören, für mich ist das zu gefährlich.

3. Für mich gibt es die nicht, nein! Wenn ich mit meinem Hund raus gehe, ist er an gefährlichen Orten angeleint und an nicht gefährlichen Orten habe ich meine Augen und Ohren überall.

4. Puh, wie man da reagiert ist immer schwer zu sagen, weil man doch anders reagiert wie man es sich eigentlich für so einer Situation vorgenommen hat. Wenn ich sehe, dass ein aggressiver Hund auf meinen zustürmt, dann würde ich dem aber was erzählen, ich würde dem richtig Angst machen.
Ist es schon zu spät und die Hunde kämpfen, dann würde ich wenn der aggressive Hund ein Rüde ist, ihm eins auf die Hoden geben, oder bei einer Hündin gemeinsam mit dem anderen Hundebesitzer die Hunde an den Hinterfüßen etwas hochheben und voneinander ziehen.

5. Wenn ich mit meinem unangeleinten Hund einen anderen angeleinten Hund treffe, dann wird meiner auch angeleint. Sind beide abgeleint und ich sehe der andere Hund freut sich und der Besitzer macht ihn los, damit sie spielen können, dann mach ich meinen auch los. Wenn ich merke dass ein Hund an der Leine seines Besitzers total durchdreht, weil wir ihm entgegen kommen, dann gehe ich wenns möglich ist einen anderen Weg, oder mach einen großen Bogen um die Zwei.

6. Mein Hund muss die Grundkommandos im Schlaf beherrschen und sie sofort ausführen, falls wirklich mal etwas Unvorhergesehenes sein sollte und außerdem gestaltet sich das Leben mit einem gut erzogenen Hund viel schöner. Er muss auf seinen Platz gehen wenn ich das sage, er muss auch so lange dort bleiben bis ich ihn wieder frei gebe. Er darf nicht betteln, weder die ganze Zeit bellen.

So, jetzt hab ich das mal beantwortet so gut wies ging...^^

Liebe Grüße,

Goldchen
 
  • Immer auf Hund aufpassen oder nicht - Anschlussdiskussion z. Thema Kastration Beitrag #3
Wenn der Rückruf nicht zuverlässig sitzt, sollte man einen Hund NICHT laufen lassen. Ausgenommen Welpen, mit denen man übt, die folgen ja eh ganz anders. Aber dann auch nur, wenn innerhalb der Sichtweite niemand ist. Viele lassen ihre Hunde laufen, die an der Leine ziehen und zerren weils ja dann einfach bequemer ist, den Hund laufen zu lassen. Ein Hund der nicht leinenführig ist, braucht auch nicht frei zu laufen. Erstmal lernen AN der Leine zu laufen und dann lernen ohne Leine zu laufen.;) Wenn man es konsequent macht, ist das ja kein Ding von vielen Monaten.

Wenn ein Mensch, Hund, Jogger, Radfahrer, Kind etngegen kommt, sollte es selbstverstädnlich sein, dass man seinen Hund an der Leine vorbeiführt, ohne dass der andere belästigt wird.

Wenn mein Hund läuft bin ich mit meinen Augen beim Hund, selbst wenn es mehrere Hunde und das Gespärch mit anderen Hundehaltern noch so nett ist. Die Augen sind beim Hund. Viele sehen das anders, zB. kommt dnan ein Radfahrer oder so, ich will meinen Hund ranrufen und der andere sieht das noch nicht mal und textet mich weiter zu, während ich meinen Hund ranrufe und absitzen lasse, stehen bleibe... bis es dann weiter geht.

Zum Angriff. Es kommt drauf an wie, mit welchem Hund, aus welcher Situation herraus.
Ich würde versuchen die Hunde so schnell wie möglich zu trennnen und dem Herrchen des anderen Hundes sagen, er soll wegrennen, ich dann in die entgegengesetze Richutng und jeder die Hunde locken.

Ist es allerdings ein richtiger Kampf, wo es um Leben und tot geht, müsste man dazwischen gehen. Ich hatte sowas Gott sei Dank noch nie!
 
  • Immer auf Hund aufpassen oder nicht - Anschlussdiskussion z. Thema Kastration Beitrag #4
Na ja, dann lasse ich mich mal "schlachten" und antworte auch:

1. Ich habe meinen Hund nur an extrem übersichtlichen Plätzen abgeleint wo nichts und niemand war (da ich sehr ländlich wohne, war das auch sehr einfach umzusetzen), da sie eben nicht aufs Wort gehorchte. Gleiches gilt für den Rüden.

2. Generell ableinen? Hm, wenn man die Situation überblicken kann und damit meine ich nicht nur die Umgebung sondern auch wie der eigene Hund reagiert und man zumindest halbwegs beurteilen kann wie andere eventuell dort anwesende Hunde reagieren.

3. Schwer zu sagen. Ich denke es gibt so Situationen wo man machtlos ist, egal wie sehr man aufpasst. Mir (bzw. meinem Ex mit seinem Hund, aber ich war dabei und konnte die Situation "retten") ist z.B. mal die Leine gerissen (Materialfehler, Leine war ganz neu) oder ich hatte mal die Situation mit einer mir unbekannten Frau mit ihrer läufigen Hündin, die extrem von einem Rotti-Rüden bedrängt wurde, der die Frau - bei dem Versuch ihn von der Hündin zu holen - sogar gebissen hat. Heißt für mich man kann aufpassen wie man will, manchmal steht man trotz aller Aufpasserei doch "dumm" da. Was natürlich nicht heißen soll, dass man sich das Aufpassen sparen kann. Wenn ich mit Hund draußen bin (egal ob an- oder abgeleint) habe ich meine Augen und Ohren überall).

4. Unangeleint ist mir nie passiert. Angeleint öfters. Wie ich dann reagiert habe, kam auf den anderen Hund an. Kleine Hund haben wir weggekickt (ich muss meinen Hund auch nicht von kleinen Hunden beißen lassen. Ich muss dazu sagen, dass ich mich an den Maulkorbzwang für meine Hunde immer gehalten habe und mein Hunde sich mit Maulkorb ja nicht wehren konnten). Bei größeren Hunden habe ich - gegen das Gesetz - den Maulkorb ausgezogen, damit sich meine Hund wenigstens wehren können. Ich hatte den Vorteil, dass meine Hündin das immer sehr gut gelöst hat (der Rüde hat das übernommen). Sie hat den Gegner immer an der Leftze gepackt und dann einfach still gehalten. Der andere war machtlos und sie hat darauf gewartet, dass ich die Situation dann "auflösen" konnte. Sprich, wenn alle Menschen in Position waren habe ich ihr ein Zeichen gegeben, dass sie los lassen konnte und das hat sie auch getan. Der Rüde macht es genauso!

5. Rücksicht nehmen. D.h. den Hund immer angeleint haben, wenn der andere Hund angeleint ist. Den Hund immer bei mir zu haben, wenn Fahrrad, Jogger etc.pp. kommen und selbstverständlich meinen Hund von ängstlichen Leuten weg halten. Wobei sich das bei mir im Laufe der Jahre insofern geändert hat, dass ich sie früher mit Hunden laufen lassen konnte. Dann kam die Maulkorbzeit und sie wurde so oft angegriffen und gebissen, dass sie selbst gegen Hunde aggressiv wurde und eh an der Leine bleiben musste (außer eben wie unter 1. erwähnt an extrem übersichtlichen Plätzen).

6. So gut wie es jeder für sich selbst haben möchte. Ich denke da gehen die Meinungen doch relativ weit auseinander.
 
  • Immer auf Hund aufpassen oder nicht - Anschlussdiskussion z. Thema Kastration Beitrag #5
Hallo,

ich möchte mal das Thema AUFPASSEN aufwerfen. Püppi hat, bitte korrigiere mich, wenn ich es falsch interpretiere gesagt, dass man nicht immer auf seinen Hund aufpassen kann.

Dazu habe ich diverse Fragen an Euch.

1. Leint jemand von Euch seinen Hund ab, owohl der Rückruf nicht funktioniert?

2. Wann sollte man generell ableinen?

3. Gibt es Situationen wo man nicht aufpassen kann?

4. Wie reagiert Ihr, wenn Euer Hund angeleint oder unangeleint angegriffen wird?

5. Was bedeutet für Euch Verantwortungsbewustsein gegenüber Eurem Hund, anderen Hunden, anderen Hundehaltern?

6. Wie gut sollte für Euch ein Hund erzogen sein?

1. Nein, Felix hört sehr gut, kennt das Jagdabbruchsignal. Bis das klappte blieb er an der Schleppleine.

2. Nur, wenn der Hund abrufbar ist.

3. Man kann immer aufpassen. Leinen reissen nur selten und selbst dann kann ich nocht eingreifen.

4. Ich gehe KONSEQUENT dazuwischen und beende die Situation. Dabei nehme ich nicht sonderlich viel Rücksicht auf den angreifenden Hund.

5. Rücksichtnahme bedeutet für mich auch auf die Belange anderer Hundehalter zu achten, natürlich auch auf die von Nicht-Hundehaltern.

6. Ich möchte einen sehr hohen Grundgehorsam, da ich meinem Hund möglichst viel Freiheiten gewähren möchte.
 
  • Immer auf Hund aufpassen oder nicht - Anschlussdiskussion z. Thema Kastration Beitrag #6
dazu kann ich nur sagen das erziehung super wichtig ist,aber ich habe chiara erst seit 2 wochen und es ist mein erster hund - ausserdem ist sie erst 6 monate alt und ist im großen garten aufgewachsen - mein mann geht mit ihr ziemlich früh auf den acker dort peest sie dann ohne leine rum,sie hört wenn er sie ruft,ich habe es noch nicht ausprobiert - ab nächsten monat gehe ich mit ihr eh in die hundeschule...aber selbst früh morgens könnte es passieren das plötzlich ein anderer hund auftaucht (rede jetzt mal von der läufigkeit) von daher halte ich eine kastration schon für sinnvoll,so muß ich chiara nicht einschränken und da wir ja mittlerweile wissen das es nicht verboten ist ;)

merkwürdig,ihr sagt alle was von dazwischen gehen - bei einem deckversuch ja aber bei einem kampf ???

im sachkundenachweis steht eindeutig das man nicht dazwischen gehen soll...*?*

aber das gehört ja für dich zusammen s.o. ...klar aufpassen ich gucke ja auch auf meine kinder aber passieren könnte immer etwas...
 
  • Immer auf Hund aufpassen oder nicht - Anschlussdiskussion z. Thema Kastration Beitrag #7
@Puppe

Es geht jetzt nicht um Kastration, sondern um Aufpassen, Verantwortung für den Hund. Wie wirst Du reagieren, wenn ein fremder, nicht freundlich gesonnener Hund auftaucht?
 
  • Immer auf Hund aufpassen oder nicht - Anschlussdiskussion z. Thema Kastration Beitrag #8
Zitat von Flixilotte
Hallo,

ich möchte mal das Thema AUFPASSEN aufwerfen. Püppi hat, bitte korrigiere mich, wenn ich es falsch interpretiere gesagt, dass man nicht immer auf seinen Hund aufpassen kann.

Dazu habe ich diverse Fragen an Euch.

1. Leint jemand von Euch seinen Hund ab, owohl der Rückruf nicht funktioniert?

2. Wann sollte man generell ableinen?

3. Gibt es Situationen wo man nicht aufpassen kann?

4. Wie reagiert Ihr, wenn Euer Hund angeleint oder unangeleint angegriffen wird?

5. Was bedeutet für Euch Verantwortungsbewustsein gegenüber Eurem Hund, anderen Hunden, anderen Hundehaltern?

6. Wie gut sollte für Euch ein Hund erzogen sein?

1. Ich leine Inka da ab, wo ich alles überschauen kann. Leider klappt das Abrufen bisher erst in 90% aller Fäller. Schließlich ist sie erst 5 Monate alt.

2. Generell ableinen nur dann, wenn der Hund wirklich hervorragend hört und auch nur dann, wenn das Gelände offen ist und man sehen kann, ob jemand kommt. Im Spiel mit Kumpels auf einer - möglichst eingezäunten - Wiese.

3. Ich persönlich habe meine Augen und Ohren immer bei meinem Hund. Einziges Problem: Da ich meist mit 2 Hunden unterwegs bin ist dies schon mal sehr schwierig. (Wenn ich das Häufchen von der einen wegmache, kann ich leider nicht sehen, was hinter mir passiert;))

4. Ich versuche die Situation angemessen zu beenden. Entweder gehe ich dazwischen oder drehe mich um und gehe weg. Dann kommt Inka normalerweise immer sofort mit.
Zum Glück hatte ich noch keinen ernsten Kampf.

5. Ich bemühe mich, mich immer verantwortungsbewußt allen gegenüber zu verhalten. Das bedeutet für mich, dass ich darauf achte, dass meine Hunde niemanden, weder Fahrradfahrer, Walker, Jogger oder auch nur die alte Dame von nebenan, belästigt.
Und sei es auch nur anbellen. Es gibt viele Menschen, die Angst vor Hunden haben und wenn dann meine (inzwischen schon recht große) "kleine" Dame die Leute anbellt finde ich das nicht lustig. Dies unterbinde ich alleine schon aus dem Grund, damit sie nicht denkt, sie müsse mich vor allem und jedem beschützen.

6. Ich finde ein Hund muss sher gut erzogen sein. Ich persönlich möchte nicht mit einem 25 Kilo schweren 60 cm großen tobenden Ungeheuer durch die Stadt gehen. Ich möchte mit ihr überall hingehen können (ins Lokal, in den Zoo, in Geschäfte) ohne das sie Menschen "anmacht" oder auch von anderen Hunden "angemacht" wird.
Ich möchte mich außerdem auf sie verlassen können wenn wir im Wald sind. Das heißt: nicht jagen und auf Zuruf sofort zurück kommen.

Ich weiß, das ich viel von meinem Hund erwarte. Aber ich arbeite täglich daran, dass das auch klappt. Außerdem möchte ich mit meinem Hund viel Spaß haben. Wir werden in Zukunft zusammen walken gehen, ich werde mit ihr Agility und Fährte machen, damit nicht nur ich mit ihr sondern hoffentlich auch Inka mit mir zufrieden ist.
Meine alte Amber genießt ihren beschaulichen Lebensabend.
Paragund
 
  • Immer auf Hund aufpassen oder nicht - Anschlussdiskussion z. Thema Kastration Beitrag #9
@Puppe

Es geht jetzt nicht um Kastration, sondern um Aufpassen, Verantwortung für den Hund. Wie wirst Du reagieren, wenn ein fremder, nicht freundlich gesonnener Hund auftaucht?

Ich finde nicht, dass man das jetzt so sagen kann, dass man konsequent dazwischen geht. Wenn zwei Rottweiler, ein Schäferhund oder so (was großes halt) auf deinen Hund gehen bist auch du machtlos, WENN es wirklich ernst ist.
Wenn der andere Besitzer niciht mind. genau so erfahren ist und Ahnung hat, weiß wie man dazwischen geht, und man dann zusammen an einem Strang zieht, dann kanns gut gehen, aber ansonsten.....

Ich war mal dabei als sich 3Staffs ineiander verbissen haben. Das war IN der Hundeschule. Sie haben die Hunde nicht auseinander bekommen. Ich war heilfroh, dass ich Buddy sofort rausrufen konnte, er mischt bei sowas gerne mit.
 
  • Immer auf Hund aufpassen oder nicht - Anschlussdiskussion z. Thema Kastration Beitrag #10
@Kiki

Mein Freund hat bis 2001 Rottweiler gezüchtet. Ich weiss wovon ich rede. Wenn Felix angegriffen wird, werde ICH zum Löwen.
 
  • Immer auf Hund aufpassen oder nicht - Anschlussdiskussion z. Thema Kastration Beitrag #11
Hallo,

ich möchte mal das Thema AUFPASSEN aufwerfen. Püppi hat, bitte korrigiere mich, wenn ich es falsch interpretiere gesagt, dass man nicht immer auf seinen Hund aufpassen kann.

Dazu habe ich diverse Fragen an Euch.

1. Leint jemand von Euch seinen Hund ab, owohl der Rückruf nicht funktioniert?

2. Wann sollte man generell ableinen?

3. Gibt es Situationen wo man nicht aufpassen kann?

4. Wie reagiert Ihr, wenn Euer Hund angeleint oder unangeleint angegriffen wird?

5. Was bedeutet für Euch Verantwortungsbewustsein gegenüber Eurem Hund, anderen Hunden, anderen Hundehaltern?

6. Wie gut sollte für Euch ein Hund erzogen sein?

zu 1. Bis der Hund perfekt abrufbar ist oder ich seine Marotten kenne und weiß, dass der nur etwas rennt und dann wieder kommt und keine Gefahr für andere Hunde oder deren Halter darstellt, leine ich ihn ab.

zu 2. siehe 1.

zu 3. Meiner Meinung nach nicht. Mir ist einmal die Leine gerissen und ein Labrador hat sich auf meinen Border-Collie gestürzt. In solchen Situationen ist es, meiner Meinung nach am Halter, also in der Situation an mir und dem Halter des Labradors, die Hunde wieder einzufangen.
Der Halter vom Labbi tat das zwar nicht, aber da konnte ich beide Hunde einfangen.

zu 4. Wenn mein Hund angegriffen wird, gehe ich dazwischen und nehme mir den angreifenden Hund vor. Meistens sind das ja keine aggressiven Angriffe, also kriegt man die Hunde dann leicht wieder beruhigt.

zu 5. Ich habe als Halter dafür zu sorgen, dass mein Hund so erzogen wird, dass er in "Gefahrensituationen" hinter mir bleibt und mich die Sache regeln lässt. Außerdem darf ich einen aggressiven Hund selbst nicht ableinen oder ihn unbeaufsichtigt an andere Hunde lassen. Den anderen Hund darf ich selbst, wenn er angreift nicht verletzen, er kann ja nichts für seine falsche Erziehung oder seine Vergangenheit. Und ich muss darauf achten, dass mein Hund keine anderen Hundehalter oder Spaziergänger angreift.

zu 6. Ein Hund sollte abrufbar sein und während des konzentrierten Trainings gut hören. Ich finde es übertrieben, wenn der Hund sich in seinem Zuhause nicht frei bewegen darf, was ja zu manchen Erziehungsmethoden dazu gehört. Ansonsten sollte der Hund kein "Bleib" lernen, da er ja eh sitzen/liegen/etc. zu bleiben hat, wenn ich das Signal gebe. Der Hund lernt nur ein "Erlösungssignal", was ihn dann quasi wieder "freigibt".
Ansonsten finde ich es okay, wenn der Hund auf mein Rufen mit auf dem Sofa liegt. Das kann man eh nicht unterbinden. Verlässt man das Haus/die Wohnung ist der Hund der Ranghöchste und darf machen, was er will.

Ja, das sind so meine Vorstellungen von Erziehung und Verantwortung...
 
  • Immer auf Hund aufpassen oder nicht - Anschlussdiskussion z. Thema Kastration Beitrag #12
:eusa_think: mmh,wieso dazwischen gehen???

das soll man doch nicht...
 
  • Immer auf Hund aufpassen oder nicht - Anschlussdiskussion z. Thema Kastration Beitrag #13
@Puppe

Du würdest also zugucken, wie Dein Hund massiv angegriffen, verletzt oder sogar totgebissen wird?????
 
  • Immer auf Hund aufpassen oder nicht - Anschlussdiskussion z. Thema Kastration Beitrag #14
mmh,ich hoffe gar nicht erst in die situation zu kommen,aber warum wird dann empfohlen nicht dazwischen zu gehen?
 
  • Immer auf Hund aufpassen oder nicht - Anschlussdiskussion z. Thema Kastration Beitrag #15
@Puppe

Weil die eingene Verletzungsgefahr natürlich gegeben ist, ABER die nehme ich in Kauf. Das bin ich meinem Wauzi schuldig.
 
  • Immer auf Hund aufpassen oder nicht - Anschlussdiskussion z. Thema Kastration Beitrag #16
Weil die meisten Leute keine Ahnung haben und es eh nicht schaffen, die Hunde zu trennen. Alleine ist das auch sehr schwer. Und dabei entstehen dann nur schlimmere Verletztungen beim Menschen. Also wenn man eh keine Ahnung, lieber nicht dazwischen gehen, das wäre auch für den Menschen gefährlich.
 
  • Immer auf Hund aufpassen oder nicht - Anschlussdiskussion z. Thema Kastration Beitrag #17
also wenn die gefahr bestünde das ich dadurch totgebissen oder lebensgefährlich verletzt werden würde,nein dann nicht!
 
  • Immer auf Hund aufpassen oder nicht - Anschlussdiskussion z. Thema Kastration Beitrag #18
Wenn ein Mensch auf mich losging, war meine Laika auch immer dazwischen.
Warum soll ich sie also nicht vor anderen Hunden beschützen?
Ein aggressiver Staff geht einem Hund nämlich direkt an die Kehle, da wird nicht groß rumgebissen, wenn der eine Hund unterlegen ist.
Und jenachdem, warum der angreifende Hund so aggressiv ist, bringt auch Unterwerfung seitens deines Hundes nichts...
 
  • Immer auf Hund aufpassen oder nicht - Anschlussdiskussion z. Thema Kastration Beitrag #19
@Puppe

Weil die eingene Verletzungsgefahr natürlich gegeben ist, ABER die nehme ich in Kauf. Das bin ich meinem Wauzi schuldig.

Da muss ich Flixi zustimmen.
Der letzte Angriff, den wir mitgemacht haben, ist ca. 11 Monate her. Ein extrem großer und bulliger 4 jähriger Boxer ist in der Dunkelheit aus einer Ausfahrt heraus gesprungen und ist meiner Hündin (11 Jahre alt damals) direkt an die Kehle gesprungen (er hat sie glücklicherweise verfehlt, weil ich sie weggezogen habe). Sorry, da schaue ich nicht zu. Man sollte es, aber ich kann und will es nicht.
 
  • Immer auf Hund aufpassen oder nicht - Anschlussdiskussion z. Thema Kastration Beitrag #20
Da muss ich Flixi zustimmen.
Der letzte Angriff, den wir mitgemacht haben, ist ca. 11 Monate her. Ein extrem großer und bulliger 4 jähriger Boxer ist in der Dunkelheit aus einer Ausfahrt heraus gesprungen und ist meiner Hündin (11 Jahre alt damals) direkt an die Kehle gesprungen (er hat sie glücklicherweise verfehlt, weil ich sie weggezogen habe). Sorry, da schaue ich nicht zu. Man sollte es, aber ich kann und will es nicht.

Oh je, wie schrecklich!
Wir hatten sowas Gott sei Dank noch nicht!

Aber wir sind mit drei großen Hunden ja auch in der Überzahl:clap:;) (ist nur ein Scherz)
 
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