- Kastrationsfragen Hündin(nen) Beitrag #1
DyingDream
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Hat hiermit jemand Erfahrung?
Also hat jemand seine Hündin schon mal kastrieren lassen oder kennt jemand eine Hündin die kastriert wurde?
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Zu meinem ‚Problem’/ meinen Problemen...
Ich habe seit Juni diesen Jahres einen junge Hündin bei mir und meiner älteren Hündin aufgenommen. Der neue Hund brachte leider einen hartnäckigen Zwingerhusten mit, der auch auf meine ältere Hündin überging. Inzwischen ist aber alles Mögliche vom Neuzugang behandelt und es geht beiden Hunden soweit gut.
Nachdem der Zwingerhusten bei meiner älteren Hündin (1998 geboren) überstanden war, hat sie leider eine Scheinschwangerschaft und auch eine Scheinläufigkeit entwickelt, die nun schon seit Wochen besteht. Es geht ihr soweit sehr gut. Sie ist aktiv, springt und rennt und lernt und frisst und trinkt, etc. vollkommen normal. Allerdings verhält sie sich wie eine ‚läufige’ Hündin und riecht auch für Rüden nun seit mehr als 2 Monaten danach.
Da die kleine Terrier-Hündin leider auch eine flatternde Herzkammer besitzt, die sich aber nach Herzschall als nicht ‚so...’ schlimm wie sie sich ‚anhört’ herausgestellt hat, bekommt sie weiterhin nur eine halbe Tablette ‚Benazecare’ pro Tag. Sie wiegt ca. 9 kg.
Ein großes Blutbild wurde gemacht, wo lediglich die Leukozythen und Monozyten am oberen Enden des Normalwertes lagen. (also Minimal erhöht waren.)
Mein Tierarzt und ich möchten aufgrund der Herzbeschwerde am liebsten eine Operation vermeiden. Er hat ebenso die Hoffnung gehabt, dass sich der Hormonhaushalt und die leichte Gebärmutterentzündung mit der nächsten Läufigkeit wieder von alleine normalisieren könnte.
Doch wie hoch sind die Wahrscheinlichkeiten? Wäre es nicht besser nach Abklärung des Herzens die Kastration so schnell wie möglich zu wagen? Wie groß ist das Narkose-Risiko bei einem leichten Herzkammern-Flattern, wenn der weitere Gesundheitszustand sehr gut ist? Ist es wirklich so ratsam so lange auf Besserung zu hoffen? ...es geht ihr äußerlich ja gut. ...doch psychisch ist es für sie und auch für mich einfach kein Dauerzustand, sobald potente Rüden im Spiel sind.
Zu der möglichen Kastration habe ich dann noch die Frage, wie lange der Hund ‚geschont’ werden muss. Die ersten zwei Wochen sind klar Leinenpflicht und Ruhe für den Körper angesagt. Aber durch die Kastration entsteht im Inneren doch auch ein Hohlraum, der sicherlich länger braucht um zu verheilen als die äußeren Narben, oder? ...ab wann dürfte ich mit der zwar älteren aber absolut spring- und lauffreudigen Hündin z.B. wieder Agility machen?
... und nun noch eine letzte Frage.
Zu Beginn schrieb ich, dass ich noch zweite Hündin in diesem Jahr dazu bekommen habe. Sie ist inzwischen 9 Monate und die erste Läufigkeit würde nicht mehr lange dauern.
Wäre es evtl. ratsam beide Tiere sehr zeitnah kastrieren zu lassen oder sollte zwischen den Kastrationen lieber eine längere Zeit zwischen liegen? Allerdings aktiviert der eine Hund natürlich immer den anderen Hund spielen, eine Schonzeit kann ohne Eifersuchtsdrama geschehen und die Aufsicht mit Urlaub wäre für mich –praktischer-, denn bis die Fäden draußen sind würde ich hier wohl keinen operierten Hund länger als 5 Minuten alleine lassen.
Ich möchte nichts falsch machen und dennoch bin ich mit den Nerven auch langsam am Ende. (Seit Juni bin ich ja nunmehr immer wieder wegen verschiedenen Sachen zum Stammgast vom Tierarzt geworden.)
Ich hoffe ich habe nun nicht zu viel geschrieben und dabei am Ende wichtige Informationen für sie vergessen.
Nochmals vielen Dank für das Lesen, Gedanken machen und antworten.
~§~
Also hat jemand seine Hündin schon mal kastrieren lassen oder kennt jemand eine Hündin die kastriert wurde?
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Zu meinem ‚Problem’/ meinen Problemen...
Ich habe seit Juni diesen Jahres einen junge Hündin bei mir und meiner älteren Hündin aufgenommen. Der neue Hund brachte leider einen hartnäckigen Zwingerhusten mit, der auch auf meine ältere Hündin überging. Inzwischen ist aber alles Mögliche vom Neuzugang behandelt und es geht beiden Hunden soweit gut.
Nachdem der Zwingerhusten bei meiner älteren Hündin (1998 geboren) überstanden war, hat sie leider eine Scheinschwangerschaft und auch eine Scheinläufigkeit entwickelt, die nun schon seit Wochen besteht. Es geht ihr soweit sehr gut. Sie ist aktiv, springt und rennt und lernt und frisst und trinkt, etc. vollkommen normal. Allerdings verhält sie sich wie eine ‚läufige’ Hündin und riecht auch für Rüden nun seit mehr als 2 Monaten danach.
Da die kleine Terrier-Hündin leider auch eine flatternde Herzkammer besitzt, die sich aber nach Herzschall als nicht ‚so...’ schlimm wie sie sich ‚anhört’ herausgestellt hat, bekommt sie weiterhin nur eine halbe Tablette ‚Benazecare’ pro Tag. Sie wiegt ca. 9 kg.
Ein großes Blutbild wurde gemacht, wo lediglich die Leukozythen und Monozyten am oberen Enden des Normalwertes lagen. (also Minimal erhöht waren.)
Mein Tierarzt und ich möchten aufgrund der Herzbeschwerde am liebsten eine Operation vermeiden. Er hat ebenso die Hoffnung gehabt, dass sich der Hormonhaushalt und die leichte Gebärmutterentzündung mit der nächsten Läufigkeit wieder von alleine normalisieren könnte.
Doch wie hoch sind die Wahrscheinlichkeiten? Wäre es nicht besser nach Abklärung des Herzens die Kastration so schnell wie möglich zu wagen? Wie groß ist das Narkose-Risiko bei einem leichten Herzkammern-Flattern, wenn der weitere Gesundheitszustand sehr gut ist? Ist es wirklich so ratsam so lange auf Besserung zu hoffen? ...es geht ihr äußerlich ja gut. ...doch psychisch ist es für sie und auch für mich einfach kein Dauerzustand, sobald potente Rüden im Spiel sind.
Zu der möglichen Kastration habe ich dann noch die Frage, wie lange der Hund ‚geschont’ werden muss. Die ersten zwei Wochen sind klar Leinenpflicht und Ruhe für den Körper angesagt. Aber durch die Kastration entsteht im Inneren doch auch ein Hohlraum, der sicherlich länger braucht um zu verheilen als die äußeren Narben, oder? ...ab wann dürfte ich mit der zwar älteren aber absolut spring- und lauffreudigen Hündin z.B. wieder Agility machen?
... und nun noch eine letzte Frage.
Zu Beginn schrieb ich, dass ich noch zweite Hündin in diesem Jahr dazu bekommen habe. Sie ist inzwischen 9 Monate und die erste Läufigkeit würde nicht mehr lange dauern.
Wäre es evtl. ratsam beide Tiere sehr zeitnah kastrieren zu lassen oder sollte zwischen den Kastrationen lieber eine längere Zeit zwischen liegen? Allerdings aktiviert der eine Hund natürlich immer den anderen Hund spielen, eine Schonzeit kann ohne Eifersuchtsdrama geschehen und die Aufsicht mit Urlaub wäre für mich –praktischer-, denn bis die Fäden draußen sind würde ich hier wohl keinen operierten Hund länger als 5 Minuten alleine lassen.
Ich möchte nichts falsch machen und dennoch bin ich mit den Nerven auch langsam am Ende. (Seit Juni bin ich ja nunmehr immer wieder wegen verschiedenen Sachen zum Stammgast vom Tierarzt geworden.)
Ich hoffe ich habe nun nicht zu viel geschrieben und dabei am Ende wichtige Informationen für sie vergessen.
Nochmals vielen Dank für das Lesen, Gedanken machen und antworten.
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