- Was kann man tun? Beitrag #1
H
Hundefreundin1
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Also ich muß etwas ausholen:meine 14jährige Nichte hat eine beste Freundin.Diese hat einen kleinen Malteser.Der Hund ist drei Jahre alt.Scheinbar haben sie sich nie über Hundehaltung irgendwo informiert.In Kürze:der Hund hat bislang Frolic zu fressen bekommen.Wenn er das nicht frißt gibts abends eine Scheibe Brot mit Leberwurst.Da er häufig krank ist ,hat sich dann die Tierärztin eingeschaltet und darauf aufmerksam gemacht,daß Frolic mit eins der schlechtesten Hundefuttersorte ist,die auf dem Markt ist.Daraufhin wurde ein ganzes Sortiment anderer Hundefutter ausprobiert .Da der Kleine diese aber nicht angerührt hat,hat er dann lieber abends auf das Leberwurstbrot gewartet.Der Hund wird weiterhin jeden Samstag gebadet,weil er ja sauber sein soll (völliger Schwachsinn).Gassigehen wird (kann man kaum glauben) einmal die Woche,weil es ja ein soo kleiner Hund ist.Regnet es darf er gar nicht raus ,er könne sich ja erkälten.Sonst geht er nur in den Garten,um seine Geschäfte zu erledigen.Ich habe den Hund einmal selbst kennenlernen dürfen.Wir haben uns mit den beiden Mädels(NIchte und Freundin)an einen Hundesee getroffen.Es ist eigentlich ein ganz aufgweckter kleiner Hund(wenn er das denn sein dürfte).Es war ein warmer Tag und mein Arto ist dann direkt ins Wasser gesprungen,um sich abzukühlen.Der Kleine wurde erstmal auf den Arm genommen(mein Hund groß-der andere klein),bis ich sie wenigstens davon überzeugen konnte,den Hund endlich mal herunterzulassen.Ins Wasser durfte er natürlich nicht,dann wäre er ja nass und schmutzig geworden.Ich finde das ganz schrecklich für den Kleinen.Es tat mir richtig leid.Auf dem kurzen Rückweg hat sie ihn dann auf den Arm genommen ,sobald ein anderer Hund in Sicht war.Die Tochter ist aber so geprägt.Ich kenne die Mutter auch sehr flüchtig-eine sehr dominante Frau,die eigentlich immer recht hat.Den Höhepunkt hörte ich dann letzte Woche Samstag von meiner Nichte(sie findet es auch nicht in Ordnung,das der Kleine so gehalten wird.Zumal sie es ja auch bei mir anders sieht.Also die ganze Familie fuhr in einen Freizeitpark(alle außer dem kleinen Hund.Sie waren dann 12 Stunden außer Haus und haben den kleinen in einer angeblich großen Kiste (samt Futter Trinknapf und Bällchen)in den Garten gestellt,damit er wenn er muß rausspringen kann und in den Garten machen kann.Einerseits sind sie ja scheinbar vollkommen überbesorgt und dann sowas.Meine Nichte hatte noch angeboten,den Tag auf den Hund aufzupassen,aber das wurde abgelehnt.Mir geht das ganze irgendwie nicht mehr aus dem Kopf.Mit der Mutter kann man überhaupt nicht ins Gespräch kommen.Ich überlege nochmal mit dem Tierarzt zu sprechen,da ich denke ,das dort was passieren muß,weil der Kleine mir einfach leid tut.Was denkt Ihr?
L.G.
Martina
L.G.
Martina