longieren

Diskutiere longieren im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; hey ich hab mal ne frage.. mein pferd hatte ne hufgelenksentzündung im sommer die ist aber gut verheilt also sie geht lahmfrei so und nun hatte...
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  • longieren Beitrag #1
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Kim92

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hey

ich hab mal ne frage.. mein pferd hatte ne hufgelenksentzündung im sommer die ist aber gut verheilt also sie geht lahmfrei so und nun hatte sie vor 2 wochen nen tritt am griffelbein abbekommen haben wir röntgen lassen nur die knochenhaut war ein bisschen angekratzt ich darf auch schon wieder reiten.. aber was ist mit longieren ? oder geht das noch nicht weil die beine ja mehr belastet sind
 
  • longieren Beitrag #2
Hi

da fragst du am besten deinen TA! Wir können nur spekulieren

LG Nona
 
  • longieren Beitrag #3
Sorry wenn ich gerade auf dem Schlauch stehe, wieso werden beim longieren die Beine mehr belastet als beim reiten? Das versteh ich nicht so ganz. Das Gegenteil ist der Fall.

Aber bei sowas bitte immer den TA fragen. Liebe Grüße
 
  • longieren Beitrag #4
Also wenn du sie reiten darfst, darfst du sie auch longieren. Das was du vielleicht beachten musst ist sie vielleicht nicht zu sehr auf der Hand longierst wo die Verletzung ist, weil die Belastung ja nach innen fällt beim longieren.

Also stimmt schon, dass die Beine beim longieren theoretisch weniger belastet werden (gewichtstechnisch), aber durch die Bewegung auf dem Zirkel, der ja meist enger ist als beim Reiten, fällt die Belastung wieder verhältnismäßig hoch aus... Ja schön kompliziert ausgedrückt :)

Also: entweder du an der Longe mitlaufen so dass das Pferd auch an der Longe durch die ganze Bahn gehen kann bzw der Zirkel wesentlich vergrößert wird oder reiten und dann keine engen Wendungen.

LG
 
  • longieren Beitrag #5
finde Emblazoned hat das richtig ausgedrückt und erklärt...könnte es nicht besser! :clap:
würde einfach nochmal den TA fragen,aber glaube schon dass das mim Longieren geht,wenn du langsam anfängst und gut aufwärmst.

Viel Glück!
 
  • longieren Beitrag #6
Huhu!

Also stimmt schon, dass die Beine beim longieren theoretisch weniger belastet werden (gewichtstechnisch), aber durch die Bewegung auf dem Zirkel, der ja meist enger ist als beim Reiten, fällt die Belastung wieder verhältnismäßig hoch aus... Ja schön kompliziert ausgedrückt :)

Naja, so oder so ähnlich sehe ich das auch.

Wenn der Reiter auf der Vorhand "rumgurkt", schön in den Rücken fällt und beim Springen sein gesamtes Gewicht auf den vorderen Teil des Pferdes drückt, dann ist das Reiten tatächlich schädlicher für das Pferd.
Bedingt geeigneter Bodengrund und unpassende Ausrüstung tun ihr Übriges, um den Salat perfekt zu machen.

Beim Longieren liegt das Gleichgewicht des Pferdes zwar ausgeglichen im Schwerpunkt, die Beine werden jedoch einseitig stark belastet, einfach dadurch, dass das Pferd im Kreis läuft und die äußeren Beine zu Begrenzung und zum "Kippen" des Körpers braucht; die inneren Beine werden demnach auch stärker belastet.

Insofern hat beides seine Vor- und Nachteile und ich möchte mir auch kein Urteil darüber bilden, was nun schädlicher ist. Lediglich möchte ich noch anmerken, dass des Reiters Gewicht definitiv nicht allein schädlich für die Beine, wenn ein Sattel verwendet wird.
Meistens kommen die Probleme erst mit dem falschen Reiten oder Longieren. ;)

Liebe Grüße
 
  • longieren Beitrag #7
Ich würde mit dem longieren warten. Weil einfach die innere Seite immer stärker belastet wird als beim Reiten.
 
  • longieren Beitrag #8
Das kommt ja wie gesagt drauf an auf welche Art und Weise longiert wird. Wenn derjenige der longiert einfach nur in der Mitte steht dann hast du absolut recht. Wenn sich der "Longierer" allerdings mit dem Pferd während des Longierens durch die Bahn bewegt, so dass das Pferd nicht auf dem Zirkel sondern evtl auf der halben Bahn läuft, dann ist das mit dem Reiten vergleichbar. Finde ich.

LG
 
  • longieren Beitrag #9
Das stimmt so nicht - halbe Bahn und Zirkel sind imho für die Belastung dasselbe. Es ist doch egal, ob das Pferd im 20m-Zirkel oder auf der halben Bahn läuft: Neigung ist Neigung und Druck ist Druck.

Deshalb soll man ja auch nicht ausschließlich longieren (gerade bei Remonten!), sondern auch mal etwas Bodenarbeit machen; es schadet nämlich auf Dauer den Beinen.

Liebe Grüße
 
  • longieren Beitrag #10
Das stimmt so nicht - halbe Bahn und Zirkel sind imho für die Belastung dasselbe. Es ist doch egal, ob das Pferd im 20m-Zirkel oder auf der halben Bahn läuft: Neigung ist Neigung und Druck ist Druck.

Deshalb soll man ja auch nicht ausschließlich longieren (gerade bei Remonten!), sondern auch mal etwas Bodenarbeit machen; es schadet nämlich auf Dauer den Beinen.

Liebe Grüße

Auch ich würde vom longieren - wir nennen es liebevoll Pferde schleudern - Abstand nehmen, gerade bei solchen Beinverletzungen.
Lieber zum wieder Antrainieren locker auf großen Linien reiten, viel Schritt und etwas Trab, und immer schöne auf Gleichgewicht und Balance achten.
 
  • longieren Beitrag #11
ich bleibe dabei: frag deinen TA! Der glaubt nicht nur das Richtige zu wissen, der weiß es!! (sollte es zumindest)
 
  • longieren Beitrag #12
Viele Reiter longieren ihre Pferde gern nach Stehzeiten, da sie fröhliche Auswüchse befürchten.
Ich halte absolut nichts vom Longieren nach Beinverletzungen. Die Belastung ist einfach zu hoch, gerade wenn das Pferd 'ein wenig fröhlich' ist.
Ich lasse ein Pferd lieber unter mir geradeaus eine Freudenbuckler machen, als es in einer Wendung -evtl. sogar engen Wendung- laufen zu lassen.
Ruhig, also Schritt, geradeaus ist das Beste. Dann ein wenig traben usw. Vor allen Dingen laange geradeaus. Wendungen lieber im Schritt.

Viele TA's machen da schon mal gern eine Zugeständnis an die Reiter, da diese das Longieren aus Angst wünschen. Ein Freudenbuckler lässt sich aber normalerweise gut aushalten, wenn man das Pferd gerade hält und nicht zu sehr am Zügel zieht (im Zweifelsfall bei sehr schwierigen Pferden einen Springsattel nehmen).
Selbst die FN empfielt nach Beinverletzungen nicht zu longieren (lernt man sogar schon im Trainer C Kurs).
Ein Pferd, das im Schritt lahmfrei geht, kann auch im Schritt geritten werden. Zur Not kann man bei ganz durchgeknallten Pferden (dürfte eigentlich nicht vorkommen, kommt aber immer mal wieder vor) zum Reiten vorsichtig ein wenig sedieren geben, damit das Pferd nicht gleich lostobt (hat man oft bei den Blütern auf der Rennbahn).
Sag einfach dem TA, dass du reiten und nicht longieren möchtest und sag ihm deine Befürchtungen - falls du welche hast. Er wird dir helfen. Lange Spaziergänge im Gelände an der Hand mit z.B. Grasen zwischendurch können helfen das Pferd aufs ruhige Reiten vorzubereiten.
 
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