- WG mit zwei Katzen.. dritte Katze möglich? Beitrag #1
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fliegerpilz
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Hallo liebe Forenmitglieder.
Ich habe nun schon ein paar Stunden damit verbracht mich hier durch sämtliche Themen zu lesen, die meiner jetzigen Situation entsprechen könnten. Da ich allerdings wirklich verunsichert bin, habe ich mich schließlich angemeldet und starte hiermit meinen ersten Beitrag und hoffe sehr auf konstruktive Antworten (bis jetzt habe ich hier auch kaum etwas anderes gelesen
Nun zu meinem "Problem".. Ich lebe seit März mit zwei Freundinnen in einer WG. Eine davon hat zwei Katzen mitgebracht, worüber ich nicht glücklicher hätte sein können. Ich wollte schon immer gerne eigene, aber durch meinen Beruf als Stewardess und als Alleinwohnende, war das natürlich nicht möglich.
Ich liebe Miezi und Afeef als seien es meine eigenen, bzw bin diejenige, die sich am meisten um sie kümmert, da die eigentliche Besitzerin kaum zuhause ist. Ich bin zwar beruflich 3-4 Tage unterwegs, aber dann bin ich die gleiche Zeit auch wirklich zuhause und habe genug Zeit für die Katzen im Gegensatz zu meiner Freundin die den ganzen Tag arbeitet und auch sehr sehr vielen Freizeitaktivitäten ausserhalb des Hauses nachgeht. Ich bin es die sie füttert, mit ihnen schmust und spielt.
Nun ist meine Schwester (hat seit 10 jahren auch 2 Katzen) zu einem kleinen, ca 8 Wochen alten Kater gekommen. Es wäre zu viel die ganze Geschichte zu erklären...
Als sie mir am Samstag von dem Kleinen erzählte und ihn mir beschrieb war mir sofort klar, dass der kleine absolut der Kater ist, den ich mir in meinen Katzenträumen immer vorgestellt habe. Bis aufs Haar genau. Und durch die Umstände wie er zu meiner Schwester gekommen war, wurde das Gefühl nur noch verstärkt.
Nun ist es so, dass meine Mitbewohnerinnen natürlich einige Bedenken haben. Die "Katzenmama" geht anfang nächsten Jahres für ein Jahr ins Ausland, dafür wird allerings der "Katzenpapa" zu uns ziehen. Dieser war von der Idee den kleinen zu nehmen sofort begeistert und kann auch mehr Zeit für Pflege aufwenden. Die andere Mitbewohnerin meinte ihr seien 3 Katzen in der Wohnung (fast 90 m², leider ohne balkon oder sonstiger Auslauf) zu viel. Allerdings hält sie sich aus der Pflege der Katzen eh grundsätzlich heraus, es sei denn es geht nicht anders. Sie mag sie aber sie möchte einfach keine Verantwortung tragen, was auch in Ordnung ist.
Zu unseren beiden Katzen... Miezi ist ca 3 Jahre alt und eine Diva. Sie ist gerne mal zickig, wenn sie nicht die erste ist die begrüßt wird usw und dreht einem dann schonmal den Rücken zu. Afeef ist 2 Jahre alt und ganz anders als Miezi. Beide kuscheln gerne, allerdings ist Afeef weniger fordernd. Grundsätzlich zieht er auch den kürzeren, wenn Miezi Anspruch auf seinen Platz oder was auch immer erhebt, obwohl er ihr bezüglich der Körpergröße überlegen ist. Allerdings ist sie sehr sehr viel intelligenter als er. Es herrscht keine große Liebe zwischen den beiden aber sie würden sich vermissen, wenn der andere nicht da wäre. Ich vermute, Afeef ist Miezi einfach nicht gewachsen, da er ihr Null paroli bieten kann und die Wilde somit noch viel lieber auf ihm herum hackt.
Die Besitzerin der beiden hat nun starke Bedenken, dass Miezi bei einem Neuzuwachs noch eifersüchtiger wird und anfängt überall hinzupinkeln und einfach die Krise bekommt.
Nun habe ich hier aber mehrmals gelesen, dass eine dritte Katze bei einem kleinen Problempärchen durchaus positive Auswirkungen haben könnte. Ich bin einfach unsicher...
Ich bin so unsicher in der ganzen Sache in Hinsicht auf die Erfüllung aller Katzenbedürfnisse, dass ich nichtmal eine richtige Frage diesbezüglich Formulieren kann. Vielleicht will ich meine Situation auch nur Schildern und ein paar Meinungen einholen, um diese Unsicherheit etwas zu verlieren.
Wenn das nicht gerade "MEIN KATER" wäre, der nun plötzlich ein neues zuhause sucht, dann hätte ich auch nicht angefangen mit dem Gedanken zu spielen mir eine eigene Katze dazuzuholen. Immerhin kann ich jetzt schon so tun als hätte ich zwei
Aber mich lässt das Gefühl nicht los, dass es nun einfach so kommen musste und ich will nicht einfach aufgeben und mich mit dem Satz "Es geht halt einfach nicht!" - so einfach abfinden.
Ohje, ich habe das Gefühl unglaublich viel geschrieben aber nur wenig gesagt zu haben. Ich hoffe es kann trotzdem jemand meine Situation verstehen und mir einen guten Rat geben.
Ich habe heute schon ein paar Stunden mit dem Kleinen verbracht, der sonst alleine bei meiner Schwester in der Küche wäre und er sich von einer Schwanzamputation auch noch etwas erholen muss. Es war Liebe von beiden Seiten. Er hat mit mir geschmust, auf mir geschlafen (er kam von alleine auf meinen Bauch geklettert!) und hat meine Hand abgeschleckt, sowie mein Gesicht angeschmust. Er macht jetzt schon einen sehr selbstbewussten Eindruck, obwohl er noch so klein ist.
So.. nun lasse ich es fürs erste Gut sein, auch wenn ich noch weiter jammern und schwärmen könnte.
Vielen Dank schon im Vorraus fürs geduldige Lesen
Ich habe nun schon ein paar Stunden damit verbracht mich hier durch sämtliche Themen zu lesen, die meiner jetzigen Situation entsprechen könnten. Da ich allerdings wirklich verunsichert bin, habe ich mich schließlich angemeldet und starte hiermit meinen ersten Beitrag und hoffe sehr auf konstruktive Antworten (bis jetzt habe ich hier auch kaum etwas anderes gelesen
Nun zu meinem "Problem".. Ich lebe seit März mit zwei Freundinnen in einer WG. Eine davon hat zwei Katzen mitgebracht, worüber ich nicht glücklicher hätte sein können. Ich wollte schon immer gerne eigene, aber durch meinen Beruf als Stewardess und als Alleinwohnende, war das natürlich nicht möglich.
Ich liebe Miezi und Afeef als seien es meine eigenen, bzw bin diejenige, die sich am meisten um sie kümmert, da die eigentliche Besitzerin kaum zuhause ist. Ich bin zwar beruflich 3-4 Tage unterwegs, aber dann bin ich die gleiche Zeit auch wirklich zuhause und habe genug Zeit für die Katzen im Gegensatz zu meiner Freundin die den ganzen Tag arbeitet und auch sehr sehr vielen Freizeitaktivitäten ausserhalb des Hauses nachgeht. Ich bin es die sie füttert, mit ihnen schmust und spielt.
Nun ist meine Schwester (hat seit 10 jahren auch 2 Katzen) zu einem kleinen, ca 8 Wochen alten Kater gekommen. Es wäre zu viel die ganze Geschichte zu erklären...
Als sie mir am Samstag von dem Kleinen erzählte und ihn mir beschrieb war mir sofort klar, dass der kleine absolut der Kater ist, den ich mir in meinen Katzenträumen immer vorgestellt habe. Bis aufs Haar genau. Und durch die Umstände wie er zu meiner Schwester gekommen war, wurde das Gefühl nur noch verstärkt.
Nun ist es so, dass meine Mitbewohnerinnen natürlich einige Bedenken haben. Die "Katzenmama" geht anfang nächsten Jahres für ein Jahr ins Ausland, dafür wird allerings der "Katzenpapa" zu uns ziehen. Dieser war von der Idee den kleinen zu nehmen sofort begeistert und kann auch mehr Zeit für Pflege aufwenden. Die andere Mitbewohnerin meinte ihr seien 3 Katzen in der Wohnung (fast 90 m², leider ohne balkon oder sonstiger Auslauf) zu viel. Allerdings hält sie sich aus der Pflege der Katzen eh grundsätzlich heraus, es sei denn es geht nicht anders. Sie mag sie aber sie möchte einfach keine Verantwortung tragen, was auch in Ordnung ist.
Zu unseren beiden Katzen... Miezi ist ca 3 Jahre alt und eine Diva. Sie ist gerne mal zickig, wenn sie nicht die erste ist die begrüßt wird usw und dreht einem dann schonmal den Rücken zu. Afeef ist 2 Jahre alt und ganz anders als Miezi. Beide kuscheln gerne, allerdings ist Afeef weniger fordernd. Grundsätzlich zieht er auch den kürzeren, wenn Miezi Anspruch auf seinen Platz oder was auch immer erhebt, obwohl er ihr bezüglich der Körpergröße überlegen ist. Allerdings ist sie sehr sehr viel intelligenter als er. Es herrscht keine große Liebe zwischen den beiden aber sie würden sich vermissen, wenn der andere nicht da wäre. Ich vermute, Afeef ist Miezi einfach nicht gewachsen, da er ihr Null paroli bieten kann und die Wilde somit noch viel lieber auf ihm herum hackt.
Die Besitzerin der beiden hat nun starke Bedenken, dass Miezi bei einem Neuzuwachs noch eifersüchtiger wird und anfängt überall hinzupinkeln und einfach die Krise bekommt.
Nun habe ich hier aber mehrmals gelesen, dass eine dritte Katze bei einem kleinen Problempärchen durchaus positive Auswirkungen haben könnte. Ich bin einfach unsicher...
Ich bin so unsicher in der ganzen Sache in Hinsicht auf die Erfüllung aller Katzenbedürfnisse, dass ich nichtmal eine richtige Frage diesbezüglich Formulieren kann. Vielleicht will ich meine Situation auch nur Schildern und ein paar Meinungen einholen, um diese Unsicherheit etwas zu verlieren.
Wenn das nicht gerade "MEIN KATER" wäre, der nun plötzlich ein neues zuhause sucht, dann hätte ich auch nicht angefangen mit dem Gedanken zu spielen mir eine eigene Katze dazuzuholen. Immerhin kann ich jetzt schon so tun als hätte ich zwei
Ohje, ich habe das Gefühl unglaublich viel geschrieben aber nur wenig gesagt zu haben. Ich hoffe es kann trotzdem jemand meine Situation verstehen und mir einen guten Rat geben.
Ich habe heute schon ein paar Stunden mit dem Kleinen verbracht, der sonst alleine bei meiner Schwester in der Küche wäre und er sich von einer Schwanzamputation auch noch etwas erholen muss. Es war Liebe von beiden Seiten. Er hat mit mir geschmust, auf mir geschlafen (er kam von alleine auf meinen Bauch geklettert!) und hat meine Hand abgeschleckt, sowie mein Gesicht angeschmust. Er macht jetzt schon einen sehr selbstbewussten Eindruck, obwohl er noch so klein ist.
So.. nun lasse ich es fürs erste Gut sein, auch wenn ich noch weiter jammern und schwärmen könnte.
Vielen Dank schon im Vorraus fürs geduldige Lesen