Hallöchen und Moin Moin ihr Lieben,
ein Hund der Angst hat, und damit meine ich auch Angst, sitzt nicht heulend oder kläffend hinten drin.
Der Kläffer und Jauler ist der, der lediglich einen Kontroll- oder Rudelverlust fürchtet, bzw. das Ende der Fahrt nicht abwarten kann, weil ihn etwas tolles erwartet ->Spaziergang/ Spielfreunde etc.pp.
Ruhes Verhalten (z.B. kein Interesse an der Umwelt), geduckte Haltung, runder Rücken, Schwanz hängen lassen, Hecheln "mit Maul-Falte", sabbern, lecken, große Augen, Ohren anlegen, Not-Koten und auch Erbrechen, etc. kann beim erwachsenen Hund auf Angst hin deuten.
Ein ängstlicher Hund kann problemlos ins Auto ein oder aussteigen, das hat nichts zu sagen. Einen panischen Hund bekommt man da nicht rein, das sollte man aber unterscheiden, da Panik im Grunde noch eine Stufe weiter ist.
Ich würde hier schon von Angst aus gehen, und zuerst das Auto, später dann auch die Fahrt, positiv verknüpfen. "Pfötchen-halten" verstärkt die Angst nur noch, nerv ebenso. Lieber Begeisterung schüren, durch etwas ganz ganz tolles, das es NUR im Auto gibt. Kann z.B. ein besonderes Spielzeug, oder ein tolles Leckerle (Rinderherz) sein. Klein Anfangen, ein- und aussteigen schon positiv belegen, bis der Hund begeistert einsteigt und erwartungsvoll ist.
Erst dann kurze Strecken mit ihm fahren.
Liebe Grüße
Sassa