Peta?

Diskutiere Peta? im Tierhilfe Forum Forum im Bereich Tier Ecke; Glaube, dass sind "Prinzipien" die man nicht objektiv ausdrücken kann... Nicht meine erste Wahl, wenn ich mich über den aktuellen Stand in Sachen...
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  • Peta? Beitrag #21
Glaube, dass sind "Prinzipien" die man nicht objektiv ausdrücken kann...
Nicht meine erste Wahl, wenn ich mich über den aktuellen Stand in Sachen Tierschutz informiere.
 
  • Peta? Beitrag #22
Das ist alles genauso wie die Befeiung von käfighühnern oder tieren aus pelztierfarmen - wenn die auf einmal draußen stehen sind sie total hilflos und sterben auch. es gibt nicht viele domestizierte Tiere, die überhaupt in freier Wildbahn lebensfähig sind, noch nicht mal Kaninchen könnenüberleben,w enn man sie einfach aussetzt - aber das ist Peta egal, hauptsache sie sind frei.

Mir sind die auch zutiefst suspekt, weil zu extrem - es ist eine Sache zu sagen, die elute sollen weniger Fleisch essen,es ist eine andere, den fleischkonsum komplett verbieten zu wollen. Es ist eine Sache, das tragen von Pelzmänteln scheiße zu finden und eine andere, sogar lederschuhe zu verteufeln...
 
  • Peta? Beitrag #23
Peta --- naja
Großangriff auf alles was mit Tieren zu tun hat.
Man lehnt sich dabei auch sehr aus dem Fenster!
Erstmal drauf und wenn dann vieles widerlegt werden kann, kommt nichts zurück.
Das hat nichts mit Tierschutz zu tun, nur mit Darstellung.
Wenn man irgendwo öffentlich "reinpiekt" ist das Okay aber wenn es nur heiße Luft war, sollte man sich öffentlich auch dazu bekennen, sonst verliert man nicht nur sein Gesicht, sondern auch seine Glaubwürdigkeit.
Bei vielen Peta-Aktionen ist die Luft raus und sehr still geworden.
Sowas kann nicht überzeugen!

LG, Cateye
 
  • Peta? Beitrag #24
Was mir an PETA auch sehr missfällt ist dieses ständige Drängen auf Veganismus. Die versuchen gar nicht erst jemanden erst mal auf die fleischlose (sprich, vegetarische) Schiene zu bekommen, sondern fordern direkt den bedingungslosen Verzicht auf sämtliche tierischen Erzeugnisse. Ich glaube, ein "echter" PETA-Aktivist schaut sogar Vegetarier wie mich böse an, weil ich ja den Kälbern ihre Milch wegnehme und den Bienen ihren Honig.

Was Veganismus und Vegetarismus voneinander trennt ist der moralische und ethische Aspekt. Vegetarier sind eher fixiert auf ihre Gesundheit und ganz froh darüber, dass wegen Ihnen kein Tier sterben muss. Veganer verzichten aber scheinbar komplett auf den Gesundheitsaspekt (was ist bitteschön an Milch und Käse schädlich?) und ernähren sich nur noch bedingungslos zum Wohle der Tiere, ungeachtet ihren eigenen Vorlieben und weichen auf teure und unappetitliche Ersatzprodukte aus, die zum Teil erst aus dem Internet bestellt werden müssen. So etwas raubt ein Stück Lebensqualität und selbst wenn ich als Vegetarier dichter an sowas dran bin als der übliche Allesfresser, so finde ich das dennoch vollkommen hirnrissig.
 
  • Peta? Beitrag #25
noch dazu wo Sojamilch etc. eine deutlich schlechtere umweltbilanz hat als Milch...

ich oute mich ja als Allesfresser, aber ich halte eben auch katzen, die nun mal eben reine fleischfresser sind - aber es sind tolle Tiere.
 
  • Peta? Beitrag #26
Was Veganismus und Vegetarismus voneinander trennt ist der moralische und ethische Aspekt. Vegetarier sind eher fixiert auf ihre Gesundheit und ganz froh darüber, dass wegen Ihnen kein Tier sterben muss. Veganer verzichten aber scheinbar komplett auf den Gesundheitsaspekt (was ist bitteschön an Milch und Käse schädlich?) und ernähren sich nur noch bedingungslos zum Wohle der Tiere, ungeachtet ihren eigenen Vorlieben und weichen auf teure und unappetitliche Ersatzprodukte aus, die zum Teil erst aus dem Internet bestellt werden müssen. So etwas raubt ein Stück Lebensqualität und selbst wenn ich als Vegetarier dichter an sowas dran bin als der übliche Allesfresser, so finde ich das dennoch vollkommen hirnrissig.

Also ich bin auch Vegetarier und sehr auf das Wohl der Tiere abgesehen, und bin trotzdem überzeugt, dass die PETA Veganer sowieso bisschen spinnen, aber normale Veganer nicht wirklich so viel beitragen, um Tiere zu retten. Keine Legebatterie Eier essen, sondern Bio bringt genauso viel, wenn nicht noch mehr, als Veganer sein (man unterstütz dann die Bio Eier Firma und die können dann besser verkaufen, weil sie ja Gewinn machen). Kuhmilch. Ja, dass ist ein leidiges Thema, eigentlich ist es ja richtig, keine Milch zu trinken, aber ich will, bzw. ich würde schon, aber ich verzichte nicht auf Milch, ich verzichte auf Milch aus dem Supermakt und habe eine gute Alternative, nämlich ein Bauer bei uns in der Nähe. Bei dem weiß ich, dass die Kühe auf die Weide dürfen und es gut haben, insofern es einem gut gehen kann, wenn einem das Kalb weggenommen wird. So unterstütz ich diesen Bauer und mach auch Werbung, dass die Leute einfach bei ihm kaufen, den dort geht es den Kühen besser, als die Kühe in Mäststellen oder was auch immer für unwürdige Zustände.
Wenn du es so sagst, hast du Recht, ich will nicht auf mein Wohlergehen verzichten, bzw. wir Vegetarier gönnen es uns trotzdem noch, dass kleine Kälber von den Müttern getrennt werden, und insofern kann ich die Veganer (von PATA) verstehen, aber finde es trotzdem nicht vernünftig, was sie für Aktionen machen.
Noch schlimmer unsere Fleischfresser veganisch ernähren zu wollen, finde ich noch weniger ok.
 
  • Peta? Beitrag #27
Ich glaube nicht, daß man vegetarisch oder vegan an der ethisch-moralischen Komponente festmachen kann oder sollte. Es gibt Vegetarier, die aus ethisch-moralischen Gründen kein Fleisch essen, genau wie es Veganer gibt, die sich ausschließlich pflanzlich ernähren, weil sie der Ansicht sind, daß es ihnen guttut.

Und wenn es ihnen guttut und dabei gutgeht (und das ist für einen Veganer dann eben vielleicht Lebensqualität, auch wenn das jemand anders so nicht nachvollziehen kann - aber so ist das doch mit vielen Dingen), spricht auch nichts dagegen, dann kann jeder machen, was er will, solange er niemandem damit schadet.

Schwierig wird es immer, wenn dahinter missionarische Absichten stecken - und das kann ein Vegetarier genauso sein wie ein Veganer oder sonst jemand, der seine Ansichten auf andere übertragen möchte. Niemand, der meine Ansichten nicht teilt, ist ein schlechter Mensch - man kann jederzeit jemanden davon zu überzeugen versuchen, daß die eigenen Ansichten besser sind, aber deshalb ist jemand, der das nicht annimmt, nicht automatisch schlecht oder verwerflich. Beim Thema Ernährung gibt es nun mal nicht den einen alleinig seligmachenden Weg. Für jemanden mit Laktoseintoleranz ist Milch z.B. schädlich - und genaugenommen wäre es ja auch biologisch 'richtig', wenn Erwachsene alle laktoseintolerant wären, denn wir trinken mit Milch ein 'Kindernahrungsmittel' einer anderen Spezies.
Die Evolution hat hier aber anders 'entschieden' - und sie hat nicht nach Moral gefragt, als sich beim Großteil der Weltbevölkerung eben die Mutation durchgesetzt hat, daß wir Milch trinken und auch als Erwachsene noch Laktose verstoffwechseln können.
Ebenso ist es einfach nicht realistisch, komplett jede Tierhaltung zu verteufeln - viele Tierarten sind mittlerweile eben domestiziert, und es ist erwiesen, daß sich das auch genetisch niedergeschlagen hat. Domestikation ist nichts, was man einfach 'wegpropagieren' kann, die wenigsten Haustierarten wären in freier Wildbahn einfach so wieder überlebensfähig - und seien wir ehrlich, wenn ich mir z.B. meine Ratten anschaue und die Ratten, die wild leben, so ist das Leben meiner Haustiere nicht so schlecht: sie müssen nicht an einer kleinen Verletzung sterben, die Weibchen müssen nicht ständig werfen, bis sie dafür irgendwann zu schwach sind, sie müssen sich nicht vor Fressfeinden in Acht nehmen, sie werden möglichst artgerecht ernährt und ordentlich tierärztlich versorgt. Für jedes einzelne Tier ist die Lebenserwartung und Lebensqualität durchschnittlich höher als die eines ihrer wilden Verwandten. Würde man sie aber aussetzen, wäre das mit großer Wahrscheinlichkeit ihr Ende, wo wilde Ratten überhaupt kein Problem haben.
Ich bin der Ansicht, daß man Wildtiere nicht einfangen sollte, um sie in Gefangenschaft zu halten - wir haben genügend domestizierte Arten, damit jeder, der möchte, sich ein passendes Haustier halten kann, es ist nicht nötig, Wildtiere einzufangen und ihres natürlichen Habitats zu berauben. Andersherum ist es genauso widersinnig, domestizierte Tiere 'freizulassen' oder gar zu töten, um ihnen die 'Gefangenschaft' zu ersparen. So eine Argumentation ist in sich unlogisch und damit hinfällig.

Verantwortungsvoll mit seiner Umwelt umzugehen ist auch eigentlich kein Widerspruch dazu, daß man auf sein eigenes Wohlergehen achtet - eher im Gegenteil. Biologisch nachhaltig produzierte Lebensmittel sind z.B. i.d.R. höherwertiger als 'billig' produzierte, die mit Pestiziden o.ä. belastet sind. Kleidung, die möglichst billig produziert wird, ist oft mit Schadstoffen belastet - das schadet denjenigen, die damit arbeiten, aber evtl. auch denjenigen, die diese Kleidung tragen.
Leider ist Hochwertigkeit in diesem Kontext meist an einen höheren finanziellen Aufwand geknüpft, aber abgesehen davon wäre das für alle eigentlich eine win-win-Situation. Und immer mehr Menschen sind zum Glück sowohl in der Lage als auch bereit dazu, mehr Geld zu investieren, um genau das zu erreichen.

Ich habe auch den Eindruck, als wäre genau das das Problem vieler radikalerer Organisationen, die im Umwelt-, Natur- oder Tierschutz aktiv sind. Bis vor einigen Jahren gab es das nicht, wenn jemand in dieser Hinsicht aktiv war, musste man von der Sache überzeugt sein und sich auch unbeliebt machen und unbequem sein wollen. Aber seit 'bio' und 'öko' schon fast zum guten Ton gehören, ist der Rebellenstatus dieser Organisationen irgendwie verloren gegangen, und damit auch ein Teil des Selbstverständnisses.
 
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