- Probleme bei der Erziehung vom Australian Shepherd Welpen Beitrag #1
marie88
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Hallo Zusamen,
wir haben seit Mitte November einen kleinen Aussie-Welpen bei uns - die Merle
Das ist unser zweiter Hund - vorher hatten wir eine Schäferhund-Hündin.
Anfangs war sie sehr schüchtern und zurückhaltend aber trotzdem von Anfang an sehr verschmust und kontaktbezogen. Auch stubenrein war sie wirklich sehr sehr schnell.
Seit Kurzem versucht Merle allerdings meiner Mutter und mir etwas auf "der Nase herumzutanzen" und ich habe das Gefühl, dass sie vielleicht einfach nicht so ausgelastet oder einfach unterfordert ist - da Aussies ja wirklich viel Beschäftigung brauchen.
Wir gehen ca. 2-3 Mal am Tag eine halbe Stunde mit ihr, außerdem darf sie rund um die Uhr draußen in den Garten und sich dort austoben. Kürzlich haben wir ihr außerdem so einen Labyrinth-Ball gekauft, der Leckerlies ausspuckt, wenn er gerollt wird. Und natürlich spielen wir so ab und zu immer wieder mit ihr mit Knochen, Bällen und was es sonst noch gibt...
Nun komm ich aber mal zu den Problemen:
Merle springt uns an und zwickt uns auch immer wieder, wodurch leider schon einige Klamotten dran glauben mussten. Wenn ich dann aus sage, bellt sie zurück. Ich halte dann manchmal ganz leicht ihr Schnauze zu und sage dann nochmal im klaren ton "Aus" - damit sie erkennt bei Aus soll sie wieder ruhiger werden.
Wenn es dann funktioniert, will ich Merle dafür dann natürlich gerne loben, streichel sie und sage gut - das sieht Merle allerdings wieder als eine Aufforderung zum Spielen und das Theater fängt von vorne an.
Auch Ignorieren bringt nichts - Merle hat da sehr viel Ausdauer und läuft die ganze Zeit hinter mir und zwischen meinen Beinen her, springt mich an und kneift.
Sage ich dann "Ab ins Körbchen", macht Merle das aus... bellt mich dann aber von da aus weiter an - wo mir dann leider echt nichts mehr einfällt wie ich ihr klar machen kann, dass ich hier der "Chef" bin. Da ich das Gefühl habe, dass für sie momentan nicht klar, dass sie unterrangig ist und dies durch solche Aktionen immer mal wieder austesten möchte wie weit sie bei mir gehen kann. Oder liege ich in dieser Interpretation falsch?
Meinen Vater hat Merle als Alphatier vollkommen anerkannt: ihn springt sie nicht an, hört auf zu bellen, wenn er aus sagt - und hört sogar auch aufzubellen, wenn ich aus sage und mein Vater in der Nähe ist.
Wie kann ich nun weiter vorgehen? Wie kann ich Merle klar machen, dass diese Spielereien aufhören müssen oder wie können wir Merle tagsüber noch weitergehend beschäftigen damit sie ausgelastet ist...?
Ich danke jetzt schon für eine Antwort
wir haben seit Mitte November einen kleinen Aussie-Welpen bei uns - die Merle
Anfangs war sie sehr schüchtern und zurückhaltend aber trotzdem von Anfang an sehr verschmust und kontaktbezogen. Auch stubenrein war sie wirklich sehr sehr schnell.
Seit Kurzem versucht Merle allerdings meiner Mutter und mir etwas auf "der Nase herumzutanzen" und ich habe das Gefühl, dass sie vielleicht einfach nicht so ausgelastet oder einfach unterfordert ist - da Aussies ja wirklich viel Beschäftigung brauchen.
Wir gehen ca. 2-3 Mal am Tag eine halbe Stunde mit ihr, außerdem darf sie rund um die Uhr draußen in den Garten und sich dort austoben. Kürzlich haben wir ihr außerdem so einen Labyrinth-Ball gekauft, der Leckerlies ausspuckt, wenn er gerollt wird. Und natürlich spielen wir so ab und zu immer wieder mit ihr mit Knochen, Bällen und was es sonst noch gibt...
Nun komm ich aber mal zu den Problemen:
Merle springt uns an und zwickt uns auch immer wieder, wodurch leider schon einige Klamotten dran glauben mussten. Wenn ich dann aus sage, bellt sie zurück. Ich halte dann manchmal ganz leicht ihr Schnauze zu und sage dann nochmal im klaren ton "Aus" - damit sie erkennt bei Aus soll sie wieder ruhiger werden.
Wenn es dann funktioniert, will ich Merle dafür dann natürlich gerne loben, streichel sie und sage gut - das sieht Merle allerdings wieder als eine Aufforderung zum Spielen und das Theater fängt von vorne an.
Auch Ignorieren bringt nichts - Merle hat da sehr viel Ausdauer und läuft die ganze Zeit hinter mir und zwischen meinen Beinen her, springt mich an und kneift.
Sage ich dann "Ab ins Körbchen", macht Merle das aus... bellt mich dann aber von da aus weiter an - wo mir dann leider echt nichts mehr einfällt wie ich ihr klar machen kann, dass ich hier der "Chef" bin. Da ich das Gefühl habe, dass für sie momentan nicht klar, dass sie unterrangig ist und dies durch solche Aktionen immer mal wieder austesten möchte wie weit sie bei mir gehen kann. Oder liege ich in dieser Interpretation falsch?
Meinen Vater hat Merle als Alphatier vollkommen anerkannt: ihn springt sie nicht an, hört auf zu bellen, wenn er aus sagt - und hört sogar auch aufzubellen, wenn ich aus sage und mein Vater in der Nähe ist.
Wie kann ich nun weiter vorgehen? Wie kann ich Merle klar machen, dass diese Spielereien aufhören müssen oder wie können wir Merle tagsüber noch weitergehend beschäftigen damit sie ausgelastet ist...?
Ich danke jetzt schon für eine Antwort