- katze stirbt - raus lassen? Beitrag #1
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hallo!
eine vielleicht merkwürdige, an ethik reichende frage, aber dennoch... sie ist gerade präsent.
meine katze stirbt gerade.
erst 5,5 jahre alt, aber laut testergebnis beim tierarzt gestern hat sie trotz impfungen katzen-leukose bekommen.
baut schon einige zeit ab.
(woche zuvor war diagnose noch nierenentzündung, weil einiges danach aussah, als könne es nur das sein.)
frisst eben so seit einigen wochen immer weniger, nun gar nichts mehr, trinkt ab heute auch nicht mehr, liegt nur noch rum und wird aphatischer.
angabe TA:
überlebenschance 0.
verbleibende lebenszeit maximal ein paar tage.
hat gute chancen, schmerzfrei einzuschlafen.
wenn sie anfängt, sich zu winden, zu maunzen etc. kann ich jederzeit wieder hin, um sie einschläfer zu lassen.
bis jetzt eben noch hoffnung, dass sie tatsächlich friedlich einschläft.
die gute ist die erste katze, die ich verliere - bin daher völlig unerfahren.
habe die katzentüre seit gestern wieder verschlossen.
war 2 tage noch in schlechtem zustand bei dem wetter unterwegs und kam dann gestern wieder rein, um zu schmusen. (im nachhinein wohl: um abschied zu nehmen)
woraufhin ich blödel sie natürlich eben gleich noch einmal zum tierarzt geschleppt hatte für den rest gebenden stress an untersuchungen... aber hatte ja noch keine sichere diagnose, was nun ist mit der guten ... liess sich also nicht wirklich vermeiden.
hat jetzt noch einen halben tag neben mir auf der couch gelegen.
zieht sich aber seit heute mittag zurück.
habe jetzt schon mal vernommen, dass das bei katzen durchaus so sein soll, dass sie sich zum sterben eher zurückziehen.
trinken jetzt auch nicht mehr, aufstehen auch nicht.
schielt mich noch an mit immer müder werdenden augen, wenn ich mich durch den raum bewege.
nähere ich mich ihr zum sprechen/ streicheln, zeigt die körpersprache aber eher leichte abwehr in form von "ist gut, lass mich gehen".
beim letzten mal ist sie dann richtung katzentüre (eben verschlossen).
habe ihr einen schlafplatz daneben gelegt, in dem sie jetzt ruht.
frage nach meinem situations schildernden gesabbel jetzt hier:
kennt ihr ähnliche situationen?
und: wäre es tatsächlich gerechter, die katzenklappe aufzumachen?
(letztlich tu ich mir selbst natürlich einen gefallen, wenn ich sie verschlossen lasse... nicht wissen, was ist, wo ist, ab wann nicht mehr ist, ist halt nicht so der hit.
noch einmal wiederkommen wird sie in dem zustand wohl garantiert nicht mehr.)
eine vielleicht merkwürdige, an ethik reichende frage, aber dennoch... sie ist gerade präsent.
meine katze stirbt gerade.
erst 5,5 jahre alt, aber laut testergebnis beim tierarzt gestern hat sie trotz impfungen katzen-leukose bekommen.
baut schon einige zeit ab.
(woche zuvor war diagnose noch nierenentzündung, weil einiges danach aussah, als könne es nur das sein.)
frisst eben so seit einigen wochen immer weniger, nun gar nichts mehr, trinkt ab heute auch nicht mehr, liegt nur noch rum und wird aphatischer.
angabe TA:
überlebenschance 0.
verbleibende lebenszeit maximal ein paar tage.
hat gute chancen, schmerzfrei einzuschlafen.
wenn sie anfängt, sich zu winden, zu maunzen etc. kann ich jederzeit wieder hin, um sie einschläfer zu lassen.
bis jetzt eben noch hoffnung, dass sie tatsächlich friedlich einschläft.
die gute ist die erste katze, die ich verliere - bin daher völlig unerfahren.
habe die katzentüre seit gestern wieder verschlossen.
war 2 tage noch in schlechtem zustand bei dem wetter unterwegs und kam dann gestern wieder rein, um zu schmusen. (im nachhinein wohl: um abschied zu nehmen)
woraufhin ich blödel sie natürlich eben gleich noch einmal zum tierarzt geschleppt hatte für den rest gebenden stress an untersuchungen... aber hatte ja noch keine sichere diagnose, was nun ist mit der guten ... liess sich also nicht wirklich vermeiden.
hat jetzt noch einen halben tag neben mir auf der couch gelegen.
zieht sich aber seit heute mittag zurück.
habe jetzt schon mal vernommen, dass das bei katzen durchaus so sein soll, dass sie sich zum sterben eher zurückziehen.
trinken jetzt auch nicht mehr, aufstehen auch nicht.
schielt mich noch an mit immer müder werdenden augen, wenn ich mich durch den raum bewege.
nähere ich mich ihr zum sprechen/ streicheln, zeigt die körpersprache aber eher leichte abwehr in form von "ist gut, lass mich gehen".
beim letzten mal ist sie dann richtung katzentüre (eben verschlossen).
habe ihr einen schlafplatz daneben gelegt, in dem sie jetzt ruht.
frage nach meinem situations schildernden gesabbel jetzt hier:
kennt ihr ähnliche situationen?
und: wäre es tatsächlich gerechter, die katzenklappe aufzumachen?
(letztlich tu ich mir selbst natürlich einen gefallen, wenn ich sie verschlossen lasse... nicht wissen, was ist, wo ist, ab wann nicht mehr ist, ist halt nicht so der hit.
noch einmal wiederkommen wird sie in dem zustand wohl garantiert nicht mehr.)