@ Wussel : Ich glaube gar nicht, dass es daran liegt. Denn wie gesagt, jeden Tag Fleisch, Eier oder Milch muss nicht sein und ist eher kontraproduktiv für die Gesundheit, vor allem, wenn diese Lebensmittel "billig" hergestellt wurden.
Ich habe damals selbst mit meiner kleinen Tochter auch schon von Sozialhilfe gelebt und weiss daher, dass man sich auch da durchaus gesund ernähren kann. Auch jetzt gehören mein ( zweiter ) Mann und ich nicht zu den Gutverdienern, wir müssen auch rechnen. Mein Mann isst ja auch Fleisch, nur eben nicht so oft - und es geht, auch wenn es teurer ist.
Wenn man dann in der Woche nach Saison einkauft und etwas rechnet, günstige Sachen einfriert, auf Vorrat kocht usw. , kommt man ganz gut durch, und mindestens einmal die Woche ein wenig Fleisch für meinen Mann vom Bauernhof, den wir kennen, ist allemal drin. Dort kaufen wir auch Eier, selbstgemachten Käse, Butter und Milch, ich selbst esse ja kein Fleisch, aber die anderen Sachen. Wurstaufschnitt z.B. essen wir beide schon lange nicht mehr, der ist ja auch sehr teuer und was da drin ist, weiss man nicht.
Ich denke wirklich nicht, dass sozial schwächere Menschen auf billiges Fleisch angewiesen sind, ich denke eher, dass viele vielleicht gar nicht wissen,wie eine gesunde Ernährung aussieht ?
Ich habe beruflich ja auch mit vielen sozial schwächeren Menschen zu tun, und da herrscht oft die Meinung vor, wer sich täglich Fleisch leisten kann, der ist noch gut dran, dem geht es gut, egal woher das Fleisch kommt, am besten so preiswert wie möglich . :? Dabei sind gerade diese Menschen meist so falsch ernährt - aber wie es ihnen sagen, ohne sie zu verletzen ?