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Tessi

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Hi,

ich hab jetzt von jemanden Angeboten bekommen den ihre Stute zu reiten auch ins Gelände und so , dass Problem is nur,was mir auch schon im voraus gesagt wurde, is dass sie nur bis zu einem bestimmten Punkt vom Hof weggeht und dann einfach wieder zurückrennt ohne das man sie davon abhalten kann. sie geht aber super mit wenn noch ein Pferd mitgeht. Der vorbesitzer hat sie zwar weiter bekommen (der war mal deswegen da) aber der hat sie eher weiter geprügelt und angeschrien als alles andere:x . Nun meine Frage wie kann man das ändern? ich mein ab und zu will man ja auch mal alleine ausreiten und weder ich noch ihre Besitzerin wollen sie ständig prügeln und anschreien, was neben bei wahrscheinlich sowieso nicht wirklich helfen würde.

So und dann hätt ich ncoh ein Problem mit meiner Tessi und zwar beim Hufe geben. Also hinten gibt sie immer ganz brav, aber vorne spinnt sie Ständig rum. Sie gibt die Hufe zwar brav aber wenn man dann anfängt auszukratzen bzw. die Hufe ´n bissl länger oben hält fängt sie an das Bein wegzuziehen oder legt das ganze Gewicht auf genau das Bein oder sie geht zurück und fliegt dann fast hin. Es war eigentlich schon mal besser aber jetzt fängt es wieder an. Das komische is dass es draußen viel viel besser geht als in der Box, aber fragt mich net warum, das weiß ich auch net.:?:

Naja ich hoffe mal das mir irgendjemand weiter helfen kannn.
 
  • Geht nich weiter Beitrag #2
Hy zum Thema 1:
Ich würde mal ein anderes Pferd mit rausnehmen wie ihr das immer macht, und wenn sie schon ziemlich weit weg vom Hof ist, würde ich das andere Pferd wieder in den Stall bringen und schauen ob sie alleine weitergeht ! (Vielleicht fällt sie ja drauf rein ;-) )

Zum Thema 2 musst du die anderen befragen !
Hab leider grad nicht so viel Zeit !!!
Tut mir leid !

Gruß
Janina
 
  • Geht nich weiter Beitrag #3
Hallo Tessi, wir haben auch eine Stute bei uns am Stall die nur bis zu einem gewissen Punkt geht und dann wieder zum Stall umdreht, allerdings ist es bei ihr eher sturheit weil sie kein Bock hat und leider lässt ihr die RB das durchgehen :roll: . Was könnte es bei Deiner Stute sein ? Vielleicht solltest Du mal mit ihr an der Hand ins Gelände gehen, einfach mit ihr spazieren gehen damit sie weiss das nix passiert wenn sie alleine ist. Oder wenn sie immer am gleichen punkt umdreht bzw nicht weiter will, schon ein paar Meter vorher von Dir aus umdrehen und wieder zurückreiten, soll angeblich die Neugier der Pferde wieder wecken, Keine Ahnung ob es stimmt, aber ein Versuch ist es wert.

Meiner mochte auch nie gerne in der Box die Hufe geben, vielleicht lag es daran das er nicht richtig grad stehen konnte und dadurch nicht ausbalancieren konnte. Wenn Du das Gefühl hst das sie Dich nur veräppelt dann übe es täglich mit ihr und dann immer richtig doll loben wenn sie es gut gemacht hat.

Ich denke mal das Du hier noch ordentliche Tipps bekommen wirst, sind ja genug hier ;)
 
  • Geht nich weiter Beitrag #4
Hallo...

das problem hatte ich mal mit meiner ehmaligen Pflegestute.
Wenn ich mit Ihr spazieren gegangen bin war alles okay, aber sobald der Sattel drauf gekommen ist wollte sie patu nicht vom Hof runter.
Ich hab es dann so gemacht das ich ein leichtes Tuch (son Molotontuch) an der Trense fest gemacht hab. Erst hab ich sie geführt, als ich vom Hof runter war bin ich auf gestiegen. Die ersten Tage hat sie noch ein bisschen Theater gemacht, aber es wurde von Tag zu Tag besser. Erst bin ich ca. 5 min mit Tuch ausserhalb des Hofes geritten das hab ich dann immer ein bisschen verlängert bis ich auf ungefähr 10 -15 min im Gelände mit Ihr war. Dann hab ich langsam angefangen das Tuch zu entfernen. Also erst mit Tuch ins Gelände nach 5 Min. das Tuch ab und dann ganz ruhig zurück zum Hof geritten. Das hab ich dann immer mehr ausgedehnt. Es hat ungefähr 4-5 Monate gedauert bis wir ohne Tuch vom Hof konnten.
Whyti musste sich damals also auf mich verlassen, das ging allerdings nur, weil sie mir auf dem Hof und auf dem Platz total vertraut hat!!!
 
  • Geht nich weiter Beitrag #5
TaGiSaFuGu, hatte sie das Tuch dann direkt um die Augen oder wie meinst du das?

Tessi,
zu deinem ersten Problem, würde ich sagen, dass du einfach erstmal weiterhin mit anderen Pferden ausreiten solltest..
Pferde sind nunmal Herdentiere und wenn sie vielleicht noch Angst alleine hat, würd ich das sogar sicherheitshalber erstmal so weiter machen. Wie lange macht sie das denn schon?
Aber das ihr das nicht gleich mit Gerte, anbrüllen etc. versucht finde ich gut, denke mal darauf würden einige schnell zurück greifen.

Bei dem Problem mit deinem Pony würde ich wirklich mal gucken, ob sie wirklich grade stehen kann dort?
Ist denn sonst alles okay mit den Hufen? Vllt hat sie ja vorne auch Schmerzen beim Anheben oder so, man weiß ja nie..
Wie schon gesagt wurde, wenns klappt einfach einmal mehr loben als sonst.

Viel Erfolg weiterhin,
Josie
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(Neuer Post des gleichen Users unten angefügt)
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Achso, was mir grad noch einfiel..
Vielleicht kannst du ja auch erstmal neben der Stute herlaufen, wenn sie nicht weiter gehen möchte, habt ihr das schonmal probiert?
Vielleicht kann man sie von unten aus ein wenig mehr beeinflussen.

lg,
Josie
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Geht nich weiter Beitrag #6
hallo




schau mal hier, hatte das gleiche prob.

allerdings, halte ich nicht viel von diesem tuch. mir wäre das zu gefährlich, zudem ich schon so ne kleine zicke habe. es ist nur chefsache, ob das pferd geht oder nicht.
lese einfach mal bei mir nach.

mit den hufe, fange langsam an, den huf immer länger hoch zuhalten, loben, absetzen vom huf.
dann weiter und immer länger hoch halten, später kannst du dann noch anfangen mit dem kratzer zu arbeiten,erst langsam dann immer mehr und schön loben.

ist in der box mal was passiert,wo sie panik bekommen hat? evtl is es ihr zu eng??
 
  • Geht nich weiter Beitrag #7
Hallo... das Problem mit den Hufen habe ich mit meinem Pferd auch manchmal...!! Ich stelle mir immer einen Heuballen oder so bereit und wenn ich den Huf hebe, stelle ich den Ballen darunter!! Ich lege den Huf aber nicht auf den Ballen sondern halte ihn darüber. Wenn mein Pferd dann den Huf wegreist, kann er den Huf nicht abstellen sondern weiß, das er den Huf oben behalten soll!

Probiers doch einfach mal aus!! LG!!
 
  • Geht nich weiter Beitrag #8
Naja ob das so toll ist mit dem Ballen ich weiß nicht. Da ist ein gewisses Risiko dabei, das Pferd kann sich ja nicht fangen, falls es das Gleichgewicht verliert.

Das was Burani sagte ich finde ich gut, so hatte ich es damals auch gemacht, es hat auch gut geklappt.

Liebe Grüße Jessy
 
  • Geht nich weiter Beitrag #9
hallo

um gottes willen, bitte kein ballen nehmen..

ich mag mir gar nicht ausmalen was passiert, wenn das pferd in panik gerät un am ballen hängen bleibt.
 
  • Geht nich weiter Beitrag #10
Was das zurückrennen betrifft kann ich dir wohl keinen besonders guten Tipp geben. Ich würde wahrscheinlich mal vorrauslaufen und sie mitführen. Die meisten Pferde fühlen sich dann sicherer, als wenn der Reiter oben sitzt. Das funktioniert aba nur, wenn die Stute
1. dir vertraut (da hilft villeicht mal ein Join up!)
2. dich als ranghöher betrachtet (geht auch mit nem join up!)

Was das Hufe auskratzen angeht, das ist etwas einfacher und klappt bei den meisten Pferden. Es sei den deine Stute hat leicht Gleichgewichtsstörungen!
Aber du kannst mal versuchen, die Hufe so lange wie möglich oben zu halten. So lange der Huf oben ist, lobst du sie und streichelst sie, gibst ihr vielleicht mal ein Leckerlier!
So lernt sie: wenn ich den Huf oben halte ist es schön, weil ich gelobt werde usw.
Sobald sie rumzickt und du den Huf runterlassen musst, tust du nichts anderes, als ihn wieder hochzunehmen und lobst sie, wenn sie wieder den Huf gibt. So weitermachen (aber nicht allzulange, sonst langweilt sie sich) bis sie es kann. Kann natürlich etwas länger dauern!
 
  • Geht nich weiter Beitrag #11
Tessi:
Ich denke hier ist noch nicht ganz klar wer der Chef ist ?....
Wir hatten vor kurzem ein ähnliches Problem aufgrund eines Hofwechsels, dass unsere zwei Pferde immer abdrehen und zurückrennen wollten (haben sie aber nicht geschafft ;))....
Naja.. da musst du gegenhalten... kann ja wohl nich sein, dass das Pferd mit einem abhaut?!
Wenn dus nicht schaffst würde ich mal über Reitstunden nachdenken. Ich will dir nich zu nahe treten oder so, aber sowas darf nich passieren und ist echt sehr gefährlich
:)
 
  • Geht nich weiter Beitrag #12
Hallo, ich würde auch,wie schon so oft geschrieben, mit dem pferd mal alleine spazieren gehen, und wenn du reitest, und das pferd umdrehen sollte,dann steig ab und führe es weiter !!!!! Oder du reitest und nimmst ne freundin mit und wenn das pferd umdrehen will, dann soll sie es ein bisschen weiter führen( so kannst du nämlich drauf bleiben )

LG
 
  • Geht nich weiter Beitrag #13
Was das zurückrennen betrifft kann ich dir wohl keinen besonders guten Tipp geben. Ich würde wahrscheinlich mal vorrauslaufen und sie mitführen. Die meisten Pferde fühlen sich dann sicherer, als wenn der Reiter oben sitzt. Das funktioniert aba nur, wenn die Stute
1. dir vertraut (da hilft villeicht mal ein Join up!)
2. dich als ranghöher betrachtet (geht auch mit nem join up!)


hallo

1. braucht man nicht ein join up,um den chef zu werden oder die position zu bestimmen. gibt genug andere 'methoden' dies zu erreichen
2. was is,wenn das pferd mit mir mitläuft,wo ich es will, aber wenn ich oben sitz geht das pferd keinen meter? muß ich dann weiterhin nur spazieren gehen? das pferd muß lernen, a) überhaupt den neuen reiter als chef anzusehen un b) muß das pferd vertrauen haben wenn der reiter nebenher geht und obendrauf sitzt.
als anfang könnte man spazieren gehen
 
  • Geht nich weiter Beitrag #14
mach das um gottes willen mit dem ballen nicht. wenn man nicht in der lage ist sein pferd grundauszubilden sollte man sich hilfe holen. solche "pfusch"-erziehungsmethoden können absolut böse unfälle auslösen, stell dir vor das pferd zeiht nach hinten, hängt im halfter, stürzt vllt sogar...
dann hats ein leben lang ein problem, wegen solcher spiränzchen...

ich würd sagen das pferd hat generell nen problem mit dem menschen als führperson.
ich würd an dem grundverhältins arbieten...

bodenarbiet, spaziergänge, eigdeutige klare hilfen udn körpersprache...

dann legen sich de andern probleme sicher von allein

ich find nen join up nicht unbedingt schlecht, aber in dem fall, oder als allheilmitrtel ists völliger blödsinn.. vllt zuviel monty robertsbücher gelesen?

fazit: an der grundausbilung und der rittigkeit arbeiten

wenn du reitest, schau das du erstmal aufm platz reitest udn das pferd richtig gut kennst und an den hilfen hast, und dann erst gelände, und auch dort nicht rumtingelnb, sondern"arbieten" und an den hilfen behalten usw.... offensichtlich hat das pferd angst zu weit von den andern pferden wegzumüssen... bau vertraun auf und arbeit konsequent aber lieb, dann wirds kein problem sein...

sowas ist fast imemr fehler im umgang, udn liegt in erster linie nicht am pferd
 
  • Geht nich weiter Beitrag #15
hi,
ohne mir jetzt alles durchgelesen zuhaben...stresstag^^

ich hab meiner kleinen (3 1/2 jahre) vor ein paar wochen versucht zu verklickern den hof zu verlassen wenn ich drauf hocke. ich hab gleich gemerkt, das bringt von oben aber nicht wirklich was...

ich bin jetzt dabei mit ihr oft spazieren zugehen und auf dem rückweg muss sie vorgehen (muss sie auch wenn ich drauf sitze). dann wird sie immer etwas unsicher, bleibt stehen und oft das ich wieder vorgehe. tue ich aber nicht :)
sie muss erstmal lernen das ich bei ihr bin, aber sie vorne weg gehen muss. das vertrauen ist da das wichtigste. bevor mein pferd im gelände am strick nicht ruhig reagiert, kann ich nicht von ihr erwarten das sie es tut wenn ich draufsitze.

in der welt da draußen sind nur pferdefresser...so benimmt sie sich auf jeden fall. die autobahn die neben dem weg zum wald langführt interessiert genauso wenig wie wenn neben ihr ein fahrrad vorbei fährt oder ein auto hupt...da isse abgeklärt. nur diese gefährlichen büsche überall wo so gefiederte dinger drinsitzen, die einfach vor einem aus dem busch kommen.

ich mach mit ihr viel join up. sie vertraut mir auf dem platz und im gelände wenn ich vor gehe...dauert bestimmt nicht mehr lange bis sie selbstsicher vorgeht und erst dann kann ich es wage mich im gelände drauf zusetzen...

das tier gehört zwar nicht dir, aber ich würde es trotzdem mal probieren mit einem join up...schadet nie...

zu problem 2: macht meine alte auch mit den vorderhufen.
wenn mich jemand dabei beobachten würde wie ich bei der die hufe auskratze würde der mich in die klapse einweisen lasse :D

ich stell mein bein immer vor ihr bein dessen hus gerade ausgekratzt wird, so kann sie es nicht nach vorne hin wegziehen. und hinten ist ihr problem, wenn sie den huf gibt, könnte ich schon fast auf die andere seite laufen zum auskratzen, so weit schiebt sies bein unter sich. ich angel dann immer mit meinem bein nach ihrem und muss es auch mit meinem bein beim auskratzen fixieren...sieht lusteig aus...gibt aber kein vidoe von, nur damit das klargestelle ist^^

Gruß
Denise
 
  • Geht nich weiter Beitrag #16
@ Motte also ich weiß nicht eigentlich geht der Chef vornweg das heißt du gibst die Führung freiwillig an dein Pferd ab....
und diese Sache mit dem Join Up da kann man so viel falsch machen und seit jeder den Monty Roberts kennt meint jeder es wäre das ultimative Heilmittel für alle Spinnereien und Ängste der Pferde.
Das ist aber grundsätzlich falsch. Es geht um Körpersprache und um Kontaktaufnahme mit dem Pferd in seiner Sprache. Aber du klärst damit weder die Rangfolge noch das Warum der Ängste oder Bedenken des Pferdes. Außerdem beginnt nach dem Join Up ja erst die eigentliche Arbeit mit dem Pferd und nur damit ist es einfach nicht getan.
Sorry ich stehe diesen selbstversuchen doch sehr kritisch gegenüber.
@Tessi: Ich würde mich an deiner Stelle an Burani halten sie hat da viel Ahnung
 
  • Geht nich weiter Beitrag #17
es war nur ein rat. und beim reiten muss das pferd auch vorweggehen...meine ist selbst gezogen und deswegen habe ich auch wieder ein ganz anderes verhältnis zu ihr...außerdem klbt sie seit dem tot ihrer mutter wie kaugummi an mir... wie gesagt, eine andere beziehung eben. klar ist ein join up kein allheilmittel, aber es ist nicht verkert.

gruß
Denise
 
  • Geht nich weiter Beitrag #18
Nur eins kurz: Finger weg vom Join up - das ist nichts für Leute dich sich damit nicht sehr gut auskennen und meiner Ansicht nach auch dann nicht gut!

LG Lilly
 
  • Geht nich weiter Beitrag #19
Hallo

ich denke, jeder sollte die Methode anwenden, die er für richtig hält.
Nur sollte man sich wirklich informieren und evtl ein Profi holen. um sie richtig anzuwenden, da sich viele kleine Fehler einschleichen, die sich später als größere herausstellen können.

Mit einmal durchlesen hat sich sowas nicht getan, deswegen immer Vorsicht und richtig gut informieren
 
  • Geht nich weiter Beitrag #20
zum Thema Join-up: das hat ein Mädel, das ich kannte, mal probiert, sie hatte ihr Wissen auch "nur" aus Büchern - das ging total schief! Fängt meistens schon damit an, daß niemand den passenden Zaun zuhause hat; sie hat sich einen Kreis aus Strohballen gebaut, der der Stute nur bis zum Bauch ging, und da ist sie erst mal einfach drübergesprungen. Als sie später an dem Punkt war, an dem das Pferd zum "Mitkommen" eingeladen wird, wurde sie vom Pferd böse in die Schulter gebissen. Nicht weil die Stute an sich böse war, nur weil das Mädel vermutlich die falschen Signale ausgesendet hat. Wer sich schon mal mit Körpersprache der Menschen befasst hat, weiß, wie schwierig es ist, schon allein die menschliche Körpersprache zu verstehen, geschweige denn die eines Pferdes.

An dem Punkt habe ich das Mädel dann rausgezogen und die Stute erst mal zur Beruhigung auf die Koppel gestellt, weil die auch total durch den Wind war. Damit habe ich mich bei ihr zwar nicht gerade beliebt gemacht, aber angesichts der Bisswunde in der Schulter fand ich es gerechtfertigt, daß ich mich eingemischt habe.

Wenn man so etwas machen möchte, sollte man da IMMER einen Profi ranlassen! Denn dabei soll ja praktisch das Wildtier im Pferd ausgegraben werden, und damit ist ein "normaler" Reiter (und dazu zähle ich mich nach 20 Jahren mit den unterschiedlichsten Pferden auch) einfach überfordert.

Gerade was das Problem im Gelände angeht, denke ich, gibt es auch andere Möglichkeiten. Eine unserer Hafi-Stuten war genauso, sie wollte auch irgendwann einfach umdrehen und wieder nach Hause, selbst wenn ein anderes Pferd dabei war und weiterging; das Problem war, daß ihre vormaligen Besitzer ihr das haben durchgehen lassen. Ich habe dann ungelogen mal über eine Stunde auf einem Feldweg stehend verbracht, weil sie nicht weitergehen wollte, ich sie aber nicht umkehren ließ. Das ist eine Kraft- und Nervenprobe, ohne Zweifel. Nach ca. 50 Minuten war es ihr dann zu blöd, sie wäre weitergegangen, aber dann wollte ich noch weitere 15 Minuten stehen bleiben. Erst dann durfte sie nach Hause, und selbst das mit immer wieder kleinen Pausen und kurzen Umwegen durch Seitenstraßen im Ort. Und ab diesem Zeitpunkt ging es eigentlich, zumindest mit mir (sie versuchte es zwischendurch immer mal wieder, aber eher halbherzig, als wolle sie mich testen).
So eine Geduldsprobe wäre meine erste Wahl, ehe ich sowas wie ein Join-up ausprobieren würde; natürlich kannst nur du entscheiden, was du machen willst, aber im Zweifelsfall bitte immer einen Profi hinzuziehen, nicht daß man dich dann auch im Krankenhaus besuchen muss.
 
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