- Tierärzte haben Ahnung und kennen sich mit artgerechter Ernährung aus... Beitrag #1
Dogma
Foren-Engel
- Beiträge
- 5.023
- Punkte Reaktionen
- 0
... wie oft muss man das hier lesen und wie oft ist das halbe Forum schon dagegen angegangen? Heute durfte ich mich selbst davon überzeugen, dass Tierärzte offensichtlich alles studieren, nur nichts, was auch nur entfernt mit Ernährung zu tun hat.
Aber mal von Anfang an. Mein Kater hat eine Hautanomalie am Hinterbein, das Fell ist weg, die Haut leicht gerötet und schorfig. Als Edenormalverbraucher tippt man zuerst mal auf Pilz und geht zum Tierarzt, um sich eine Salbe verschreiben zu lassen. Dort angekommen, höre ich gleich ein "oh oh" und irgendwas von Autoimmunerkrankung und im selben Atemzug von Gewebeprobe unter Vollnarkose. Auf meinen Einwand, dass mein Kater aufgrund seiner Ataxie eine Inhalationsnarkose benötigt, erntete ich nur großes Erstaunen. Die TA hatte noch nie davon gehört, dass bei Ataxisten ein erhöhtes Risiko besteht, an einer normalen Narkose zu sterben. Obwohl die Praxis nach ihren Angaben über ein Inhalationsgerät verfügt, kam aber diese Narkosemethode für sie nicht in Betracht, da dies für die Katzen nur unnötig Stress bedeuten würde. Somit gab es keine Gewebeprobe, sondern einen allgemeinen Rundumschlag: Cortison, Antibiotikum und Pilzsalbe... in 14 Tagen soll ich wiederkommen.
Soweit so ungut. Der Hammer kam aber dann nach dem Bezahlen. Ihr fiel wohl noch ein, dass diese kahle Stelle auch eine Allergie sein könnte und fragte mich nach der Fütterungsart. Was dann folgte, verschlug mir den Atem. Nach ihrer Aussage ist nur Trockenfutter das einzig Wahre für Katzen. Von Nassfutter bekommen sie Zahnstein und Rohfleisch enthält ja so viele krankmachende Erreger. :shock: Als ich erwähnte, dass Freigänger ihre Mäuse schließlich auch nicht abkochen, meinte sie nur, dass deswegen ja auch so viele krank seien.
Übrigens hörte ich bei ihrem Patienten zuvor auch einen guten Kalauer. Der Ridgeback hatte u.a.Verdacht auf Nahrungsmittelunverträglichkeit. Auf die Frage, was gefüttert würde, antwortete der Besitzer: Royal Canin. Die TA meinte nur, das sei ja schon ein gutes Futter und tippte dann auf Giardien. Anscheinend ist ihr wohl nicht bekannt, dass viele Unverträglichkeiten durch Getreide verursacht werden und gerade in Royal Canin mehr als genug davon enthalten ist.
Aber Tierärzte müssen es ja wissen, sie haben schließlich studiert...
Aber mal von Anfang an. Mein Kater hat eine Hautanomalie am Hinterbein, das Fell ist weg, die Haut leicht gerötet und schorfig. Als Edenormalverbraucher tippt man zuerst mal auf Pilz und geht zum Tierarzt, um sich eine Salbe verschreiben zu lassen. Dort angekommen, höre ich gleich ein "oh oh" und irgendwas von Autoimmunerkrankung und im selben Atemzug von Gewebeprobe unter Vollnarkose. Auf meinen Einwand, dass mein Kater aufgrund seiner Ataxie eine Inhalationsnarkose benötigt, erntete ich nur großes Erstaunen. Die TA hatte noch nie davon gehört, dass bei Ataxisten ein erhöhtes Risiko besteht, an einer normalen Narkose zu sterben. Obwohl die Praxis nach ihren Angaben über ein Inhalationsgerät verfügt, kam aber diese Narkosemethode für sie nicht in Betracht, da dies für die Katzen nur unnötig Stress bedeuten würde. Somit gab es keine Gewebeprobe, sondern einen allgemeinen Rundumschlag: Cortison, Antibiotikum und Pilzsalbe... in 14 Tagen soll ich wiederkommen.
Soweit so ungut. Der Hammer kam aber dann nach dem Bezahlen. Ihr fiel wohl noch ein, dass diese kahle Stelle auch eine Allergie sein könnte und fragte mich nach der Fütterungsart. Was dann folgte, verschlug mir den Atem. Nach ihrer Aussage ist nur Trockenfutter das einzig Wahre für Katzen. Von Nassfutter bekommen sie Zahnstein und Rohfleisch enthält ja so viele krankmachende Erreger. :shock: Als ich erwähnte, dass Freigänger ihre Mäuse schließlich auch nicht abkochen, meinte sie nur, dass deswegen ja auch so viele krank seien.
Übrigens hörte ich bei ihrem Patienten zuvor auch einen guten Kalauer. Der Ridgeback hatte u.a.Verdacht auf Nahrungsmittelunverträglichkeit. Auf die Frage, was gefüttert würde, antwortete der Besitzer: Royal Canin. Die TA meinte nur, das sei ja schon ein gutes Futter und tippte dann auf Giardien. Anscheinend ist ihr wohl nicht bekannt, dass viele Unverträglichkeiten durch Getreide verursacht werden und gerade in Royal Canin mehr als genug davon enthalten ist.
Aber Tierärzte müssen es ja wissen, sie haben schließlich studiert...