Tierärzte haben Ahnung und kennen sich mit artgerechter Ernährung aus...

Diskutiere Tierärzte haben Ahnung und kennen sich mit artgerechter Ernährung aus... im Katzen Ernährung Forum im Bereich Katzen Forum; Ich muss aber auch mal Lobeshymnen auf unsere Tierärztin singen, sie sagt auch sofort bei etwas, bei dem sie sich nicht sicher ist das man bitte...
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  • Tierärzte haben Ahnung und kennen sich mit artgerechter Ernährung aus... Beitrag #21
Ich muss aber auch mal Lobeshymnen auf unsere Tierärztin singen, sie sagt auch sofort bei etwas, bei dem sie sich nicht sicher ist das man bitte damit in die Tierklinik fahren soll, unsere Ernährung findet sie topp und mit dem rohen Fleisch hatte sie auch keine Einwände. Unser alter Tierarzt möchte mich am liebsten bis heute killen wegen dem rohen Hühnchen Fleisch wegen den ganzen Salmonellen etc. die die Katze dadurch bekommt... Auch hat sie wegen Pixel (Kaninchen) die halbe Nacht mit Kollegen telefoniert und Bücher gewälzt. Nur bei Chinchillas hat sie manchmal noch veraltete Ansichten (wie das ganz viele Chinchillas nicht mehr aus den Narkosen aufwachen, etc. liegt aber auch warscheinlich daran das wir ihre einzigsten Chinchilla Patienten die nicht nur zu Routine Untersuchung kommen), lässt sich dort aber auch sagen wenn das halt eine veraltete Ansicht ist.
 
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  • Tierärzte haben Ahnung und kennen sich mit artgerechter Ernährung aus... Beitrag #22
Ich will da jetzt mal ganz kurz in die Bresche schlagen fürs Tiermedizinstudium: Ernährung ist durchaus enthalten, sogar viel und in großem Umfang und NICHT gesponsert.
ABER die wenigsten interessiert das Thema und deswegen lernen sie es allenfalls noch auf die Prüfung. Aber zu behaupten, Tierärzte lernen nix im Studium, das ist einfach nicht richtig. Zwischen nicht lernen und nicht lernen wollen, liegt ein großer Unterschied.
 
  • Tierärzte haben Ahnung und kennen sich mit artgerechter Ernährung aus... Beitrag #23
Ich gehe in meiner Stadt zu verschiedenen Tierärzten. Weil ich für mich schon rausgefunden habe, welcher sich am besten in welchen Bereich auskennt.
Nur die Tierklinik kann mir hier vergessen-.-
Asche über mein Haupt. Ich war mit meiner Rennmäusen da und habe mich gewundert, warum der Bauch so kahl ist an einer Stelle. Tja Tierärztin hat auf Pils getippt und meine Renner darauf behandelt. Nach weitläufigen Recherchen meinerseits, wusste ich dann, das Renner eine Duftdrüse haben. Die Tierärztin war sehr verdutzt, als ich ihr das gesagt habe.
Meine Ratte ist bei einer Op gestorben, sie hätte eigentlich notoperiert werden müssen aber der Tierarzt hatte wohl kein Bock am Samstag. Und ich habe erst im nachhinein erfahren, dass man da sofort eine Notop hätte machen müssen.
Oder meine Freundin war mit ihren Degu beim Tierarzt und Tierärztin kannte keine Degus und hat es für ein Chinchilla gehalten.
Die Tierarzthelferin bei meinen Arzt hat mich letztes mal etwas geschockt, weil sie mir erzählt hat. Ja, ich halte ein Schweinchen und zwei Hasen zusammen und irgendwie verstehen die sich nicht..oh man!!

Ich mein, wenn man ein Beruf mit Tieren macht, sollte man sich doch schon ein wenig Informieren:)
 
  • Tierärzte haben Ahnung und kennen sich mit artgerechter Ernährung aus... Beitrag #24
Ich will da jetzt mal ganz kurz in die Bresche schlagen fürs Tiermedizinstudium: Ernährung ist durchaus enthalten, sogar viel und in großem Umfang und NICHT gesponsert.
ABER die wenigsten interessiert das Thema und deswegen lernen sie es allenfalls noch auf die Prüfung. Aber zu behaupten, Tierärzte lernen nix im Studium, das ist einfach nicht richtig. Zwischen nicht lernen und nicht lernen wollen, liegt ein großer Unterschied.

Nicht das Studium wird gesponsort, sondern die Praxiseinrichtung - ein kleiner, aber feiner Unterschied. Und hier wurde auch nicht gesagt, dass Tierärzte nichts lernen, sondern dass sie sich nicht viel mit artgerechter Ernährung befassen, dann aber ihr Halbwissen förmlich dogmatisieren (nein, dies ist keine Anspielung auf meinen Nick). Und leider glauben die meisten Tierhalter den Veterinären blind... und nicht gerade selten zum Leidwesen ihrer Tiere.
 
  • Tierärzte haben Ahnung und kennen sich mit artgerechter Ernährung aus... Beitrag #25
"Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen? Ihr Hund hat eine Bindehautentzündung!"


sorry aber ich kipp gleich vor lachem vom stuhl. DAS gehört definitiv zu den dämlichsten sachen die ich je gehört hab

Ich hab auch schon sehr oft meinen TA gewechselt.

Ich finde nicht nur den punkt der ernährungsratschläge schlimm...
Hier mal ein paar beispiele:

Als Loona sehr krank war und fast gestorben ist hab ich hier in der nähe eine Praxis angerufen (da war ich schonmal) dass ich vorbeikomme weil mein kaninchen die trommelscuht hat und es so aussieht als würde sie gleich sterben.
" Ja sie müssen aber spätestens in 10 minuten hier sein, weil wir um 18 Uhr die Praxis schließen!"
"Ähm ich schaffs aber nicht in 10 minuten, aber wenn ich gleich losfahre schaff cihs vllt noch in 15 minuten."
"Ja dann müssen sie woanders hingehen!"
da frag ich mich warum man tierärztin wird.

Dann hatte ich vor ~4 jahren ein praktikum gemacht beim tierarzt. es war SCHRECKLICH. vögel im OP raum. blutiges tuch von kastrierter katze lag 2 wochen am waschbecken IM op raum. es wurde NIE desinfiziert- sogar der blutige op tisch wurde mit nem nassen lappen abgewischt. Es hat ein ehepaar die praxis geleitet und als ich die war blieb die frau einfach zuhause und ich musste die billige putze und helferin spielen, bei OPs helfen(!) und wurde nahezu dazu gedrängt einen hund zu impfen obwohl ich total unerfahren bin!
ich wünschte ich hätte damals das Vet amt angerufen. ich würde ja gerne mal hingehen und mir die zustände anschauen ob es immernoch so ist damit ich jemanden vom amt dahinschicken kann alelrdings gruselt es mich davor mit i einem meiner tiere dahin zu gehen.
 
  • Tierärzte haben Ahnung und kennen sich mit artgerechter Ernährung aus... Beitrag #26
du kannst dem vet amt auch einfach anonym nen tip geben ; ) wenn die da hin gehn und alles hat sich geändert ists auch ok,ne kontrolle verträgt jeder mal ;)
wenns immer noch so ist gut-dann könn se wenigst was machen.

dazu musst du keins deiner tiere als versuchs objekt hin halten
 
  • Tierärzte haben Ahnung und kennen sich mit artgerechter Ernährung aus... Beitrag #27
Die TÄ bei der wir für meinen Dicken waren vor zwei Tagen ist auch ne, entschuldigt, blöde Kuh.
Erzählt mir da was von wegen das wär ne Frühkastration (Der Kater ist 5 Monate alt!), & dass normalerweise sollte man Katzen & Kater erst mit frühestens! 9 Monaten kastrieren, besser erst wenn sie ein Jahr alt sind, weil sonst die Entwicklung gestört wird, sie Verhaltensstörungen entwickeln & auf ewig Kinder bleiben. Sie würden nicht mehr wachsen & all den Unfug.
Da hatte ich dann gesagt dass unsere Katze aber vor der ersten Rolligkeit kastriert werden soll, da guckte sie nur etwas böse & meinte dann "Die meisten Katzen werden Dezember/Januar rollig... Dann machen wir das Anfang Dezember." Genauso wie sie ziemlich pikiert guckte als ich sagte dass ich mir sehr viel im Internet angelesen habe, auch in Tier- & Tierarztforen & eigentlich die weitläufige Meinung von einer Kastration zwischen dem 5. & dem 7. Lebensmonat spricht, da sprach sie dann von Propaganda.
Dusselige Kuh...
 
  • Tierärzte haben Ahnung und kennen sich mit artgerechter Ernährung aus... Beitrag #28
Ohh mein Gott, an was für ein Exemplar der Tierärzteschaft bist du denn da geraten?

Der hätt ich aber was erzählt, so einen Mist zu erzählen *Kopfschüttel*

Da bleibt ja kein Ammenmärchen aus

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Zitat von Hundenase Ich will da jetzt mal ganz kurz in die Bresche schlagen fürs Tiermedizinstudium: Ernährung ist durchaus enthalten, sogar viel und in großem Umfang und NICHT gesponsert.
ABER die wenigsten interessiert das Thema und deswegen lernen sie es allenfalls noch auf die Prüfung. Aber zu behaupten, Tierärzte lernen nix im Studium, das ist einfach nicht richtig. Zwischen nicht lernen und nicht lernen wollen, liegt ein großer Unterschied.

Nicht das Studium wird gesponsort, sondern die Praxiseinrichtung - ein kleiner, aber feiner Unterschied. Und hier wurde auch nicht gesagt, dass Tierärzte nichts lernen, sondern dass sie sich nicht viel mit artgerechter Ernährung befassen, dann aber ihr Halbwissen förmlich dogmatisieren (nein, dies ist keine Anspielung auf meinen Nick). Und leider glauben die meisten Tierhalter den Veterinären blind... und nicht gerade selten zum Leidwesen ihrer Tiere.


Es gibt sogar Studivz-Gruppen zu Royal Canin_Seminaren und Ähnliches.
 
  • Tierärzte haben Ahnung und kennen sich mit artgerechter Ernährung aus... Beitrag #29
Ich hab nur auch schon mal den Vorwurf gehört, unser Studium sei gesponsert von Royal Canin. Wir bekommen jede Menge Geschenke, aber in den Vorlesungen lernen wir jetzt nicht RC is das Beste und tollste überhaupt. Wobei ich erwähnen muss, dass das Diätfutter von RC und Hills nicht schlecht ist.

Klar gibt es Seminare von Royal Canin, aber es gibt auch genug, die nicht von ihnen sind.
 
  • Tierärzte haben Ahnung und kennen sich mit artgerechter Ernährung aus... Beitrag #30
Und dennoch ist Royal Canin und Hills Mist, egal ob Diätfutter oder nicht. Da gibt es einfach viel gesündere Futtersorten die, ganz wichtig, kein Trockenfutter sind.

Wenn du Tiermedizin studierst, darf ich dann mal fragen, wie genau ihr in die Ernährung von zB. eben Katzen eintaucht? und was euch da vermittelt wird?


Ich kann mir auch generell nicht vorstellen, bei den vielen TA, die es gibt und über deren Krankheiten sowieo Behandlungen die Studenten lernen müssen, dass da noch genug Zeit bleibt um wirklich in die Ernährung zu sehen.

UNd wenn ich sehe, dass mich bei vielen TÄ das RC und Hills schon anlächelt, bevor ich in der Praxis bin, dass immer wieder zu Trockenfutter geraten wird bei der Katzenernährung, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass nicht einmal die Grundlagen der Katzenernährung vermittelt werden


Letztentlich steht außer Frage, dass die Prioritäten bei TÄ sicherlich auf der Ernährung von Tieren liegt.
 
  • Tierärzte haben Ahnung und kennen sich mit artgerechter Ernährung aus... Beitrag #31
@ Lucien:

Wir sind einfach schnell weg, haben nur kurz gefragt wegen Füttern, ob wir ihn zu seiner Schwester lassen sollen oder nicht (Da meinte sie übrigends auch dass das kein Problem sei, sie hätte ihn sicherlich schon vermisst & würde sich um ihn kümmern... Dass sie ihm immer noch nicht wieder so ganz traut zeigt ja eher das Gegenteil. :()
Ich hätte an & für sich auch erst gern ein Gespräch mit ihr gehabt, war allerdings die einzige Möglichkeit auf die schnelle nen Kastrationstermin zu finden (Montags angerufen, Donnerstag Termin) weil er schon mit "Trockenübungen" anfing. & bevor ich hier in 3 Monaten nachfragen muss was man bei der Geburt von Kitten beachten muss dachte ich mir, lieber so.
Für seine Schwester versuchen wir jedenfalls nen Termin für September oder Oktober zu finden, je nachdem wie mein Vater & Freund gemeinsam frei haben damit wir da mit Auto hin können, haben selber leider noch keines. Er würde das auch sonst jederzeit machen, allerdings will ich nicht dass er Ärger mit seinem Chef bekommt.
 
  • Tierärzte haben Ahnung und kennen sich mit artgerechter Ernährung aus... Beitrag #32
oh ja, geht mal zu der nicht wieder

Bis Oktober würd ich mit der Kastra ber nicht warten, sie ist ja jetzt schon 5 Monate alt, 7 Monate is für meine Geschmack einfach zu lang.

Nich das die Kleine noch rollig wird (ich hab so ne Negativerfahrung gemacht, da wurde die KAtze gleich dauerrollig, is echt nicht schön und sollte vermieden werden)

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Warum müssen denn denn Vater und dein Freund gemeinsam frei haben?

Übrigens bin ich damals mit dem Taxi zum TA gefahren, hab Chico abgeliefert, bin nach Hause gelauden und nachmittags wieder hin und dann mit Chico in nem Taxi zurück.
War jetzt nicht so teuer ;) Kommt aber sicher auch drauf an, wie weit der TA von euch entfernt ist, aber bevor sie anfängt zu rollen.

Das Problem is ja auch, dass Kater nach der KAstra noch 6 Wochen potend sein können. Wenns jetzt also ganz, ganz, ganz dumm kommt, könnte es sogar noch schief gehen mit den Beiden
 
  • Tierärzte haben Ahnung und kennen sich mit artgerechter Ernährung aus... Beitrag #33
Angestrebt ist September, muss mal gucken wie es mit frei ist.
Will ja auch dass weder wir noch sie das durchmachen müssen, nur wenn es zeitlich nicht geht...
Weil mein Freund das Geld & mein Vater das Auto hat. Taxi fahren ist bei uns leider verdammt teuer (mindestens 3,50 pro km), & der einzige gute, zumindest mit Hunden, den ich kenne ist gut ne Stunde mit Auto von hier entfernt, sprich da blechen wir gut & gerne über 50 € pro Fahrt. Bei den beiden anderen hier in der Nähe hab ich noch nichts weiter gehört, außer dass der eine beschissene Öffnungszeiten hat & nichtmal ne Berfustätigen Sprechstunde (Alleine will ich da nicht, mein Freund & ich wollen gemeinsam entscheiden ob wir da bleiben oder nicht) & bei dem Anderen hab ich mich noch nicht weiter informiert.
 
  • Tierärzte haben Ahnung und kennen sich mit artgerechter Ernährung aus... Beitrag #34
Und dennoch ist Royal Canin und Hills Mist, egal ob Diätfutter oder nicht. Da gibt es einfach viel gesündere Futtersorten die, ganz wichtig, kein Trockenfutter sind.
Für Katze eh nur Feuchtfutter, das ist eh klar. Und vergleicht man RC oder Hills mit "Diätfuttern" aus dem Supermarkt wie z.B. Animonda Integra, dann erkennt man ganz schnell, was davon wirklich Mist ist.

Wenn du Tiermedizin studierst, darf ich dann mal fragen, wie genau ihr in die Ernährung von zB. eben Katzen eintaucht? und was euch da vermittelt wird?
Ich hatte insgesamt 6 Semester Ernährung (3.,5.,7.,8.,10.,11.), davon zwei mehr über Grundlagen, Analyseverfahren, Futtermittelberechnungen, Inhaltsstoffe etc., zwei über alle Tierarten und zwei speziell über Hund und Katze. Kleine Heimtiere haben wir dann extra gemacht.
Über Katze hab ich gelernt: obligater Carnivor, braucht Taurin, ehemaliger Wüstenbewohner, deswegen kein Trofu, selbstzubereitetes Futter ist das gesündeste, aber dann bitte nicht einfach Fleisch hinwerfen, Herstellen von Diäten und Bewerten von Fertigdiäten. Und ganz wichtig: bei jeder Krankheit haben wir die passende Ernährung dazugelernt, was nicht immer auf Fertigdiäten rauslief, so z.B. bei Diabetes, da hieß es gleich: kein RC Diabetesfutter füttern.

Ich kann mir auch generell nicht vorstellen, bei den vielen TA, die es gibt und über deren Krankheiten sowieo Behandlungen die Studenten lernen müssen, dass da noch genug Zeit bleibt um wirklich in die Ernährung zu sehen.
Das stimmt so nicht. denn wir lernen absolut, dass die Ernährung Krankheiten bzw. Genesung beeinflusst.

Aber was ich ganz am Anfang schon gesagt habe: es ist ein GRAVIERENDER Unterschied, was gelehrt wird und was die Leute dann später anwenden. Mehr als genug meiner Mitstudenten lernen von unseren Fachtierärzten für Ernährung (die machen schließlich die Vorlesungen und Übungen) z.B. dass Trofu für Katzen böse ist, aber ihr Tierarzt draußen sagt ja immer wieder, dass man Trofu Katzen füttern muss, damit die Zähne geputzt werden. Und dann glauben sie lieber ihrem Tierarzt, bei dem sie immer Praktikum machen, statt den Fachleuten. DA liegt das Problem (aber das zieht sich durch alle Sparten der Tiermedizin, ist nicht nur bei der Ernährung der Fall).

Ich hatte ja auch ein wenig Diskussion, als ich für meine Katze das Nierenfeuchtfutter wollte und mir der Tierarzt das Trofu andrehen wollte. Von der Diskussion in meinem letzten Praktikum fang ich erst gar nicht an zu reden ...
 
  • Tierärzte haben Ahnung und kennen sich mit artgerechter Ernährung aus... Beitrag #35
Für Katze eh nur Feuchtfutter, das ist eh klar. Und vergleicht man RC oder Hills mit "Diätfuttern" aus dem Supermarkt wie z.B. Animonda Integra, dann erkennt man ganz schnell, was davon wirklich Mist ist.


Ich hatte insgesamt 6 Semester Ernährung (3.,5.,7.,8.,10.,11.), davon zwei mehr über Grundlagen, Analyseverfahren, Futtermittelberechnungen, Inhaltsstoffe etc., zwei über alle Tierarten und zwei speziell über Hund und Katze. Kleine Heimtiere haben wir dann extra gemacht.
Über Katze hab ich gelernt: obligater Carnivor, braucht Taurin, ehemaliger Wüstenbewohner, deswegen kein Trofu, selbstzubereitetes Futter ist das gesündeste, aber dann bitte nicht einfach Fleisch hinwerfen, Herstellen von Diäten und Bewerten von Fertigdiäten. Und ganz wichtig: bei jeder Krankheit haben wir die passende Ernährung dazugelernt, was nicht immer auf Fertigdiäten rauslief, so z.B. bei Diabetes, da hieß es gleich: kein RC Diabetesfutter füttern.


Das stimmt so nicht. denn wir lernen absolut, dass die Ernährung Krankheiten bzw. Genesung beeinflusst.

Aber was ich ganz am Anfang schon gesagt habe: es ist ein GRAVIERENDER Unterschied, was gelehrt wird und was die Leute dann später anwenden. Mehr als genug meiner Mitstudenten lernen von unseren Fachtierärzten für Ernährung (die machen schließlich die Vorlesungen und Übungen) z.B. dass Trofu für Katzen böse ist, aber ihr Tierarzt draußen sagt ja immer wieder, dass man Trofu Katzen füttern muss, damit die Zähne geputzt werden. Und dann glauben sie lieber ihrem Tierarzt, bei dem sie immer Praktikum machen, statt den Fachleuten. DA liegt das Problem (aber das zieht sich durch alle Sparten der Tiermedizin, ist nicht nur bei der Ernährung der Fall).

Ich hatte ja auch ein wenig Diskussion, als ich für meine Katze das Nierenfeuchtfutter wollte und mir der Tierarzt das Trofu andrehen wollte. Von der Diskussion in meinem letzten Praktikum fang ich erst gar nicht an zu reden ...


Wow, also ganz ehrlich, dass hätt ich jetzt nicht erwartet, dass dafür wirklich Zeit gefunden wird.

Schade dass sich dann so viele Studenten von den TÄ beinflussen lassen, statt einfach mal auf das zu vertrauen, was ihnen im Studium beigebracht wird. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sind da doch auch einach aktueller als es bei einem jahrzehntelangen tätigen TA der Fall ist
 
  • Tierärzte haben Ahnung und kennen sich mit artgerechter Ernährung aus... Beitrag #36
@Hundenase: Ich muss sagen, ich bin positiv überrascht! Anscheinend wird doch so einiges im Studium angesprochen und es besteht die Hoffnung, dass da in den nächsten Jahren eine Besserung eintritt.
Man darf ja auch nicht vergessen, dass es durchaus schon heute TAs gibt, die auch über Ernährung gut informiert sind. Sind zwar bisher eher einzelne, aber die Tendenz ist wohl im Steigen.

Zu meinem TA: Da gibt es nur RC, das verkauft er auch und er wird immer mal wieder zu irgendwelchen Informationstagungen eingeladen. *seufz*
Abgesehen davon bin ich mit meinem TA mehr als zufrieden, war auch mal ein Praktikum dort und hatte (bis auf die Ernährung...) nichts auszusetzen.
 
  • Tierärzte haben Ahnung und kennen sich mit artgerechter Ernährung aus... Beitrag #37
Ich denke, es braucht auch mal einen Schubser von der Bevölkerung. Die Leute kaufen den TA das RC bzw. Hills ab, was also haben die TA für einen Grund es nicht zu verkaufen, solange Geld in die Kasse fließt. Da wiegt das Geld dann doch schwerer als die Gesundheit des Patienten. Die Ernährungsuafklärung müsste so weit reichen, dass die Leute dieses Futter ablehnen bzw. überhaupt Trofu. Das wird wohl nie passieren.

Aber von Futterhaus der Menschennannte mir vor eine Woche die Prognose, das Barf für Katzen immer mehr in Trend kommt.
 
  • Tierärzte haben Ahnung und kennen sich mit artgerechter Ernährung aus... Beitrag #38
Ich war mal mit einem meiner Frettchen bei der Tierärztin um die Ecke, und sie wusste zwar, was es für ein Tier ist, aber nicht, wie man es richtig hält.
Sie nahm es in beide Hände und hielt es für ihr Gesicht - und das Frettchen schnappte zu. Biss ihr in die Nase... Tja, selbst Schuld, sage ich da nur ;)
 
  • Tierärzte haben Ahnung und kennen sich mit artgerechter Ernährung aus... Beitrag #39
Wie geht es denn dem Kater inzwischen, Dogma?

Warst du mit ihm bei einem anderen TA und hast eine Hautprobe untersuchen lassen oder hast du das Experiment mit der "Wundersalbe" durchgezogen?
 
  • Tierärzte haben Ahnung und kennen sich mit artgerechter Ernährung aus... Beitrag #40
Wie kommen die Tierärzte eigentlich auf diesen Zahnstein-Quark? Ich meine, ich füttere ja Trockenfutter als Leckerchen, wobei an 3 von 5 tagen Bennie das meiste so schnell runter schlingt, dass sie es innerhalb von 5 Minuten auskotzt. Da sieht man sehr deutlich, dass da gar nichts gekaut wurde, sondern wirklich im ganzen Verschluckt, was soll das dann bei zahnstein helfen? Da kaut mein Hund deutlich mehr als die Katzen.
 
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