Unser letzter Familienhund wurde angeschafft, da war ich 12. Mein ältester BRuder war 17. er kam aus dem Tierheim und war schon zwei jahre alt und ganz klar körperlich überleben (Schäferhundmix, 35 Kilo Muskelpaket).
Er war am eigentlich nie so richtig erzogen. Meine Eltern haben sich kmplett raus gehalten, die haben nur Futter und Tierarzt bezahlt, und zwischen uns Kindern gab es eher Diskussionen wer Gassi gehen "muss" - neben den vielen Hausaufgaben und der Lernerei blieb sowieso wenig Freizeit. An Hundeschule war nicht zu denken, es gibt allerdings auch heute nichts wirklich empfehlenswertes in 10km Umkreis.
Der Hund hatte einfach nie eine richtig feste Bezugsperson, und wenn einem niemand beibringt wie man einen Hund erzieht, dann wird das auch nichts.
Richtig schlimm wurde es dann, als wir Kinder erwachsen wurden und ausgezogen sind, meine Eltern sich getrennt haben, und aus dem Familienhund ein Ein-Mann-Hund wurde - er hat darunter ganz massiv gelitten, dass auf einmal die ganze Familie nur noch ab und zu zu Besuch gekommen ist. deswegen finde ich, dass man da wirklich gut überlegen sollte, wer nun Bezugsperson sein soll - damit derjenige den Hund später auch mitnehmen kann. Wobei Studentenbuden mit Hundeerlaubnis kaum zu bekommen sind und man ja auch mit einer Ausbildung in 40-Stunden-Woche kaum nebenher einen Hund halten kann.
Ideal ist das alles nicht, deswegen finde ich das Teeniealter für den ersten Hund schon etwas ungünstig, vor allem wenn das Verhältnis zu den Eltern nun nicht so toll ist, dass man mit Mitte 20 immer noch daheim wohnen will. auch die Wohnverhältnisse sollten da passen.