unerzogene/aggressive Kleinhunde

Diskutiere unerzogene/aggressive Kleinhunde im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Ich habe generell nichts gegen kleine Hunde, aber ich habe etwas dagegen wenn die Tiere sich aufführen wie die Axt im Walde. Emma ist gestern...
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #1
Warp-One

Warp-One

Beiträge
953
Reaktionspunkte
0
Ich habe generell nichts gegen kleine Hunde, aber ich habe etwas dagegen wenn die Tiere sich aufführen wie die Axt im Walde. Emma ist gestern schon wieder fast von so ner laufenden Teppichbürste gebissen worden. Wir waren Gassi und hatten uns etwas in den Schatten unter einen Baum gesetzt Emma brav neben der Bank im Sitz. Ein Pärchen mit 2 wasauchimmer kam vorbei und Emma war ganz interessiert blieb aber im Sitz und hat sich nicht stören lassen, da kam doch das eine Stück Fell an der Flexi auf uns zu knurrte und wollte ohne Vorwarnung meinen Hund beissen, zum Glück hat der Besitzer ihn sowie ich meinen Hund am Geschirr zurückgezogen. Emma schaute etwas verwundert ob der Aktion und blieb immer noch ruhig, bis das Flusensieb noch anfing zu bellen und zu zetern, das kommentierte Emma dann mit einem!!! grollenden bellen worauf der Besi des Kampfwuschels etwas gequält rausbrachte es täte ihm leid und er freue sich das mein Hund ja so gut erzogen wäre, seine Teppichbürste hätte für diese Aktion eigentlich mal gezeigt bekommen müssen von meinem Hund das man sowas nicht machen darf.

Heute früh fast das gleiche in grün wieder so ein Kampfflokati ohne irgendwelche Vorwarnung auf mein Hundi los. So langsam frag ich mich echt ob die "Kampfhundeverordnung" nicht auf Fellpuschels und andere Teppichhohe Hunde ausgeweitet werden muss. Die Biester sind meines erachtens 3 mal aggressiver als die SOKA´s.


Edit: Thema umbenannt. Bitte das nächste Mal keine so degradierende Bezeichnung wählen. ;) Danke
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #2
Naja, manchmal frage ich mich ja auch schon...

Leo hat ja eigentlich mit keinem Hund ein Problem, inzwischen aber mit so kleinen. Keine Ahnung warum, aber die Hand voll, die es hier gibt, behagt ihm gar nicht. Die starren ihn immer von unten her so provokant an, schön angespannt und ohne ein Zeichen von Freundlichkeit, das behagt meinem so gar nicht. Gestern haben wir zwei kleinere Hündinnen gesehen, selbst die mochte er nicht sonderlich. Die eine war dank Besitzerin aber auch extremst angespannt und hat ihn ebenfalls taxiert, was er jetzt so im Liegen bei einer kleinen Pause auch nicht so prall fand. Die großen Hunde kommen uns irgendwie entspannter entgegen, da gibts dann auch kein Problem.

Wobei es bei vielen einfach an mangelnder Erziehung liegt - der ist ja klein. Wenn solche Hunde schon in der Katzentransportkiste zum TA kommen wundert mich ja ehrlich gesagt nichts mehr :roll:.
Ich bin aber auch schon kleineren Hunden begegnet, die einfach Pech hatten und mal richtig verwickelt oder gebissen wurden und seither als Angstkläffer durch die Gegend laufen.
Und dann gibts ja noch die Besitzer, die ihre Hunde sofort panisch an der Leine auf die Seite ziehen und beinahe strangulieren, wenn ein anderer Hund auf sie zukommt :eusa_eh:.

So oder so ist es wie in deiner Signatur geschrieben: Das obere Ende der Leine ist das Problem, nicht das untere ;).
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #3
mir ist das auchschon aufgefallen, ich glaube das liegt daran das es bei großen hunden mehr auffällt wenn sie nicht richtig erzogen sind wenn so ein kampfzwerg an der leine reist merkt man das ja kaum und wenn der mal beist denken auch alle ohch der ist so klein das merkt man nicht. aber fehlanzeige man merkt es wohl ich kann ein lied davonsingen ich wurde schon min. 15 mal gebissen und es waren immer bis auf einmal nur die kleinen und bei dem einen mal war ich selbst schuld und der hund hat es nicht absichtlich getan (hat mir trotzdem ne schraube ins handgelenk gebracht)
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #4
So oder so ist es wie in deiner Signatur geschrieben: Das obere Ende der Leine ist das Problem, nicht das untere ;).

Genau das denke ich auch.Bei
den kleinen ist es eher so, das wirklich gedacht wird, das man sie nicht erziehen muss:roll:.

Wir werden immer mit großen Augen angeschaut,da Ayla ja eigendlich gut hört.
Ein kleiner erzogener Hund ist tatsächlich sehr selten :roll:
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #5
ein kleiner erzogener hund ist selten das stimmt aber es ist machbar und der hund hat keine schuld die hunde tun mir einfach leid da die hunde auch meist auch was beschäftigung angeht weit unterschätzt so nach dem monno och der hund ist klein der kann ger nicht so lange laufen. hund sie nicht gefördert werden und ausgelastet sind können ja gar nicht anderst alls sich ersatztbeschäftigungen zu suchen und das schlägt dann meistens in aggresion um
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #6
Als Kleinhundhalter kann ich da vermutlich ganz gut mitreden. Ich denke, es ist eine Mischung aus Halter UND Hund. Ja, ganz richtig: Ich ziehe den Hund da nicht aus der "Verantwortung".;) Natürlich neigt man als Halter von kleinen Hunden schonmal eher dazu, etwas "aufgeregter" zu sein. Wenn wir mal ehrlich sind: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Schäferhund (oder man ersetze durch eine andere beliebige Rasse derselben Größe) meinen Jerry tot beißt ist nicht so hoch wie die Wahrscheinlichkeit, dass selbiger Hund das bei meiner Hanna schafft. Jerry ist 20 cm größer und wiegt das dreifache von Hanna.

Auf der anderen Seite: Dass kleine Hunde giftiger/schnoddriger sind als große Hunde würde ich weniger auf die Größe als auf die Ursprungsrassen zurückführen. Wenn man mal überlegt, wofür diese Rassen einst gezüchtet wurden und was viele in sich tragen: Da ist dann eben auch mal ein Terrier dabei oder ein Zwergpinscher oder ein Dackel. Das sind alles KEINE Hunde, die einst für den Schoß gezüchtet wurden. Viele Terrierrassen sind dazu gezüchtet worden, ihrem Aufgabengebiet gemäß selbstständig zu handeln. Andere Kleinrassen wiederum mussten für Hundekämpfe herhalten. Das mag mancher nicht ernst nehmen aufgrund der "kleinen Dimensionen", aber auch dort ging es um Leben und Tod. Wieder andere wurden und werden zur Jagd eingesetzt und haben dafür nunmal ein gewisses Gemüt - sonst wären sie für den Standard ihrer Rasse "schlecht". Andere mögen keine Gebrauchshunde sein, haben aber dennoch eine gewisse Aktivität in ihrem Standard stehen oder neigen zum Überdrehen, weil eine gewisse Auslastung vorhanden sein muss. Damit sage ich nicht, dass diese Hunde ALLE schlecht ausgelastet werden. Aber man sagt zu einem Choleriker oder einem hysterischen Menschen ja auch nicht, dass man mit dem mal eine Runde Fahrrad fahren müsste (überspitzt ausgedrückt. Ich weiß, dass man das Beispiel nicht 1:1 übertragen kann ;)).

Also nein, ich würde es nicht einzig darauf schieben, dass die Hunde nicht erzogen werden oder der Halter gar denkt, man müsse diese nicht erziehen (auch wenn ich ebenso wie ihr denke, dass es genug solcher Halter und genug nicht ausgelasteter Hunde gibt - in allen Größen). Viele Kleinhunde(rassen) haben ein gewisses Grundtemperament, welches eben nicht dem behäbigem Neufi von nebenan gleicht. Damit nehme ich niemanden in Schutz, denn an sowas muss man arbeiten (da nehme ich mich nicht aus) und damit muss man umgehen können. Aber wenn wir das Ganze mal neutral betrachten: Wir hatten auch schon zich Threads, wo man sich über die hibbligen "großen Hunde" aufgeregt hat. Die sind aber insoweit ein Problem, dass ein nicht leinenführiger Chihuahua nunmal viel viel leichter zu halten ist als ein nicht leinenführiger Labrador und entsprechend auf Laien nicht so "aggressiv" wirkt.

Ganz interessant finde ich es übrigens, dass sich alle Welt (Foren- wie reale Welt) über Bezeichnungen wie "Kampfhund" oder "Schäferbestie" aufregt, aber "Fusshupe" und ähnliche "ach so lustige"-Namen dann völlig in Ordnung sind ;) Als Kleinhundhalter finde ich sowas schon recht beleidigend (nämlich so, wie ein SoKa-Halter den Begriff Kampfhund beleidigend empfindet) und käme nicht auf die Idee, anderen Hunde - egal welche Größe - solche Betitelungen zu geben. Wir wissen nie, was der Hund durchgemacht hat und warum er so ist. Das können simple Fehler der Erziehung sein oder schlechte Erfahrungen. Meine Hündin wurde beispielsweise erst dann relativ skeptisch, als sie mehrmals von Hunden gejagt und über den Haufen gerannt wurde, die mindestens doppelt so groß und 3-4x so schwer waren, OBWOHL sie durch Körpersprache UND Laute irgendwann (nachdem es ihr zu bunt wurde) zu verstehen gegeben hat, dass die anderen Abstand nehmen sollen. Wie das passieren konnte? - Weil die Besitzer einen Teufel getan haben, ihre Hunde an die Leine zu nehmen und mir die Sportlichkeit fehlt, Schäfi-Windhundmixen nachzurennen. Der ewige Kreis des (Hundeerziehungs-)Lebens ;) Die Großen nerven die Kleinen, die nerven dann die Großen und die wieder die Kleinen - und umgekehrt.
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #7
Off-Topic
Kannst du das mit den beleidigenden ÜBernamen für die kleinen Hunde bitte lassen? Die können auch nichts dafür, dass sie so klein sind!


Ich denke auch, dass es an Hund und Halter, in erster Linie aber am Halter liegt. Ich denke, die meisten kleinen Hunde verhalten sich so, weil sie sich behaupten wollen. Wenn sie so klein sind müssen sie doch irgendwie an die Grossen rankommen und zeigen, das sie auch ein Jemand sind. Aber ich denke, das Hauptproblem liegt am Halter. Kleine Hunde sind ja süss und niedlich und weil man sie so praktisch ander Leine halten kann ohne hinterher gezogen zu werden, muss man sie ja nicht erziehen.. Und mit ihren kurzen Beinen brauchen die auch keine ausgedehnten Spaziergänge! Das ist leider die Meinung von vielen Kleinhundebesitzern deren Hunde regelrecht "abgehen". Ich finde aber ebenfalls, da sollte gesetzlich etwas geändert werden, damit verantwortungsbewusster damit umegangen wird :eusa_think: Ist nämlich auch nicht toll, wenn ein Yorkie vom Jogger getreten wird, weil er seinem Verhalten nachgeht, was ihm nie abtrainiert wurde..
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #8
Off-Topic
Pewee, :clap:
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #9
Die Kleinen haben oft die größte Klappe ;)

So leider auch mein Giftzwerg.
Auch "Teppichhoch" aber muckt immer gegen die Großen auf.
Er bellt und bellt, aber sobald der Große einen Schritt auf ihn zumacht, zieht er die Rute ein und rennt weg.

Meistens werden die Kleinen einfach unterschätzt. Dennoch tut ein Biss mindestens genauso weh, da auch dann Quetschungen und Blutergüsse entstehen. (Spreche aus Erfahrung! ;))

Wollte nur mal anmerken, dass mir auch schon aufgefallen ist, dass die kleinen Schosshündchen immer einen draufpacken.
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #10
Also, ich bin Besitzerin von drei Fußhupen, Teppichferraris, Teppichbürsten usw. und finde den Begriff nicht beleidigend. Lustig finde ich's, wenn die Leute fragen, ob sie beißen. "Ja, die gehen auf Kniekehle" oder "Nee, der schluckt im Ganzen", antworte ich meist.

Meine Stella (Pekinese) bellt andere Hunde an, aber aus Angst. Sie ist von Natur aus eben ein ängstlicher Typ - aber beiden tut keiner meiner drei.
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #11
Hachja... davon kann ich auch ein Lied singen ^^
Ich habe auch nichts gegen kleine Hunde, einige sind Larry beste Freunde. Jedoch wenn ich omchen sehe wie sie sich da fast in ner Flexi erhängt weil ihr Hund komplett frei dreht, kann ich nur den Kopp schütteln.
Komplett dreist, als seien sie eine Dogge gefangen im Körper eines Zwerges, stampfen die auf larry drauf zu und machen ihn dumm an. Angekläffe, Zähne fletschen, knurren.
Unerzogen und hören nicht fürn Sechser im lotto.
Grade hier in der Nachbarschaft gibt es son Omapaar, die mich angiften weil Larry mal zu ihren kleinen gelaufen ist. Aber... die kleinen rennen einfach so auf meinen Hund zu und ich muss das dulden?
Ich mach Larry dann meist ab und die Kleinen kriegen das Große rennen wenn mein Bär drauf los springt. Dann kriegt Oma aber nen Spruch zurück das sie gefälligst ihr kleines Monster zähmen soll und es nicht einfach auf fremde Hunde zurennen darf mit den größten Tönen. Ich lasse das bei meinem Hund ja auch nicht zu.

Und auch schön finde ich, wenn sie immer sofort panisch alles Kleintier aufm Arm nehmen, weil jeder kleine Hund wurde hier sicherlich schon einmal von einem Großhung halb zerfleischt (das Thema hatte wir doch letztens iwo schonmal ^^)...und hat ja soooolche Angst, deswegen kläffen die auch so und zerren wie besenkt an der Leine.

Ich denke viele der kleinen Mäuse hier sind einfach total unausgelastet, eine Runde um Block reicht denen ja völlig -.- Ich habe in letzter Zeit hier soviele fette kleinhunde gesehen... Wurst auf 4 Stumpen nenne ich sie nur noch.
Außerdem werden sie wohl noch nichtmal von ihren eigenen Besis wahr genommen und dementsprechend erzogen.
Da muss ich ganz ehrlich sagen, die Großhunde hier hören da meist wesentlich besser.

Grade bei den älteren Herrschaften fällt mir das auf, das sie von ihrem Hund hier eigentlich nur durch de Gegend gezogen werden und das anscheinend auch noch gut finden
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #12
Ich verstehe beide Seiten, Akos beste Freundin ist die Chihuahua-Hündin Abbey, die beiden spielen ganz toll miteinander. Haben hier aber im Dorf oft ältere Menschen, wo der kleine Hund so wie gesagt "nachgezogen" werden, oder der Chi von drei Häuser weiter hängt sabbernd und geiffernd im Draht-Gartenzaun, während die Besitzer nicht mal nen Blick hinwerfen und den Hund tun lassen was er will. :roll:
Ganz toll ist es auch, wenn eine wirklich beleibte Person von einem Cocker Spaniel an der Flexi durch die U-Bahn Station geschliffen wird und die Frau den Arm durchgestreckt hat, als wenn der Hund ihn ihr gleich abreissen würde....ich kann da nur noch den Kopf schütteln...wieso wird dem Hund erlaubt meterweit vorzugehen? *seufz*

Der Hund aus der Gasse nebenan kommt ohne Leine beim Gassigehen zum Gartenzaun und pinkelt dagegen (haben Leinenpflicht im Ort, scheint aber für manche Kleinhundebesitzer gar nicht zu gelten....kotz)...Akos und Wega sind eh auf 180 bei sowas...und dann schüttelt der besagte Hundebesitzer den Kopf darüber, das sich meine Hunde so aufführen...

Manches muss ich Gott sei Dank nicht verstehen...
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #13
Ich als Kleinhundbesitzerin kann beide Seiten verstehen.

Meine Mischlingshuendin Coco ist eher von ruhiger Natur. Freundlich zu Mensch und Tier und auch kein grosser Klaeffer. Sie ist mehr der aengstliche Typ, die wenn ein grosser Hund kommt und schnueffelt, eher das Weite sucht.
Ja und dann ist da Hazel. Zwergdackelhuendin. Sie macht ihrer Rasse alle Ehre. Jeder Hund wird durch lautstarkes Bellen gemeldet. Im Hundepark, wenn sie ihren Ball hat, kam es schon vor, dass sie groesseren Hunden (vom Schaeferhund bis zum Staff) in die Nase gezwickt hat oder diese gejagt hat. Komischerweise die Besitzer der grossen Hunde finden das lustig. Ich kann da ueberhaupt nicht drueber lachen und der Dackel wird dann auch sofort aus den Verkehr gezogen. Hazel nimmt das wirklich sehr ernst. Es kam aber auch schon des oefteren vor, dass sie gejagt oder eben ueberrannt wurde. Ist halt auch nicht so schoen;).
Wenn uns groessere Hunde begegnen nehmen ich sie nicht auf den Arm. Die Besitzer sagen dann meistens, dass der Grosse ganz lieb ist und ich eben leider darauf hinweisen muss, dass es der Zwergdackel nicht immer ist.
Kennt Hazel die Hunde, wie in unserer Wandergruppe, ist es voellig in Ordnung.
Ich denek sie liebt es einfach zu bellen und auf sich aufmerksam zu machen, denn ich versuche definitiv meine Hunde zu erziehen, auch wenn sie klein sind.
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #14
Ich glaube das liegt daran, dass die meisten meinen kleine Hunde müsste man nicht erziehen und auch die Sozialisation im Welpenalter bleibt auf der Strecke weil die großen Hunde könnten dem kleinen Welpe ja etwas tun. Ich z.B. bereite meinen 2,4Kg Hund gerade auf die Begleithundeprüfung vor, außerdem habe ich noch einen 8Kg Sheltie die eigentlich auch bellfreudig sind. Ich habe meinen Hunden beigebracht dass sie nur beim spielen mit anderen Hunden bellen dürfen und das klappt auch, sie bellen nicht mal wenn der Postbote kommt.
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #15
Eiegntlich kann ich nur sagen: Pewee hat schon alles gesagt. ;)

Ergänzend wäre vielleicht noch hinzuzufügen, dass kleine Hunde oftmals durch falsche oder gar keine Sozialisation bzw. durch Halter, die brenzlige Situationen falsch einschätzen im Prinzip eines Lernen: Je mehr Getöse ich mache, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass man einen Bogen um mich macht bzw. dass ich heil aus der Sache herauskomme.

Einerseits neigen einige Kleinhundehalter dazu ihren Hunden zu viel zu zumuten, d.h. Kontakte zu anderen, wesentlich größeren Hunden finden nicht umbedingt kontrolliert statt und die kleinen Hunde müssen sich mit Rempeleien, schmerzhaften Knuffen etc. alleine "rumschlagen", was dann iwann sicher auch dazu führt, dass der Kontakt von vorneherein abgelehnt wird mit entsprechend viel Getue. Andererseits gibt es diejenigen, die ihren kleinen Hunden gar nichts "zumuten", d.h. der Hund lernt gar nicht erst den Kontakt mit Größeren kennen, sondern wird sofort aus der Situation entfernt. Auch das führt über kurz oder lang zu einem "wildgewordenen" Kleinhund...:roll:

Hinzukommen Großhundehalter, die ihre Hunde auch dann nicht aus einer Situation herausnehmen, wenn der kleinere Hund sichtlich Stress hat..."die klären das ja untereinander"...für einen Chihuahua im "Kampf" gegen einen Dobermann oder einen Labrador ein sehr verhängnisvoller Satz...

Sicher Hund ist in gewisser Weise immer noch Hund. Aber der Mensch hat durch die Züchtung extremer Größenunterschiede sicher dazu beigetragen, dass die Kommunikation gerade zwischen unsicheren Hundeindividuen verschiedener Größenklassen gerne mal nach hinten losgeht.

Mein "Kleine" ist mit SH 40cm und einem Kampfgewicht von 12kg sicher kein Kleinhund oder zumindest kein Kleinsthund, aber selbst an ihr kann ich beobachten wie sie versucht mit möglichst viel Getöse einen Kontakt mit großen bzw. sehr großen Hunden von vorneherein zu vermeiden. Mittelgroße, kleine und sehr kleine Hunde waren nie ein Problem. Auch nicht nachdem sie zwei Mal recht heftig von einem anderen Hund (das waren alles große Hunde) gebissen wurde. Aber je größer der andere Hund, desto unsicherer mein Hund und desto hysterischer bisweilen die Reaktion.

Mein Pflegechi, den ich eine Zeit lang hatte war auch ein gutes Beispiel. Die setzte sich hin und schrie, wenn sie andere Hunde sah. Weil sie bis dato gelernt hatte: Andere Hunde, Frauchen packt mich panisch in die Handtasche, das muss also wahnsinnig gefährlich und schlimm sein. Erste Kontaktversuche mit anderen Hunden endeten damit, dass sie der gutmütigen Wolfshündin meiner Freundin mehrmals im Gesicht hing und sich in deren Lefzen verbiss. Nur mit ständigem Üben und immer neuen Hundekontakten hat die Kleine gelernt, dass schreien bzw. vorschießen und beißen nicht umbedingt sein müssen. Wenn der Halter das aber nicht mit seinem Tier übt - woher soll der Hund es dann können? ;)
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #16
Ich denke es ist das Problem, dass sich viele ( nicht alle Leute) denken, der Hund ist klein und braucht keine Erziehung.. Kann ja eh keinen tot beißen.
Das auch kleine Hunde Bewegung und klare Linien brauchen, ist bei manchen nicht so ganz angekommen.
Weswegen viele kleine Hunde unausgelastet und verzogen sind, hat aber wenig mit dem Hund oder seiner größe zu tun. ;)
Wie schon gesagt wurde: Eigentlich liegt das Problem am oberen Ende der Leine.
Ich denke dass kann man nicht von der Größe oder Rasse abhängigmachen dass sie aggressiv sind (z.b kann man das genauso wenig bei Schäfis) sondern ist eher auf die Vorstellungen der Halter zurückzuführen.
Ich kenne aber auch viele kleine Hunde die top erzogen sind, da sich die Halter drüber Gedanken gemacht haben.

Merlin mag kleine Hunde, aber große sind besser.
Aufregen tuen mich nie die Hunde, sondern die Verantwortungslosigkeit der Besis.
Ich bin eine Gasse entlang gelaufen, Merlin ganz brav bei Fuß und gibt keinen Mucks von sich.
Dann sitzt da ein "Girlie" mit ihrem kleinen Malteser (der traurigerweise 24535 verschiedene Spängchen und Gummis in den Haaren hatte) und schaut mich missbilligend an.
Merlin ist ja ein großer Hund (stolze 35 cm) :mrgreen:
Aufjedenfall fängt "Schmusi" an zu kläffen und zu geifen, dann kommen da so Sprüche wie: "Neeein, Schmusi, geb' dich nicht auf das Niveau hinab von diesem lächerlichen Köter."
Innerlich auf 180, äußerlich nichts anzumerken.
Die Frau war einfach fatal, der Hund tat mir einfach leid.
Auf'm Rückweg giftete "Schmusi" immernoch rum und ich sagte knapp:" Guck Merlin, haben wir dich gut erzogen dass du nicht so rumkeifst."
Die Frau kochte, ich fands amüsant.^^
Das musste damals einfach raus.
Aber das liegt nicht daran dass der Hund klein war, sondern in den falschen Händen.
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #17
Kennen wir auch. Besonders Jack Russels führen sich auf wie Sa*. Besitzer alle die ich kenne, überfordert. Wollten einen kleinen, handlichen Frechdachs, kaufen den irgendwo, wahrscheinlich auch noch aus dem Internet:092: - erziehen den gar nicht, geben ihm auch nicht seinen Eigenschaften entsprechende Aufgaben zum Auslasten (o.k. er muss ja nicht in Fuchslöcher jeden Tag oder Ähnliches) so und dann muss der Kleine alles selber machen. Stänkern jeden an, beißen um sich. Meine Hündin steht da souverän drüber. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ich muss aber dazu sagen, "noch" steht sie drüber. Irgendwann gibt sie so einem mal Saures und das dann mit Recht oder? Nun ja bis jetzt gehen wir zügig weiter oder ich pack den Seicher auf 4 Pfoten und übergebe ihn dem der die das Halter. Aber es ärgert mich auch, denn wehe, wehe ein Schäferhund würde sich so verhalten. Auweia...dann hätten wir es wieder.:?
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #18
Es ist halt oftmals schwer , der Kontakt zwischen Groß und Kleinhunden , die sich fremd sind.. die Hunde müssen auch erstmal lernen mit der Situation umzugehen.
Wenn dann der Kleinhundbesitzer noch panisch reagiert überträgt sich dieses natürlich..

Doch sowas
:Ich mach Larry dann meist ab und die Kleinen kriegen das Große rennen wenn mein Bär drauf los springt.

Geht ebenfalls nicht und ebenfalls ein Grund warum viele so panisch reagieren , ich bin ehrlich, hätte ich ein Kleinhund und würde so ein Kalb wie Larry auf ihn zugesprungen kommen , wäre mein Hund ebenfalls ganz schnell auf dem Arm.

Ich möchte keinesfalls kläffende Kleinhunde in Schutz nehmen , doch sollte man die Gefahren nicht unterschätzen , da springt Gross Larry einmal daneben , und zack wars das mit dem Kleinhund, was ich nun nicht hät verantworten wollen.

Viele Grosshunde kennen auch den Umgang mit den kleinen nicht und nehmen somit keine Rücksicht , da wird getobt und gerauft wie mit grossen , doch dieses kann schonmal zum Tode führen.
(Ich befürworte nicht , das kleinhunde nur auf dem Arm getragen werden ,aber ich kann die vorsicht verstehen, wenn ein ungestürmter Jungspund mit 50 Kilo auf einen Hund mit 4 Kilo zugesprungen kommt. )
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #19
Ich finde vor allem die Besitzer von solchen Hunden schrecklich.

Collin kann gut mit kleinen Hunden, mit den robusten von ihnen spielt er auch super, obwohl er sie auch nicht wirklich ernst nimmt. Wenn dann aber mal ein Kleiner im Freilauf auf uns zugerannt kommt und richtig ernsthaft Ärger veranstalten will, ergreift mein Hund entsprechend Gegenmaßnahmen indem er knurrt und sich steif macht. Meist verfallen die Besitzer von solchen Kleinhunden, die die Attacke ihres Hundes auf meinen Hund ja als unbedenklich einstufen, sofort in panische Angst und beschimpfen meinen Hund als aggro.

Da fasse ich mir oft an den Kopf.

Nur, weil der Kleine Hund meinem Hund wahrscheinlich keinen großen Schaden antun könnte, ist sein Handeln doch aber trotzdem der Auslöser. Solche Leute handeln unter dem Motto "kleiner Hund - kleines Problem, großer Hund - großes Problem". Dass die Kommunikation und die Botschaft dahinter die Gleiche ist, checken solche Leute nicht.

Und ganz ehrlich, manchmal frage ich mich auch, warum man unbedingt einen Hund haben muss, der kaum größer wie ein Meerschweinchen ist. Was ist daran noch Hund? Wenn die ihre Minihunde nur zum Verhätscheln halten und sie nicht erziehen können, dann sollen sie mir aus der Sonne gehen. Ist rassistisch, ich weiß, aber manchmal nervt mich das wahnsinnig, weil es immer die Besitzer der anderen Hunde sind, die Rücksicht nehmen müssen.
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #20
Kann mich vielen Stimmen nur anschließen und kann auch die Seite der Großhundehalter verstehen. Für mich ist das allerdings eines der wenigen Reizthemen der Hundehalterschaft, die mich nur bedingt nerven (aus "Groß"hundhaltersicht). Jerry gehört ja auch zu den Hunden, wo die sensiblen Omis von nebenan Angst haben, dass ihr TeaCup-Chi gebissen wird. Aber mich... nervt das nicht. Und wenn der Zwerg meint, mich oder die Hunde ankläffen zu müssen, dann nervt mich das irgendwie nicht :eusa_think: Ich muss gestehen, dass ich eher Mitleid habe, weil es unglaublich Stress für den Hund ist (sowie auch für den Hund, der angekläfft wird). Ich bin mittlerweile eigentlich öfter dazu übergegangen mit dem Hund zu kommunizieren und nicht mit seinem Halter. Ich verhalte mich so, wie ich will, dass man sich zu mir verhält. Ich glaube, es herrschen einfach super viele Missverständnisse. Ich wurde schon sehr oft verarscht oder andere Halter haben sich über mich lustig gemacht, weil ich beispielsweise konsequent Bögen gehe, wenn ich merke, dass Spannung entsteht. Ich darf mir dann ständig Sprüche anhören, dass der Hund des anderen Halters ja schon gefrühstückt habe oder dass ich die typische Kleinhundtussi bin. Diese Leute sehen aber nicht, dass ich das nicht aus Angst mache, sondern als Kommunikationsmittel für die Hunde, damit sie voraussehen können, was ich als nächstes tue. Der einzige, der es nicht rafft, ist der Halter des anderen Hundes. Und dann entstehen Missverständnisse und Vorteile. Wir kennen sie doch alle. Fast jeder Hund und Halter fällt unter irgendein Klischee oder gehört ihr zu einer der wenigen Gruppen, die allseits beliebt sind? Wenn man selbst bestimmte Gruppen an Hunden und ihre Halter nicht ernst nimmt oder sich nur über sie ärgert, wie kann man dann erwarten, dass man selbst aber neutral und ohne Vorurteile betrachtet wird?

Ich kann es verstehen, wenn man sich über Kläffer aufregt, aber nur weil es einen nervt, würde ich da nie meinen großen Hund vorausschicken, damit er dem Kleinen mal zeigt, wo es lang geht. Was erwartet man sich davon? Ich sage nicht, dass Hunde bestimmte Dinge nicht untereinander klären sollen. Aber ich lasse Dinge nicht "klären", wenn ich weiß, dass sich die Hunde eh nicht abkönnen und eine Stimmung schnell kippt oder wenn ich den Hund nicht kenne. Bekannte Hunde dürfen meine durchaus in die Schranken weisen, was auch passiert. Es liegt nicht in unserer Verantwortung, andere Hunde zu erziehen (zumindest nicht in dieser Art. Eine gewisse Kommunikation finde ich dennoch wichtig. Ich gehe z.B. oft Bögen, wenn ich merke, dass Spannung entsteht). Damit macht man meistens alles nur schlimmer. Und auch wenn das viele nicht glauben wollen: Es sind nicht immer die Omis, die ihre Hunde verhätscheln und nicht erziehen. Ich verweise gerne nochmal auf meinen vorherigen Beitrag. Wer keinen Kleinhund besitzt, kann den Hintergrund aber vielleicht nicht so gut nachvollziehen. Ich weiß, es fällt schwer, nicht immer den eigenen Hund zu beachten, aber vielleicht werden hier manche auch noch zur Einsicht gelangen, dass diese Hunde das nicht mit Absicht machen und furchtbaren Stress haben (sicherlich mehr als ihr) und dann fallen vielleicht auch nicht mehr so teils herablassende Bemerkungen zu Kleinhunden. Ich betone nämlich ganz deutlich, dass auch viele misserzogene große Hunde ihren Teil dazu beigetragen haben, dass manche Hunde sind wie sie sind. Der (mittlerweile verstorbene) Dackel einer Freundin wurde beispielsweise mal von einem (völlig verzogenen, nicht abrufbaren) Schäferhund beinahe tödlich verletzt und war seit jeher nicht mehr verträglich mit großen Hunden. Und ganz ehrlich: Kann ich verstehen. Meine Hanna gehört auch nicht zu den Hunden, die alle mit offenen Armen in Empfang nimmt. Sie ist zurückhaltend und schaut sich die Sache von weitem an und ja, manchmal wird ein anderer Hund, der ihre Grenze überschreitet, angezetert. Und ich kann behaupten, dass ich sie weder verhätschel noch eine Sozialisierung verweigert habe. Damit falle ich (hoffentlich) eindeutig aus der "die meisten Kleinhundhalter wollen ihre Hunde aber auch nicht erziehen und verhätscheln sie nur"-Gruppe. ;) Es liegt manchmal mehr dahinter als fehlende Sozialisierung und Erziehungsfehler.

Und ganz ehrlich, manchmal frage ich mich auch, warum man unbedingt einen Hund haben muss, der kaum größer wie ein Meerschweinchen ist. Was ist daran noch Hund? Wenn die ihre Minihunde nur zum Verhätscheln halten und sie nicht erziehen können, dann sollen sie mir aus der Sonne gehen. Ist rassistisch, ich weiß, aber manchmal nervt mich das wahnsinnig, weil es immer die Besitzer der anderen Hunde sind, die Rücksicht nehmen müssen.

Ich weiß nicht, ob du dich nur auf diese TeaCup-Rassen beziehst, aber zumindest bei vielen Kleinhunderassen (+/- 30 cm, also keine Winzlinghunde) sehe ich keinen Grund, wieso sie keine Daseinsberechtigung haben sollten. Wenn jemandem die Rasse eines Cairn-Terrier gefällt, dann ist das doch völlig in Ordnung :eusa_think: Er ist halt kein großer Hund, aber trotzdem ist er ein Hund wie jeder andere, mit Ansprüchen wie jeder andere. Selbiges gilt für Dackel oder Malteser :eusa_think: Heißt ja nicht, dass die Halter sie automatisch nicht erziehen. Bei TeaCup-Hunden kann ich deine Argumentation absolut nachvollziehen. Allerdings eher wegen dem gesundheitlichen Aspekt. Manche sind für mich weniger Hund und mehr Krankheit. Ebenso wie bei Rassen, die grenzwertig zur Qualzucht sind. Aber zumindest ich fände die Welt sehr trist ohne unsere Dackel, Terrier oder Malteser :) Aber ich weiß, wie gesagt, auch nicht, ob du jetzt speziell diese Größen meintest oder wirklich die ganz kleinen, die nichtmal 1 kg wiegen.

Aber, um die Statistik mal ein wenig aufzuwerten: Wir sind heute einem süßen Zwergpinscher begegnet, der keine Scheu hatte und Jerry sogar zum Spielen aufforderte, was er auch sofort annahm und sich von dem Kleinen ein wenig jagen ließ. Ein Bild für die Götter :lol: Sogar Hanna fands lustig.
 
Thema:

unerzogene/aggressive Kleinhunde

Neueste Beiträge

Oben