unerzogene/aggressive Kleinhunde

Diskutiere unerzogene/aggressive Kleinhunde im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; ja, die beiden sind echt super.. Im gegensatz zu Wega, der hat bei Abbey schon schlechte Karten. Er hat sie als Welpe in den Schwanzpuschel...
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #41
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ja, die beiden sind echt super.. Im gegensatz zu Wega, der hat bei Abbey schon schlechte Karten.

Er hat sie als Welpe in den Schwanzpuschel gebissen und daran gezogen..... ganz gefährlich :mrgreen:
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #42
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Schwanzpuschelbeissatacken sind such mega mega mega mega gemein :mrgreen:
PS
bin schon ne weile dabei - was hat das mit dem "versteckten Text " auf sich - bin halt blond....
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #43
Guten Morgen, ich habe auch einen Soka, aber der Kategorie 2. Wesenstest bestanden alles. Meine Hündin wird fast regelmäßig hier bei uns auf dem Lande von kleinen Hunden regelrecht angegriffen, bis jetzt * Klopf auf Holz* ist nichts passiert und meine Hündin steigt nicht drauf ein. Meiner Meinung nach- ja es sollten auch die kleinen wenigstens einen Wesenstest machen, und jeder wäre erstaunt wie viele davon durchfallen würden, das unterschätzen viele aber es ist so. Wir gehen schon andere Wege um eine Beißerei zu vermeiden, denn ich bin stolz drauf das meine nicht drauf einsteigt und das soll auch so bleiben. Doch wenn einmal was passiert sind wir als Soka Halter Schuld, es sieht dann niemand mehr ob der andere kleine Hund ohne Leine lief ob die HH in der Nähe waren oder nicht. Es wird gleich von vornherein gesagt der Soka war Schuld. Wie oft kommen mir von weitem kleine aggressive Hunde entgegen ohne HH, dann wechsle ich den Weg und gut ist, aber das wird nicht immer klappen denke ich.
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #44
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Suno, es geht darum, das Bilder bei "bedenklichen" Größenverhältnissen nicht so gerne gesehen sind...großer Hund könnte kleinen Hund ja verletzten etc...aber dann dürfte man manchen Menschen auch keinen Chihuahua in die Hand drücken :D
Daher einfach der versteckte Text/Fotos.
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #45
Seit Pia den Yorki einer Bekannten kennt hält sie von den wenigsten kleineren Hunden hier in der Gegend herzlich wenig.
Wir waren des öfteren mit der Kleinen und ein paar anderen unterwegs und dieser Hund hat echt permanent 89% des gesamten Spaziergangs gebellt und das ging Pia dann nach ner Weile so auf die Nerven das sie auf die kleine "los gegangen" ist.
Also nicht beißen oder so, aber eindrucksvolles anspringen.
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Schon interessant welche Namen wir für so kleine Hunde haben :D die ein oder andere Bezeichnung kannte ich bis grade eben gar nicht xD
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #46
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ich mach mir bei der Kombo Akos-Abbey auch eher sorgen um Akos. meine Kröte weiß schon wie sie sich den Eisbären zurechtstutzt :mrgreen:
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #47
Mich persönlich stört es gar nicht, wenn andere Hunde bei Begegnungen fletschen, knurren und kläffen. Ich bin da immer gänzlich bei meinen Hunden und freue mich, wenn sie ruhig vorbei gehen.
Was mir hingegen hochgradig peinlich ist, ist wenn meine das machen. Deswegen arbeite ich da konsequent dagegen, so dass das so gut wie nie vorkommt.
Und wie gesagt, wenn sie ruhig vorbei gehen, bin ich glücklich. Dann ist mir auch wurscht, ob der andere Hund Theater macht. Ist ja peinlich für den Halter und nicht für mich.

Allerdings bin ich bei den ganzen Fußhupenbezeichnungen auch empfindlich. Ich habe Terrier. Sie sind eigenständig, hart gegen sich selbst und gehen im Zweifel lieber erst mal nach vorn als zurückzuweichen. Damit sind sie garantiert nicht die am einfachsten zu führenden Hunde.

Und ich kann die einseitige Wahrnehmung auch nicht verstehen. Ich kenne sowohl leinenpöbelnde Klein-, Mittel- als auch Großhunde. Die sind deswegen nicht grundsätzlich nicht erzogen, nur weil diese eine Situation eben (vielleicht noch?) nicht klappt.

Erst gestern ist ein Dobermannrüde bellknurrend an uns vorbei. In unserem Gebiet wohnen 2 unmögliche Schäferhunde. Der eine kläfft alles schon auf 100m Entfernung an. Beim anderen muss man näher dran sein, um angekläfft zu werden. Dafür nehmen die Besitzer die 2m Leine nicht kurz und können ihn kaum halten, so dass es teils nichtmal reicht, die Straßenseite gewechselt zu haben. Ansonsten hängt er über dem Zaun (Vorderbeine drauf, hinten springend, Kopf weit drüber) und geifert jeden an, so dass sich kaum ein Passant vorbeizugehen traut.
Ein Saluki wird leise garstig und beißt in die Luft Richtung fremder Hunde und wenn das (GsD) nicht klappt, beißt er wütend in die Leine und Besitzerlein muss auf seine Hände aufpassen.
Die Wolfspitzhündin geifert ebenfalls alles an der langen Flexileine an. Dazu bleiben die Besitzer so lange mit ihr stehen, bis sie fertig ist. Dauert eben so lange, bis der andere Mensch mit Hunden weg ist. Und da man nicht vorbei kommt, kann man sich einen anderen Weg suchen.

Jetzt könnte ich auch einen Thread aufmachen und mich über die vielen unerzogenen Großhunde und deren unfähigen Halter aufregen. Ich könnte es aber auch lassen. ;)

Im Endeffekt gibt es immer solche und solche. Mir sind meine Hunde wichtig. Und die waren auch nicht sofort still an der Leine, wenn sie angepöbelt wurden, sondern es brauchte Training und Erziehung.

Davon abgesehen finde ich die Erwartungen an den heutigen Hund einfach zu hoch. Ich finde es nicht schlimm, wenn es Hunde gibt, die andere Hunde und Menschen eben nicht mögen.
Wir haben so einen beim Agi. Hovawart-irgendwas-Mix. Hat die Begleithundeprüfung, läuft erfolgreich Agi-Turniere, macht Unterordnung, ist also bestens erzogen. Der Halter führt ihn verantwortungsvoll.
Trotzdem gibt es nur wenige fremde Hunde, mit denen er sich verträgt und auch fremde Menschen sollten ihn nicht streicheln.
Und wenn ein Weg eben sehr eng ist und man da aneinander vorbei muss, macht er eben auch mal die Gusche auf an der Leine. Finde ich unproblematisch. Seinen Besitzer stört diese Auskunft seines Hundes nicht. Mich stört sie auch nicht, weil er ihn eben sicher bei sich hat und ich nie befürchten muss, dass ich oder meine Hunde zu Schaden kommen.

Es ist nunmal auch nicht jedem Halter gleich wichtig, dass der Hund leise an anderen Hunden vorbei geht.

Nervig wird's doch erst dann, wenn der andere Hund so geführt wird, dass man die Flucht ergreifen muss, weil man sonst nicht ohne fragwürdigen, unerwünschten Kontakt vorbei kommt.
Aber in dem Punkt denke ich leben wir Kleinhundehalter etwas gefährlicher, da schlecht geführte Großhunde deutlich schneller zu einer ernsten Bedrohung für die kleinen werden als umgekehrt.

Allerdings habe ich es diesbezüglich sehr gut getroffen mit unserer Gegend. Hier wird die Leinenpflicht zumindest insofern beachtet, dass alle erstmal bei fremden Hunden anleinen, notfalls fragen, aber auch gut akzeptieren können, dass manchmal eben kein Kontakt erwünscht ist.
Zu meinen Hundhalteranfängen (Mitte der 90er) war das noch ganz anders. Damals hatte ich auch einen kleinen Terrier. Und damals kamen regelmäßig aggressive Großhunde ohne Besitzer um die Ecke geschossen und griffen uns an. Damals sind auch einige Kleinhunde bei uns tot gebissen wurden und ich musste manche Gegenden gänzlich meiden. Bei anderen bin ich nur mit schweißnassen Händen durch.

Wie gesagt, ich sehe gar kein Problem in nicht verträglichen Hunden. Solange sie für andere gefahrlos geführt werden. Und da gibt es unter den Haltern eben solche und solche. Unabhängig der Hundegröße.
Ich persönlich bin trotzdem froh, wenn der unerzogene, angreifende Hund ein Chihuahua und kein Großer ist. Ich kann das lockerer sehen, wenn das Leben meiner Hunde nicht in Gefahr ist.
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #48
Schön geschrieben, Stoffel! Kann man eigentlich nur unterschreiben :)
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #49
wer hat denn meinem Thread nen neuen Namen geschenkt?
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #50
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Das Mod-Team, wer sonst :mrgreen:. Da nun doch einige User den Titel etwas beleidigend fanden, haben wir den mal entschärft. Tut dem Inhalt ja keinen Abbruch ;).


Ich hab übrigens endlich das Thema gefunden, in dem wir schon einmal über dasselbe bzw. etwas ähnliches gesprochen haben, ist für dich vielleicht auch ganz interessant, Warp:
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #51
ich kenne ja beide seiten, viele wissen ja von luca, meinem amstaff der leiter kürzlich über die regenbogenbrücke gegangen ist :( nun hab ich chimädchen leyla und als ich mit beiden unterwegs war, muss ich sagen, war das am angenehmsten.

mit luca alleine haben uns oft microhunde angekeift die luca aber zum glück immer ignoriert hat, nun mit leyla wollen die micros alle hin und keifen eher weniger. leyla selbst zum glück auch nicht, die bellt so gut wie gar nicht, höchstens jemand ist an der tür. da bin ich auch heilfroh drüber weil ich sowas absolut nicht ausstehen kann.

jeder hund gehört erzogen und mir fällt vermehrt auf, dass die vorurteile einem chi gegenüber komplett die selben sind wie einem amstaff gegenüber. mit luca wurde mir an den kopf geworfen er wäre bösartig, eine kampfmaschine mit 8 tonnen beißkraft der nie wieder loslässt wenn er einmal zugebissen hat und kleine kinder zum frühstück verspeist. mit leyla wird mir vorgeworfen der arme hund dürfe nie in den wald, wird immer nur herumgetragen und als spielzeug missbraucht. außerdem wäre sie ein kläffender, unerzogener kuscheltierersatz. gelegentlich werde ich allerdins auch angesprochen warum ich den armen hund in der stadt nicht trage :roll:

ich bin daher für einen hundeführerschein, und zwar für ALLE!
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #52
Oh Stoffel du sprichst mir aus der Seele. Ich will wirklich niemanden angreifen, aber habt ihr Großhundbesitzer euch auch mal Gedanken gemacht, dass nicht jeder sich einen kleinen Hund als Welpe holt und den verzieht, sondern ihn aus dem TH oder anderen Umständen bekommt und es viel Geduld und Arbeit kostet ihnen ein solches Verhalten an der Leine auszutreiben? Und wenn man nicht zur Hundeschule kann, wo dann andere Hunde zum Üben hernehmen? Man ist ja die dumme Besi mit dem kleinen Kläffer, da übt keiner mit, sondern rollt nur die Augen, wenn meine Penny es doch mal nicht schafft ruhig vorbei zu gehen.

Begrüßungen an der Leine akzeptiere ich ohnehin nicht. Hunde sollten sich nicht angeleint frontal begrüßen, es sei denn sie kennen sich. Ich fände es gut, wenn man hier vielleicht etwas Nachsicht übt und so ein gesünderes Verhältnis insgesamt möglich ist. mir ist es auch schon passiert, dass eine Frau ihren Labradudel net zurück pfeifen konnte, obwohl ich ihr gesagt habe, dass Penny angeleint vielleicht schnappt, wenn der Große sie so bedrängt. Nach 2 Minuten habe ich den Labi dann ganz deutlich gemacht, dass er abhauen soll und Penny sich beruhigen konnte an der Leine. Da war ich dann auch die fiese mit dem kleinen Kläffer.

Es gibt also zwei Seiten. Große wie kleine Hunde, die erzogen werden müssen und bis sie das geschafft haben, kommt es zu Vorfällen, die durch vernünftige Besis schnell bereinigt werden können, damit niemand traumatisiert wird oder verletzt.
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #53
Ich will wirklich niemanden angreifen, aber habt ihr Großhundbesitzer euch auch mal Gedanken gemacht, dass nicht jeder sich einen kleinen Hund als Welpe holt und den verzieht, sondern ihn aus dem TH oder anderen Umständen bekommt und es viel Geduld und Arbeit kostet ihnen ein solches Verhalten an der Leine auszutreiben?

Wo der Hund her kommt, das verurteilt glaube ich niemand hier. Aber Fakt ist, man merkt, ob direkt daran gearbeitet wird oder nicht. Wenn jemand mit nem kleffendem Teppich an mir vorbei geht und einfach "dutzi dutzi komm ist gut *patt patt*" oder sonst für falsche Verhalten an den Tag bringt, dann hat das für mich mit Erziehung rein GAR NICHTS zu tun. Wie du selbst schon sagst: Es kostet viel Geduld und ist Arbeit! Aber die fängt an, sobald ich mich dafür entschieden habe mir einen Hund anzuschaffen. Egal, ob groß, klein oder mittel. Auch ein Hund vom seriösesten Züchter kann zu rotzfrechem sonst was erzogen werden. Das hat mit dem TH nichts zu tun. Und nur weil man nicht zur Hundeschule kann, sorry, aber das klingt für mich nach ner schlechten Ausrede so nach dem Motto "Ja hab was Rücksicht mit dem. Die Besitzer können sich keine Hundeschule leisten in der er Sozialverhalten lernt also darf er auch mal kleffen (oder bei großen Hunden: zubeißen.. soll sich ja keiner persönlich angegriffen fühlen hier!) er kennt es ja nicht anders."
Vielleicht habe ich da auch falsche Ansichten, aber egal was für eine Größe der Hund hat oder welche Rasse er hat, meiner Meinung nach hat er keine Anstalten am verlängerten Arm zu machen. Beim kleinsten negativem Mucks, sei es das Kleffen, eine Provokation in anderer Hinsicht oder sonst was, muss eingegriffen werden. Ob nun mit einem klaren Komando, einem Leinenruck, Ablenkung durch Kopftraining etc. ist jedem mit seiner Erziehungsmethode selbst überlassen. Aber es sollte was gemacht werden. Wenn ich sehe den Besitzer lässt es vollkommen kalt kann ich auch nur den Kopf schütteln und/oder mit den Augen rollen. :eusa_eh:
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #54
@ Milky Way Ja ich sehe es auch so, dass erzogen werden muss, aber die Erwartungen sind oft einfach zu hoch. Hunde müssen perfekt sein, dürfen nicht aufmucken und wenn sie es doch tun, weil sie erst seit kurzem bei dem neuen Besi sind und bisher keine Erziehung genossen , dann wird nicht nur mit den Augen gerollt. Das kann neue Beisis richtig derbe verunsichern, so dass diese jede Hundebegegnung vermeiden und aus Angst vor bösen Worten der anderen Besis nur noch Schleichwege laufen. Das hilft den Hunden aber nicht. Der neue Besi wird immer unsicherer, der Hund auch und am Ende kann man an keinem Hund mehr vorbeilaufen, weil der Hund durchdreht und der Besi ganz in Panik gerät oder resigniert und den Hund einfach nur noch mit sich an anderen Hunden vorbei schleift. Ich selber hab es auch schon oft erlebt, dass so eingeschüchterte Besis wortlos weiter laufen, weil sie Angst haben vor bösen Kommentaren. Ich selber versuche mich zumindest immer zu erklären, wenn ich Penny beruhigt habe und unterhalte mich mit etwas Abstand mit dem anderen Besi.

Und wegen Hundeschule: Ja es gibt gute Gründe, warum man da nicht hin kann. Zwei davon schlafen grad seelenruhig in ihren Betten ein. Geld sollte weniger ein Grund sein, denn ein Hund kostet nun mal wie jedes andere Familienmitglied auch.
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #55
Hunde müssen perfekt sein, dürfen nicht aufmucken und wenn sie es doch tun, weil sie erst seit kurzem bei dem neuen Besi sind und bisher keine Erziehung genossen , dann wird nicht nur mit den Augen gerollt. Das kann neue Beisis richtig derbe verunsichern, so dass diese jede Hundebegegnung vermeiden und aus Angst vor bösen Worten der anderen Besis nur noch Schleichwege laufen.

Die Erziehung fängt aber in dem Moment an, wo man den Hund hat. Oder sollte zumindest. Das ist für mich wie gesagt keine Entschuldigung. Man sieht ganz klar den Unterschied, ob mit dem Tier gearbeitet wird oder nicht. Wenn mir jemand entgegen kommt beim Spaziergang und der Hund, egal ob groß oder klein springt an mir hoch -stört mich persönlich nicht unbedingt, da ich "Hundeklamotten" trage beim Spazieren- dann gibt es die Einen die sich entschuldigen und gut und dann gibt es die Anderen die sich auch entschuldigen, aber sofort eingreifen. Und DA liegt für mich der Unterschied. Nicht, dass ein Hund unerzogen ist.. Jeder muss es erst lernen!
Du sagst ja, du versuchst dich zu erklären. Dann verstehe ich nicht so ganz, wo da dein Problem bei liegt. Wenn die Leute dann Verständnis zeigen ist doch alles tutti! Die wissen scheinbar, dass es nicht so leicht ist auf Anhieb. Und die, die es nicht verstehen.. ja pfff.. weiter gehen lassen und gut ist. So Leute laufen bei uns im Wald auch rum. Meinst da stör ich mich dran :eusa_eh: Wenn ich nicht einmal selbst so ein bisschen Selbstbewusstsein aufbringen könnte, wie sollte ich es dann meinem Hund übermitteln?

Ich habe ja nicht gesagt, dass man zur Hundeschule gehen MUSS. Ich sagte nur, es ist keine Entschuldigung seinen Hund nicht zu erziehen. Dafür braucht man nicht zwangsläufig eine Hundeschule. Mein Wockelchen war weit vor der Hundeschule schon super erzogen. Ich bin dann nur irgendwann hingegangen um ihr Selbstbewusstsein anderen Hunden gegenüber zu festigen. Die Gehorsamkeit hatte sie aus dem FF weg und wir waren liebevoll "Die Streber" :mrgreen:.

Allerdings verstehe ich in diesem Fall die Aussage nicht ganz. Die zwei Gründe die schlafen gehe ich mal von Kindern aus.. soweit nicht schlimm. Aber wenn du im nächsten Satz dann sagst, am Geld liegt es nicht, dann verstehe ich nicht, was das Eine mit dem Anderen zu tun haben soll :eusa_think:
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #56
Leider hat nicht jeder Besi dieses Selbstbewusstsein und kann es gut ignorieren wenn man so angefahren wird. Am ersten Tag, als ich Penny hatte sind wir Gassi gegangen und eine Frau wurde handgreiflich mir gegenüber, weil ihr nicht angeleinter Hund auf meinen zustürmte, ihn ansprang und Penny geschnappt hat. So etwas sitzt, vor allem wenn die Kids dabei sind finde ich es schlimm so angegangen zu werden. Daher kann ich verstehen, wenn man lieber gar nicht erst abwartet, was der andere Besi zum verhalten des eigenen Hundes sagt.
Ja die Erziehung fängt ab dem ersten gemeinsamen Weg (meistens nach Hause) an, da stimme ich dir zu und man erkennt, ob jemand zumindest versucht seinen Hund zu erziehen oder es ihm piep wurscht ist, was der Vierbeiner da so macht, aber leider erkennen das nicht alle, nicht mal 50% der Leute, denn die wenigsten "erziehen" ihre Hunde oder setzen sich damit auseinander. So habe ich jeden Tag mindestens einen Besi die ihren Hund angeleint schnuppern lassen will. Ich sage dann nein und werde angeblafft, obwohl es normal ist, dass Hunde sich nicht angeleint begegnen sollten. "Kennen lernen" vor allem angeleint ist extrem unnatürlich für Hunde aber das wissen wenige. Dieses Forum ist ein toller Ort, an dem man Menschen trifft, die sich auskennen und mit Erziehung auseinander setzen. Auf der Straße treffe ich davon vielleicht 2 von 10. Also Acht, die ich von meinen leider noch etwas unsicheren Hund fern halten muss.

Wegen der Hundeschule, ich erlebe es oft, dass man mir sagt, man muss mit so einem Hund wie Penny da hin, worauf ich entgegne, dass das leider nicht geht, weil ich Kinder habe. Die meisten denken dann, dass ich es mir wegen der Kinder nicht leisten kann, was aber nicht der Fall ist. Ich habe nur leider nach der Arbeit nicht frei und Zeit dafür, sondern kümmer mich um meine beiden Kurzen und wenn die Schlafen kann ich auch nicht weg, weil ich dann niemanden habe, der auf sie aufpasst.
Das wollte ich damit nur sagen, dass es nicht immer am Geld liegt, dass man keine Hundeschule besucht, weil das so aus deinem Post hervorging.
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #57
Das nicht jeder so ein Selbstbewusstsein hat, da gebe ich dir wohl Recht. Aber du hast doch immerhin so viel, dass du von dir selbst behauptest, du erziehst deinen Hund! Du bist auf dem Weg! Damit baust du auch irgendwann mit ziemlicher Sicherheit genügend Selbstbewusstsein auf um an so Leuten vorbei zu gehen.
Ich hatte damals auch einen Fall, bin mit meinem Hund durch den Wald und wir waren am Trainieren. Sehe von weitem 2 Damen auf mich zukommen. Die Erste hatte ihren natürlich sofort auf dem Arm... die Zweite (Schäfi, also nicht so Handtaschengröße :mrgreen:) angeleint... Hab mir nichts bei gedacht, obwohl ihr Hund das Doppelte von meinem war und da wir ja auch am Trainieren waren und die Augen von meiner voll auf mich gerichtet waren.
Sind an den Damen vorbei und drehen sich plötzlich um "WARUM LEINEN SIE IHREN HUND NICHT AN, WENN MEINER ANGELEINT IST?!?!?!?!" ääääh? was? Klar, hätt ich tun können, hätte ich auch 100% wenn es nötig gewesen wäre. Aber das hätt man auch anders rüber bringen können. Nein! Wir setzen noch Einen oben drauf!! "JA... DER WIRD AGGRESSIV, WENN ER SIEHT, DASS ANDERE HUNDE NICHT ANGELEINT SIND WENN ER ES ABER IST!!!!" Und der Schäfi steht chillend daneben :lol:
Ja was soll ich denn da groß sagen? Wie gesagt, JA, ich hätte sie vielleicht anleinen sollen. Hätt sie mich vorher drum gebeten oder so dann hätt ich auch drauf reagiert. Nur in so einem Fall musst wirklich Selbstbewusstsein aufbauen. Es schadet dir doch nicht :) Drück dir jedenfalls die Daumen, dass es mit der Zeit kommt.

Natürlich liegt es nicht IMMER am Geld. Das wollt ich damit auch nicht sagen oder dich in irgendeiner Weise persönlich angreifen. Aber ich bin der Meinung, dass man wenn man will, immer einen Weg finden kann. Zumindest wenn das Geld da ist sollte es einiges erleichtern. Ob man dann die Kinder mitnimmt, was ja auch viele machen oder ich weiß nicht was. Es handelt sich ja nicht um 10 Stunden in der Woche sondern um 1-2... Das ich mir über sowas vor der Anschaffung im Klaren sein muss ist für mich da selbstverständlich, aber das ist nun meine Meinung und will dir damit keinen Vorwurf machen! Was auch nicht heißen soll HS ist das non-plus-ultra. Aber zumindest vorher drüber klar sein.
Denke aber auch, ihr geht schon euren Weg und der Hund hat deswegen kein schlechte Leben oder ist rotzen frech :)
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #58
Auf dieses Thema reagiere ich eeetwas allergisch und das hat mehrere Gründe. Wir haben einen großen Hund ( Dobermann/Galgomix ) immer wieder werden wir auf der Straße angesprochen wenn uns Leute mit kleinen Kindern entgegenkommen ob der Hund kein Maulkorb braucht. Oder ob das ein Kampfhund ist. Wenn Kinder ihn streicheln wollen, rufen die Eltern sie schnell zurück und meinen: nein nicht, sonst beißt er gleich noch -.- Blacky liebt Kinder über alles und würde nie beißen, wenn sie ihn nur streicheln. Mit kleinen Hunden haben wir so unsere Erfahrungen gemacht. Hier in der Straße gibt es einen Reiterhof und die haben Einsteller die ihre Hunde mitbringen und einfach frei laufen lassen. Da gibt's nen Jackrussel der ist so aggressiv, dass er jedesmal wenn wir daher laufen mit zähne gefletscht auf uns zugerannt kommt. Jedesmal hab ich schiss das was passieren könnte und niemanden kümmert es. Jack, hat blacky schon mehrmals in die Pfoten gekniffen. Bisher ist noch kein Blut geflossen aber wenn es einmal soweit kommen sollte, gibt es echt Theater wenn die nicht auf ihren Hund aufpassen können. Dann war ich gestern mit meinem Papa spazieren ( ohne Hund ) und wir sind dann einem Yorki begegnet. Erst war er hinter einer Hecke und hat Radau gemacht als wenn es um sein Leben ginge. Wir sind dann am Haus vorbei und waren etwa schon 5m weitergekomme, als der Hund aufeinmal sich auf die Füße von Papa stürzt. So das es auch geblutet hat. Wir haben den Hund vorher weder geärgert noch beachtet. Sowas ist für mich einfach unbegreiflich. Wie können die Leute solche Hunde ohne aufsicht lassen. ich mein er wird ja nicht nur bei uns so sein. Dann war ich gestern noch beim Tierheim und bin mit einem Hund rausgewesen. Da hatte eine Frau einen kleinen chie auf dem Arm. Immer wenn jemand an denen vorbei gelaufen ist, hat dieser Hund sowas von geknurrt und gebellt. Also ich mein wirklich aggressiv . Ich denke das viele kleine Hunde unerzogen sind, liegt wie schon manche gesagt haben daran, dass viele denken die Hunde müssen nicht erzogen werden. Die kleinen haben ja jetzt keine Bärenkräfte. So das man sie immer halten kann. Außerdem kann man sie ja mal eben auf den Arm nehmen. Ich kenne viele Leute die: ohhhh guckmal wie süüß der sich aufregt....sagen bei kleinen Hunden. Und sobald mal ein großer Hund bellt heißt es, pass auf der ist gefährlich. Ich hasse diese Vorurteile. Wobei man auch sagen muss das es auch kleine Hunde gibt die gut erzogen sind und man das auch nicht verallgemeinern darf. Das einzige ist nur das bisse von großen Hunden mehr anrichten können als die von kleinen und dann sind große Hunde für die Menschen automatisch gefährlicher -.- PS: sorry das ich nicht mit absäten schreiben kann aber die taste ist leider kaputt :eusa_doh:
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #59
Ich kenne viele Leute die: ohhhh guckmal wie süüß der sich aufregt....sagen bei kleinen Hunden. Und sobald mal ein großer Hund bellt heißt es, pass auf der ist gefährlich.

Genau das hatte ich letztens auf der Arbeit irgendso ein minimix, ich musste etwas auf die Terasse bringen zu einem Gast. Kommt da auf einmal dieser minimix angeschossen und beginnt zu bellen und knurren.. sprung mir auch an die Beine... Hör ich von anderen Gästen "haha das ich doch mal ein guter Wachhund".. ich dachte nur ja natürlich und sagte dann nur "wenn die nicht aufpassen könnte er ja auch mal zu beißen, dann haben sie ein Problem..." und wow was war es aufeinmal stil :clap:und der Hund an der Leine, da war dann scheinbar doch der Groschen gefallen denn auch Kinder saßen auf der Terasse.
 
  • unerzogene/aggressive Kleinhunde Beitrag #60
Ich bleib dabei, wie auch bei den "großen bösen schwarzen killer Hunden". Es liegt immer am anderen Ende der Leine! Oder zumindest zu 99,999999%.
Bei "Beißern" wird mir anders und "Kleffer" (egal ob groß oder klein) gehen mir einfach tierisch aufn Keks -.-

@Sofia-Luisa
Falls wegen deinem Blacky nochmal genervt wird hier vielleicht ein paar passende Antwortmöglichkeiten :lol::mrgreen:
[VERSTECK]
Beisst der?
- Nein, der schluckt im Ganzen
- Nein, der hat schon gefrühstückt
- Ja glaubst Du dem graust es vor garnix?
- Nein, der hat Seine Zähne nur damit er besser aussieht

Hört der?
- Sicher, der reagiert nur nicht

Tut der was?
- In den nächsten 2 Stunden nicht, der verdaut grade ne Trethupe
- Nein, der lebt von der Stütze

Ist da ein Kampfhund mit drin?
- Keine Ahnung, ich hab Ihn noch nicht aufgemacht und reingeschaut

Mag der Kinder?
- Ja, aber ein ganzes schafft er noch nicht
- Ja, aber der frisst auch normales Futter

:mrgreen:[/VERSTECK]
 
Thema:

unerzogene/aggressive Kleinhunde

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