KatzenOPversicherung - Erfahrungen, Einschätzungen, Meinungen.

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  • KatzenOPversicherung - Erfahrungen, Einschätzungen, Meinungen. Beitrag #1
rosi

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Hallo ihr Lieben :D,

ich war heute beim TA zum Impfen und hab für meine Beiden das zweite mal innerhalb der letzten zwei Monate knappe 100€ dagelassen.
Soweit alles in Ordnung, ich hatte das Geld parat, denn mir war von Anfang an klar, dass ich impfen, entwurmen, entflohen und (was noch ansteht) kastrieren lassen muss, will und werde.
Trotzdem ist das ziemlich viel Geld in ziemlich kurzer Zeit - und das für reine Routinebehandlungen.
Da ist mir doch schonmal der Gedanke gekommen: Was ist, wenn einer von Beiden mal wirklich schlimm krank wird und teure OPs, deren Kosten in die Tausender gehen nötig sind?!:eusa_doh:

Nach einiger Recherche im Internet habe ich mir überlegt, zweierlei Dinge der Vorsorge zu treffen:
1. Ein Sparkonto anlegen, auf das ich monatlich 50€ einzahlen werde, um kleinere Untersuchungen und Behandlungen, sowie - falls im Budget enthalten - auch mal einen neuen Kratzbaum, Katzentoilette ect. (was eben so ansteht) zu bezahlen. - Das hatte ich sowieso geplant.
2. Zusätzlich möchte ich für den Notfall (der hoffentlich nicht eintreten wird, aber man weiß ja nie) eine KatzenOPversicherung abschließen.
Eine KatzenOPversicherung übernimmt die Kosten für Operationen, die entsprechenden Vor- und Nachbehandlungen und Medikamente.
Sie ist günstiger als eine Katzenkrankenversicherung und übernimmt dafür eben nicht jede Behandlung und Impfung.
Nun gibt es dort verschiedene Angebote und dazu habe ich Fragen, besonders an diejenigen, die Erfahrungen mit Operationen haben.
(Ich rede jetzt übrigens nicht vom normalen Kastrieren, sondern wirklich krankheits- und verletzungsbedingten OPs.)

- Dauer des Aufenthalts: Wie lange mussten eure Katzen in der Klinik bleiben? Wie lange gingen die Behandlungen insgesamt?
- Wie viel habt ihr pro Fall bezahlt?
- Wie viel habt ihr im Jahr bezahlt (?
- Wie lange nach der OP wurden Medikamente verabreicht?
- Fällt euch sonst noch etwas ein, das ich beachten sollte bezüglich einer solchen Versicherung?

Hat jemand von euch seine Katzen krankenversichert oder OPversichert und kann mir diesbezügliche Erfahrungen/ Empfehlungen mitteilen?

Freue mich auf eure Antworten! ;)
 
  • KatzenOPversicherung - Erfahrungen, Einschätzungen, Meinungen. Beitrag #2
Wirklich große OPs hatte ich bisher zum Glück nicht, trotzdem aber schon geschätzt 2.000 Euro in meine vier Katzen, vor allen Dingen meinen Kater gesteckt. Die größte Rechnung belief sich dabei auf ca.600 Euro innerhalb von 5 Tagen. Dabei blieb mein Kater auch für eine Nacht in einer Tierklinik, bei der ich ca. 350 Euro gelassen hab (Herzschall, Röntgen, Zähne Röntgen, dazu Narkose und noch einige Labortests).

Ich persönlich hab mich ganz bewusst gegen eine Versicherung entschieden.

Bei meiner damaligen Recherche waren die Versicherungen alle sehr unterschiedlich in den Leistungen und in den Vorraussetzungen. Bei der einen durfte das Tier bei Eintritt nicht älter als 5 Jahre sein, eine andere Versicherung nahm keine Tiere mit unbekannter Herkunft auf, die eine Versicherung machte nur Standartsachen, die andere nur außergewöhnliche Sachen und da auch nur bestimmte Dinge. Alles in Allem war mir das einfach zu unsicher. Warum soll ich die nächsten 20 Jahre in eine Versicherung investieren, die ich wahrscheinlich nie in dem Umfang brauche? Oder mit der ich mich im Fall der Fälle wahrscheinlich rumstreiten muss, weil Zahnbehandlungen oder was auch immer dann doch nicht drunter fallen?
Im besten Fall (den man ja immer erhofft) zahle ich jahrelang in eine Versicherung ein, die ich nie brauche und das Geld ist dennoch weg. Oder ich zahle jahrelang in eine Versicherung ein und bleibe, dank irgendwelcher Schlupflöcher, trotzdem auf den Kosten sitzen.

Da erschien mir die Variante eines Sparbuches als sinnvoller. Ich hab das Geld für Notfälle da und wenn ordentlich was drauf ist, kann ich auch super einen neuen Kraztbaum oder ähnliches kaufen oder ich gönn mir selbst mal was von dem Geld.

Letztentlich muss das natürlich jeder selbst entscheiden und es kann ja sein, dass du auf eine Versicherung gestoßen bist, bei der das anders ist, als damals bei den Versicherungen die ich dazu gefunden hab ;)

So oder so halte ich es aber klug, wenn man sich (zusätzlich) für die Sparbuchvariante entscheidet.
 
  • KatzenOPversicherung - Erfahrungen, Einschätzungen, Meinungen. Beitrag #3
Ich befürchte, dass Dir meine Antwort jetzt auch nicht so ganz doll weiterhilft - aber aus den von lucian angeführten Gründen haben wir uns bisher gegen eine Katzenkrankenversicherung und gegen eine Katzen-OP-Versicherung entschieden.
Wir haben jetzt keine explizite Extra-Katzenspardose, aber wir haben beide unsere Sparbücher, und da sorgen wir schon dafür, dass da für Notfälle genug Geld drauf ist.
Bisher hatten wir Glück und es stand außer dem üblichen Impfen/Entwurmen/Kastrieren erstmal nix an, Audreys Katzenschnupfen mal ausgenommen, aber das war auch einmalig nach ihrem Einzug vor 4 Jahren, seither ist Ruhe.
Wie gesagt, bisher haben wir zum Glück wohl erstmal genug auf dem Sparbuch - sollten wir ´ne chronisch kranke Katze irgendwann haben oder es tritt ein Notfall ein, reicht das auf jeden Fall erstmal, und dann werden wir sicher auch regelmäßig ansparen und die Lücken wieder auffüllen.
(Nützt ja auch nix, wenn man eine halbe Eigentumswohnung ungenutzt auf dem Konto hat, um es mal etwas übertrieben auszudrücken ;) )
Dazu muss ich aber auch sagen, dass wir das nicht mal eben so haben, sondern dass wir das eben auch über Jahre angespart haben - und nein, natürlich ist es keine halbe Eigentumswohnung ;)

LG, seven
 
  • KatzenOPversicherung - Erfahrungen, Einschätzungen, Meinungen. Beitrag #4
Wir haben auch die "Sparbuchvariante" gewählt. Ebenso aus den von lucian genannten Gründen. Mir ist das mit einer Versicherung einfach zu unsicher. Außerdem ist das über mein Unterkonto viel einfacher - ich muss nur mit der Karte zum Automaten und habe das Geld, ganz ohne das Einreichen von TA-Rechnungen und Überprüfen der aktuellen Sachverhalte oder sonst was.

Wir zahlen monatlich auch 50 € über einen simplen Dauerauftrag ein und Ziel ist es, dass immer eine gewisse Summe zur Verfügung steht, wenn mal der absolute Notfall anstehen sollte. Bisher haben wir es nicht gebraucht, weil zum Glück die Kosten nie so immens hoch waren, dass wir das nicht mit unserem normalen Konto abdecken konnten. So gesehen würde es mir wirklich leid tun, wenn ich das Geld bisher in eine Versicherung eingezahlt hätte und nie wieder sehen würde.

Die teuersten Rechnungen hatte ich bisher bei Pines Kratzbaumsturz (ca. 400 € in einem Monat für Notdienst, Schmerzmittel, Röntgenaufnahmen etc.), kurz vor Tishas Tod (auch ca. 400 € für Komplettcheck in Vollnarkose und die Einstellung auf Antiepileptika inkl. Medikamente) und bei Baghira (ebenfalls ein Kratzbaumsturz, eine Niereninsuffizienz, dauerhafte Medikamentengabe, Blutbild erstellen lassen, Röntgenaufnahmen usw... da waren wir im letzten Jahr mit ihm bei insgesamt 600 - 700 €, allerdings über mehrere Monate verteilt).
Die letzte "größere" Rechnung war jetzt Tequila mit ihren entzündeten Zähnen, da lagen wir mit der Voruntersuchung bei gut 150 €.
 
  • KatzenOPversicherung - Erfahrungen, Einschätzungen, Meinungen. Beitrag #5
Ich bezahle eine OP-Versicherung, 85 Euro im Jahr für 100% Kostenerstattung bei OP s. Aus meiner Erfahrung mit meiner vorherigen Katze hat sich das grechnet, der hatte mehrere teure Operationen, die sich immer zwischen 500 und 2000 Euro bewgten. Ohne die Versicherung hätte ich das nicht stemmen können. Aber man muss auf die Vertragsbedingungen achten. Bei einer Katze meiner Bekannten griff die Versicherung nicht, weil diese spezielle OP nicht versichert war. ( stand aber auch in den Bedingungen ).
 
  • KatzenOPversicherung - Erfahrungen, Einschätzungen, Meinungen. Beitrag #6
Ich habe mich auch gegen eine Versicherung entscheden. ein spezielles Katzenkonto habe ich nicht, aber ich spare auch 50 € im Monat und lege das Geld auf ein Tagesgeldkonto. Das ist weit genug weg, damit ich es nicht einfach so ausgebe (ich kann nur zwischen dem Tagesgeldkonto und meinem Girokonto hin und her überweisen) und trotzdem nah genug, dass im Falle einer Behandlung immer genug Geld da ist.

Ich hab nachdem der Anton angefahren wurde 700 € für die Behandlung mit OP bezahlt, er war 5 Tage beim Tierarzt und hat noch eine Woche lang Antibiotika und Schmerzmittel bekommen. Fäden ziehen war dann kostenlos ;)

Sonst hatte ich nur die üblichen Kosten: Impfen, Zähne machen, mal nen schnupfen, Durchfall/Giardien... da würde eh keine OP-Versicherung greifen... Ich hätte auch Angst, dass de Versicherung in meinem bestimmten Fall nicht greift und ich dann doppelt zahl... so kann cih dann halt in den Urlaub fahren, wenn ich das Geld nicht gebraucht hab...
 
  • KatzenOPversicherung - Erfahrungen, Einschätzungen, Meinungen. Beitrag #7
Katzenversicherung?

Hallo ich weis nicht ob ich hier in dem Thema richtig bin

Ich überlege für meine beiden Katzen eine Katzenversicherung abzuschließen. Hat jemand damit erfahrung? Und bei welcher versicherung seid ihr? was bezahlt ihr im Monat und welche leistungen bekommt ihr?

Ich wollte so 20 Euro pro monat dafür ausgeben. Muss mann falls die Katze krank wird die Tierarztkosten vorstrecken?
Kann ich privat zu einer versicherung gehen und da nachfragen? und wenn ja wo muss ich hingehen?
Ich wollte ungern was im internet abschließen

Für ein paar antworten bin ich sehr dankbar #:)
 
  • KatzenOPversicherung - Erfahrungen, Einschätzungen, Meinungen. Beitrag #10
Ob sich das lohnt lässt sich doch eigentlich recht leicht ausrechnen.
Von 20 Euro ausgehend:

12x20 Euro = 240 Euro

Lebenserwartung Katze: sagen wir mal 16 Jahre

240x16 = 3.840 Euro


Ein paar wirklich extreme Beispiele kann man hier nachlesen, aber selbst in dem Thread zeichnet sich klar ab, dass es nur äußerst wenige Fälle gibt, in denen eine OP auch nur die 200 Euro-Marke übersteigt. Rechnungen über 1.000 Euro lassen sich an einer Hand abzählen.

Fazit: Wer jemanden hat der Notfalls das Geld vorstrecken kann ist meist wesentlich günstiger dran, wenn er statt einer Versicherung Monatlich ein bisschen Geld zur Seite legt.
 
  • KatzenOPversicherung - Erfahrungen, Einschätzungen, Meinungen. Beitrag #11

Ein paar wirklich extreme Beispiele kann man hier nachlesen, aber selbst in dem Thread zeichnet sich klar ab, dass es nur äußerst wenige Fälle gibt, in denen eine OP auch nur die 200 Euro-Marke übersteigt. Rechnungen über 1.000 Euro lassen sich an einer Hand abzählen.

So ganz kann ich das nicht bejahen. Mein früherer Kater und auch die Katzen meiner Eltern waren schon öfters zu verschiedenen OP s. Da war keine unter 400 Euro, die teuerste meines Katers lag bei rund 1300 Euro und das hätte ich ohne die Versicherung nicht so bezahlen können. Gut, wenn nichts passiert, aber ich bereue die OP-Versicherung nicht. Ich finde 80 Euro im Jahr auch nicht zu teuer.
 
  • KatzenOPversicherung - Erfahrungen, Einschätzungen, Meinungen. Beitrag #12
So ganz kann ich das nicht bejahen. Mein früherer Kater und auch die Katzen meiner Eltern waren schon öfters zu verschiedenen OP s. Da war keine unter 400 Euro, die teuerste meines Katers lag bei rund 1300 Euro und das hätte ich ohne die Versicherung nicht so bezahlen können. Gut, wenn nichts passiert, aber ich bereue die OP-Versicherung nicht. Ich finde 80 Euro im Jahr auch nicht zu teuer.

Das ist aber doch eher die absolute Ausnahme als die Regel. Klar KANN man da Pech haben. Hatte ich auch schon, vor allem wenn in Folge mehrere Katzen was hatten. Wenn ich mir aber überlege was ich bei meiner Anzahl an Katzen da schon an Geld verschwendet hätte bei einer Versicherung und wie hoch meine tatsächlichen Kosten bisher waren, besteht da doch ein himmelweiter Unterschied. Trotz teils alter und kranker Tiere und trotz mehrfacher OPs bisher.
 
  • KatzenOPversicherung - Erfahrungen, Einschätzungen, Meinungen. Beitrag #13
Also ich habe ein Rücklagenkonto für Sonderausgaben, wo ich jeden Monat was einzahle, da sind immer so an die 1.000,00 € drauf, auch wenn mal was anderes ist, 500,00 € Minimum bleibt da immer für die Tiere stehen. Außerdem habe ich einen Sparvertrag der müsste jetzt inzwischen knapp 3.000,00 € sein, den könnte ich jederzeit auflösen, wenn wirklich mal eine teure OP anstehen würde. Das Problem ist wenn man mehrere Katzen hat, man hofft ja immer, dass keine krank wird, aber wenn weiß man nicht welche, also müsste ich alle drei versichern und bei der OP-Versicherung sind dann auch nur OPs drin, keine sonstigen tierärztlichen Behandlungen und wenn ich für 3 Katzen eine Versicherung abschließen würde, denke ich nicht, dass sich dass dann rechnet, ich hoffe ja doch sehr, dass ich nicht alle 3 Katzen gleich mehrfach operieren lassen muss.

Ich hätte dann ja nur eine OP-Versicherung und bräuchte zusätzlich eine Rücklage für andere tierärztliche Behandlungen, wenn die Katze krank wird, muss ja nicht immer gleich operiert werden, wenn da jetzt eine sonst wie erkrankt oder sogar eine chronische Erkrankung auftritt, dass ist ja dann in der OP-Versicherung nicht mit drin.

Gut es gäbe dann noch Katzen-Krankenversicherungen, da ist ziemlich viel außer glaube ich Impfungen mit drin, aber die kosten auch ihr Geld, aber da müsste ich die teure OP dann extra bezahlen, beides kombiniert OP und Krankenversicherung ist dann richtig teuer, aber keiner weiß im voraus, was da an Erkrankungen bei seinen Tieren auf einen zukommt. Ich denke, wenn man das Alter von Katzen bedenkt, dann hat man auf lange Sicht, von einem Sparkonto mehr, da zahle ich genauso jeden Monat was ein, aber wenn dann die Katze nicht krank wird, ist das Geld nicht weg, sondern ich kann darüber verfügen.
 
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