- Vom Duo zum Trio - Verkomplizierte Version Beitrag #1
schuhkarton
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Hallo,
bitte entschuldigt den eigenartigen Titel, aber anders wusste ich unser Problem nun nicht zu beschreiben.
Wir haben zwei Katzen. Eine alte Katzendame, Thyra, mitlerweile 14 Jahre alt und einen jungen Hüpfer von 3 Jahren, Felix. Er hat kastriert, sie ebenso.
Wir haben beide aus verschiedenen Haushalten aufgenommen. Sie damals, weil Ihr altes Herrchen anfang 2012 ausgewandert ist und er wurde unter dem Vorwand "Allergie" an uns abgeschoben. Ein gutes Jahr später. Im Nachhinein haben wir vieles über den Kater gelernt. Er ist schwer verhaltensgestört. Kam zu früh von seiner Mutter weg, weswegen er zur Beruhigung und zum einschlafen an seinem Schwanz nuckelt (es ist besser geworden, aber das ist tagesform abhängig. Wenn er einen guten Tag hatte, nuckelt er nicht und bei einem nicht so tollen Tag eben schon abends). Und wie seine Reaktionen teilweise und auch seine Verhaltensweisen sind, wurde er anscheinend von seinem alten Herrchen auch getreten oder geschlagen oder vielleicht sogar beides... er hat auf jeden Fall ein Problem mit Männern.
Ansich haben wir keine Probleme mit ihm, können ihn gut händeln und er macht auch nix kaputt oder so, garnicht. Aber was uns extreme Sorgen macht und was sich dringend ändern muss ist der Umgang mit Thyra. Wir haben vorher in einer sehr kleinen Wohnung gelebt, und da war es interessanterweise nicht so schlimm wie jetzt. Wir sind nun umgezogen vor gut drei Monaten in eine 3ZKB mit 75qm und wir haben uns mit diesem Umzug auch eine große Verbesserung erhofft. Es hat jeder seinen eigenen Futterplatz und es gibt zwei Katzenklos.
Jetzt ist es aber so, dass Felix die alte Dame teilweise regelrecht terrorisiert. Manchmal macht er ihr hinterher und jagt sie und schlägt sie auch. Sie ist leider total eingeschüchtert und jedes Mal wenn er in Ihre Nähe kommt fängt sie an zu knurren und macht sich klein und legt die Ohren an. Richtig prügeln tun sie sich nicht. Sie schlagen immer nur in einem Abstand von 30 cm nacheinander. Und dummerweise trifft er sie öfter als andersrum, was nun schön öfters dazu geführt hat, dass Thyra an Ihrer Pfote geblutet hat.
Oft kommt er auch zu ihr, (vorallem abends, wenn er Hunger hat) und maunzt sie einfach nur an, so nach dem Motto, mit ihm zusammen Unfug zu machen, um Aufmerksamkeit und was zu futtern zu bekommen.
Sie rennt halt oft jetzt schon einfach so kleingemacht durch die Wohnung um blos schnell wieder irgendwo in Sicherheit zu kommen... das ist echt traurig. Oder wartet teilweise ewig lang an einer Zimmertür, bevor sie sich wirklich raustraut, weil er nicht da zu sein scheint.
Wenn wir zuhause sind ist sie immer sehr schmusig und schnurrt und ist eigentlich immer in unserer Nähe. Er ist garnicht so der Schmuser, er legt sich gerne nachts in meine Kniekehle und schläft dort, aber gekrault werden kann er garnicht ab. Das ist wirklich ne Seltenheit, wenn man ihn mal richtig schmusen kann.
Und was auch komisch ist, wenn sie im Schlafzimmer sind weil sie schlafen wollen liegen sie auch problemlos zusammen im Bett ohne sich anzugehen. Immer mit einem Meter Sicherheitsabstand, aber da funktioniert das problemlos.
Mein Freund meinte nun gestern, dass wir uns ernsthaft überlegen sollten ihn wieder abzugeben. Aber das möchte ich nicht, er ist mir wirklich ans Herz gewachsen und ich würde gerne eine andere Lösung finden. Habe dann vorgeschlagen eventuell noch eine dritte Katze, auch einen Bub in seinem Alter zu holen, sodass er einen Raufkompanen hat. Ich habe halt nur Angst, dass er einfach überhaupt nicht gesellschaftsfähig ist und das dann auch nicht funktioniert und wir dann drei Katzen haben, die sich nicht verstehen...
Könnt ihr uns vielleicht irgendwie helfen? Wäre das mit der dritten Katze eine sinnige Option oder ist da Hopfen und Malz verloren?...
Der Feliwaystecker hat übrigens nicht geholfen... das haben wir auch schon getestet.
Ich danke schonmal,
liebe Grüße
schuhkarton
bitte entschuldigt den eigenartigen Titel, aber anders wusste ich unser Problem nun nicht zu beschreiben.
Wir haben zwei Katzen. Eine alte Katzendame, Thyra, mitlerweile 14 Jahre alt und einen jungen Hüpfer von 3 Jahren, Felix. Er hat kastriert, sie ebenso.
Wir haben beide aus verschiedenen Haushalten aufgenommen. Sie damals, weil Ihr altes Herrchen anfang 2012 ausgewandert ist und er wurde unter dem Vorwand "Allergie" an uns abgeschoben. Ein gutes Jahr später. Im Nachhinein haben wir vieles über den Kater gelernt. Er ist schwer verhaltensgestört. Kam zu früh von seiner Mutter weg, weswegen er zur Beruhigung und zum einschlafen an seinem Schwanz nuckelt (es ist besser geworden, aber das ist tagesform abhängig. Wenn er einen guten Tag hatte, nuckelt er nicht und bei einem nicht so tollen Tag eben schon abends). Und wie seine Reaktionen teilweise und auch seine Verhaltensweisen sind, wurde er anscheinend von seinem alten Herrchen auch getreten oder geschlagen oder vielleicht sogar beides... er hat auf jeden Fall ein Problem mit Männern.
Ansich haben wir keine Probleme mit ihm, können ihn gut händeln und er macht auch nix kaputt oder so, garnicht. Aber was uns extreme Sorgen macht und was sich dringend ändern muss ist der Umgang mit Thyra. Wir haben vorher in einer sehr kleinen Wohnung gelebt, und da war es interessanterweise nicht so schlimm wie jetzt. Wir sind nun umgezogen vor gut drei Monaten in eine 3ZKB mit 75qm und wir haben uns mit diesem Umzug auch eine große Verbesserung erhofft. Es hat jeder seinen eigenen Futterplatz und es gibt zwei Katzenklos.
Jetzt ist es aber so, dass Felix die alte Dame teilweise regelrecht terrorisiert. Manchmal macht er ihr hinterher und jagt sie und schlägt sie auch. Sie ist leider total eingeschüchtert und jedes Mal wenn er in Ihre Nähe kommt fängt sie an zu knurren und macht sich klein und legt die Ohren an. Richtig prügeln tun sie sich nicht. Sie schlagen immer nur in einem Abstand von 30 cm nacheinander. Und dummerweise trifft er sie öfter als andersrum, was nun schön öfters dazu geführt hat, dass Thyra an Ihrer Pfote geblutet hat.
Oft kommt er auch zu ihr, (vorallem abends, wenn er Hunger hat) und maunzt sie einfach nur an, so nach dem Motto, mit ihm zusammen Unfug zu machen, um Aufmerksamkeit und was zu futtern zu bekommen.
Sie rennt halt oft jetzt schon einfach so kleingemacht durch die Wohnung um blos schnell wieder irgendwo in Sicherheit zu kommen... das ist echt traurig. Oder wartet teilweise ewig lang an einer Zimmertür, bevor sie sich wirklich raustraut, weil er nicht da zu sein scheint.
Wenn wir zuhause sind ist sie immer sehr schmusig und schnurrt und ist eigentlich immer in unserer Nähe. Er ist garnicht so der Schmuser, er legt sich gerne nachts in meine Kniekehle und schläft dort, aber gekrault werden kann er garnicht ab. Das ist wirklich ne Seltenheit, wenn man ihn mal richtig schmusen kann.
Und was auch komisch ist, wenn sie im Schlafzimmer sind weil sie schlafen wollen liegen sie auch problemlos zusammen im Bett ohne sich anzugehen. Immer mit einem Meter Sicherheitsabstand, aber da funktioniert das problemlos.
Mein Freund meinte nun gestern, dass wir uns ernsthaft überlegen sollten ihn wieder abzugeben. Aber das möchte ich nicht, er ist mir wirklich ans Herz gewachsen und ich würde gerne eine andere Lösung finden. Habe dann vorgeschlagen eventuell noch eine dritte Katze, auch einen Bub in seinem Alter zu holen, sodass er einen Raufkompanen hat. Ich habe halt nur Angst, dass er einfach überhaupt nicht gesellschaftsfähig ist und das dann auch nicht funktioniert und wir dann drei Katzen haben, die sich nicht verstehen...
Könnt ihr uns vielleicht irgendwie helfen? Wäre das mit der dritten Katze eine sinnige Option oder ist da Hopfen und Malz verloren?...
Der Feliwaystecker hat übrigens nicht geholfen... das haben wir auch schon getestet.
Ich danke schonmal,
liebe Grüße
schuhkarton