Wasser in der Lunge (14 Jahre)

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Mero

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Hallo zusammen

Unser Hund Mero leidet seit etwa einem halben Jahr an Herzhusten.
Da sein Herz doppelt so groß ist wie es sein sollte drückt es flüssigkeit in die Lunge.

Seit 2 Wochen bekommt er nun die maximale Dosis an Herztabletten ( Enalatab) und entwässerungstabletten ( Dimazon).

Leider ist er für sein alter viel zu aktiv.
Vom Verhalten hat sich im Alter nichts geändert.

Das führt dazu das er sich oft freut und aufgeregt ist ==>> starker Husten


Seit ca einer Woche bekommt er nun Prednisolon(cortion).
Mir kommt es so vor als sei er dadurch ruhiger und hustet auch ein bisschen weniger.
Alerdings kommt er mir oft ein wenig apatisch vor.
Sitz zB im Zimmer und starrt gegen die Wand.
Auch macht im das Gassi gehn nicht mehr so viel Freude bzw er will nach kurzer Strecke gleich wieder nach Hause.

Alles in allem scheint er aber noch "glücklich" zu sein.

Aber ich kann schwer einschätzen wie schwer ihn der Husten belastet.

Da er kurz vor Weihnachten sein eigentliches Herrchen verloren hat , ist er nun bei mir.
Was ehrlich gesagt auch bei mir zu einer schwierigen Sittuation führt.
Husten in der NAcht, Gassi gehn 5-6 mal am Tag , keine Hunde erlaubt in der Wohnung.

Bin ein wenig am verzweifeln.

Gruß Mero

 
  • Wasser in der Lunge (14 Jahre)

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  • Wasser in der Lunge (14 Jahre) Beitrag #2
Hallo,

erstmal herzlich Willkommen.
Das ist aber ein hübscher Hund.Ja Bobby ist auch herzkrank, bekommt Vetmedin 2 mal täglich, und Wassertabletten.Die Leber ist auch beschädigt..

Durch das Cortison werden Tiere ruhiger, das stimmt:
Nur was ist denn deine Frage, die konnte ich nicht so richtig heraushören?
 
  • Wasser in der Lunge (14 Jahre) Beitrag #3
Schwierige Angelegenheit, aber acuh ich kann keine Frage aus dem Text hervorsehen??

Gruß Nina
 
  • Wasser in der Lunge (14 Jahre) Beitrag #4
Ich höre die Frage heraus. Aber die Entscheidung liegt bei dir und Mero.
Alles Gute
HelgaK
 
  • Wasser in der Lunge (14 Jahre) Beitrag #5
Hallo!

Unser Hund (Yorkie 14) hat auch einen Herzfehler und Wasser in der Lunge.
Er bekommt Dimazon 20mg und Vetmedin 2x täglich.
Auch unserem Hund merkt man es nicht an, er läuft und läuft...:D
Klar er hustet aber nachts schläft er prima durch seitdem er die Herzkapseln nimmt.:clap:

Auch wir haben uns die Frage gestellt was das beste ist für ihn. Aber solange er Lebenswillen zeigt und hat, und den hat er, gibt es für uns darüber nichts nachzudenken. Erst wen ner leidet und nicht mehr will, dann wird man diesen Schritt wohl machen müssen.

Es liegt ganz alleine an dir was du tust.

Gruß
 
  • Wasser in der Lunge (14 Jahre) Beitrag #6
Das habe ich schon rausgehört aber ich wollte es nicht so direkt ansprechen..es ist immer eine schwere Sache...
 
  • Wasser in der Lunge (14 Jahre) Beitrag #7
hm ja eine direkte Frage habe ich vergessen^^

Wir waren gestern bei einem neuen Tierarzt.
Der 5. oder 6.

Er hat nun neue Herztabletten bekommen ( Vetmedin 5 mg ).

Und diese scheinen um einiges besser zu sein.
Schon ein paar Stunden nach der ersten Einnahme zeigte sich eine deutliche Verbesserung :)

Auch werde ich mir nun ein paar Tage Auszeit gönnen.
So ein kranker Hund ist auf dauer schon anstrengend in einer 1-Zimmer-Wohnung...
Und der Hund macht Urlaub bei meiner Schwester.

Ich hoffe die Besserung hält nun an.
 
  • Wasser in der Lunge (14 Jahre) Beitrag #8
Bobby bekommt auch Vetmedein 2,5 mg morgens und abends.
Und er ist viel fitter geworden dadurch..
Wünsche Euch alles Gute!!
 
  • Wasser in der Lunge (14 Jahre) Beitrag #9
:(

Hallo

Leider mussten wir unseren kleinen heute einschläfern lassen.

Der Herzdefekt war einfach zu schwer.
Nach der Lunge ist nun der Bauchraum gefüllt mit Wasser gewesen.

14 Jahre ist ein gutes Alter aber natürlich trotzdem viel zu früh...

Das Vetmedin hat ihm (und uns ) nochmal 3 schöne Wochen beschert

R.I.P.

Gruß Mero
 
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  • Wasser in der Lunge (14 Jahre) Beitrag #10
14 Jahre ist ein gutes Alter aber natürlich trotzdem viel zu früh...
Mein Mitgefühl ist bei euch! Wichtig ist, dass er ein erfülltes Leben hatte!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Wasser in der Lunge (14 Jahre) Beitrag #11
Hallo Mero
Das tut mir leid für dich.
Mit dem Alter hatte dein Hund aber ein schönes langes Leben und in deinem Herzen wir er immer weiterleben.

Wegen der Medis kannst du ja mal deinen Tierarzt fragen ob er sie zurücknimmt.
 
  • Wasser in der Lunge (14 Jahre) Beitrag #12
Hallo Mero ,
das tut mir Leid für dich.In deinem Herzen wird dein Hund immer da sein.
 
  • Wasser in der Lunge (14 Jahre) Beitrag #13
Hallo an alle erstmal,

meine Hundemaus leidet "seit Kurzem" ebenfalls daran. Das heißt, so genau konnte ich es nicht feststellen, wie lange das schon geht, weil sie immer sehr aktiv war. Sie kämpft immer, bis es nicht mehr geht und erst dann sah man, dass etwas nicht mit ihr stimmte.
Ja und mit dem Husten ist so eine Sache, sie hatte, als ich sie mit ca. einem halben Jahr aus einem privaten Tierheim holte, so ziemlich alles an Krankheiten gehabt, die man nur haben konnte. DAs aber zu einem anderen Thema mal. Jedenfalls hatte sie damals eine richtig schweren Zwingerhusten und hustete fast den ganzen Tag und auch in der Nacht ging es wohl so an die 30 - 40 mal zur Sache. Beim Tierarzt war ich damals auch gleich, aber er machte mir keine Hoffnung, was ihr Überleben anbetraf. Wir haben gekämpft und gekämpft, waren jedenTag beim Dok mit ihr, also Dauergast. Sie hat es überlebt und mittlerweile hab ich sie schon über 10 Jahre. Der Restbestand vom Zwingerhusten alleine war eben dieser Husten. Immer wenn sie sich aufgeregt hat, sei es durch extreme Freude oder durch Ärger (Bellen ohne Ende) oder sie hatte eine Reizung dorch Pollen oder ähnlichem, manchmal auch durch Futtersorten oder Verschlucken, dann hustete sie wieder. Das klang so ein bisschen wie ein grunzendes Wildschwein. Der Grund dafür ist, sie kommt mit ihrer Atmung durcheinander. Statt einzuatmen atmet sie im Grunde genommen aus und umgekehrt. Dabei "arbeitet" ihr ganzer kleiner Körper extrem mit.
Da sie das öfter hatte und es auch nicht behandelbar war, machten wir uns diesbezüglich keine großen Sorgen. Sie bekam dann von mir eine Massage, was sie beruhigte und bei leichteren "Anfällen" hielt ich ihr kurz die Nase zu, bis sie sie von alleine wegzog und dann konnte sie wieder "richtig rum" atmen.
Durch einen Infekt, wurde sie "plötzlich" schlapp und träge und wollte einfach nicht mehr lange laufen. Sie fühlte sich warm an und das Fiebermessen ergab 39,4°C. Also rein ins Auto und ab zum Dok. Er untersuchte sie kurz, maß nochmal Fieber, das selbe Ergebnis. Außer, als er sie abhörte meinte er, sie habe Herzgeräusche, aber die behandeln wir erst nach dem Infekt, sie bekam eine Spritze und Antibiothikatabletten für zu Hause.
Am nächsten Tag ging es ihr zusehens besser. Ich freute mich riesig. Leider hielt die Freude nicht sehr lange an... Das Antibiothika tat seine Wirkung, aber sie wollte trotzdem nicht mehr so richtig laufen. Wir waren nach dem Antibiothika zur Nachkontrolle und die Herzgeräusche waren geblieben. Tessa bekam nun Vetmedin, als Herzmittel und es sollte ihr damit besser gehen in Kürze, aber es könne sein, dass sie dadurch etwas müde ist.

Dem war nicht so... sie wurde von Tag zu Tag immer ruhiger. Am Anfang wie gesagt machte ich mir keine großen Sorgen, denn ich wusste ja, sie könnte etwas müde sein und andere Hunde seien damit schon steinalt geworden.
Naja, das ging so ca. 1 Woche und besorgt rief ich beim Tierarzt wieder an und schilderte ihren Zustand. Nämlich, sie lief nur noch in der Wohnung, schlief viel und draußen ließ sie sich bis zur Wiese tragen, wo sie schnell alles machte und ansonsten legte sie sich in einen schattigen Platz, knabberte an ein paar Grashalmen rum, zerkaute herumliegende Stöckchen und ich sollte sie andauernd kraulen und mit ihr im Liegen rumkaspern.
Ich gehe mit ihr 4 mal am Tag runter und in keiner Runde wollte sie auch nur einen Schritt in Richtung Felder gehen... immer nur zur besagten nahen Wiese. Es kam Kurzatmigkeit dazu, wenn sie laufen sollte und sie hechelte stark. Nach kurzen Belastungen verfiel sie regelrecht in eine Grasfressorgie nach der sie dann gar nicht mehr stehen oder laufen konnte/wollte. Aber was mir auffiel, immer kurz bevor die nächste Tablette ran war, war sie wieder munterer und lief auch mal ein bisschen draußen.
Der Tierarzt meinte ich solle sofort zu ihm kommen, was ich auch tat. Sie wurde geröngt und ich war dem Heulen nah. Sie hat ein ca 50% vergrößertes Herz, was ihre Luftröhre bereits nach oben in Richtung Wirbelsäule schiebt und der gesamte Brustraum ist voll Wasser. Hinzukommt, dass sie das Vetmedin nicht verträgt, weil sie an Übelkeit und extremer Mattheit litt.
Wir haben jetzt ein anderes Medikament für das Herz bekommen und gegen das Wasser hat sie jetzt auch eins.... Vasotop.

Beides scheint sie recht gut zu vertragen und ihr geht es wieder ein bisschen besser.

Gestern Abend allerdings hatte sie ziemliche Problem mit der Atmung und ich machte mir sehr große Sorgen, weil sie hin und wieder gar nicht geatmet hat. (Ich hab das Licht bestimmt 6 x an und aus gemacht, weil ich gucken musste, ob es ihr noch gut geht oder nicht) Mag sein, dass ich überempfindlich reagiere, aber meine Hundemaus ist mir so sehr wichtig, sie ist für mich wie ein zweites Kind geworden in all den jahren, weil es zwischen ihr und mir ein ständiges Geben und Nehmen war. Als es mir schlecht ging und ich nicht mehr aus dem Bett kam, wich sie mir nicht von der Pelle. Sie wachte über mich und wenn sie merkte, dass es mir ein bisschen besser ging wollte sie mich mit rumkaspern im Bett aufmiúntern. Normaler Weise liegt sie nicht mit im bett, aber da ließ sie sich nicht von abbringen, sie knurrte jeden an, der sie raustreiben wollte. Also ließen wir sie. Als ich das erste Mal wieder aufstehen konnte, (ich brauchte faste ne halbe Stunde auf der Bettkante) leckte sie mir eins ums andere Mal die Füße ab, vielleicht war sie ja der Meinung, dass es dadurch schneller gehen würde... aber ihre Bemühungen um mich, wenn es mir schlecht ging werde ich ihr nie vergessen. Tja nun ist es an mir, mich um sie zu kümmern. Ich weiß nicht wie lange sie noch bei mir sein wird, aber es zerreißt mich jetzt schon, wenn ich nur daran denke, dass sie sich wahrscheinlich quälen wird.
Ersticken ist ein so grausamer Tod.
Auch weiß ich nicht, ob ich die Kraft oder den Mut dazu hab, sie von ihren Leiden zu erlösen, weil ich es bei meiner Katze gesehen hab. Sie wurde 18 Jahre alt, sie konnte zum Schluss nicht mehr aufstehen, nichts mehr fressen oder trinken. Nach einer Woche kam der Tierarzt ins Haus, um sie einschlafen zu lassen... sie kämpfte und kämpfte und wollte partout nicht sterben. Das tat so schrecklich weh...

Weiß einer von Euch wie lange das noch mit Tessa "gut gehen" kann im Normalfall?

LG Mikki
 
  • Wasser in der Lunge (14 Jahre) Beitrag #14
Hallo Mikki
Ich hab da zum Glück noch keine eigenen Erfahrungen, aber ich habe auch eine alte Hündin der es nicht so gut geht.
Ich schätze das es auch sehr stark davon abhängt wie Warm und Feucht die Luft ist, so ist es jedenfalls bei meinem Hund.
Jetzt geht es noch, aber sobald die Luffeuchtigkeit zunimmt wird meine Anja sicher arge Probleme bekommen. Ich für meinen Teil habe mir geschworen Anja nicht Leiden zu lassen, wenn es soweit ist muss ich ihr zu Liebe dir Kraft aufbringen zum Tierarzt zu gehen, aber das muss jeder für sich entscheiden.
Ich wünsche deiner Tessa noch eine Schöne Zeit und dir die Kraft bei Zeiten die für dich richtige Entscheidung zu treffen.
 
  • Wasser in der Lunge (14 Jahre) Beitrag #15
Hallo Ricalein,

ja mit den Luftverhältnissen hast Du Recht. Heute Morgen halb 5 war sie das blühende Leben selber, also ich wieder raus aus dem Bett und hab mich um sie gekümmert. Draußen angekommen, war es wieder vorbei. Dann ging es ihr den ganzen Tag nicht so besonders gut, ab und an hustete sie und ansonsten ließ sie sich richtig hängen, auch keine großartigen Spielereien im Liegen. Okay, es war heute ziemlich warm, aber dafür wehte ein recht frischer Wind.
Jetzt eben aber, war sie regelrecht aufgekratzt und lief sogar die Treppe (es ist nur eine) alleine hoch, obwohl ich ihr sagte sie solle warten. Wegen ihrer Arthritis soll sie keine Treppen mehr laufen. Normaler Weise wartet sie immer... nur heute Abend nicht, es kam mir vor, als wollte sie mir beweisen, dass sie noch immer total fit ist. Oben angekommen wurde mir klar was los war. Sie hatte regelrecht Riesenhunger. :)
Sie muss im Moment mit weniger Futter auskommen, als sie es immer gewohnt war, weil sie durch ihr inaktiv sein ordentlich zugelegt hat. Kaum, dass ich ihr Schränkchen öffnete, um ihr Handtuch rauszuholen war sie auch schon komplett mit ihrem Kopf drin und berüsselte alle Futterdosen. Als ich ihr sagte sie soll es lassen, legte sie ihren Kopf schräg fiepte mich an und schniefte nochmal mit einem Brumm-winsellaut in die Richtung der Futterdosen. Ja und da sie alle Register heute zog, kam natürlich noch der berühmte Kulleraugenblick dazu....
Ganz schön gerissen die Kleine, ja bei so einem süßen Hinweis wurde ich auch mal schwach... aber ich gab ihr nur ein kleines Stück getrocknete Rindersehne und sagte noch zu ihr, mehr bekommt Du aber nicht, sonst wirst Du zu fett! Sie nahm gierig das Stückchen und schielte mich, mit einem verächtlichen Brummlaut von sich gebend an und flitzte damit auf ihren Platz. Danach war sie wieder total ruhig und entspannt. Tja und nun hat sie ihre Nachtruhe bereits eingeläutet und das Tolle ist, sie macht bis jetzt fast gar keine Geräusche beim atmen.
Gestern dagegen, war es deutlich zu hören. Ich glaube auch, dass es mit dem Wetter, der Luftfeuchtigkeit und dem Luftdruck zu tun hat, ob sie gut atmen kann oder schlecht. Ähnlich wie bei Asthmatikern.
Bis jetzt hab ich nur leider nicht das Gefühl, dass die Wassertabletten wirklich helfen. Ihr Brustkorb ist ganz schön aufgedunsen und wenn ich sie trage und mein Ohr an ihrem Brustkorb habe, gluckst es regelrecht... :-( Auch fühlt sich ihr Körper an, als hätte sie maßlos zu viel gefressen, alles fest und spannt teilweise auch, aber nicht den ganzen Tag komischer Weise.
Eines ist aber schon mal gut, seit der Tablettenumstellung, hat sie keine Fressattacken auf Gras mehr, also denke ich, ist ihr auch nicht mehr übel bei leichten Belastungen und sie schläft immernoch recht viel, aber sie ist nicht mehr ganz so dolle abgeschlagen wie sie es mit Vetmedin war.
Na mal sehen... in sowas hab ich eben auch keine Erfahrung. Leider...

LG Mikki
 
  • Wasser in der Lunge (14 Jahre) Beitrag #16
Hallo an Euch wieder,
gestern konnte ich eine leichte Besserung bei Tessa verzeichnen, sie schaffte es so ca 250 m zu laufen - bei jeder Runde. Heute Morgen schnappte sie sich sogar ein kleines Stöckchen und versuchte mit mir kurz zu spielen. Ich hab mich total gefreut. Tja mal sehen, langsam scheinen die Medis ja Wirkung zu zeigen. Puuuhhhh ich bin erstmal total erleichtert, dass sie mich schon zum Spielen aufgefordert hat, auch wenn es nur 3 min waren... besser, als wenn sie nur rumliegt. Ihr Brustkorb hat sich auch ein bisschen entspannt, sie fühlt sich nicht mehr wie eine Presswurst, also so übermassig an. Ich hoffe, dass das Wasser langsam wieder weggeht, denn das scheint im Moment ihr größtes Problem zu sein.
Beim Hochtragen hab ich allerdings das Rasseln in ihrer Atmung immernoch deutlich gehört. :-(

LG Mikki
 
  • Wasser in der Lunge (14 Jahre) Beitrag #17
...und wieder ein Hallo an Euch,

Gestern waren wir wieder beim TA.
Tessa war aufgekratzt "bis zum Geht nicht mehr" und sie zitterte natürlich auch wieder so doll, dass man sie beinahe zweimal sehen konnte.
Der TA war überrascht, wie mobil sie ist. Leider ist es bei ihr nur aus Angst, dass sie so hyperaktiv reagiert.Fiepen, Winseln, Bellen, Rumspringen, Anspringen usw... obwohl ich sie noch nie dazu animiert hab oder sie dabei beachtet hab, sie macht es trotzdem, seit ich sie hab. Hinterher war sie wieder richtig breit und hat erstmal geratzt wie ein Bär.
Aber, der TA ist den Umständen entsprechend recht zufrieden, er meint, er könne erstmal kein Wassergeräusch mehr feststellen. Also hat sie nur noch ganz wenig und das verschwindet mit der restlichen gabe der Tabletten. Wie gesagt, er meinte auch, dass sie langsam wieder Figur bekommt und sie sich nicht mehr wie eine Presswurst anfühlt.
Die Wassertabletten werden ab heute Abend abgesetzt, weil man die auch nicht dauerhaft geben darf, sonst bekommt sie dadurch akuten Kaliummangel. (Erklärung des TA).

Ich hoffe, dass das Wasser nicht wieder so schnell nachkommt, denn das scheint in ihrem Gesundheitszustand das Hauptproblem zu sein. Ihre Herztabletten sind vorerst weiterhin Vasotop P 125 mg.
Ich glaube ich hab es neulich falsch geschrieben, die kleinen weißen Tabletten (man möge mir verzeihen, ich hab mir den Namen wieder nicht gemerkt :-( ) waren das Medikament gegen das Wasser.

Ab Sonntag versuche ich das Vasotop von 1,5 Tabletten auf 1 zu reduzieren. Sollte es ihr dadurch schlechter gehen, soll ich wieder erhöhen auf 1,5 Tabletten pro Tag.

Große Wunder soll ich nicht erwarten, was auch immer er damit meint, aber auf jeden Fall glaubt er, dass sie mit uns im Juni doch noch in ihre alte Heimat fahren kann. Sollte sich irgend etwas verschlechtern, dann heißt es sofort wieder ab zum TA.

Seit gestern Abend ist sie im Appetit jedenfalls wieder die Alte... verfressen wie ein Yeti...:lol:

Sollte sich etwas bei ihr ändern, dann schreibe ich es wieder hier rein.
In der Hoffnung, dass mir meine Tessa noch eine ganze Weile glücklich und munter bleibt.

LG Mikki
 
  • Wasser in der Lunge (14 Jahre) Beitrag #18
Eins muss ich noch los werden. Tessa hat mich gestern Mittag noch total überrascht. Als ich mit ihr runterging, wollte sie nicht zu ihrer Lieblingswiese, im Gegenteil. Sie machte mir eindeutig klar, dass sie eine größere Runde bevorzugt. Ich freute mich, dass sie endlich wieder richtig laufen wollte.
Aber.. sie lief nicht so wie die letzten Tage, nein, sie rannte förmlich, ich kam kaum hinterher. Da ich mir Sorgen machte, immerhin hattte sie kaum Bewegung in den letzten Wochen, ermahnte ich sie mehrmals, sie solle langsamer laufen, es ist nicht gut für sie. Tzzzhhh Tessa dachte da ganz anders.. statt langsamer zu werden rannte sie auf mich zu, wuffte mich an und rannte wieder in die Richtung, wo sie hin wollte, drehte sich nach knapp 7 m um wuffte nochmal und rannte weiter, so ganz nach dem Motto.. man Mama.. beweg Dich mal, mir geht es gut und nu komm endlich. Das machte sie 4 mal mit mir so, dann gab ich es auf und dachte naja der Heimweg kann ja heiter werden. ;O) Genauso war es auch. Auf der Hälfte der Runde machte sie dann schlapp. Ihr Zunge war bläulich und ich schimpfte mich innerlich, warum ich es zugelassen hab, dass sie so weit gehen durfte. Ich gab ihr erstmal Wasser (hab ich immer für sie bei) und ließ sie im Schatten ausruhen. Sie entspannte sichtlich, aber ihre Hinterbeinchen zitterten. Ich war der Meinung, okay.. dann trag ich sie eben wieder nach Hause, denn das Risiko war mir einfach zu groß.
Nachdem ich mal wieder 90er Oberarme hatte und eine weitere Pause einlegen musste (Arme schlapp und Rückenaua) kamen wir dann wieder wphlbehalten zu Hause an. Ich setzte sie ab und sagte ihr wieder.... warte.
Noch während ich die Tür zu machte.. locker flockig hüpfte sie die Stufen hoch. Ich dachte nur an meine Arme und meinen Rücken in dem Moment.. ich glaube sie hatte sich schon längst wieder erholt, fand es wohl doch bequemer den Rest auch noch getragen zu werden. ;O)

Mir fiel auf, dass sie bei der Hintour nicht einmal extrem gehechelt hat.
Auf jeden Fall war es ihr sehr wichtig an diese Stelle zu gelangen - warum auch immer - und sie hat es geschafft!
Hinterher hat sie wieder geratzt wie ein Bär im Winterschlaf und offensichtlich von ihrem Ausflug geträumt... *fiep* *wuff* *renn* *winsel* *wuff* ;O)

LG Mikki
 
  • Wasser in der Lunge (14 Jahre) Beitrag #19
Hallo Mikki,

ich weiß genau, was Du durchmachst derzeit.

Meiner Hündin ging es sehr ähnlich, und mir auch wie Dir. Auf und ab, Hoffnung, Verzweiflung, Tränen, Freude, Anspannung noch und nöcher.
Bei Muckl war das Herz auch riesig, sie bekam auch Tabletten (Enalatab, Vetmedin, ab und zu auch Entwässerungstabletten und Karsivan), was ihr Leben echt verlängerte. Manchmal bekam sie auch so einen richtigen "Rennanfall", düste im Kreisen um uns herum, hinterher natürlich total schlapp, hecheln usw.
Lange Spaziergänge wollte sie aber nicht mehr, ich habe mich ihr angepasst und wir sind viel spazieren "gestanden", weil sie auch unendlich viel "gelesen" hat unterwegs.

Herzhusten kenne ich auch zur Genüge.

Langer Rede, kurzer Sinn: Im stolzen Alter von 15 Jahren musste ich sie einschläfern lassen, weil sie permanent Durchfall hatte, was aber nur ein Symptom ihres Riesenherzes war, das auf den Darm drückte, der dann eine ganz dicke entzündete Haut innen bildete... und als sie dann keuchte bei jedem Atemzug und vor Schmerzen aufschrie, als ich sie mal hochheben wollte, damit sie eben nicht immer die Treppen rauf und runter ging.... fällte ich die traurige aber Leid ersparende Entscheidung:(:(

Ich wünsche Dir noch viele schöne Tage mit Deiner Kleinen!!!
Babs und Krümel (derzeit auch Durchfall:() und Muckl im Herzen
 
  • Wasser in der Lunge (14 Jahre) Beitrag #20
Hallo Meeresstrand,
Dankeschön, dass Du Deine eigenen Erfahrungen dazu geschrieben hast.
Wann trat die Krankheit bei Muckl zum erstan Mal auf und wie lange konnte sie noch mit guter Behandlung ein schönes Leben haben?

Das mit dem Spazieren stehen ..oder vielmehr liegen, kenne ich inzwischen auch zur Genüge. Solange sie dabei immernoch breit lächelt, Freude hat und keine Erstickungsanfälle oder Schmerzen hat, bin ich sehr froh darüber.

Heute, nachdem wir gestern die Wassertableten abgesetzt haben, kommt sie mir schon wieder ein bisserl träge vor.. kann aber auch sein, dass sie einfach keine Lust hat. Man kann ja leider nicht reingucken. Vielleicht liegt ihr aber auch noch ihre Flitzattacke von Gestern in den Gelenken, sie hat ja auch Arthritis. Also schwer einzuschätzen. Sollte sich aber etwas deutlich verschlechtern.. zunehmender Husten oder extremes Hecheln.. bin ich die Erste, die beim TA auf der Matte steht.

Ich hoffe Babs, Krümel ist nicht ernsthaft erkrankt, ich verfolge ja den Thread darüber auch schon eine Weile mit.

LG Mikki
 
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