Ich habe gesucht aber kein Thread mit Husky gefunden entweder blind oder vielleicht nicht richtig gesucht??
Also eröffne ich hier mal den Thread mit Der Husky
Ich habe was gefunden wo man viel wissenswertes nachlesen kann.
Ich selber suche noch jede Menge Input ( man kann eigentlich nie genug bekommen)
Lest selber:
CHARAKTEREIGENSCHAFTEN DES SIBERIAN HUSKY
Der Siberian Husky ist ein freundlicher, sanfter, aber auch ein temperamentvoller Arbeitshund. Er ist sehr neugierig, intelligent und verspielt, er lernt eigentlich auch ziemlich schnell, wenn er will! Ein erwachsener Husky kann etwas reserviert wirken, ist aber gegen Menschen niemals aggressiv. Als Wach oder Schutzhund ist er auf keinen Fall geeignet! Er bellt selten, aber er kann heulen wie ein Wolf.
Der Siberian Husky ist sehr selbständig und eigenwillig. Er hat auch einen relativ starken Jagdtrieb, deshalb ist es nicht ganz so einfach einen Siberian Husky zu erziehen. Aber unmöglich ist es nicht . Der Husky ist auch nicht gerne alleine, er ist ein Rudeltier, am wohlsten fühlt er sich mindestens mit einem Gefährten, der ihn durch sein Hundeleben begleitet.
Der Schlittenhund brauch auch viel Bewegung, er besitzt eine natürliche Rennleidenschaft, diese Leidenschaft kann man mit vielen sportlichen Aktivitäten unterstützen. Ein Husky wird nie durch einen langen Spaziergang ausgelastet sein, er braucht einfach dank seines Temperaments einen Ausgleich um seine ganze Energie umzusetzen.
EINZELHUND ODER RUDEL ?
Der Siberian Husky ist ein Rudeltier, wie schon erwähnt, ist er nicht gerne alleine, deshalb wird er sich über einen Gefährten freuen. Als Einzelhund würden wir den Husky nicht empfehlen es sei denn, er wird als Familienmitglied im Haus gehalten.
Im Rudel fühlt sich der Husky jedoch am wohlsten ! Wenn man die Möglichkeit dazu hat, sollte man auf jeden Fall noch einen zweiten Hund dazu nehmen. Huskies kann man sehr gut im Rudel halten, obwohl dann jeder andere Hund der nicht zum Rudel gehört als Rivale angesehen werden kann. Dies muss aber auch nicht zwangsläufig der Fall sein, weil Huskies mit anderen Hunden im allgemeinen sehr verträglich sind.
Mehrere Huskies hält man in der Regel im Zwinger, dieser muss mindestens 10 qm pro Hund groß sein. Der Zwinger sollte natürlich auch 100% ausbruchsicher sein. Der Zaun muss etwa 20 cm tief einbetoniert werden und mindestens 1,80 m hoch sein. Wer allerdings nicht die Gegebenheiten hat, mehr als zwei Huskies zu halten, der kann die Hunde auch in der Wohnung halten, solange sie genügend Auslauf bekommen und einen eigenen Platz haben, wohin sie sich zurückziehen können. Perfekt wäre natürlich ein Haus mit einem großen Garten, dort können die Huskies sich dann richtig austoben.
TYPISCHE EIGENSCHAFTEN DES SIBERIAN HUSKY
Wer nur einmal einen Siberian Husky in Aktion erlebt hat, wird sich kaum dieser Faszination entziehen können. Die Lebensfreude und die geballte Energie, die Freundlichkeit gegenüber Menschen und ihr interessantes Äußeres machen den Husky zu einem beliebten Vierbeiner.
Aber ihr solltet euch überlegen ob ihr diesem wundervollen Hund ein artgerechtes Leben bieten könnt. Habt ihr genügend Zeit und Geduld um euch mit dem Hund eingehend zu beschäftigen? Und könnt ihr ihm genügend Auslauf bieten ? Denn es reicht diesem Energiebündel nicht, nur mal kurz um den Häuserblock zu gehen, sie brauchen sehr viel Bewegung, sonst werdet ihr keinen ausgeglichen Siberian Husky haben !
Ihr solltet euch darüber im klaren sein das der Husky ein Arbeitstier ist, er will ständig beschäftigt werden. Außerdem verliert der Husky zweimal im Jahr einen Berg von Haaren, ihr müsstet ihn in der Zeit des Fellwechsels regelmäßig bürsten. Er kann auch anfangen wehleidig zu heulen, wenn ihr ihn alleine lasst.
Ein Siberian Husky kann 15 Jahre alt werden, wollt und könnt ihr dem Husky diese lange Zeit ein artgerechtes Leben bieten? Seit ihr dazu bereit die nächsten 10 Jahre oder mehr, eure Freizeit mit dem Husky zu verbringen? Seit ihr sportlich aktiv, unternehmungslustig und Natur liebend, bei jedem Wetter natürlich bevorzugt im Winter ? Habt ihr in eurer Nähe genügend Orte wo sich der Husky austoben kann ? Ist immer einer zu Hause ? Der Husky bleibt sehr ungern alleine zu Hause.
Selbstverständlich habt ihr auch Ausgaben für den Husky, z.B. Hundefutter, Versicherungen, Hundesteuer, Hundekorb usw., dazu kommen dann auch noch Impfkosten und wenn der Hund krank wird natürlich auch Tierarztkosten (diese Kosten habt ihr bei jedem Hund). Habt ihr jemanden der auf euren Husky aufpasst und sich ausreichend um ihn kümmert, falls ihr mal ohne ihn in den Urlaub fahrt ? Hat in eurer Familie jemand eine Allergie gehen Hundehaare ?
Wenn ihr mehrere Huskies halten wollt, müsst ihr euch damit abfinden das sie ab und zu mal heulen und zanken, sprecht mit euren Nachbarn, damit es später keinen Ärger gibt. Huskies sind zwar menschenfreundlich und nie aggressiv. Aber sie sind auch sehr eigenständig und ordnen sich nur dem unter, der tagein, tagaus im Rudel die Chefrolle trägt. Also, wenn ihr mit dem Husky glücklich werden wollt, dürft ihr diese Rolle nie einem anderen überlassen. Huskies sind selbstbewusste Hunde sie können sich wenn man sie lässt, ganz schnell eine eigene Husky-Welt aufbauen, damit wollen wir nur andeuten, das diese Tiere, uns Menschen nicht unbedingt brauchen.
Außerdem sind Huskies sehr neugierig, immer der gleiche Tagesablauf, dieselbe Umgebung, dasselbe Spiel, das ödet jeden Husky bald an. Huskies können, wenn sie wollen z.B. (aus Langeweile oder aus Trotz), weil ihr ihn alleine gelassen habt, im Handumdrehen eure komplette Wohnung in ein Schlachtfeld verwandeln. Oder euren wunderschönen Garten total verwüsten, indem sie unendlich viele Löcher buddeln. Versucht immer eurem Husky in Sachen Auslauf soviel Abwechslung wie möglich zu verschaffen.
Nicht zu vergessen ist, das der Husky einen ausgeprägten Jagdtrieb besitzt. Er jagt für sein leben gerne Hasen, Mäusen usw. hinterher , wenn ihr eurem Husky dieses jagen abgewöhnen wollt, müsst ihr ihm schon als Junghund davon abhalten, indem ihr ihn sofort ruft sobald er einen Ansatz zeigt einem Tier nachzujagen. Natürlich müsst ihr immer wachsam sein, weil 100%ig kann man dem Husky diesen Jagdtrieb wohl nicht abgewöhnen, das steckt in seinen Genen. Wir haben allerdings die Erfahrung gemacht, dass unser Husky immer nur spielen will und sobald seine "Beute" sich ruhig verhält, wird sie nur noch kurz beschnuppert und wird dann sofort uninteressant. Das betrifft Katzen ebenso wie Kaninchen und Hühner - man kann es aber wohl nicht verallgemeinern.
Na, passt der schöne coole aus dem Norden wirklich zu euch? Überlegt es euch genau, denn der Siberian Husky passt nur zu den Leuten, die seine hier aufgeführten Eigenarten akzeptieren oder sogar mögen, ja so ist der Husky, ein wilder "Naturbursche". Der Siberian Husky ist ein Traumhund, aber nicht für jedermann, er ist menschenfreundlich, kinderlieb, unternehmungslustig, vital, wunderschön, interessant aber nicht immer pflegeleicht.
DER SIBERIAN HUSKY AUF AUSSTELLUNGEN
Es kann natürlich sein, das sich der Züchter eures Huskies wünscht, dass ihr "seinen" Hund auch mal ausstellt. Er wird euch bestimmt bei den Ausstellungsvorbereitungen so gut es geht behilflich sein. Auf einer Ausstellung - oder Zuchtschau, wie es richtig heißt, werden die Hunde am Idealbild der Rasse, also am Rassestandard, gemessen. Die Hunde werden in unterschiedlichen Altersklassen, nach Geschlechtern getrennt von einem Zuchtrichter "gerichtet". Es gibt verschiedene Formwertnoten: vorzüglich, sehr gut, gut, genügend und nicht genügend. Nach diesen Noten werden dann anschließend die Platzierungen von 1 bis 4 vorgenommen.
Bevor eurer Husky an einer Zuchtschau teilnehmen kann, müsst ihr ihm einiges beibringen: Er muss lernen, neben oder vor euch zu stehen, ohne an euch hochzuspringen oder an der Leine zu zerren. Er darf nicht ausweichen oder gar knurren, wenn fremde Personen ihn am ganzen Körper anfassen oder sein Gebiss kontrollieren. Auf Kommando muss er an eurer linken Seite im Trab neben euch herlaufen.
Natürlich sollte euer Husky am Tag der Ausstellung auch nicht im Haarwechsel sein und falls ihr eine Hündin habt, sollte sie natürlich nicht läufig sein. Ist eurer Husky gesund, das Fell sauber und gepflegt, dann kann es losgehen ins Abenteuer "Ausstellung": Nehmt euch die Zeit für die Anreise und bewahrt die Ruhe. In den Ausstellungshallen ist es meist laut und voll. Je ruhiger ihr selbst bleibt, umso weniger empfindet euer Hund die Situation als Stress. Innerhalb und außerhalb des Vorführringes müsst ihr selbstverständlich darauf achten, das euer Husky keine Raufereien anzettelt.
Schließlich kommt der Moment, wo es ernst wird. Die Klasse eures Hundes wird bewertet. Wenn es dann im ersten Anlauf nicht so geklappt hat, wie ihr es euch vorgestellt habt, dann seit nicht zu sehr enttäuscht. Es ist eben noch kein Meister vom Himmel gefallen, und auch das Vorführen von Hunden auf Ausstellungen will gelernt sein. Vielleicht klappt es beim nächsten Mal schon etwas besser. Probiert es einfach immer wieder!!!
DER SIBERIAN HUSKY IM SOMMER
Diese Frage werdet ihr wohl des Öfteren zu hören bekommen "Was macht ihr denn mit eurem Husky im Sommer?" Nun ist es so, dass selbst in den Regionen, aus denen diese Rasse ursprünglich stammt, kurze, heiße Sommer mit Temperaturen über 30 °C keine Seltenheit sind. Außerdem ist eurer Hund bestimmt in unseren gemäßigten Breiten geboren, also hat er sich bereits an unser Klima gewöhnt.
Der Siberian Husky besitzt ein doppeltes Haarkleid, die Unterwolle ist im Sommer weniger dicht als im Winter. Durch sein "doppeltes" Fell ist der Siberian Husky auch vor Sonneneinstrahlung geschützter als ein Hund mit kurzem glattem Fell. Ihr werdet erleben, dass eurer Vierbeiner, wenn er die Gelegenheit dazu hat, ab und zu ausgiebige Sonnenbäder nehmen wird.
Natürlich bleibt euer Hund in der Mittagshitze lieber an einem schattigen Ort. Die Spaziergänge verlegt ihr am besten in die kühleren Morgen- oder Abendstunden. Auch die Länge der Ausflüge solltet ihr den Temperaturen anpassen - aber das gilt auch für andere Hunderassen.
Bei Temperaturen über 15 °C solltet ihr das Joggen, Radfahren oder Inline skaten mit eurem Husky auf jeden Fall aus euren Plänen streichen. Dann werden Siberian Huskies auch nicht mehr zum Training vor den Wagen gespannt. Ebenso sind schwüle Temperaturen mit hoher Luftfeuchtigkeit, auch wenn das Thermometer noch nicht auf 15 °C geklettert ist... gefährlich für einen Schlittenhund im Arbeitseinsatz. Es kann bei Überbelastung zu einer Überhitzung kommen, das sollte auf keinen Fall passieren.
Wichtig: Ihr solltet immer genügend frisches Wasser für euren vierbeinigen Liebling bereitstehen haben, damit der Hund seinen Flüssigkeitshaushalt regulieren kann.
Hunde können ihre Körperwärme nur durch Hecheln und über die Ballen an den Pfoten abgeben, sie besitzen keine Schweißdrüsen wie der Mensch.
Den "Wasserratten" unter den Huskies solltet ihr im Sommer oft die Gelegenheit zu einem erfrischenden Bad geben. Anschließend müsst Ihr allerdings darauf achten, dass er zum Trocknen nicht im Durchzug liegt.
FELLPFLEGE DES SIBERIAN HUSKY
Ihr habt euch bestimmt auch in diese Rasse verliebt, weil die Hunde so ein herrliches pelziges Fell haben. Allerdings ist im Frühjahr und im Herbst, die Zeit des Haarwechsels. Das bedeutet in der Zeit müsst ihr euren Husky mindestens einmal in der Woche bürsten. Zuerst fängt man mit einem grobzinkigen Kamm an und nachher macht man mit einer speziellen Fellbürste weiter und zum Schluss kann man, wenn man möchte noch mit einem Striegel über das Fell gehen (diese Kämme, Bürsten und Striegel findet man in fast jedem Zoofachhandel)
Wundert euch nicht über die Menge der ausgebürsteten Haare - es sind wirklich unbeschreiblich viele !!! Aber wenn ihr euren Husky wirklich mindestens einmal in der Woche (besser jeden zweiten Tag) bürstet, dann geht der Fellwechsel relativ schnell vorüber. Aber ihr solltet euren Husky wirklich regelmäßig bürsten... sonst wird der Fellwechsel ganz sicher eine Qual für euch und euren Hund, außer euer Husky wird gerne gebürstet (am Besten schon als Welpen immer mal zum Spaß bürsten)!
Sollte das bürsten mal außerordentlich lange dauern, könntet ihr euren Husky ausnahmsweise auch mal baden... aber wenn, dann nur mit einem rückfettenden milden Hundeshampoo, weil sich dann die Haare besser lösen und das bürsten leichter fällt. Aber eigentlich sollte man einen Husky so wenig wie nur möglich baden, damit die schützende Fettschicht unterm Fell erhalten bleibt. Nur wenn euer Husky sehr dreckig ist und sich irgendwo gewälzt hat - dann müsst ihr ihn auf jeden Fall baden !
Teil 2 folgt