Hallo wegen Tarantula wollte ich mal folgendes kurz loswerden:
Ich habe mich selbst SEHR genau darüber informiert, mehrere Wochen um es genau zu sagen und folgendes kann ich dir sagen.
1. Tarantula Cubensis ist das Gift der kubanischen Tarantelspinne
2. Es wurde/wird zur Krebsbekämpfung in der Veterinärmedizin eingesetzt. Es soll den Tumor abkabseln und so die Nährstoffversorgung des Tumors über die Blutbahnen verhindern. Es wurde auch VOR Operationen z.B. bei Katzen und Hunden eingesetzt um die Operation zu erleichtern.
2. Das Gift gibt es in verschiedenen Dosierungen: Grundsätzlich sind aber zwei wesentliche zu unterscheiden.
a) Dosierung D2 (und weniger) d.h. Verdünnung 1:100 (10², daher die 2!) mit Alkohol. In dieser Dosierung gab es das Preparat Theranekron das bis 2003 hier auch in Deutschland auf dem Markt war - jetzt leider nicht mehr. Dieses Medikament wurde DIREKT in das Tumorgewebe gespritzt und konnte dort natürlich viel effektiver wirken als es orale einnahme tun kann
b) Dosierung D4, D8, D12 usw d.h. Verdünnung 1:10000, 1:100000000, ... In dieser Dosierung handelt es sich um die homeopatische Version von dem Spinnengift. Sie ist natürlich VIEL VIEL geringer (für einen Tropfen Theranekron braucht man 100 Tropfen Tarantula D4!!!) - es ist in D4 (der stärksten Konzentration) nur zur oralen Einnahme verfügbar (kostet ca 7€ in der Apotheke frei erhältlich).
3. Das Spinnengift wirkt NICHT BEI JEDEM TUMOR (bei der Behandlung mit Theranekron wurde der Tumor beobachtet: wuchs er nicht weiter oder wurde er kleiner, so injezierte man es ca 1 mal pro Woche, ca 4 mal; war keine besserung zu sehen, so sprach der tumor nicht darauf an)
Nun ist es so, daß die D2 Dosierung sehr wohl Nebenwirkungen hatte (erhöhte Körpertemperatur usw) ... in der hundertfach geringeren Dosierung D4 jedoch hat Tarantula so gut wie keine Nebenwirkungen, allerdings ist auch die WIRKUNG sehr sehr sehr viel geringer ...
Ob es in der geringen Dosierung überhaupt eine Wirkung hat ist gar nicht sicher.
Ich lasse persönlich bei einer Therapie ca 50% des Alkohols verdunsten, damit erhöht sich die Konzentration auf immerhin das doppelte.
Dann gebe ich am Tag ca 20 Tropfen über den Tag verteilt (!)
Natürlich schädigt der Alkohol sicher die Leber und andere Organe, auf lange sicht, deswegen NUR bei tumorkranken Mäusen anwenden. UND AUF JEDENFALL EINE SOLCHE THERAPIE MIT EUREM TIERARZT ABSPRECHEN!!!
Weitere infos gibt es dazu auch auf der internetseite
http://www.farbmaus.net
Viele Grüße!