- Zeckenkopf fällt ab Beitrag #21
Cosili
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Noch mal allgemein zum Thema Zecken:
Zecken an sich sind ungefährlich, das Problem ist das sie Krankheiten übertragen können (und nicht alle Zecken sind infiziert, aber das sieht man ihnen halt nicht an). Und die Gefahr das eine Zecke den Hund infiziert steigt vor allem mit der Zeit, die sie festgebissen verbringt, und mit der Entfernungsmethode, wobei die Zeit wichtiger ist.
Wichtigste Regel ist, das Viech muss so schnell wie möglich raus.
Dabei sind die Methoden am besten die schnell sind und die Zecke nicht quetschen, wie Zeckenhebel, Zeckenschlingen oder auch Zeckenzangen, wobei letztere oft zu breit sind und die Zecke quetschen.
Nicht quetschen ist wichtig weil beim Quetschen eventuell infektiöses Material in die Stichwunde gedrückt wird.
Ganz falsch ist Kleber, Öl, Frontline oder was auch immer direkt auf die Zecke zu tropfen, denn daraufhin "spuckt" sie noch mal richtig bevor sie stirbt und falls sie Krankheitserreger in sich trägt injiziert sie die noch mal schön in die Wunde...
Wenn man gerade keine Zange zur Hand hat, ist es besser die Zecke irgendwie gleich zu entfernen als zu warten bis man das geeignete Werkzeug auftreibt. Wobei letztendlich egal ist ob man dreht (und in welche Richtung) oder zieht, am besten ist es wohl noch mit den Fingernägeln so nah wie möglich am Kopf zu fassen und kurz zu ziehen, das wäre dann vergleichbar mit einem Zeckenhebel. Wenn die Zecke noch klein ist oder man Wurstfinger hat ist auch drehen ok. Nur nicht drin lassen und abwarten.
Wenn der Kopf drin bleibt ist das keine Katastrophe. Er führt zu einer kleinen Entzündung, in jedem Fall fällt er innerhalb ein paar Tagen von selber ab. Der TA könnte ihn rauspopeln, nötig ist das nicht und dient meistens eher der Beruhigung der Besitzer
Nur wenn der Kopf sich einkapselt, der Knoten nicht nach ein paar Tagen verschwindet, und die Stelle stark gerötet und schmerzhaft ist, ist das ein Grund für einen Tierarztbesuch.
Ein "steckengebliebener" Kopf erhöht nicht das Risiko von zeckenübertragenen Krankheiten!
Zecken an sich sind ungefährlich, das Problem ist das sie Krankheiten übertragen können (und nicht alle Zecken sind infiziert, aber das sieht man ihnen halt nicht an). Und die Gefahr das eine Zecke den Hund infiziert steigt vor allem mit der Zeit, die sie festgebissen verbringt, und mit der Entfernungsmethode, wobei die Zeit wichtiger ist.
Wichtigste Regel ist, das Viech muss so schnell wie möglich raus.
Dabei sind die Methoden am besten die schnell sind und die Zecke nicht quetschen, wie Zeckenhebel, Zeckenschlingen oder auch Zeckenzangen, wobei letztere oft zu breit sind und die Zecke quetschen.
Nicht quetschen ist wichtig weil beim Quetschen eventuell infektiöses Material in die Stichwunde gedrückt wird.
Ganz falsch ist Kleber, Öl, Frontline oder was auch immer direkt auf die Zecke zu tropfen, denn daraufhin "spuckt" sie noch mal richtig bevor sie stirbt und falls sie Krankheitserreger in sich trägt injiziert sie die noch mal schön in die Wunde...
Wenn man gerade keine Zange zur Hand hat, ist es besser die Zecke irgendwie gleich zu entfernen als zu warten bis man das geeignete Werkzeug auftreibt. Wobei letztendlich egal ist ob man dreht (und in welche Richtung) oder zieht, am besten ist es wohl noch mit den Fingernägeln so nah wie möglich am Kopf zu fassen und kurz zu ziehen, das wäre dann vergleichbar mit einem Zeckenhebel. Wenn die Zecke noch klein ist oder man Wurstfinger hat ist auch drehen ok. Nur nicht drin lassen und abwarten.
Wenn der Kopf drin bleibt ist das keine Katastrophe. Er führt zu einer kleinen Entzündung, in jedem Fall fällt er innerhalb ein paar Tagen von selber ab. Der TA könnte ihn rauspopeln, nötig ist das nicht und dient meistens eher der Beruhigung der Besitzer
Nur wenn der Kopf sich einkapselt, der Knoten nicht nach ein paar Tagen verschwindet, und die Stelle stark gerötet und schmerzhaft ist, ist das ein Grund für einen Tierarztbesuch.
Ein "steckengebliebener" Kopf erhöht nicht das Risiko von zeckenübertragenen Krankheiten!