Kampfhundattacke auf meinen Welpen - was jetzt tun?

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  • Kampfhundattacke auf meinen Welpen - was jetzt tun? Beitrag #21
Hallo,
hältst du uns auf dem Laufenden ...mit dem Schreiben und so...würde mich brennend interessieren was da bei raus kommt.

Ja BITTE,
mich auch
 
  • Kampfhundattacke auf meinen Welpen - was jetzt tun? Beitrag #22
Ja mich auch, auch wenn es etwas dauern wird!

Lg yvi
 
  • Kampfhundattacke auf meinen Welpen - was jetzt tun? Beitrag #23
Ich finde das ist das normalste das ein Tierhalter den Schaden ersetzen muß den sein Hund anrichtet. Er kann doch nicht seinen Hund unangeleint laufen lassen , und der knabbert zum Spass andere Hunde an:shock: das kann es ja nicht sein.
Fakt ist sein Hund hat gebissen ( egal was für eine Rasse das ist ) und er muß für den Schaden aufkommen.
 
  • Kampfhundattacke auf meinen Welpen - was jetzt tun? Beitrag #24
Hi,
also ich hatte auch mal den Fall das meine Hündin von einer schwarzen Schäferhündin gebissen worden ist. Der Besitzer gab mir direkt, ohne Einwände, seine Personalien. Und wir mussten zum Not-TA.

Kosten der TA Rechnung lagen bei 200€. Aber er Besitzer wollte nicht zahlen, bzw war nimmer zu erreichen. Also zum Rechtanwalt. Unser damaliger RA war auch Hundehalter - und er kannte die Schäferhündin, denn sie hatte schon seinen eigenen Hund angegriffen, weswegen sie garnicht mehr ohne Maulkorb und Leine hätte laufen dürfen. Das war nur weit vor der Hundeverordnung. Beide Hunde liefen frei und ohne Maulkorb und Leine.

Der Besitzer wusste also das da mehr kommen würde, als nur die TA-Rechnung, und ggf sogar der Entzug des Hundes. Das selbe gilt heute durch die Hundeverordnung bei bestimmten Rassen heute, und geht schneller.

Mir tut der Kampfhund leid, schließlich ist er offensichtlich an einen verantwortungslosen Besitzer gelangt. Gerade bei den Staffs und Co ist es wichtig das sie sehr früh richtig sozalisiert werden, denn sie spielen ja auch wesentlich ruppiger als die meisten anderen Rassen. Ein Hund der sich festbeißt, beißt aber nicht zum Spaß und ist damit potenziell gefährlich - dann ist egal ob Listenhund oder nicht.
 
  • Kampfhundattacke auf meinen Welpen - was jetzt tun? Beitrag #25
Sicher halte ich euch auf dem Laufenden, danke euch für die vielen Berichte, Meinungen, rausgesuchte Texte :)

Hauptsache ist, dass meine Kleine das weggesteckt hat und nicht wegen einer negativen Erfahrung ängstlich wird. Sie ist zu anderen Hunden, wie sonst auch, nur, dass sie sich jetzt wehrt, wenn sie auf den Rücken gelegt wird.
 
  • Kampfhundattacke auf meinen Welpen - was jetzt tun? Beitrag #26
Fakt ist sein Hund hat gebissen ( egal was für eine Rasse das ist ) und er muß für den Schaden aufkommen.

Soviel ich weiss, geht die Rechnung in einem Fall wo beide Hunde unangeleint waren, zu gleichen Teilen an beide Hundehalter.

Anders sieht es vielleicht aus, wenn der Hund bereits als Auffällig bekannt ist und Auflagen hatte.
 
  • Kampfhundattacke auf meinen Welpen - was jetzt tun? Beitrag #27
Wie ich bereits sagte. Sie nahm Kontakt zu dem anderen Hund auf, in dem sie zu ihm hinlief und anfing zu schnuppern.

hi
ich beurteile das verhalten deiner hündin dem anderen hund gegenüber respektlos! und sowas geht unter hunden garnich meine mag das auch nicht!
und der andere sogenannte kampfhund:x hatte wohl auch ein problem damit!
und sorry aber so ein ohr ist sehr empfindlich und blutet höllisch das ist aber nicht weiter schlimm!
du solltest dich mal mit der körpersprache des hundes erkundigen und dann weiter darüber reden:D
(nicht böse gemeint)
 
  • Kampfhundattacke auf meinen Welpen - was jetzt tun? Beitrag #28
ich persönlich glaube auch, dass du aus angst etwas überreagierst. dein hund hat nur eine macke am ohr. daher glaube ich weniger, dass der amstaff sich eine minute lang festgebissen hat.

dir kam es mit sicherheit vielleicht so lange vor, letztendlich ist aber nichts passiert. eine macke am ohr passiert ganz schnell. in zu wildem spiel übrigens auch. hätte der hudn richtig zugebissen, hätte sie nicht nur eine macke, sondern einen glatten durchbiss.

golden retriever kommen mit ihrer "juchu, hier bin ich, ich hab euch alle lieb"-masche bei vielen hunden nicht gut an. wenn uns so ein extremwedler entgegenläuft, fängt mein hund direkt an zu knurren,also zu warnen. normalerweise nähern sich hunde seitlich zueinander, das zeugt von respekt und höflichkeit, dann wird geschnuppert.

ich denke, du musst einfach etwas abhärten. sowas wird dir noch hundertmal passieren, auch mit anderen hunden.

in niedersachsen gibt es z.b. keine rasseliste, und ich finde das gut so. auf unserer hunderunde laufen mittlerweile viele listenhund-rassen mit, und es gibt die gleichen reibereien. mein stock, meine hündin, mein frauchen, mein grashalm, ich bin der dickste, hier pinkel ich.

kein mensch lässt potenziell wirklich gefährliche hunde an einem belebten strand frei herumlaufen. keiner. ich habe zumindest noch nie einen getroffen. trotzdem bekommen sich hunde nunmal in die haare, genau wie menschen es auch tun. nur bei hunden sieht es immer sofort schlimmer aus.

im übrigen würde ich mich von dir auch genervt fühlen in so einer situation. gerade wenn man einen listenhund führt, wird man wegen jedem pups schief angeschaut. dem mann wird sowas mit sicherheit schon zigmal passiert sein, dass das normale hundsiche verhalten seines hundes gleichgesetzt wird mit einer attacke des jahrhunderts.

doof für ihn natürlich, wenn der hund wirklich keinen wesenstest gemacht hat, denn gesetze sind ja nunmal gesetze.
 
  • Kampfhundattacke auf meinen Welpen - was jetzt tun? Beitrag #29
Huhu,

also erstmal tuts mir leid, das dein Junghund eine so unschöne Erfahrung gemacht hat.
Es gibt eben auch unter Hunden das Problem, das sich manches Paar nicht riechen kann oder der ein oder andere Vierbeiner Kommunikationsschwierigkeiten hat. Der Fehler liegt aber ganz klar nicht bei dem Hund, sondern bei dem Besitzer. Und wer versucht dann auchnoch ohne "klärendes Gespräch" abzuhauen, der sollte sich wirklich fragen, ob er mit einem Hund das richtige Haustier gewählt hat.

Trotzdem muss ich auf die obigen "Kampfhundedebatte" auch nochmal eingehen.
Ich bekomme nämlich Magenschmerzen, wenn ich das Wort höre und manche Beiträge dazu lese und stimme Ivy absolut zu. Ich bevorzuge aber das Wort Listenhunde, weil das keine Beurteilung sondern ein Fakt ist. (Allerdings auch nur, wenn man gesondert von den angblichen Problemhunden redet, ansonsten ist Hund Hund! )

Unfälle passieren. Und zwar zwischen jeden Hunderassen!
Sobald aber ein Hund aus der oben genannten Sparte involviert wird, gibt es großes Geschrei. Diese angeblich aggressiven Tiere, sind in keinster Weise so bösartig wie ihr Ruf und auch wenn natürlich ein Staff oder Ähnliches auchmal schnappt, dann ist das noch lange kein aggressives und unberechenbares Tier. Es gab vor einiger Zeit mal eine Statistik, die bewiesen hat, das die meisten Beissunfälle durch Goldies verzeichnet werden. Anschließend kam glaube ich der Schäfi und erst an 3. Stelle ein Hund der sogenannten "Kampfhunderassen". Das passiert eben, genauso wie sich Kinder untereinander auchmal an den Haaren ziehen oder schubsen. Das sollte also weiß Gott keine gesonderte Debatte auslösen!

An die Leine gehören ALLE HUNDE, die nicht hören oder zur Gefahr für andere werden können! Punkt Aus! Egal ob Dackel, Dogo Argentino, Colli oder Retriever. Wer seinen Hund nicht unter Kontrolle hat, bzw. wessen Hund nicht wesensfest ist oder in der Hundekommunikation einen Dolmetscher benötigt, der muss dafür Sorge tragen, das es keine Unfälle gibt.

Ob du aus rechtlicher Sicht etwas tun kannst, weiß ich aber leider nicht.
Evtl hast du ein Anrecht darauf, das der Besitzer des anderen Hundes deine Tierarztrechnung übernimmt. (Zumindest fände ich das angebracht und würde es auch anbieten, wenn ich Besitzer des fremden Hundes wäre). Von daher finde ich es sogar frech, einfach abhauen zu wollen. Aber leider gibts das ja häufig... :( Greift hier vielleicht sogar die Haftpflicht?

Ich wünsche dir und deinem Hundi jedenfalls gute Besserung und eine gute Erholung von dem Schock.

Liebe Grüße
Sabrina
 
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