So, wieder zurück. Waren nun fast 3 Stunden unterwegs. Da wir ja schon mal einen Fasan hier zu einer Auffangstation gebracht haben und ich von der Art und Weise dort total geschockt war, bin ich mit einem sehr mulmigen Gefühl dorthin gefahren, aber wir wurden positiv überrascht. Ich weiß zwar nicht wie eine Auffangstation auszusehen hat, aber genau so würde ich es mir vorstellen. Für die bereits etwas älteren Tiere gab es schöne große Gehege je nach Vogelart mit oder ohne Bademöglichkeit.
"Unsere" kleine Schwalbe wurde direkt untersucht und bekam Futter angeboten (da sie hier insgesamt schon 4 Fliegen gefuttert hatte, war sie aber wohl satt) und da es dort auch viele andere Schwalbenjunge gab, wächst sie nun auch nicht allein auf.
Die Leute dort waren sehr freundlich, haben Fragen beantwortet und einen direkt rumgeführt und alles gezeigt. So nah hab ich noch nie Bussarde, Eulen etc. gesehen. Die haben dort alles, selbst 4 Störche (ein schwarzer Storch).
Ich denke dort ist unsere kleine Schwalbe gut aufgehoben und die meinten dort auch, dass sie so "stark" wirkt, dass sie davon ausgehen, dass sie auf jeden Fall durchkommt. Das beruhigt mich sehr.
Ach ja, selbst die Fütterung einer Baby-Fledermaus konnten wir beobachten.
Und eins möchte ich noch gerne loswerden. Ich bin furchtbar stolz auf meine so tierlieben Freund. Nicht nur, dass ihm so ein kleiner Piepmatz auf dem Boden auffällt und er ihn nicht einfach ignoriert und seinem Schicksal überläßt (wie es unsere Nachbarin getan hätte (ihre Worte)), nein, er hat sogar auf das Deutschland-Spiel verzichtet um den Piepmatz in die Auffangstation zu bringen. Bin echt stolz auf ihn!
(gehört hier zwar nicht hin, aber ich wollte es einfach mal gesagt haben).
Nochmals vielen Dank, dass Ihr mir so schnell geantwortet habt. Denn das Futter tat der Schwalbe sehr gut, sie war mit vollem Bauch direkt viel munterer.