Wie viel Futter für Meerschweinchen?

Diskutiere Wie viel Futter für Meerschweinchen? im Meerschweinchen Ernährung Forum im Bereich Meerschweinchen Forum; Genau, aber irgendwie, irgendwo, irgendwann ;) kam das mal als höchsten 10 % bei mir (nicht nur bei mir) an.
  • Wie viel Futter für Meerschweinchen? Beitrag #21
Diese ominöse 10 % Regel gibt es eigentlich gar nicht: Es heissst nur dass das die Frischfuttermenge ist die sie MINDESTENS brauchen.
Genau, aber irgendwie, irgendwo, irgendwann ;) kam das mal als höchsten 10 % bei mir (nicht nur bei mir) an.
 
  • Wie viel Futter für Meerschweinchen? Beitrag #22
Off-Topic
Ich muss gerade so lachen ,denn das Thema dass das mal so ankam hatte ich heute schonmal....:eusa_doh:

Wobei man das auch gerne mal noch nachlesen darf...und bei manchen Haltern bin ich froh wenn sie soviel verfüttern :roll:
(da steht nämlich was von mindestens und überlebensnotwenig und solche Scherze:D)
 
  • Wie viel Futter für Meerschweinchen? Beitrag #23
ich habe nochmal ne frage zu kräutern: füttert ihr viel von melisse, basilikum und so?
 
  • Wie viel Futter für Meerschweinchen? Beitrag #24
Meinst du frisch oder getrocknet??
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Getrocknet fressen meine so einiges dass sie frisch nicht fressen....:eusa_think:
An frischen Hauskräutern fresssen sie : Dill, Petersilie. Andere Dinge lassen sie liegen.
Gartenkräuter wie Wegerich werden frisch und getrocknet verputzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Wie viel Futter für Meerschweinchen? Beitrag #25
frisch, von getrockneten wurd mir abgeraten, also von zu viel meine ich, wegen des Calciumgehalts
 
  • Wie viel Futter für Meerschweinchen? Beitrag #26
Ich habe mich damit näher auseinander gesetzt und bin stark davon abgekommen.

ich habe sogar eine Vergleichsgruppe Schweinchen so gefüttert - und die Erfahrungen waren eher negativ. benso weinig verdauungsprobleme, aber dafür gewichtszunahme in richtung richtig fett. im Langzeitversuch über 3 Monate 100-150g gewichtszunahme bei 6 schweinchen über 2 jahren. das ist schon recht viel für erwachsene Schweinchen die schon vorher propper waren.

diese vielen Sorten werden natürlich selektiert - mit dem Ergebniss,dass manche Schweine nur noch Salat und Gurke fressen, und noch dazu verzehnfacht man seine futterkosten. außerdem ist das keine Naturnahe ernährung: so viele frische Früchte gibts nicht ganzjährig, und wirklich brauchbare Grasquellen - da müsste man schon einige Wiesen pachten, der Garten reicht da nicht mehr.

ich füttere 15%. davon 2/3 Karotte, 1/3 andere Sorten. Und das seit 5 Jahren. diese Fütterung hat klare finanzielle vorteile, und sie ist gesund.

Karotten haben ein optimales Calcium-Phosphor-Verhältnis und einen hohen vitamin C Gehalt. sie sind nahrhaft und verhindern Durchfall, auch Blähungen sind äußers selten.

Der kleine Nebeneffekt meiner fütterung: seit 5 jahren kaum verdauungsprobleme. ich hatte in diesen 5 jhren niemals Blähungen und ein einziges mal hatte ein Schweinchen durchfall - nachdem es ziemlich viel Petersilie gefressen hatte. Zahnprobleme kenne ich auch nur von Urlaubsbetreuungsschweinchen.

natürlich: so eine Ad Libitum fütterung kann man sich nicht für 30 Schweinchen leisten. Aber sie ist auch absolut unnötig.

Sie hat für viele Schweinchen Vorteile wie weniger Blähungen und Durchfälle - aber die Vorteile hat meine fütterung ganz genauso. die frage ist echt, welche zusätzlichen Vorteile sie dadurch hätten - mehr auswahl, mehr luxus, aber um den preis, dass es sehr viel weniger Tiere wären. dabei sind gerade vernünftige gruppengrößen so wesentlich.

für mich hieße das, aller aller höchstens 10 schweinchen, die dann absolute Luxusernährung bekommen, und genug gemüse weg werfen um noch 10 weitere Schweinchen normal füttern zu können. Da bin ich eher der Ansicht, dass ich mir lieber noch 10 schweinchen aus Notfällen hole, und mit meiner Art zu füttern ganz genauso gut fahre.

Wie gesagt: getestet und durchgefallen...
 
  • Wie viel Futter für Meerschweinchen? Beitrag #27
Meine mögen ihre Möhren, obwohl sie sie täglich bekommen, sieht man daran, dass sie nicht als letztes gefressen werden, wobei der Anteil an Möhren meistens nicht mehr als 1/3 der Futtermenge ist.

Natürlich merkt man Unterschiede bei Heufütterung. Manchmal erwischt man eine Packung, auch wenn es von der gleichen Sorte ist wie immer, das hält sich deutlich länger, da wird weniger als sonst gefressen. Meist ist es dann schon älter oder recht staubig oder einfach eine andere Zusammensetzung von Gräsern, weil von einer anderen Wiese. Meine selektieren schon sehr aus, welcher Heuhalm es jetzt sein solll. Leider komme ich in der Stadt und ohne Auto nicht an frisches Heu vom Bauern und habe auch nicht die Lagermöglichkeiten, dass ich mir gleich mal 20-30 kg schicken lassen kann. Ich schaue halt immer welches Heu was sein könnte dann füttere ich es und wenn die Meerlis es gut annehmen, dann bleibe ich erstmal dabei.

Frischfutter füttere ich so, dass nach 1-2 Stunden alles weg ist. Ich denke Heu und Gras sollte schon Hauptnahrung sein, dass bekommt ihnen, entspricht ihrer natürlichen Nahrung, sie bekommen in der Natur auch kein Gemüse vorgesetzt. Bekommen sie bei mir nur, damit sie ausreichend mit Nährstoffen und Vitaminen versorgt werden, weil ja ich kein so frisches Futter ihnen bieten kann, wie sie es in der Natur finden und damit der Speiseplan abwechslungsreicher ist.

Meine bekommen auch kein Trockenfutter oder Vitaminzusätze, bisher bin ich ganz gut damit gefahren. Habe jetzt nach 7 1/2 Jahren gerade mal ein Schweinchen, was jetzt länger krank ist und bei dem liegt es nach Meinung der Tierärzte auf keinen Fall an der Ernährung.
 
  • Wie viel Futter für Meerschweinchen? Beitrag #28
ich frage mich vor allem: was werden wir in 10jahren über die Ernährungskonzepte sagen?

10%-Regel hat sich ja mittlerweile schon etwas überholt, mit 15% fährt man einfach besser. mit den 120er Käfigen war es ähnlich.

aber ich kann mir bei gar zu viel gemüse auch nicht vorstellen, dass sich das durchsetzt. ich denke, am ende ist das im günstigsten Falle eine massive Verschwendung von geld, wasser, Energie und Ökologisch eine Todsünde, insbesondere über Winter. Jetzt sind Haustiere für die Ökobilanz ja sowieso schon kritisch, aber dann auch noch das halbe futter weg werfen und völlig außerhalb der saison füttern?

Über winter gibt es eben an heimischem gemüse nur Kohl und haltbare knollen wie rote beete und Karotten. Die halten eben wirklich bis März, wenn man sie entsprechend lagert. ich bin kein freund davon, Paprika aus Israel einzuschiffen - und die dann auch noch weg werfen?

es schadet den tieren nicht, keine frage, nur besondere Moppel können wir in meinem versuch auch noch ein gutes Stück zunehmen. aber ist es wirklich sinnvoll?

wo gibts das schlaraffenland, wo ganzjährig Früchte zur Verfügung stehen, nicht nur gras, sondern gemüse? in den Anden ganz sicher nicht.

Man ist ja von den Kaninchen her drauf gekommen, und zwar welchen in Außengehegen und Gartenfreilauf, die sich da sowieso an Gras und Gartenpflanzen bedienen. interessanterweise aber selten tomaten pflücken oder Möhren ausgraben. sondern zu 90% beim Gras bleiben. aber Meeris kann man so nicht sicher halten, sie können keine haken schlagen, sind weniger wehrhaft und viel kleiner. und sie sind eben anders.

man verleicht wieder meerschweine mit Kaninchen, und ich bin mir sehr sicher, dassdas Konzept in 10 Jahren als interessant aber unnötig gilt.
 
  • Wie viel Futter für Meerschweinchen? Beitrag #29
Auch finde ich, dass sie gerade beim Gemüse nicht selektieren, was ihnen bekommt oder nicht. Meine lieben Tomaten und die soll man ja nicht so oft geben, meine würden die täglich auch in größeren Mengen fressen, wenn sie sie bekommen würden. Auch beim Kohl muss ich das Maß bestimmen, die Meerlis würden auch hier mehr davon fressen, meine Tiere hatten bisher noch keine Blähungen, jedenfalls keine die ich bemerkt habe oder ihnen sichtlich zu schaffen gemacht haben. Ich vermute, dass gerade beim Gemüse, welches ja nicht zur ihrer natürlichen Nahrung gehört, sie kaum instinktiv wissen, was gut für sie ist und was nicht, hingegen wurde bei Fütterung aus Wiesen schon beobachtet, dass die meisten Tiere giftige Pflanzen nicht mitfressen und trotzdem kommt es immer wieder zu Vergiftungen. Ich halte die meisten Haustiere nicht nur Meerschweinchen für zu überzüchtet, als dass ich mich auf ihren Instinkt, was Nahrung anbelangt verlassen könnte. Ich bin mir sicher, dass das bei den Wildmeerschweinchen auf jeden Fall klappt, die wissen was sie fressen dürfen und was nicht und auch wieviel, aber nicht bei den seit Generationen gezüchteten Hausmeerschweinchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Wie viel Futter für Meerschweinchen? Beitrag #30
das ist der Haken bei vergleichen mit Kaninchen. um von großen Schlachtkaninchen wieder auf handliche Zwergkaninchen zu kommen, wurden vor relativ wenigen jahrzehnten rückkreuzungen mit richtigen Wildkaninchen gemacht, die sind ja auch so klein. dadurch kam aber auch ein ganzer Schwung frisches Blut und ursprüngliche Instinkte wieder rein.

aber unsere Meerschweine sind meines wissens nach mit ihren wilden verwandten nicht mal mehr fruchtbar. Zumindest berichten halter von wildkaninchen nichts von unerwünschtem nachwuchs. so weit ist das schon auseinander, sie sind ja seit mehreren jahrtausenden in menschenhand. ohne Rückkreuzungen. und man merkt ja schon zwischen den Europäischen Linien, die die spanier vor 500 jahren aus Südamerika mitgebracht haben, und den Cuys die erst wenige generationen hier sind große unterschiede was den charakter und das Verhalten angeht.

ich traue ihnen da nicht so viel selektion zu. Sicher werden auch tomaten irgendwann langweilig, wenn Simpat ihren 8 schweinchen jeden tag 3-4 pfund gibt (nachdem erst mal einige tage sich alle dran überfressen und gewaltigen lippengrind und Dünnschiss bekommen haben), aber nützt das den tieren?

übrigens in dem forum wo man diese ernährungsform so propagiert gibt es genauso berichte von zahnproblemen, Blasensteinen, Blähungen wie in jedem anderen forum auch. Ist diefrage wie viel erzählen, sie würden so füttern aber beim blick auf ihr Konto doch lieber bissi einschränken, aber es ist jetzt nicht so, als wäre das ein ganzes forum mit kerngesunden schweinchen.
 
  • Wie viel Futter für Meerschweinchen? Beitrag #31
Also ich denke es gitb auch verschieden ad libidum Formen.
Ich kenne mich da nicht so gut aus (die HP hab ich noch nicht gelesen, mir ist einfach zu heiss) würde aber in zwei Aspekte unterschieden: Das eine ist unbegrenzt (oder halt sehr viel) Frishcfutter in Form von Überbegriff Wiese und Überbegriff Gemüse zur Verfügung zu stellen. Also nicht massig Sorten sondern weniger Sorten aber dafür reichlich. (Das wäre mir sehr sympatisch)

Dann ist wohl wie ad libidum im Moment verstanden wird, die Fütterung, die unbegrenzt Frischfuttter in sehr vielen Komponenten zur Verfügung stellt. (also auch eben Dinge über die sich die Geister bezüglich Verträglichkeit noch streiten wie z. B. Mango (die auch ich nicht verfüttern würde) )
Das sind auch nochmal Unterschiede in der ad libidum Fütterung.
Bei der ad libidum Fütterung geht es doch wohl auch nicht darum ihnen 1 kg Tomaten reinzuwerfrfen aondern immer wieder Mischungen anzubieten aus denne sie dann raussuchen können was ise mögen. Das heisst aber nicht dass täglich die gesamte Palette reinfliegt.

ICh halte mich bisher halt an die Sachen die schon lange als verträglich bekannt sind, mische aber diese eben gut durch und versuche einfach verschiedene Sachen anzubieten. Mittlerweile bin ich wohl bei 20 % wobei es im Sommer irgendwie auch immer mehr ist als im Winter weil ich Gras halt auch z. Teil mit dazurechne.

Verdauungsprobleme hatte ich mit dieser Fütterung auch noch nie.
Das Meeris mit den verschiedenen Fütterungen auch alle Krankheiten haben können mag schon sein und mit Kaninchen würde ich Meeris auch ungern vergleichen, soweit ich auf dieser Seite gesehen habe soll man sich da nur anlehnen nicht 1 zu 1 umsetzten (Sawyer wenn ich da jetzt gravierend was falsches sage in diesem Thread berichtige mich bitte)
Ich finde die Thesen interessant, aber für mich im Moment auch nicht realisierbar...aber ich weiss nicht ob und wie ich mich da noch hinentwickle.
Dass man die Meeris nicht mehr mit der Wildform vergleichen kann in weiten Teilen ist klar, aber dann vergleiche bitte nicht damit dass es in den Anden kein Gemüse gibt. Also entweder wir vergleichen damit, dann sind sie sich noch ähnlich oder wir lassen den Vergleich, dann sieht aber die Ernährung auch wieder anders aus.
Was mir einfach wichtig ist mit den zu dicken Schweinchen...ich finde wenn sie eben mit durchmischen ernährt werden und die anderen Haltungsbedingungen stimmen werden diese Meeris nie zu dick sein. Und am Gewicht kann man meiner Meinung nach eh nicht festmachen ob zu dick oder zu dünn. Man muss das Meeeri im gesamten sehen.
Ich stehe nach wie vor dazu: gut und schön Karotte zu füttern (diese ist ja na sich nicht schlecht) aber nicht bei jeder Mahlzeit.
Und um den Bogen nochmal zum ursprünglichen Thread zu schlagen: Aus der Ferne beurteilen, dass das Gewicht zu viel ist und Reduzierung anzuraten finde ich einfach nicht in Ordnung. Noch dazu wo das meistgefütterte Nahrungsmittel mit doch einigen Kalorien die Karotte wäre die man dann widerum weniger füttern sollte (doch der Gedanke gefällt mir doch so rum auch wieder)
Und jetzt lehne ich mich ganz weit aus dem Fenster: Meeris die zu 2/3 Karotte und vielleicht zu 1/3 irgendwas anderes (rechnest du das Gras da schon mit ein?) bekommen, diese Ernährung finde ich einfach nicht so prickelnd (gut es gibt sicher Schlimmeres) und ich würde tatsächlich sagen: lieber kein Meeri mehr aufnehmen und mehr anderes mitfüttern (wobei ich damit nicht ad libidum meine, sondern einfach noch ein paar andere Gemüsesorten dazu). Dass ad libidum bei so vielen Meeris nicht geht und dass man gerade im Winter nicht 20 Sorten zur Verfügung hat ist schon klar. Dass geht auch mit weniger Tieren schon kaum.
Dass es bei der ad libidum Ernährung auch Haken gibt (gerade bei der Sortenvielfalt) auch Ökobilanz etc. wird keiner abstreiten.
Nur über den Tellerrand schaue ich schon mal gerne. ;)
 
  • Wie viel Futter für Meerschweinchen? Beitrag #32
wie gesagt ich habe mich eingehend beschäftigt. was hauptsächlich raktiziert wird sind mindestens 5, lieber deutlich mehr Sorten am tag, und davon jeweils so viel, dass was über bleibt. wenn es nicht viele Sorten sind geht ja wieder das mit der Selektion nicht, und es muss so viel sein,dass auch dann wenn alle sich heute für Tomaten entscheiden mehr als genug Tomaten für alle da sind. die meisten werfen locker ein kilo gemüse am Tag weg. Sobald man sagen wrde "normal reichen ja 200g gemüse pro schwein und alle fressen eh keine tomaten" ist es ja wieder beschränkt.

und es braucht eben wirklich massen an gemüsen!

Ich füttere ja nicht so viele Karotten weil meine schweine die nicht mögen, sondern das ist nebenbei auch noch allgemeines Lieblingsfutter. und man muss soeiniges dazu sagen:

wer hauptsächlich gurke füttert riskiert durchfall und Blähungen.
wer hauptsächlich salate gibt hat bei jeder salatsorte recht hoche Nitratwerte.
wer hauptsächlich paprika, zucchini, tomate oder fenchel gibt hat sehr stark wer hauptsächlich Sellerie gibt füttert stark harntreibend - weder geruchlich noch vom flüssigkeitshaushalt so toll
gespritztes Gemüse mit hoher Belastung an Pestiziden
hauptsächlich obst fällt sowieso aus.

so, und wie viele sorten fallen dir nunnoch ein,die ganzjährig zu bekommen sind, bezahlbar sind, und gut verfüttert werden können?

es bleibt eigentlich nur Gras. aber gras ist eben nur das halbe jahr verfügbar, und auch da ist es etwa zur zeit arg trocken, und die bauern bedanken sich auch wenn man sich gar zu großzügig bedient. ich füttere dieses jahr leider gar ncihts, weil wir hier eine wahre zeckenplage haben und ich nach jeder grasfütterung zecken von den Schweinchen sammeln muss - und von mir selber auch. ihhh.

und ich bin vorsichtig damit dass schweinchen in diesem turbotempo wachsen. sie haben da eben gar nciht die zeit, dass alles gut mitwächst. und noch dazu die innere reife mit der äußeren mitkommt.
 
  • Wie viel Futter für Meerschweinchen? Beitrag #33
wer hauptsächlich gurke füttert riskiert durchfall und Blähungen.
wer hauptsächlich salate gibt hat bei jeder salatsorte recht hoche Nitratwerte.
wer hauptsächlich paprika, zucchini, tomate oder fenchel gibt hat sehr stark wer hauptsächlich Sellerie gibt füttert stark harntreibend - weder geruchlich noch vom flüssigkeitshaushalt so toll
gespritztes Gemüse mit hoher Belastung an Pestiziden
hauptsächlich obst fällt sowieso aus.
Genau das meine ich wenn du davon alles gleichzeitig mischt ist nichts davon zu viel. (und Futterlisten brauche ich dir wohl nicht zu suchen, oder?? Ganzjährig gibt es das weniste aber wenn es winters Steckrübe git, bekomme ich dafür Sommers Kohlrabi z. B. )
Und wie du in den ersten Zeilen schreibt hört sich das auch nicht nach 2/3 Karotten an. :eusa_think:
Und mir geht es nicht um 50 Sorten sondern um weniger Sorten dafür aber größere Mengen (also deutlich mehr als das Minimum (die 10%) das sie brauchen) ich habe ja oben schon geschrieben dass ich im Moment ad libidum so verstehe und wegwerfen mache ich auch ungern.
Aber ich kenne mich da eben noch zuwenig aus, um beurteilen zu können wie genau das funktioniert, ob das für mich in Frage käme und wieviel man tatsächlich wegwirft. Ich denke das würde sich nach ein paar Tagen regulieren und man stellt ja nicht von heute auf morgen um, sondern erweitert sicher langsam.
Ich bin da aber auch gepannt wo sich das noch hinentwickelt.
 
  • Wie viel Futter für Meerschweinchen? Beitrag #34
Ständige Verfügbarkeit
Die Vielfalt darf nie „ausgehen“. Das erfordert eine genaue Beobachtung um die Mengen gut einschätzen zu können und häufige Kontrollen (zweimal täglich).


Vielfalt
Es sollten immer mehrere Futtergruppen vertreten sein: Wiesengewächse (Gras, Kräuter…), Gemüse, Äste, Obst, Küchenkräuter, Trockenkräuter… (siehe )

Es ist empfehlenswert, ca. 5 Gemüsesorten täglich zu verfüttern und weitere 10-30 abwechselnd
dazu zu kombinieren, so dass man am Tag mindestens 7 Gemüsesorten füttert. So ist die
Portion auf der einen Seite abwechslungsreich, auf der anderen Seite kann sich aber die Verdauung
gut auf die Futtermittel einstellen.


Kurzinformation: Früchte sind ein gutes Ergänzungsfuttermittel, das regelmäßig gefüttert werden kann.

alles von kaninchenwiese.de

also sieben sorten plus gras heu etc. aus verschiedenen futterklassen... joa, das kostet.
 
  • Wie viel Futter für Meerschweinchen? Beitrag #35
Ähm Susanne...ich habe Knainchenwiese gar nicht empfohlen(ich kannte diese Seite bisher gar nicht) .....das ist wohl dann die klassische ad libidum Fütterung...es geht hier in diesem Thread meiner Meinung nach nicht um ad libidum alleine sondern mir geht es nach wie vor um zu eintönige Kost bzw. zu geringe Mengen und ob man nicht mengenmäßig auch mehr geben kann/soll/darf. Der Begriff ad libidum lässt sich ja in mehrere Richtungen dehnen das habe ich nun schon mehrmals erläutert. Und ich bin jetzt nicht "der" Vertreter von ad libidum ich finde die Aspekte sehr interessant, habe das aber bisher noch nicht so "extrem" wie es da steht durchgeführt. Das habe ich auch erläutert.
Wobei wenn ich mir die Auszüge so ansehe...bin ich auf dem besten Wege dazu. Wenn ich Trockenkräuter, Äste, Obst und Gemüse zählen darf.....
Natürlich sind Früchte ein Ergänzungsmittel keine Hauptmahlzeit und doch gehören sie zur Ernährung. Was spricht da dagegen.
JA und Kosten.....warum glaubst du habe ich vier Monate gebraucht um mir noch ein Meeri zu holen....ja weil ich auch rechnen muss ob ich hinkomme. Wäre ich nicht auf einen grünen Zweig gekommen gäbe es immer noch kein fünftes Meeri. Man isst ja auch selber Gemüse da kann man schon mal gerade die Sorten abzwacken die du als sooo gefährlich einstufst. (z.B. teilen meine Meeris und ich gerne mal einen Kohlrabi oder den Salatkopf)
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Was ich vergessen habe: Ich komme auch oft schlecht an Dinge die sie habe dürften...so z. B. komme ich an ungekochte Rote Rüben immer ganz schlecht dran, Staudensellerei hatten wir jetzt sechs Wochen nicht...also alleine deshalb könnte ich so ganz ad libidum eh nicht füttern)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Wie viel Futter für Meerschweinchen? Beitrag #36
Huhu,

Ähm Susanne...ich habe Knainchenwiese gar nicht empfohlen(ich kannte diese Seite bisher gar nicht) .....das ist wohl dann die klassische ad libidum Fütterung...es geht hier in diesem Thread meiner Meinung nach nicht um ad libidum alleine sondern mir geht es nach wie vor um zu eintönige Kost bzw. zu geringe Mengen und ob man nicht mengenmäßig auch mehr geben kann/soll/darf. Der Begriff ad libidum lässt sich ja in mehrere Richtungen dehnen das habe ich nun schon mehrmals erläutert.
yep, das sehe ich auch so. Ich sage auch ungern mit vollster Überzeugung "Ja, ich füttere kompletto ad libitum", weil ich das bis zur Perfektion (was ja wohl heißen würde sämtliche Futtermittel (vermutlich sinnvollverweise eingeschränkt auf saisonal), immer frisch vorrätig) auch nicht hinkriege. (Schafft aber vermutlich (?) keiner, der nicht ständig auf Wildwiese und eigenen Gemüsehandel zurückgreifen kann.) Aber ich versuche, mich anzunähern, möglichst vielfältig in Bezug auf Auswahl (was nicht heißt, möglichst exotisch) und Menge.

Off-Topic
ich halte aber nichts von den "exotischen" Sachen. Ich wüsste jetzt nicht ob ich es haben müsste ihnen alle Kohlsorten ministückchenweise anzubieten.
Off-Topic

Jetzt ist die Frage, was ist exotisch? Kohl finde ich als regionales Wintergemüse z.B. nicht exotisch.

Die Frage ist auch - warum ist Kohl so verpönt? Ich gehe davon aus, dass Verdauungsbeschwerden nach Frischfutter oder Gras auf Fütterungsfehler zurückzuführen sind, aber nicht im Futtermittel selber (sofern von der Qualität einwandfrei) begründet sind. Also: Getreide-Trofu-Fütterung, ein Leben lang. Heu sparsam, gar nicht, von minderwertiger Qualität, etc. Und dann irgendwann mal hopplahopp mit leerem oder körnergefülltem Magen auf die grüne Frühlingswiese. Oder mal 'ne ganze Gurke rein, alle Jubeljahre. Oder 'n ganzer Kohlkopf, ohne Anfüttern, und dann vielleicht noch 'ne richtig schön blähende Sorte. Und dann wundert man sich...

Bei der Sortenvielfalt geht es mir nicht um Abwechslung um der Abwechslung willen, sondern darum, einen guten Grundstock angefüttert zu haben, um so eine gewisse Regelmäßigkeit bieten zu können.

Breiter Grundstock und größere Menge heißt auch, dass Exotisches ggf. nicht so ins Gewicht fällt, weil die Schweinchen es nicht zwangsläufig fressen müssen. Wenn ich 'nem Schwein eine Möhre und eine Kiwi vorsetze, frisst es wahrscheinlich natürlich beides. Auch morgen, und übermorgen und in drei Wochen - was soll es auch anderes machen? Gibt nichts anderes - und wer weiß, ob es überhaupt noch wieder was gibt? Das ist ja ein weiterer Effekt, den ich für die Verdauung der Schweine aber relativ wichtig finde. Portionen, die nicht nach 5 Minuten inhaliert sind, bzw. die Tatsache, dass ständig Futter da ist, lassen die Schweine nicht schlingen, als gäb's kein Morgen mehr.

ich frage mich vor allem: was werden wir in 10jahren über die Ernährungskonzepte sagen?
Bin ich auch sehr gespannt.

jetzt sind Haustiere für die Ökobilanz ja sowieso schon kritisch,
Wobei ich dann behaupte, dass Fleischfresser kritischer zu sehen sind. Und ich bei dem Argument dann sagen würde, das ist erstmal unerheblich, wenn man darüber diskutiert, wie eine Fütterung ggf. aussehen sollte. Falls sich tatsächlich rausstellen sollte, dass Meerschweinchen kritische Massen an Frischfutter vertilgen müssten, dann müsste die Konsequenz ja langfristig lauten, dass Mensch auf den Luxus Haustier verzichten muss.
Sicher sind in der Praxis ökologische, ökonomische, logistische und sonstige einschränkende Faktoren relevant. Aber hier so in der Theorie kann man ja auch mal ein bisschen schauen, wie es wäre, wenn es diese limitierenden Faktoren nicht gäbe.

völlig außerhalb der saison füttern?
Das strebt wahrscheinlich keiner an, ich versuche, möglichst saisonal und regional zu füttern. Im Winter wird es natürlich komplizierter, und die Schwerpunkte verlagern sich. (Und Paprika gibt's dann bei mir tatsächlich auch nicht.) Aber es gibt ja doch mehr als drei Wintergemüsesorten!

aber Meeris kann man so nicht sicher halten, sie können keine haken schlagen, sind weniger wehrhaft und viel kleiner. und sie sind eben anders.
Auch wieder rein theoretisch - Schwein auf die bunte Wiese (also wirklich auch eine Wiese mit zig Grassorten, nix mit modernen Hochleistungsgräsern), tagein, tagaus - ernährungstechnisch schon nicht so verkehrt, oder?

sie sind ja seit mehreren jahrtausenden in menschenhand.
Das sehe ich auch so, dass Vergleiche mit Wildmeerschweinchen kompliziert sind. Dann wiederum - unsere domestizierten Schweinchen leben ja dann auch schon seit zig Generationen von z.B. Küchen"abfällen".
Gemüse ist ja zwangsläufig ein Stück Wiesen-Ersatz, auf die wir eben ganzjährig keinen Zugriff haben.

Ich traue den Schweinchen gewisse Selektionsmöglichkeiten zu, bzw. kann das ja selber beobachten. In jedem Fall traue ich mir weniger zu, aus 3, 4 Sorten Gemüse genau die auszuwählen, deren Inhaltsstoffe jedes einzelne Schweinchen gerade braucht.
 
  • Wie viel Futter für Meerschweinchen? Beitrag #37
Jetzt ist die Frage, was ist exotisch? Kohl finde ich als regionales Wintergemüse z.B. nicht exotisch.

Die Frage ist auch - warum ist Kohl so verpönt? Ich gehe davon aus, dass Verdauungsbeschwerden nach Frischfutter oder Gras auf Fütterungsfehler zurückzuführen sind, aber nicht im Futtermittel selber (sofern von der Qualität einwandfrei) begründet sind. Also: Getreide-Trofu-Fütterung, ein Leben lang. Heu sparsam, gar nicht, von minderwertiger Qualität, etc. Und dann irgendwann mal hopplahopp mit leerem oder körnergefülltem Magen auf die grüne Frühlingswiese. Oder mal 'ne ganze Gurke rein, alle Jubeljahre. Oder 'n ganzer Kohlkopf, ohne Anfüttern, und dann vielleicht noch 'ne richtig schön blähende Sorte. Und dann wundert man sich....
Sarauf möchte ich noch kurz eingehen:
ich halte aber nichts von den "exotischen" Sachen. Ich wüsste jetzt nicht ob ich es haben müsste ihnen alle Kohlsorten ministückchenweise anzubieten.
Das hätte ich differenzierter angeben müssen.
Das eine ist der Kohl. Ich füttere auch verschiedene Sorten Kohl denn wie du argumentierst kenn ich das auch und schließe mich dem an. ABer ich füttere halt eben Chinakohl(ist ja nicht wirklich Kohl) Broccoli, Kohlrabi.
Weisskohl/Rosenkohl füttere ich eben z. B: gar nicht weil mir da das Anfüttern zu "blöd" ist...bzw. ich da auch den ganzen Häupel wegwerfen müsse da ich den schon mal auch nicht mag und da wäre nix mit teilen.
Exotische Sachen sind für mich jetzt eher Mango, Kartoffel, halt das Steinobstzeugs, diverse Blätter und Äste......die Dinge die nicht in den Futterlisten zu finden sind lasse ich einfach weg ich probiere da auch nicht rum, also ich bleibe halt lieber bei den "althergebrachten" Futtermitteln und mag da nicht an meinen Meeris rumtesten, ob jetzt ein cm-Würfel rohe Kartoffel nun gerade sein muss....ist für mich fraglich. Ich gehe nach den diversen Futterlisten und da such ich mir dann raus was ich besorgen kann, was ich dann auch mal Resteessen für mich machen kann. Eben auch einen breiteren Grundstock für mich zu finden mit dem ich gut arbeiten kann uns aus dem ich saisonalbedingt Dinge ergänzen und weglassen kann.
 
  • Wie viel Futter für Meerschweinchen? Beitrag #38
es gibt auch leute die ihren Schweinchen Lychees pellen. Klar, übertreiben kann man es auch.

ich stehe hier eben auch mit einer sehr großen gruppe, washeißt, es gibt verschiedene Sorten nur nacheinander getrennt - weil sich sonst gewisse Vorlieben nicht vermeiden lassen. Das will ich dringend vermeiden, weil es die fütterung abolut überteuert und kompliziert macht.

es gibt ja noch andere leute mit sehr großen gruppen (ich hab mal urlaubsbetreuung für eine Riesengruppe von 45 Stück gemacht) - und da füttern die halter auch 5 und mehr Sorten gleichzeitig, mit dem Ergebnis dass es bei den 5 Riesengruppenhaltern die ich kenne (wo meine 25 Schweine Gruppe dagegen klein ist) bei jedem eizelnen eine Salatfraktion gibt, die nur Blattsalate frisst und absolut drauf besteht und lieber einen tag gar kein Frischfutter frisst, und dann gibts 2-3 paprikaschweine, die sich komplett auf die paprika stürzen und kaum was anderes anrühren, und irgendeiner mag ausschließlich Gurke. einerseits zwingt das die Halter, zu jeder Jahreszeit salat, paprika und Gurke zu kaufen, auch wenn eine Gurke 1,20 kostet, andererseits ernähren sich diese Schweinchen ja aus eigenem Willen extrem einseitig. Obwohl es ja bei Portionen für 40 und mehr Schweinchen wirklich viel Auswahl gibt picken sie sich ihre Lieblingssachen raus.

also entweder sind diese Schweinchen absolute Futterspezialisten oder die sache mit der Selektion klappt doch nicht 100%.

Über die Ökobilanz von Fleischfressern kann man übrigens streiten, nachdem die ja einen relativ großen anteil an Abfällen fressen wie Innereien, die die meisten Menschen ohnehin nicht verwenden, bis auf wenige Menschen im tiefen bayern ist kein mensch gekochte Schweineköpfe, die übrigens vollständig serviert werden. mein schwiegervater liebt das Zeug, mir wird bei gedanken schon schlecht, das ist so das Typische was in Hudnefutter landet.
 
  • Wie viel Futter für Meerschweinchen? Beitrag #39
Also ich finde dass mit der Riesenauswahl und Menge an Frischfutter schon allein deswegen nicht ökologisch, weil ich dabei einfach zuviel wegschmeißen muss, bei mir ist nach 1-2 Stunden alles weg und nichts kommt in den Müll.

Aber jedem sein eigenes Fütterungskonzept, meine bekommen ihre 100-150 g Frischfutter am Tag und als Hauptnahrung ihr Heu und bis jetzt sind wir ganz gut damit gefahren.

Wichtig ist doch nur, dass die Tiere artgerecht gehalten und mit genügend Rauhfutter, Vitaminen und Nährstoffen versorgt werden, damit ihre Verdauung funktioniert und die Zähne sich genügend abnutzen. Ein Ernährungskonzept, bei dem die Tiere sich wohlfühlen und gesundbleiben kann so verkehrt nicht sein und es gibt sicher mehrere Strategien, bei denen dies zutrifft, jedem das seine, Hauptsache den Tieren geht es gut dabei.
 
  • Wie viel Futter für Meerschweinchen? Beitrag #40
Über die Ökobilanz von Fleischfressern kann man übrigens streiten, nachdem die ja einen relativ großen anteil an Abfällen fressen wie Innereien, die die meisten Menschen ohnehin nicht verwenden, bis auf wenige Menschen im tiefen bayern ist kein mensch gekochte Schweineköpfe, die übrigens vollständig serviert werden. mein schwiegervater liebt das Zeug, mir wird bei gedanken schon schlecht, das ist so das Typische was in Hudnefutter landet.

Ich glaube Saywer meinte mit der Ökobilanz von Fleischfressern, eher den Co2 Verbrauch bei der Herstellung ect.


Ich persönlich hab wenig Ahnung von der ad libid.... Fütterung . Fütter aber schon seit Anfang an sehr abwechslungsreich und vielfältig und da immer wieder die kosten angesprochen werden, was so langsam nervt.......... meine pesönliche Meinung dazu, da fütter ich lieber , teurer, besser, vielfältiger für mehr Geld und halte mir dadurch aber nur soviele Tiere wie ich mir leisten kann auch hochwertiger zu ernähren. Bevor diese darunter leiden müssen und nur mit Salat und Karotten gelangweilt werden.

 
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