Hallo Leute,
mein Hund wird gerade beim DRK zu einem Flächensuchhund ausgebildet, ich zum Rettungshundeführer.
Vorletzte Woche hatten wir einen großen Einsatz : 2 Tage und Nächte Suche nach einer Person, es waren Hubschrauber und 4 Rettungshundestaffeln eingesetzt. Dazu kam ein Mantrailer.
Mir hat die Zusammenarbeit zwischen Mantrailer und Flächensuchhunde gut gefallen, beide ergänzen sich super. Leider haben wir die vermisste Person nicht gefunden.
Debbi : Das Leckerlie, das dein Hund von der Zielperson bekommt, muss ein ganz besonderes sein, das dein Hund sonst nicht erhält. Katzenfutter ist eine gute Idee. Meine bekommt Hühnerherzen oder große Tube mit Hüttenkäse, Nassfutter und Pansenpulver. Ausser in der Ausbildung gibts absolut keine Extra-Leckerlies mehr.
Fährte und Trailen gleichzeitig sehe ich als sehr schwierig an, denn die Vorgehensweisen und die Art der Witterungsaufnahme sind da verschieden.
Also Trainerin fragen (wie Du gemacht hast) und die Antwort akzeptieren.
Das Hundealter muss nicht 2 Jahre sein, wie am Anfang des Threads beschrieben. Man kann sehr wohl mit Welpen spielerisch altersgerecht mit einer Ausbildung beginnen.
Es bestehen große Unterschiede zwischen Hobby-Trailern und Rettungshundearbeit in einer Staffel.
In einer Staffel kommen neben den Prüfungen zahlreiche Ausbildungen hinzu, bei uns z.B. Sanitätsausbildung, Karte/Kompass, GPS, Funk u.a.
Man sollte für Einsätze rund um die Uhr zur Verfügung stehen, das muss mit dem Arbeitgeber abgeklärt sein.
Ausserdem sind die physischen und psychischen Belastungen in einem Einsatz nicht zu unterschätzen. Stell Dir vor, Du trailst die Spur von einem Kind, das vermisst ist, und dein Hund verliert die Spur.
Grüße Bernd