- Belgien/Frankreich Kastration bis 2016 Beitrag #21
T
Teufelshuhn
- Beiträge
- 629
- Reaktionspunkte
- 0
Für mich klingen die Argumente zunehmend nach Ausreden, tut mir Leid.
Sollte sich aus der Kastration von Katzen jemals ein ernsthaftes Problem ergeben oder ein Mangel an Katzen auftreten, dürft ihr mich persönlich dafür zur Verantwortung ziehen.
*seufz*
Ich komme mir gerade vor, als würde ich mit einem Bauern über die Kastration seiner Katzen diskutieren.
Was spricht dagegen, ein paar Katzen vor einem qualvollen Tod in einem Wassereimer oder einer Gaskammer zu retten?
Was spricht dagegen, ein Projekt zu unterstützen, das nie zu Ende geführt werden wird?
Die Population an Katzen würde nicht abnehmen, wenn schätzungsweise 99% der Katzen kastriert würden. Die Nachkommen der restlichen 1% hätten dann nämlich endlich einmal realistische Überlebenschancen.
Ich glaube, ich habe es oben schon geschrieben: eine einzige Katze hat in fünf Jahren etwa 8000 Nachkommen.
Wir streiten die moralische Notwendigkeit nicht ab, nur dass die gesetzliche sinnvoll ist - oder auch nur praktisch durchführbar wäre, sowie die Folgen absehbar wären, würde man es schaffen.
Und das Argument, eine Katze könne so viele Nachkommen haben, ist evolutionär gesprochen - verzeih mir bitte meine Grobheit - absoluter Blödsinn. Aus ähnlichen Gründen sind schon bestimmte Schwanzwirbel beim Geparden miteinander verwachsen, zu wenig genetische Variation. Willst Du das auch bei Hauskatzen? Alle Katzen haben nur noch verkürzte Nasen, weil die eine entkommene Perser war! Nein, das ist auch nicht die Lösung (und ich bezweifel, dass es eine praktikable und sinnvolle Lösung überhaupt gibt).