- Versicherung/ Rechte Beitrag #1
J
julikind
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Hallo, ich brauche mal Eure Hilfe und Meinungen.
Meine Töchter sind 8 und 6 Jahre alt. In unserer Stadt gibt es in den Sommerferien eine Zeitschrift, in der Ferienprogramme der Stadt und privater Unternehmer angeboten werden. In dieser Zeitschrift bietet ein Reitstall eine Aktion "Rund ums Pferd" an. Die Kinder sollen an drei aufeinanderfolgenden Tagen für jeweils vier Stunden "Pferde kennenlernen, streicheln, füttern, reiten und spielen".
Ich habe meine Töchter (die keinerlei Reiterfahrung haben) dort telefonisch angemeldet und mich ein bißchen gewundert, dass am Telefon KEINERLEI Fragen gestellt wurden (weder nach Alter, Vorerfahrung etc.).
Gestern habe ich sie dann pünktlich zum Stall gebracht. Das Geld wurde in bar eingesammelt (keine Quittung), ich musste nichts unterschreiben oder zur Kenntnis nehmen und außer den Namen meiner Kinder und meiner Handynr. für Notfälle wurden keine Infos benötigt.
Als ich meine Töchter wieder abholte, erzählten sie mir, dass nicht die Stallbesitzerin, sondern vier "Teenies" (O-Ton meiner Töchter) mit ihnen auf einen nahegelegenen Reitplatz gegangen wären und sie dort im Kreis reiten durften, die Pferde wurden dabei von anderen Kindern geführt. Zwischendurch gingen zwei der vier "Betreuer" zurück zum Stall, um Regenschirme zu holen, teilgenommen haben 17 Kinder, sechs Pferde waren mit zum Platz genommen worden.
Es wäre jetzt zu lang, alle Situationen einzeln aufzuführen (ein Pferd hat gescheut, die Betreuer sind zwischendurch selbst geritten, ein Kind wurde gebissen von einem Pony, etc.), die Zusammenfassung ist: es gab keinerlei Einweisung, Unterstützung oder pädagogische Betreuung. Meine Töchter wollen nicht mehr hin.
Auf telefonische Nachfrage meinerseits heute morgen bei der Stallbesitzerin hieß es nur, es wäre schließlich kein Reitunterricht, sondern nur ein Kennenlernen und das liefe so ab. Bei den Betreuern wäre eine Person schon 19 Jahre alt und damit erwachsen. Mein Geld könnte ich evtl. zur Hälfte zurückbekommen, sie wolle erst mit dem "Chef" (ihr Mann) sprechen.
Was sagt Ihr dazu? Ist dieses Vorgehen überhaupt versicherungstechnisch abgedeckt? Was ist, wenn ein Kind vom Pferd fällt oder sich sonst wie verletzt?
Mal abgesehen davon, dass es für die Kinder lieblos gestaltet ist (die Betreuer haben sich nicht mal vorgestellt, die Kinder wurden am Ende sich selbst überlassen und haben in den Boxen gespielt), finde ich es auch fragwürdig illegal, oder? Hier scheint es nur ums Geld zu gehen.
Ich bin dankbar für jeden Hinweis oder Rat!
LG, Kira
Meine Töchter sind 8 und 6 Jahre alt. In unserer Stadt gibt es in den Sommerferien eine Zeitschrift, in der Ferienprogramme der Stadt und privater Unternehmer angeboten werden. In dieser Zeitschrift bietet ein Reitstall eine Aktion "Rund ums Pferd" an. Die Kinder sollen an drei aufeinanderfolgenden Tagen für jeweils vier Stunden "Pferde kennenlernen, streicheln, füttern, reiten und spielen".
Ich habe meine Töchter (die keinerlei Reiterfahrung haben) dort telefonisch angemeldet und mich ein bißchen gewundert, dass am Telefon KEINERLEI Fragen gestellt wurden (weder nach Alter, Vorerfahrung etc.).
Gestern habe ich sie dann pünktlich zum Stall gebracht. Das Geld wurde in bar eingesammelt (keine Quittung), ich musste nichts unterschreiben oder zur Kenntnis nehmen und außer den Namen meiner Kinder und meiner Handynr. für Notfälle wurden keine Infos benötigt.
Als ich meine Töchter wieder abholte, erzählten sie mir, dass nicht die Stallbesitzerin, sondern vier "Teenies" (O-Ton meiner Töchter) mit ihnen auf einen nahegelegenen Reitplatz gegangen wären und sie dort im Kreis reiten durften, die Pferde wurden dabei von anderen Kindern geführt. Zwischendurch gingen zwei der vier "Betreuer" zurück zum Stall, um Regenschirme zu holen, teilgenommen haben 17 Kinder, sechs Pferde waren mit zum Platz genommen worden.
Es wäre jetzt zu lang, alle Situationen einzeln aufzuführen (ein Pferd hat gescheut, die Betreuer sind zwischendurch selbst geritten, ein Kind wurde gebissen von einem Pony, etc.), die Zusammenfassung ist: es gab keinerlei Einweisung, Unterstützung oder pädagogische Betreuung. Meine Töchter wollen nicht mehr hin.
Auf telefonische Nachfrage meinerseits heute morgen bei der Stallbesitzerin hieß es nur, es wäre schließlich kein Reitunterricht, sondern nur ein Kennenlernen und das liefe so ab. Bei den Betreuern wäre eine Person schon 19 Jahre alt und damit erwachsen. Mein Geld könnte ich evtl. zur Hälfte zurückbekommen, sie wolle erst mit dem "Chef" (ihr Mann) sprechen.
Was sagt Ihr dazu? Ist dieses Vorgehen überhaupt versicherungstechnisch abgedeckt? Was ist, wenn ein Kind vom Pferd fällt oder sich sonst wie verletzt?
Mal abgesehen davon, dass es für die Kinder lieblos gestaltet ist (die Betreuer haben sich nicht mal vorgestellt, die Kinder wurden am Ende sich selbst überlassen und haben in den Boxen gespielt), finde ich es auch fragwürdig illegal, oder? Hier scheint es nur ums Geld zu gehen.
Ich bin dankbar für jeden Hinweis oder Rat!
LG, Kira