- Aus zwei wurden eine, was nun? (großes Problemchaos) Beitrag #1
Wolf Enigma Lyxiri
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Doofer Titel, aber ich weis nicht, wie ich es anders beschreiben soll...
Also ich fange mal von vorne an...
Ich leide seit Jahren unter Depressionen und Angststörungen, seit wenigen Wochen wesentlich schlimmer als bisher.
Da ich hier in der Gegend kaum jemanden kenne und meine Familie sehr sehr sehr weit weg wohnt, hat mir meine Therapeutin zu einem Tier geraten.
Nach langen Überlegen und gucken und machen entschied ich mich für (Achtung) Rennmäuse - alternativ Farbmäuse - und trabte brav in den Zoohandel (ja, genau DA habe ich den berichten keinen Glauben geschenkt) und da diese keine Rennmäuse hatten, kaufte ich mir die beiden Siammäuse Loki und Ares.
Natürlich mit ein paar dämlichen Anfängerfehlern (ich suche schon nach einem größeren Käfig, der aktuelle kam mir zu klein vor - wurde aber nach der Rauferei erst mal nach hinten gelegt, da ich sie eh auf "klein" setzten musste), aber gut, die konnte ich recht schnell beheben.
Auch dank des Forums hier
Jeden Falls wurden die beiden Herren heute kastriert, während ich bereits Ausschau nach anderen Mäusen halte, die ich den Beiden nach meinem Klinikaufenhalt per VG zu setzen kann.
Jetzt ist Loki leider verstorben, Ares alleine im Käfig und ich gehe Montag für 6 Wochen in die Klinik. Das entschied sich leider recht kurzfristig... nur mal um eine Zeitlinie zu schaffen:
Die Mäuse habe ich seit 3 Wochen, letzte Woche wurde entschieden das ich eingewiesen werden muss, heute dass das Montag sein wird.
Den Mäusen sollte es dennoch gut gehen und deswegen soll meine Azubi für die Zeit bei mir einziehen und die Mäuse versorgen.
Bringt den Vorteil, dass die Zwei sich in Ruhe erholen können sollten, versorgt werden und sie sich nicht schon wieder an fremde Gerüche gewöhnen müssen. Für die Azubi wäre es auch klasse gewesen, da der Arbeitsweg sich von 1 Stunde auf 3 Minuten verkürzte.
Doch durch den Tod der zweiten Maus wurde alles durch einander geworfen:
Eine neue, männliche Maus schnell kurzfristig kaufen und schauen, dass sie so gut wie möglich bis Sonntag vergesellschaftet wird + der Pflegerin erklären, auch was sie achten muss? Insbesondere da er noch nicht abgestunken ist und ich die Mäuse nicht mitnehmen darf (ja, ich habe gefragt)
Ares geschlagene 6 Wochen alleine sitzen lassen? Ich habe schon Angst das er mir diese Nacht vor Einsamkeit stirbt, wie soll ich da die Therapiezeit überstehen?
Eigentlich bleibt mir fast nur, den Kleinen abzugeben. Nur dann ändert vieles nicht zum besseren und einiges zum schlechteren:
Aktuell gibt es scheinbar keine Farbmäuse in den näheren Tierheimen - so dass Ares auch da alleine sitzen würde - und ich bin durch meine Angststörungen nicht mobil.
Zurück in den Handel kommt gar nicht in Frage.
Und aus meiner Sicht (ja, ich bin jetzt egoistisch) würde ich es nicht ertragen, auch noch Ares zu verlieren. Selbst als ich dachte, dass alles gut gelaufen wäre (ich weis erst seit einer halben Stunde das Loki tot ist) und ich an die 6 Wochen Trennung dachte, wurde mir kotzübel und ich hätte am liebsten gesagt, dass ich auf die Therapie lieber verzichte... egal wie nötig ich sie habe. Aber eine Trennung für immer? Also nicht durch den Tod, sondern nur eine Abgabe? Ich weis nicht, ob ich das psychisch verkraften würde.
Soll jetzt nicht heißen, dass der Tod unbedingt besser ist... aber dem stehe ich als Bauernhofkind etwas ruhiger entgegen als eine Abgabe. :/
Ich verzweifle gerade... und weis wirklich nicht was ich mit dem armen Mäuserich machen soll :090:
Also ich fange mal von vorne an...
Ich leide seit Jahren unter Depressionen und Angststörungen, seit wenigen Wochen wesentlich schlimmer als bisher.
Da ich hier in der Gegend kaum jemanden kenne und meine Familie sehr sehr sehr weit weg wohnt, hat mir meine Therapeutin zu einem Tier geraten.
Nach langen Überlegen und gucken und machen entschied ich mich für (Achtung) Rennmäuse - alternativ Farbmäuse - und trabte brav in den Zoohandel (ja, genau DA habe ich den berichten keinen Glauben geschenkt) und da diese keine Rennmäuse hatten, kaufte ich mir die beiden Siammäuse Loki und Ares.
Natürlich mit ein paar dämlichen Anfängerfehlern (ich suche schon nach einem größeren Käfig, der aktuelle kam mir zu klein vor - wurde aber nach der Rauferei erst mal nach hinten gelegt, da ich sie eh auf "klein" setzten musste), aber gut, die konnte ich recht schnell beheben.
Auch dank des Forums hier
Jeden Falls wurden die beiden Herren heute kastriert, während ich bereits Ausschau nach anderen Mäusen halte, die ich den Beiden nach meinem Klinikaufenhalt per VG zu setzen kann.
Jetzt ist Loki leider verstorben, Ares alleine im Käfig und ich gehe Montag für 6 Wochen in die Klinik. Das entschied sich leider recht kurzfristig... nur mal um eine Zeitlinie zu schaffen:
Die Mäuse habe ich seit 3 Wochen, letzte Woche wurde entschieden das ich eingewiesen werden muss, heute dass das Montag sein wird.
Den Mäusen sollte es dennoch gut gehen und deswegen soll meine Azubi für die Zeit bei mir einziehen und die Mäuse versorgen.
Bringt den Vorteil, dass die Zwei sich in Ruhe erholen können sollten, versorgt werden und sie sich nicht schon wieder an fremde Gerüche gewöhnen müssen. Für die Azubi wäre es auch klasse gewesen, da der Arbeitsweg sich von 1 Stunde auf 3 Minuten verkürzte.
Doch durch den Tod der zweiten Maus wurde alles durch einander geworfen:
Eine neue, männliche Maus schnell kurzfristig kaufen und schauen, dass sie so gut wie möglich bis Sonntag vergesellschaftet wird + der Pflegerin erklären, auch was sie achten muss? Insbesondere da er noch nicht abgestunken ist und ich die Mäuse nicht mitnehmen darf (ja, ich habe gefragt)
Ares geschlagene 6 Wochen alleine sitzen lassen? Ich habe schon Angst das er mir diese Nacht vor Einsamkeit stirbt, wie soll ich da die Therapiezeit überstehen?
Eigentlich bleibt mir fast nur, den Kleinen abzugeben. Nur dann ändert vieles nicht zum besseren und einiges zum schlechteren:
Aktuell gibt es scheinbar keine Farbmäuse in den näheren Tierheimen - so dass Ares auch da alleine sitzen würde - und ich bin durch meine Angststörungen nicht mobil.
Zurück in den Handel kommt gar nicht in Frage.
Und aus meiner Sicht (ja, ich bin jetzt egoistisch) würde ich es nicht ertragen, auch noch Ares zu verlieren. Selbst als ich dachte, dass alles gut gelaufen wäre (ich weis erst seit einer halben Stunde das Loki tot ist) und ich an die 6 Wochen Trennung dachte, wurde mir kotzübel und ich hätte am liebsten gesagt, dass ich auf die Therapie lieber verzichte... egal wie nötig ich sie habe. Aber eine Trennung für immer? Also nicht durch den Tod, sondern nur eine Abgabe? Ich weis nicht, ob ich das psychisch verkraften würde.
Soll jetzt nicht heißen, dass der Tod unbedingt besser ist... aber dem stehe ich als Bauernhofkind etwas ruhiger entgegen als eine Abgabe. :/
Ich verzweifle gerade... und weis wirklich nicht was ich mit dem armen Mäuserich machen soll :090: