Wenn Hunde Mäuse jagen..

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  • Wenn Hunde Mäuse jagen.. Beitrag #21
...

Viel zufriedener bekomme ich meine beiden nicht, als wenn sie mal ausgiebig ein Feld bejagen durften. :mrgreen:

und ich denke wenn ich ihr des auch noch verbiete ist ihr jagttrieb garnichmer zu händeln

Das sind ja eben auch wieder diese Punkte. Wobei der Jagttrieb bei meinen beiden inzwischen ja recht gut zu händeln ist.

Aber wie STOFFEL (übrigens schöne Bilder von deinen beiden. :)) schrieb, haben meine Hunde auch einfach unheimlich viel Spaß daran. Sie dürfen ein Stück weit ihrem natürlichen Jagtverhalten folgen, sind irre zufrieden nach so einem Deich-Wiesen-Besuch.

Tacka kann man dazu auch sehr gut lesen und ich kann es bei ihr recht gut abschätzen, wann sie die Maus entdeckt hat, wann sie beobachtet und wann der Moment ist, wo sie zupacken will.
Und auch, wenn sie das erste Mal zupacken wollte und ich etwas sage, hört sie sofort auf - auch wenn die Maus dann wieder entkommt.

Pepsi ist dagegen schwieriger zu lesen und sie buddelt und sucht auch ganz gerne ohne, dass sie etwas erwischt.

Ach...
Ich bin schrecklich. ><
Ich habe das Gefühl ich bräuchte von irgendwem das 'okay', dass meine Hunde ab und zu Mäuse jagen. -.-
~§~
 
  • Wenn Hunde Mäuse jagen.. Beitrag #22


Ich habe das Gefühl ich bräuchte von irgendwem das 'okay', dass meine Hunde ab und zu Mäuse jagen. -.-


Na dann:
Hiermit hast du jetzt hoch offiziell mein "Okay" zur gelegentlichen oder auch regelmäßigen Mäusejagd mit deinen Hunden. :angel:
 
  • Wenn Hunde Mäuse jagen.. Beitrag #23
von mir gibts auch ein ok:arrow:
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

:D lol falscher smily
 
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  • Wenn Hunde Mäuse jagen.. Beitrag #24
ist nicht ganz das thema aber,fame hat ne winkelspinne erlegt :D und ich finde es toll!!! kann diese viecher absolut net ab im haus,ich hab schreckliche panik vor denen und trau mich nimmer frei zu bewegen...schauder....
 
  • Wenn Hunde Mäuse jagen.. Beitrag #25
Ich habe ja auch so eine kleine Jägerin.

Teilweise habe ich es doch schon recht gut im Griff.
Kann sie von Spuren abrufen und konnte sie auch schon öfters mal stoppen, wenn weiter weg ein Reh oder eine Katze war.

Aber wenn ein paar Meter vor uns plötzlich was aufspringt, läuft sie auch kurz hinterher.


Mit den Mäusen macht sie auch gerne bzw machte sie, weil ich es ihr nicht mehr erlaube, weil es jagen ist.


Wenn wir am Feldweg vorbei gehen dann steht sie nur vor den Mäuse löchern. Meistens schaut sie kurz und geht dann weiter oder sie "steht vor". Wenn ich dann weiter sage kommt sie.



Ja und fliegen fangen etc ist genauso Jagen. Aber wenn man es sehr streng sieht, ist auch jedes Ballspielen jagen.

Enya schaut im Zimmer auch den fliegen nach und hatte auch schon einmal eine bekommen. Aber bei fliegen ist es mir ehrlich gesagt egal, weil ich denke irgendwie ist ne Fliege und Wild dann doch ein unterschied.


Ich lasse sie draußen auch nicht auf Wiesen buddeln ob nach Mäusen oder einfach so. Bzw sie darf so mal ein bisschen buddeln aber sich da nicht rein steigern. Wenn ich dann Schluss sage ist Schluss und das klappt auch.

Aber Mäuse fangen, töten würde gar nicht gehen. Weil ich nicht möchte, dass mein Hund ein Tier tötet, außer wie gesagt halt Fliegen weil es halt doch was anderes ist.
 
  • Wenn Hunde Mäuse jagen.. Beitrag #26
Also Jerry ist ja so gar kein Jäger, aber Fliegen machen ihn wahnsinnig. Gestern nacht musste er noch 10 Minuten einer Fliege hinterherjagen. Als er sie dann hatte, hat er sich neben das tote Mückchen gesetzt und sich tierisch gefreut :eusa_doh:

Mäuse interessieren ihn zum Glück gar nicht, die passen leider eher ins Beuteschema der Nachbarskatzen :(
 
  • Wenn Hunde Mäuse jagen.. Beitrag #27
Jagen tut Enya fliegen nicht richtig. Manche Hunde rennen fliegen ja richtig hinterher.

Enya beobachtet die und wenn sie an ihr vorbei fliegen, wird nach ihr geschnappt.
 
  • Wenn Hunde Mäuse jagen.. Beitrag #28
...

Hab für euch jetzt mal ein Video gedreht und die Hunde für ein paar Minuten machen lassen (nur zwischendurch mal zurück gerufen).

Video:



Ich weiß - im Grunde genommen ist es ganz normales Mäuse-Jagdtverhalten und ja auch noch gut kontrollierbar für uns.


Die Hunde sind super glücklich während dessen und im Anschluss körperlich wie geistig sichtlich gefordert worden.


Letztlich will ich meinen Hunden dieses Verhalten nicht komplett nehmen - aber dennoch das Töten und Mäusefressen verhindern, indem ich sie zuvor abrufe. Heißt also auf das Video oben bezogen, hätte ich Tacka wesentlich eher abgerufen, als ich es jetzt dort oben tat.


Ein Restrisiko für die Mäuse bleibt damit zwar vorhanden - aber *einred* die Mäuse hatten eine fairerer Chance als wenn sie als Schlangenfutter dienen. Zudem dienen sie dann einem anderen Tier als Nahrung und eine andere Maus überlebt damit.

Ah...
~§~
 
  • Wenn Hunde Mäuse jagen.. Beitrag #29
Hi ich hab auch so Mäusejäger daheim:) Zurzeit ist es extrem mit den Mäusen, immer wieder springen meine Hunde in die Wiese und Buddeln nach den mäusen, dabei beisen sie richtig in die Erde:), ich persönlich lass sie einfach buddeln, wobei ich mir auch noch nicht wirklich gedanken darüber gemacht habe... Meine Mutter möchte nicht dass die anfangen zu graben, weil sie denkt, dass die dann auch bei uns im Garten anfangen. Aber Mutti bekommt des ja nicht mit:) so lass ich meinen den Spaß.

Wobei, wenn meine anfangen Fliegen zu jagen, des versuch ich zu unterbinden, mann weiß ja nie nacher ist es eine Biene und dann...
 
  • Wenn Hunde Mäuse jagen.. Beitrag #30
Hi,

Mara hat einen extremen Jagdtrieb da sie wohl in früher Jugend eh als Selbstversorger unterwegs war.

Mir ist aufgefallen dass das "Jagen wollen" von Joggern, Rädern , Autos und Großwild deutlich nachgelassen hat seit ich gezielt täglich mit ihr für eine Stunde auf den Acker gehe.

Anfangs erhoffte ich mir den Duft der Mäuse + ein von mir plaziertes Leckerchen so zu verbinden dass sie die Freude am Buddeln hat aber eben als Beute tatsächlich nur das Leckerchen bekommt. Naja, selbst das leckerste Stück Fleisch bleibt unbeachtet auch wenn ich es tief in ein vorhandenes Mäuseloch stecke.

Sehr angesagt sind auch Maulwurfhügel. Hier setze ich sie aber gezielt nur auf die ganz alten Haufen an. Sie hat ihren Spaß und vom Maulwurf weit und breit keine spur.

Wenn sie denn mal eine erwischt isst sie diese aber nicht .
Das führte neulich zu einer unschönen Begegnung mit einer halbtoten Maus die ich aber gleich erledigt habe. Nach dieser hat sie allerdings nicht gebuddelt das war eher dieser froschähnliche Podex-in-die-Höhe-hebende Sprung ins Gras. So schnell konnte ich gar nicht reagieren.

Nichts ist so spannend für sie wie das mäuseln. Keine Reizangel, kein Ball, kein Dummy.. Nicht mal ein Stück Leder oder Fell zum Jagen.

Da sie da gut ne Stunde dran hocken kann ist sie danach selig zufrieden, ausgepowert und hundemüde.

Allerdings fiel mir auf dass die meisten Löcher nicht von mäusen sondern tatsächlich von Feldhamstern bewohnt werden.

Ich trampel dann immer schön auffällig um sie herum, dann sieht man 1-2 Meter weiter die Hamster aus einem anderen Zugang davon laufen.
Neulich lief ihr eine Gruppe durch die Beine. Sie wollte zwar hinterher da ich sie an der schleppi habe hab ich das unterbunden.

mir ist es wichtig dass sie lernt Buddeln wenn ich es erlaube-ok... Tiere Hetzen- nicht ok.. Das klappt ganz gut.

Die ersten Monate hat sie auf Grund der gefrorenen Erde kaum gebuddelt. Ich bin gespannt wie es diesen Winter sein wird.

Was macht ihr denn wenn euer Hund Euch ein verletztes Tier anschleppt?

LG

20
 
  • Wenn Hunde Mäuse jagen.. Beitrag #31
...

Was macht ihr denn wenn euer Hund Euch ein verletztes Tier anschleppt?
Das ist zum Glück bisher noch nicht passiert.
Bzw. war es so, dass ich teilweise 3-4 Minuten etwas geschockt vor dem verletzten Tier stand, bis es dann von alleine gestorben ist.
Die toten Tiere habe ich dann liegen gelassen.

Ach - aber dieses versuche ja aber soweit wie möglich zu verhindern, indem ich die Hunde vorher etwas ausbremse.

--
Ich weiß nicht, ob ich es schaffen würde ein verletztes Tier zu töten. :(
Gestern hat vor uns ein Auto ein Eichhörnchen angefahren, was auf der Straßen liegen geblieben ist.
Ich bin dann raus und schaute, ob es noch lebte und war arg überfordert in dem Moment.
(Zum Glück) ist es dann über die Straße ins Gras gekrochen und hinter dem Zaun wie wild rumgesprungen. :( Hoffe, dass es -nur- unter Schock gestanden hat. :|
~§~
 
  • Wenn Hunde Mäuse jagen.. Beitrag #32
Vermutlich bin ich damit nicht gerade populär, aber ganz ehrlich: Ich lasse Luna Mäuse jagen. Und fressen. Verflixt nochmal, sie ist keine Couchrolle sondern ein Hund. Sie darf weder Katzen noch Hasen noch Enten noch Hühner noch sonst irgendwas scheuchen, geschweige denn jagen. Aber irgendwas muss sie doch dürfen! Andere Hundebesitzer können ihre Vierbeiner vielleicht für die entgangene Mäusejagd mit Ball oder Spielzeug entschädigen, aber damit könnte ich bei Luna keinen Blumentopf gewinnen.

Steigert Mäusejagen den Jagdtrieb? Ich glaube nicht. Mein Eindruck ist eher, dass die Mäusejagd Luna von so mancher anderen Dummheit abhält. Sie hat schon viele Hasen übersehen, weil sie gerade in einem Mauseloch herumschnüffelte. Übrigens hinterlässt sie keine Krater in der Wiese, um an ihre Mäuse zu kommen sondern wartet, bis die Tierchen an die Oberfläche wuseln. Ihre Trefferrate ist in den letzten Monaten beachtlich gestiegen.

Ich weiß, Mäuse übertragen Parasiten, aber das kann man ja mit regelmäßigen Wurmkuren im Griff behalten. Warum also sollte ich meinem Hund etwas verbieten, das niemandem (außer der Maus) schadet und ihr ein bisschen Spaß macht?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Wenn Hunde Mäuse jagen.. Beitrag #33
...

@sperlingskauz
Wie oft entwurmst du denn und wie oft hat dein Hund Mäuse-Jagd-Erfolge?

Und *neugier* was hast ist Luna für eine Rasse/Mischung?

--
Ich bin zu dem Thema hier noch immer hin- und hergerissen.

Je mehr ich die Hunde 'Mäuse jagen lasse', sind sie auch generell mehr mit der Nase am Boden unterwegs. Dazu vergessen sie auch gerne mal die Welt um sich herum, wenn sie eine Mäusespur/ein Mäuseloch gefunden haben.
Klar es reicht ein Wort von mir und sie sind bei mir oder gehe ich weiter oder verstecke mich sind sie auch nach kurzer Zeit von sich aus wieder bei mir.

Aber dann ist bei uns ja doch das Problem, dass Vogeljunge die auf dem Boden rumpiepsen genauso verlockend sind wie die stillen und piepsenden Mäuse. ...da graut es mir in diesem Frühjahr etwas davor, wenn wieder Vögel bei uns im Garten brüten oder sich direkt am Wegesrand befinden. *seufz*

Für den Hund ist es glaube ich sehr schwer zu unterscheiden, welche Tierart nun aufgespürt, gejagdt und getötet werden darf und welche nicht.
~§~
 
  • Wenn Hunde Mäuse jagen.. Beitrag #34
Hi,
Was macht ihr denn wenn euer Hund Euch ein verletztes Tier anschleppt?

Es gibt eine sehr schnelle, schmerzlose Methode, verletzte Mäuse zu töten: Man schleudert sie mit möglichst viel Schwung auf harten Untergrund. Sie sind wirklich auf der Stelle tot. Ich musste wohl oder übel eine "Methode" finden, weil meine Katze öfters mal mit schwer verletzten Mäusen ankam. Bei der ersten Schwerverletzten musste ich mir einen ganz schönen Ruck geben, aber mittlerweile geht`s. Schließlich will ich ja der Maus unnötige Leiden ersparen. Übrigens habe ich bei meinem ebenfalls mäusejagenden Hund das Problem so gut wie nie: Sie verletzt selten sondern tötet sofort.
 
  • Wenn Hunde Mäuse jagen.. Beitrag #35
Huhu,

wenn man den Jagdtrieb seines Hundes kontrollieren möchte gibt es spezielles Antijagdtraining (ne, kein Bällchen werfen ;)), das würde ich eher machen als Mäuse jagen zu lassen, denn so habe ich es selbst in der Hand, wann mein Hund das jagen ausleben darf und wann nicht.
Ich bin schon ein wenig geschockt. Mäuse sind doch auch Lebewesen! Mag sein, dass es in der Natur manches Hundes liegt zu jagen, aber muss dafür wirklich eine Maus herhalten, nur des Spaßes halber?
Ich habe ebenfalls eine kleine Jägerin Zuhause, aber ich benutze dafür das Reizangeltraining. Wenn man mit seinem Hund richtig zusammenarbeitet, lastet es ihn aus und man bekommt noch eine bessere Bindung zu seinem Hund.

Erfahrungen habe ich noch nicht gemacht. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass der Hund irgendwann keinen Unterschied mehr zwischen Maus und Hase und Reh etc. macht. Woher auch? Mit Mäusen hatte er Erfolg und Hasen etc. wurden ihm wahrscheinlich noch nicht verboten. Genau ab da kann es Ärger geben, wenn der Jäger das Spektakel beobachtet und die Genehmigung des Erschießens hat, im Falle der Wilderei. Spätestens da, hört für alle der Spaß auf.

Ich versteh dein Argument. Hund ist Hund und je nach Trieb, muss er diesen auch ausleben können. Aber nicht auf Kosten eines anderen Lebewesens, wenn es auch anders geht ;)
 
  • Wenn Hunde Mäuse jagen.. Beitrag #36
Also ich finde, dass es auch einen großen Unterschied gibt, ob man sein
en Hund wirklich die Maus "jagen" lässt, also bis zum blutigen Ende oder ob es sich um kurzzeitiges Stöbern/Buddeln in der Wiese handelt...

Meine Hunde buddeln gerne und viel, auch im Garten und bisher hatte ich nur das "Glück", dass mein Podi scheinbar ein Naturtalent im lebend apportieren ist und er bisher zwei Mal versuchte, Mäuse in unserer Küche anzusiedeln...(die eine Maus saß dann sich putzend unter meiner Spüle und hat Brotkrümel vom Frühstück aufgesammelt, so nach dem Motto, "endlich hat mich mal jemand zu euch eingeladen..." :roll: Und die andere Maus ist gleich wieder ausgezogen...beide waren unverletzt und erstaunlich...ruhig? Also ich habe als Kind immer die Mäuse gerettet die Nachbarskatze angeschleppt hat und die waren wesentlich mitgenommener...)

Auf Spaziergängen hat weder Tom, noch Lupina jemals ne Maus erwischt, die buddeln immer solange an einem Loch, da sind die Mäuse schon lange winkend bei einem anderen Loch ausgezogen (es kam schon öfters vor, dass wirklich direkt hinter meinen Hunden ne Maus weglief und sie haben es nicht mal gemerkt...:roll:). Tom liebt es hüpfend, schnüffelnd über die Wiese zu hopsen und es hat sich weder negativ auf seine Abrufbarkeit noch auf seinen Jagdtrieb ausgewirkt...er ist sogar eher zu kontrollieren, wenn er Mäuse sucht, da sieht er dann nämlich das andere Getier nicht...

Also ich lasse meine Hunde in gewissen Maßen buddeln, bin aber bisher immer frühzeitig eingeschritten oder sie haben von selber aufgegeben.
 
  • Wenn Hunde Mäuse jagen.. Beitrag #37
...

Oh Tompina - da hast du echt Glück mit deinen Mäuse-Buddlern. ^^

Bei Pepsi war das auch so und sie hatte jahrelang so gut wie nie was erwischt... Bis sie dann mal ein Mäusenest mit Jungen ausgebuddelt hat und sich über die Mahlzeit freute. *seufz* Seitdem findet sie den Geruch von Mäusen definitiv noch spannender.

Und Tacka entgeht ja nichts und würde ich sie lassen, würde sie alle 2 Meter eine Maus von Feld, Wiese, Deich killen. ><
Aber sie lässt sich ja dann auch noch mitten im Sprung abrufen...


Ansonsten naja... Wenn Katzen Mäuse töten freuen sich viele Menschen und wenn Hunde Mäuse töten ist es dann eine Unart... Katzen streunern alleine umher und jagen was sie können und Hunde sind in jedem Fall davon abzuhalten.. Irgendwie ja auch widersprüchlich...
Oder aber - was bei meinem Großvater (Bauer) war: Der Hund sollte Ratten und Mäuse töten, aber wehe er ging an die Hühner..
Aber am Ende hatte das auch geklappt. :|

Ah...
Ich glaube dieses Thema ist und bleibt arg schwierig...
~§~
 
  • Wenn Hunde Mäuse jagen.. Beitrag #38
@sperlingskauz
Wie oft entwurmst du denn und wie oft hat dein Hund Mäuse-Jagd-Erfolge?

Und *neugier* was hast ist Luna für eine Rasse/Mischung?

--
Ich bin zu dem Thema hier noch immer hin- und hergerissen.

Je mehr ich die Hunde 'Mäuse jagen lasse', sind sie auch generell mehr mit der Nase am Boden unterwegs. Dazu vergessen sie auch gerne mal die Welt um sich herum, wenn sie eine Mäusespur/ein Mäuseloch gefunden haben.
Klar es reicht ein Wort von mir und sie sind bei mir oder gehe ich weiter oder verstecke mich sind sie auch nach kurzer Zeit von sich aus wieder bei mir.

Aber dann ist bei uns ja doch das Problem, dass Vogeljunge die auf dem Boden rumpiepsen genauso verlockend sind wie die stillen und piepsenden Mäuse. ...da graut es mir in diesem Frühjahr etwas davor, wenn wieder Vögel bei uns im Garten brüten oder sich direkt am Wegesrand befinden. *seufz*

Für den Hund ist es glaube ich sehr schwer zu unterscheiden, welche Tierart nun aufgespürt, gejagdt und getötet werden darf und welche nicht.
~§~

Ich entwurme Luna 4mal im Jahr. Laut Tierarzt sollte das reichen. Sie ist ein Eurasier (ein Suuuuperhund! Schwärm!).
Mein Eindruck ist, dass Hunde sehr deutlich unterscheiden, welches "Wild" von den Alphawölfen gebilligt wird und welches nicht. Luna hat im vergangenen Frühjahr dreimal eine junge Amsel gepackt. Alle drei Male hat sie auf meinen Brüller hin die Amsel völlig unverletzt fallengelassen. Sie ist ja noch sehr jung (2,5 Jahre alt), und ich gehe davon aus, dass sie noch klarer lernen wird, was sie jagen darf und was nicht. Andererseits "wünscht" sich ein Hund vermutlich nichts sehnlichster als gemeinsam mit dem Rudel auf die Jagd zu gehen. Hunde, die gerne mit Reizangel und Bällen spielen, haben dieses gemeinsame Jagderlebnis vermutlich auf diesem Wege. Ich finde das prima. Luna kann aber mit Spielzeug wenig anfangen. Also bewundere ich sie, wenn sie eine Maus erwischt und vermittle ihr auf diesem Weg das Erfolgserlebnis (Konrad Lorenz hat das übrigens genauso gemacht).

Wir kommen gerade eben von einem Spaziergang zurück, auf dem auch Lunas Freund Nino dabei war (Labradormix). Nino darf - bisher - keine Mäuse jagen. Nach kurzem gelangweiltem Rumschnuppern hat er sich anderweitig amüsiert und ist 200 m weit über die Wiese Richtung Wald gerannt, um ein paar Rehfährten zu verfolgen...., trotz allem Pfeifen und Rufen seines Frauchens. Luna hat sich unterdessen in meiner Nachbarschaft mit dem genehmigten ""Wild" vergnügt und war in keinem Moment in Gefahr abzuhauen. Damit will ich allerdings nicht sagen, dass ein mäusejagender Hund Reh- und Hasen-clean ist; aber wie in dieser Runde schon mehrfach gesagt wurde: Wenn der Hund auf dem Mäusetrip ist, dann hält ihn das von so manchen gefährlicheren Aktivitäten ab.
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

@sperlingskauz
Wie oft hat dein Hund Mäuse-Jagd-Erfolge?

Wenn wir auf eine bestimmte Wiese in einem ehemaligen Moor gehen, hat sie jedes Mal Erfolg (gestern waren es 5 Mäuse...!). Die Mäusedichte scheint dort derart gigantisch zu sein, dass sie nur hopsen und zupacken muss. Diese Wiese ist ab März aber für uns beide tabu, weil dort ein paar seltene Vögel brüten. Also gönne ich Luna jetzt noch ihr Weidmannsheil, solange Schnee über den Wiesen liegt.
Ich habe gerade mal nachgesehen, wie hoch das Vermehrungspotential der Feldmäuse ist: Die Weibchen sind mit einem Monat schon geschlechtsreif, die Würfe können bis zu 13 Junge stark sein, die Tragzeit beträgt nur 3 Wochen und vermehrt wird auch im Winter. Würden nicht Bussarde, Turmfalken, Waldohreulen, Füchse, wiesel - und Hunde :) - sich Feldmäuse schnappen, wären wir längst von einer Mäuselawine überschwemmt. Also zumindest in diesem Punkt ist mein Gewissen rein. Und das von Luna sowieso.
 
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