- Haltungsbericht Eierschlangen/Dasypeltis Beitrag #1
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Lucy
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Allgemeines
Eierschlangen kommen in fast ganz Afrika vor. Sie sind nicht giftig, da sie keine Giftzähne besitzen und sind auch keine Würgeschlangen. Eierschlangen haben keine Zähne im eigentlichen Sinne. Ihre Zähne sind hornartige Stummel im hinteren Teil des Maules. Sie ernähren sich ausschließlich von Eiern, die sie Nachts aus Nestern stehlen. Eierschlangen sind nacht- bzw. dämmerungsaktiv.
Haltung
Das Terrarium sollte die Maße von 80cmx40cm (BxT) nicht unterschreiten. Da Eierschlangen gerne klettern, sollte das Terrarium 60cm oder höher sein. Als Untergrund sollte man unbehandelte Wald- bzw. Humuserde oder Kokosziegel verwenden. Ein Kletterast darf ebensowenig fehlen, wie diverse Versteckmöglichkeiten (Korkrinde, Rankpfanzen, Kokoshöhlen). Als Fütterungsplatz eignet sich ein künstilches (!!!!) Vogelnest. Wichtig ist auch das Trinkgefäß, welches selbstverständlicherweise immer sauber sein sollte. Ein Badebecken wird auch gerne angenommen. Man sollte aber darauf achten, dass es nicht so tief ist, damit die schlange darin nicht ertrinken kann.
Da Eierschlangen nachtaktiv sind, brauchen sie keine UV-Lampe. Sie verstecken sich tagsüber und somit ist eine UV-Lampe überflüssig. Außerdem decken sie ihren Vitamin- und Mineralienbedarf vollständig über ihrer Nahrung. Eine einfache, wasserdichte Leuchtstoffröhre genügt völlig. Man kann allerdings zusätzlich noch einen Wärmespot anbringen. Der dadurch aufgeheizte Platz wird gerne nachts besucht.
Eierschlangen kann man zu mehreren halten. Ob nun Männchen und Männchen oder Weibchen und Weibchen spielt dabei keine Rolle. Bei gegengeschlechtlicher Haltung muss man sich allerdings darauf gefasst machen, dass man irgendwann längliche Eier findet. Diese kann man entweder wegwerfen oder in einem Inkubator ausbrüten.
Temperatur und Luftfeuchtigkeit
Temperatur und Luftfeuchtigkeit sind von Unterart zu Unterart unterschiedlich.
Dasypeltis inornata
Maximale Raummitteltemp. 26°C
Nachtabsenkung 20-22°C
LF 60-70%
Dasypeltis atra (Hochland)
Maximale Raummitteltemp. 24°C
Nachabsenkung 16-17°C
LF 70-80%
Dasypeltis atra (Tiefland)
Maximale Raummitteltemp 26°C
Nachabsenkung 18-20°C
LF 70-80%
Dasypeltis medici medici
Maximale Raummitteltemp. 28°C
Nachabsenkung 20-22°C
LF 60-70%
Dasypeltis palmarum
Maximale Raummitteltemp. 26°C
Nachabsenkung 20-22°C
LF 70-80%
Dasypeltis scabra
Maximale Raummitteltemp. 27°C
Nachabsenkung 20-22°C
LF 60-70%
Dasypeltis fasciata
Maximale Raummitteltemp. 26°C
Nachabsenkung 20-22°C
LF 80-90%
Nahrung
Eierschlangen fressen ausschließlich Eier. Die Eier sollten imm frisch sein und die Luftblase in den Eiern sollte nicht allzugroß sein. Nicht gefressene Eier möglichst bald entfernen. Die passende Ei-Größe hängt immer von der Größe der Schlange ab. Frisch geschlüpfte Schlangen und Jungtiere fressen Finkeneier oder Eier kleiner Mövchen. Etwas ältere Tiere können schon Eier von Wellensittichen, Kanarien oder Zwergwachtel fressen. Adulte Tiere fressen Wachteleier, Eier von Großsittichen oder sogar Taubeneier. Hühnereier sollte man nicht verfüttern, da die Schale sehr hart und splitterig ist und so die Schlange innerlich verletzen kann.
Es sollen auch schon erfolgreich Geckoeier oder Eier von Achatschnecken verfüttert worden sein.
Fressvorgang
Eierschlange schlucken die Eier im Ganzen herunter. Die sichelartigen Fortsätze ihrer Wirbelsäule schlitzen die Eier auf und der Inhalt läuft aus. Danach spucken die Schlangen die Schalen wieder aus. Sie sehen dann aus, wie ein Fussball, der keine Luft mehr hat.
Eierschlangen kommen in fast ganz Afrika vor. Sie sind nicht giftig, da sie keine Giftzähne besitzen und sind auch keine Würgeschlangen. Eierschlangen haben keine Zähne im eigentlichen Sinne. Ihre Zähne sind hornartige Stummel im hinteren Teil des Maules. Sie ernähren sich ausschließlich von Eiern, die sie Nachts aus Nestern stehlen. Eierschlangen sind nacht- bzw. dämmerungsaktiv.
Haltung
Das Terrarium sollte die Maße von 80cmx40cm (BxT) nicht unterschreiten. Da Eierschlangen gerne klettern, sollte das Terrarium 60cm oder höher sein. Als Untergrund sollte man unbehandelte Wald- bzw. Humuserde oder Kokosziegel verwenden. Ein Kletterast darf ebensowenig fehlen, wie diverse Versteckmöglichkeiten (Korkrinde, Rankpfanzen, Kokoshöhlen). Als Fütterungsplatz eignet sich ein künstilches (!!!!) Vogelnest. Wichtig ist auch das Trinkgefäß, welches selbstverständlicherweise immer sauber sein sollte. Ein Badebecken wird auch gerne angenommen. Man sollte aber darauf achten, dass es nicht so tief ist, damit die schlange darin nicht ertrinken kann.
Da Eierschlangen nachtaktiv sind, brauchen sie keine UV-Lampe. Sie verstecken sich tagsüber und somit ist eine UV-Lampe überflüssig. Außerdem decken sie ihren Vitamin- und Mineralienbedarf vollständig über ihrer Nahrung. Eine einfache, wasserdichte Leuchtstoffröhre genügt völlig. Man kann allerdings zusätzlich noch einen Wärmespot anbringen. Der dadurch aufgeheizte Platz wird gerne nachts besucht.
Eierschlangen kann man zu mehreren halten. Ob nun Männchen und Männchen oder Weibchen und Weibchen spielt dabei keine Rolle. Bei gegengeschlechtlicher Haltung muss man sich allerdings darauf gefasst machen, dass man irgendwann längliche Eier findet. Diese kann man entweder wegwerfen oder in einem Inkubator ausbrüten.
Temperatur und Luftfeuchtigkeit
Temperatur und Luftfeuchtigkeit sind von Unterart zu Unterart unterschiedlich.
Dasypeltis inornata
Maximale Raummitteltemp. 26°C
Nachtabsenkung 20-22°C
LF 60-70%
Dasypeltis atra (Hochland)
Maximale Raummitteltemp. 24°C
Nachabsenkung 16-17°C
LF 70-80%
Dasypeltis atra (Tiefland)
Maximale Raummitteltemp 26°C
Nachabsenkung 18-20°C
LF 70-80%
Dasypeltis medici medici
Maximale Raummitteltemp. 28°C
Nachabsenkung 20-22°C
LF 60-70%
Dasypeltis palmarum
Maximale Raummitteltemp. 26°C
Nachabsenkung 20-22°C
LF 70-80%
Dasypeltis scabra
Maximale Raummitteltemp. 27°C
Nachabsenkung 20-22°C
LF 60-70%
Dasypeltis fasciata
Maximale Raummitteltemp. 26°C
Nachabsenkung 20-22°C
LF 80-90%
Nahrung
Eierschlangen fressen ausschließlich Eier. Die Eier sollten imm frisch sein und die Luftblase in den Eiern sollte nicht allzugroß sein. Nicht gefressene Eier möglichst bald entfernen. Die passende Ei-Größe hängt immer von der Größe der Schlange ab. Frisch geschlüpfte Schlangen und Jungtiere fressen Finkeneier oder Eier kleiner Mövchen. Etwas ältere Tiere können schon Eier von Wellensittichen, Kanarien oder Zwergwachtel fressen. Adulte Tiere fressen Wachteleier, Eier von Großsittichen oder sogar Taubeneier. Hühnereier sollte man nicht verfüttern, da die Schale sehr hart und splitterig ist und so die Schlange innerlich verletzen kann.
Es sollen auch schon erfolgreich Geckoeier oder Eier von Achatschnecken verfüttert worden sein.
Fressvorgang
Eierschlange schlucken die Eier im Ganzen herunter. Die sichelartigen Fortsätze ihrer Wirbelsäule schlitzen die Eier auf und der Inhalt läuft aus. Danach spucken die Schlangen die Schalen wieder aus. Sie sehen dann aus, wie ein Fussball, der keine Luft mehr hat.