Ersthund

Diskutiere Ersthund im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo erstmal, am Liebsten würde ich schreiben „macht mal“, aber dann wüsstet ihr nicht was ich mein. Ich hoffe mal es wird nicht zulange...
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  • Ersthund Beitrag #1
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Gast43312

Guest
Hallo erstmal,

am Liebsten würde ich schreiben „macht mal“, aber dann wüsstet ihr nicht was ich mein.
Ich hoffe mal es wird nicht zulange, obwohl ich ein bekannter viel Schreiber in anderen Forens bin.

Wie der Threadtitel schon sagt, geht’s um einen Ersthund.

Erstmal kurz zu mir, ich bin 15 Jahre, männlich und joa was gibt es noch groß zu sagen. Eigentlich bin ich schon immer ein Hundenarr, aber in der Schulzeit hat man einfach zu wenig Zeit und die Arbeit würde nur an der Mutter hängen bleiben, was kein Sinn gemacht hätte und ich im Nachhinein auch eingesehn hab, dass das kein Sinn macht, aber die Zeit hatte ich wenigstens um viel über Hunde zu lernen.
Jetzt bin ich mehr oder weniger „fertig“ mit der Schule und hab alle Zeit der Welt. Mein zukünftiger Beruf (selbstständiger Naturfotograf) wäre nur zu perfekt für einen Hund.

Ich mach mir schon seit einer halben Ewigkeit Gedanken welche Hunderasse dafür am Besten wäre. Die Hunderassen, die mir sowohl vom Charakter als auch vom Aussehen gefallen, fallen aber wahrscheinlich am Schnellsten dabei durch. Aber ihr könnt mir da sicherlich helfen eine passende Hunderasse zu finden.
Ich hab mir übrigenz schon lange über die Zukunft von mir Gedanken gemacht und hab immer wieder Dinge gefunden, welche Hundehaltung nicht möglich machen könnten, aber ich glaub jetzt sind alle Probleme aus der Welt geschafft, die eine Hundehaltung nicht möglich machen könnten, wobei ein kleines Problem noch wäre, aber das ist nur winzig und kann man denk ich auch beheben, wobei das kein wirkliches Problem ist.

Also ich hatte erst an einen Mali gedacht, weil mir der Charakter und das Aussehen gefällt. Ich hätte sogar mit ihn UO und SD in einen Verein zu machen, allerdings hab ich vor „ständig auf Achse“ zu sein, sprich mit einen Wohlwagen (gleiche Prinzip wie ein Wohnwagen) und einen Traktor von Stadt zu Stadt zu fahren und dann kann ich schlecht in einen Verein jede Woche gehen und noch dazu wird sich ein Mali nicht daran erfreuen, wenn er mal nur stundenlang neben einen her laufen muss ohne „Aktion“ zu haben. Noch dazu sind sie doch recht intensiv in der Erziehung und nicht gerade der beste „Begleithund“.

Zweiter Gedanke ein deutscher Schäferhund, mit ihn hätte ich auch UO oder SD gemacht, allerdings ist ein deutscher Schäferhund wahrscheinlich auch nicht die beste Rasse zum herum Reisen und stundenlanges herum laufen.

Dritter Gedanke, Rhodesien Ridgeback, allerdings steht irgendwie überall das sie zwei Jahre lang brauchen um „richtig Erwachsen“ zu werden und irgendwie ist das doch schon eine längere Zeit, noch dazu glaub ich kaum, dass er ein Fan von langsamen Laufen ist, sondern doch eher „Aktion“ braucht.

Und andere große Hunderassen die mir sowohl von Charakter als auch Aussehen gefallen, gibt es eigentlich keine, zumindest keine die mir so auf Anhieb eingefallen sind.

Es gab mal einen im Fernsehn der ist mit 3 Pferden und ein Hund durch Russland geritten wie die Normaden früher. Zum Schluss hatte er nur noch einen Hund(ich glaube es waren davor mal mehr) und diese Rasse würde mir zumindest vom Aussehen her auch zu sagen, wobei ich nicht mehr weiß, welche Rasse das war und somit kann ich den Charakter nicht nach schauen, aber vielleicht hat jemand von euch das auch gesehn.

Die Rasse sollte durch aus längere Fußmärsche aushalten, aber auch ausgelastet sein, wenn man mal nicht soweit läuft und auch nicht sofort weiter wollen, wenn man mal ein paar Minuten länger stehen bleibt um zu fotografieren.
Zu starken Jagdtrieb sollte die Rasse auch nicht haben und einen zu starken Beschützertrieb auch nicht, wobei der nicht hinterlich wäre im Gegensatz zum zu starken Jagdtrieb.
Es sollte ein Rüde sein(wobei das sowieso nicht von der Rasse abhängig ist) und ansonsten sollte der Hund nicht zu klein sein, also bitte kein Jack Russel oder sowas, sondern doch schon so um die 60 cm, aber auch nicht zu groß wie ein Kangal oder rießen Dogge. Jenachdem welche Rasse, gehts selbstverständlich auch um die 50 cm, wobei es 50 cm schon mindestens sein sollten.
Zu anfällig für irgendwelche „angeborenen“ Krankheiten sollte er auch nicht sein. (HD, etc.)
Er sollte „leicht“ erziehbar sein, wobei das mehr Ansichtssache ist.
Auch wollert ich gerne ihn ab Welpen aufziehen, schlagt mich tot, aber Tierheimhunde haben eben eine andere Energie, als ein Hund, der immer bei einen schon gewohnt hat, außer die ersten 8-12 Wochen.

Hundesport würde ich nicht in einen Verein machen, sondern halt das übliche wie Ball werfen, vielleicht Unterordnung, vielleicht noch sowas wie das mit den Hundefrisbees aber nichts, wo ein Verein Sinn machen würde. Also Agility oder Schutzdienst nicht, selbst wenn ich es oben geschrieben hab, dass ich es gemacht hätte, wenn ich einen Mali „genommen“ hätte. Weil es einfach keinen Sinn macht.

Ein Rhodesien Ridgeback wäre schon irgendwie cool, kann mir jemand mehr über ihn erzählen? Ich glaub direkt von Besitzern bekommt man bessere Infos, als vom World Wide Web, wo man alles rein schreiben kann. Noch dazu hat mich eine Reportage über Ridgebacks irgendwie anders gestimmt, aber irgendwie auch doch nicht.
Ach egal, schreibt einfach mal eure Erfahrungen mit Ridgebacks.

Dann haut mal in die Tasten, aber lasst eure Finger dran.
Vielleicht erkennt mich jemand an meinen Schreibstil aus einen anderen Forum wieder, wäre irgendwie witzig.
 
  • Ersthund Beitrag #2
Bevor ich jetzt hier mit großen Rasseportraits anfange, muss ich dir leider schon den ersten frischen und enthusiastischen Wind aus den Segeln nehmen. Dein Berufswunsch ist, wie soll ich sagen, etwas unrealistisch. Naturfotografen werden nicht gerade wie Sand am Meer gesucht. Die meisten mit einem Berufswunsch in diese Richtung scheitern bereits nach der Lehre am Stellenmangel. Freie Fotografen leben meist von der Hand in den Mund, ackern sich für ein paar Euro mit Stockfotografie ab und freuen sich, wenn sie ab und an mal einen richtigen Auftrag an Land ziehen können. Bei den Naturfotografen sieht das leider kein bisschen besser aus. Somit wirst du davon nicht wirklich leben können und noch einen geldbringenden "Neben"job haben müssen. Wie dieser dann aber widerum mit einem Hund zu vereinbaren ist, bleibt abzuwarten.
 
  • Ersthund Beitrag #3
Also ich muss Dogma da leider zustimmen:| Bei "normalen" Fotografen herrscht schon Arbeitsmangel, da möchte ich gar nicht erst an Naturfotografen denken.
Bei aller Liebe, aber du wirst du wohl oder übel nocheinmal Gedanken um deinen Berufswunsch machen müssen. Schau mal, zuerst brauchst du ja eine Ausbildung um etwas fundiertes vorweisen zu können, d. h. Arbeit, bzw. Berufsschule, anschließend würdest du "umherziehen", so ein Wohnwagen will auch finanziert werden. Bis du dann wirklich einen lukrativen Auftrag bekommst, dass dauert ewig. In meinem Bekanntenkreis gibt es eine Fotografin, die wurde jetzt entlassen, weil da zu wenig los ist, und sie ist leider nicht die einzige von der ich weiß.
Selbst wenn du für dich den Lebensunterhalt erarbeiten könntest, muss du auch bedenken, was so ein Hund kostet, mal abgesehen von Fressen und den anderen laufenden Kosten; wenn sich der Hund verletzt und eine OP brauch kommst du schnell mal in den drei-, bzw. vierstelligen Bereich.
 
  • Ersthund Beitrag #4
Wenn man daran glaubt, dann wird das auch was.
Ein Hund kostet Geld, ich weiß, ich weiß auch das Fotografen (erstmal) wenig Geld verdienen, bis sie einen Namen haben.
Aber hey?! Der Hund rennt mir nicht weg (oder doch?!), ich "hol" mir erst einen, sobald ich ein einigermaßen geregeltes Einkommen hab.(dieses Wort "holen" ist irgendwie blöd, wie als wenn ein Hund Ware wäre, aber mir fällt kein besseres Wort ein) Egal ob das jetzt durch ein Nebeneinkommen ist, dass ich durch einen hundefreundlichen Beruf hab oder durch die Fotografie.
Wenn ich einen Hund nicht selbst ernähren könnte, würde ich mir keinen Hund kaufen.
Das ist alles schon mit ein bedacht, keine Angst, mir kommt kein Hund ins Haus, bevor ich nicht selbst von meinen Gehalt überleben könnte. Ich will schließlich nicht in die Seitenstraße und den Hund als "Mitleidshund" neben dran liegen haben.
Und so ein Wohlmobil kostet tatsächlich Geld, dass ist mir auch klar, aber das ist sowieso erst in 2 Jahren soweit, bis dahin hab ich noch Zeeeeeiiiiiit.
Ein Hundekonto würde ich ebenfalls anlegen, wo jedes Monat eine gewisse Summe drauf kommt, für den Notfall. Und bevor auf diesen Konto nicht mindestens 2000€ sind, kommt mir kein Hund ins Haus.

Wie gesagt, ich mach mir schon seit 'ner halben Ewigkeit Gedanken über eine Anschaffung von einen Hund, da ist das schon alles mit eingeplant.

Nicht das der nächste kommt und fragt "Hast du überhaupt deine Eltern gefragt?" selbstverständlich ist jedes Familienmitglied damit einverstanden, ansonsten käme mir sowas gar nicht erst in Gedanken, schließlich leb ich in einer Familie wo jeder auf jeden Rücksicht geben muss :mrgreen:
 
  • Ersthund Beitrag #5
Dalmatiner sind Läufer, aber Rassespezifische erkrankungen sind da auch mit dabei ^^.
Mhmm. Der Mudi, aber der wird kleiner als deine Erwartungen sind. So um die 45 cm.
Brauchen viel Beschäftigung, sind gut erziehbar, aber haben eine kleine Portion Wachtrieb. Da spielt aber auch die Sozialisierung und erziehung ne Rolle. Fände ich aber gut, wenn man vlt draußen schlafen muss, eine Wächter hat.
Der Dobermann würde mir einfallen, aber die sind wie der Ridgeback Spätentwickler.
Ideal vlt auch der Kurzhaar Collie, da sie sehr viel Auslauf benötigen, aber nicht so sensibel sind wie die Langhaarigen Vertreter.

Wenn du es schaffst, Fotograf zu werden, verprügel ich dich!
ICH WILL AUCH!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Ersthund Beitrag #6
Ich würde auch grundsätzlich zu einem H+tehund raten, da da der Jagstrieb relativ leicht zu kontrollieren ist. Der Collie eghört zu den gesündesten Hudnerassen, ist anhänglich und - zumindest der Kurzhaar - ausdauernd und sportlich, ohne zu sehr zu fordern.
Kan ich also grundsätzlich nur empfehlen.

Aber wie die anderen schon sagen - bis es mit Job und Finanzierung so weit ist... vielleicht haben sich bis dahin ja auch deine Vorstellungen vom Traumhund geändert?
 
  • Ersthund Beitrag #7
Hütehunde kann ich als Anfängerhunde auch nur empfehlen, die brauchen aber auch ne Menge Beschäftigung. Der Collie ist relativ leicht zu erziehen, er merkt aber auch sofort, wo er dich ausnutzen kann, evtl. Fehlverhalten lässt einigermaßen durch Konsequenz ausbessern. Mein Eindruck vom Collie ist immer, dass er genau weiß, wann er sich benehmen muss und wann er toben darf ;) Aber ich glaube Border Collies sind vielleicht nicht unbedingt als Anfängerhund geeignet, da sie sich bei Unterforderung schneller als andere Hunderassen Unsinn ausdenken.

Übrigens, ich finde eine Einstellung sehr löblich. Es gibt nur zu viele die wollen unbedingt einen Hund und können einfach nicht warten, bis ihr Leben einen Hund zulässt.
 
  • Ersthund Beitrag #8
Wenn du es schaffst, Fotograf zu werden, verprügel ich dich!
ICH WILL AUCH!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! ;)
Viel Spass dabei, dann stehst du am nächsten Tag im Internet als neuartiger angriffslustiger Paradiesvogel :mrgreen:

Als ich "kurzhaar Collie" gelesen hab, hab ich mir gedacht "Ach ne bitte nicht", weil ich gleich an langhaar Collies gedacht hab und die hier im Moment vertreten sind, wie Sand am Meer, neben deutschen Schäferhunden. Wahrscheinlich übertreib ich mal wieder, es sind wahrscheinlich nur 3 langhaar Coolies und 2 oder 3 deutsche Schäferhunde, aber es waren definitiv mal gemischtere Hunderassen.
Ist euch was aufgefallen? Im Sommer werden es aufeinmal mehr Hunde und Richtung Winter steht dann wieder in der Zeitung "Tierheim überfüllt", da bekomm ich das Kotzen. Das sind doch keine Sommerreifen die man am Winter anfangen wieder weg sperrt und im nächsten Jahr wieder raus holt.
Sorry, etwas abgeschweift.
Jedenfalls hab ich grade nach "kurzhaar Coolies" gegoogelt und ich muss sagen, mir sind die schon ein paar Mal übern Weg gelaufen und ich wunder mich, warum ich da nicht schon drauf gekommen bin, die mal näher anzugucken.
Die Schnauze mit diesen fast graden "Steg" von Stirn zur Nase erinnert mich irgendwie an einen Bullterrier, wobei's bei einen Bullterrier schon um einiges mehr ausgebildet ist. Irgendwie wirds mir leicht komisch wenn ich einen Bullterrier angucke, keine Ahnung warum, aber bei den kurzhaar Collie ist das nicht der Fall.

Vom Charakter her würde das auch ganz gut passen.

Danke blackdobermann, jetzt weiß ich wenigstens welche Rasse der eine Hund ist, der hier immer herum läuft, ein Mudi also. So leicht lernt man dazu :mrgreen:
Aber die Größe wäre mir zu klein.

Kann mir noch jemand etwas zu Rhodesian Ridgebacks sagen?
Kann man in diesen 2 Jahren eigentlich überhaupt nichts großes von ihnen verlangen? Im Sinne von mal still einfach nur da sitzen oder sowas?
Ist das Verhalten dann so wie ein Kleinkind, also mehr trotzig, nachdem Motto "Nene ich bleib jetzt nicht stehen, dann würde ich ja auf dich hören"?

Ansonsten sag ich schonmal Danke für die Antworten.

@ Concinnity, meine Vorstellungen haben sich seit ich 6 Jahre alt bin nicht mehr groß geändert, da wird sich die Vorstellung in schätzungweiße einen viertel bis halben Jahr, auch nicht groß ändern. Oder vielleicht doch? :eusa_think:

Ich bin weiterhin offen für jede Menge Antworten :)
 
  • Ersthund Beitrag #9
Also irgendwie komme ich mit deinen Zeitangaben mächtig durcheinander. Wie kommst du denn jetzt auf ein viertel bis halbes Jahr? Wenn man mal rechnet, dass du noch nicht einmal die Ausbildung begonnen hast, dann sind das für mich schonmal drei Jahre. Danach musst du dich erstmal in dem Job etablieren, um Geld verdienen zu können, das Wohnmobil finanziert zu bekommen (ohne festes Einkommen kein Kredit) und potentielle Abnehmer für deine Bilder zu finden. Selbst bei euphemistischster Rechnung bin ich dann schon bereits bei fünf bis sechs Jahren Minimum - vorausgesetzt, du findest auf Anhieb eine Lehrstelle und schon alleine das ist nicht ganz einfach. Und in fünf bis sechs Jahren können sich deine Vorlieben bei Hunden noch dreimal wieder geändert haben.
 
  • Ersthund Beitrag #10
*dogma wehement zustimm*

du musst doch erstmal deine lehre zum fotographen machen! und da wirst du eh feststellen, dass "naturfotograf" wahrscheinlich ein viel zu eingeschränkter beruf ist. du musst nach deiner lehre sehen, was der markt verlangt. mit einem trecker und wohnwahgen durch die landschaften fahren, ist zwar ne tolle wunschvorstellung, aber nicht wirklich realisierbar. ich kenne allein drei ausgebildete fotografen, die seit jahren einen festen job suchen...

egal ob ridgeback oder collie. eine gute erziehung brauchen alle hunde. da reicht meist nicht ball werfen und sitz machen. mit lieber konsequenz muss das täglich geübt werden. stell dir das mit der erziehung nicht zu einfach vor.
des weiteren kannst du auch nicht mit einem welpen oder junghund stundenlang durch die kapaten latschen. ein welpe sollte beispielsweise nicht mehr als 20 min am stück laufen, weil das auf die knochen und die gelenke geht. nicht umsonst soll man gradem it größeren hunderassen erst ab ca. einem jahr anfangen, zu joggen oder zu wandern.
das ist ne lange zeit, bis du mit dem hund endlich durch die wälder ziehen kannst, falls du nach der lehre überhaupt die möglichkeit dazu hast...
 
  • Ersthund Beitrag #11
Mensch Leute, ich weiß das es ihr nur gut damit meint, aber ihr braucht euch da keine Sorgen machen.
Selbst wenn ich mir heute einen Hund holen würde, hätte ich genug Geld ihn mindestens über 2 Jahre lang zu versorgen und hätte noch nebenbei die 2000€ für das "Hundekonto", also macht euch da mal keinen Kopf drum.
Geld ist nicht alles, genauso wenig wie eine Ausbildung.
Eine Ausbildung dauert 3 Jahre, da hast du völlig recht Dogma, aber wo steht das ich eine Ausbildung mache oder machen werde? Wenn ich eine Ausbildung will, dann kann ich mich auch gleich freiwillig mit 17 Jahren beim Bund verpflichten und mich zum Affen machen lassen.
Wenn ich jetzt erklären müsste was dahinter steckt, dann könnte ich jetzt einen halben Roman schreiben und das will ich nicht, wer's unbedingt wissen will, kann mir eine privat Nachricht schreiben (punkt).

@ petite, wo steht meinerseits das Hundeerziehung nur mit Ball spielen oder auf Sitz und Platz hören, erledigt ist? *suche Fehlgeschlagen, bitte geben Sie erneut einen Suchbegriff ein* :mrgreen:

Es ist für die Hundeerziehung ein volles ganzes Jahr mit eingerechnet, da wird der Hund garantiert nicht stundenlang hinter mir her gezogen, macht irgendwie kein Sinn wenn ich ihn mit 2 Jahren einschläfern müsste, nur weil seine Beine kaputt sind und nicht mehr "reparierbar" sind.
Ich könnte mich selbst über eine Mutter von ein Kumpel aufregen, die meinte "Ich muss jetzt mit den Hund Fahrrad fahn, ansonsten ist er nicht ausgelastet" Jo klar, der war zu diesen Zeitpunkt 5 Monate, find ich echt wichtig, dass man in den Alter mit den Hund Fahrrad fährt.
Oben steht doch bereits das ich mich nicht erst seit Gestern mit Hunden befasse und somit könnte ich mir rein theoretisch heute einen Hund kaufen und ich wüsste alles was ich kaufen muss, was ich für Papiere brauch, welche Erziehungsmethoden es gibt usw.
Keine Angst, ich kenn Hunde nicht nur von Bildern oder ausn Internet :mrgreen:

Und jetzt macht euch mal bitte nicht so ein Kopf um irgendeinen Job. Von einen Job hat man auch nur Geld und wer meint Geld ist alles auf dieser Welt, sollte mal in Wald gehen und dort zwei Tage wohnen, dann weiß man worauf es an kommt, sicherlich nicht auf Geld.
 
  • Ersthund Beitrag #12
Es mag sein, dass Du ein paar Tage im Wald aushältst, aber ein Hund ist in der Hinsicht wie ein kleines Kind und da muss man schon etwas mehr Verantwortung mit einberechnen. Schliesslich kann man dem Hund nicht erklären, dass er jetzt halt mal zwei Tage nichts fressen oder im regen schlafen soll ;) Soll jetzt nicht heissen, dass ich dir das unterstelle, aber in der Hinsicht kommet es eben DOCH auf das Geld an!

Wie auch immer - der Kurzhaar Collie passt schon recht gut auf die "Suchbeschreibung" was Auslastung, Ruhephasen, Erziehung und Anpassungsfähigkeit betrifft. Beim RR kann ich nicht viel dazu sagen, nur dass ich denke du wirst da viel mehr Erziehungsarbeit leisten müssen, da sie unabhängiger und wohl auch jagdambitionierter sind. in beiden fällen rate ich dir mal, auf einer ausstellung mit besitzern zu reden oder züchter beider rassen zu besuchen, damit du dir ein bild machen kannst.
 
  • Ersthund Beitrag #13
in beiden fällen rate ich dir mal, auf einer ausstellung mit besitzern zu reden oder züchter beider rassen zu besuchen, damit du dir ein bild machen kannst.

Beim deutschen und belgischen Schäferhund hab ich das bereits gemacht, weil ich bereits welche kannte.
Mit den nächsten favorisierten Rassen hatte ich das genauso vor, bloß kenn ich da keine Bekannte oder Verwandte, bei denen die Rassen vertreten wären.

Hast du einen Tipp wie man welche findet? Hier in der Umgebung wüsste ich keinen der einen RR oder ein kurzhaar Collie hat und ich könnte behaupten das ich hier in der Nähe so zimmlich alle Hunde vom Sehen her kenne.

Ein Hund ist die gleiche Verantwortung wie ein kleines Kind, deshalb hab ich es auch eingesehen, nicht zu früh einen eigenen Hund zu besitzen.
Wenn man in Wald mit einen Hund überleben will, dann schafft man das auch und findet sogar Essen.
Aber gut, ist jetzt auch egal :mrgreen:

Danke für die Antwort :)
 
  • Ersthund Beitrag #14
Wo kommst Du denn her? Dann kann ich dir gerne per PN die Kurzhaar Collie Züchter oder mir bekannte besitzer in deiner nähe sagen ;) oder die nächste ausstellung, auf den internationalen sind immer auch ein paar KHC vertreten...
 
  • Ersthund Beitrag #15
...

Ein Großpudel wäre wohl nichts für dich, oder?!

Vielleicht käme auch der Riesenschnauzer, Boxer oder Dobermann für dich in Betracht?

Beim Ridgeback würde ich noch das Problem im Jagdtrieb sehen. Schließlich sind diese Hunde ja auch Jagdthunde und sollten in dem Bereich nicht unterschätzt werden.

Den Schäferhund würde ich auch noch gar nicht mal so schnell von deiner Liste streichen. Muss ja jetzt nicht so ein 'extremer' Malonies sein.

Dann könnte ich mir auch den Flat Coated Retriever vorstellen.
Auch Labrador und Golden Retriever wären ja eine Möglichkeit - wobei man speziell bei diesen 'Modehund-Rassen' (Deutscher Schäferhund gehört da ja auch wieder zu) darauf achten muss, dass man einen guten Züchter erwischt.

Oder der portugisische Wasserhund scheint auch ganz gut passen zu können.

--
Eine Hundeschule/Verein würde ich aber bei allen Rassen empfehlen.
Grade in den ersten Monaten lernt man als Mensch doch wesentlich mehr, wenn man kompetente Hilfe neben sich hat und zudem hat auch dein zukünftiger Hund recht einfach die Möglichkeit viele verschiedene Hunde kennen zu lernen. Grade für Welpen und dessen Sozialisierung unheimlich wichtig!

--
Na ja - und was das mit dem Hund durch den Wald ziehen und mal nen Tag kein Futter dann zu haben - für mich hört sich das sogar nach einer recht natürlichen Art des Fütterns an. ;p
Kaum einen Hund in freier Wildbahn wird es möglich sein täglich und evtl. zu den selben Zeiten die gleiche Menge Futter zu bekommen. ;D
Aber na ja - ein Wohnwagen hat ansonsten auch Platz für Hundefutter. Und es sind wohl auch genügend Möglichkeiten dem Hund mal 'Pause' zu gönnen

Schwieriger finde ich es allerdings mit dem Job und Hund, da viele Wildtiere sich doch noch etwas mehr verstecken, wenn da ein Hund mit Mensch rumgeistert.
~§~
~§~
 
  • Ersthund Beitrag #16
Danke für die Antwort.

Bei den Schäferhunden würde dann aber auch nur der deutsche Schäferhund mit graden Rücken in Fall kommen oder? Weil so einer mit abfallenden Rücken sehen 1. nicht gut aus und 2. leidet doch der Hund darunter oder? Also ich würde einen geraden Rücken mehr als nur bevorzugen.
Ich bin da etwas mit genommen von deutschen Schäferhunden, weil ich bisher nur welche kannte, die im späten Alter krank wurden. Sei es HD oder einfach nur Altersschwächen. Teils lags wahrscheinlich an der mangelnden Bewegung oder "blöden" Umgang, aber teils lags wahrscheinlich auch einfach an den typischen dt. Schäferhund Krankheiten. Klar, jeder Hund kann bereits mit 8 Jahren Altersschwächen aufweißen oder mit 2 Jahren mit HD operiert werden, aber bei einen dt. Schäferhund ist das doch eher der Fall oder?
Ich hab hier mal irgendwo gelesen, dass es eine Diagnose von HD gibt und wenn die irgendwie speziell ausfällt, dann kann man bei guter Haltung davon ausgehen, dass es NIE zu einer HD kommen wird. Ist das eigentlich "vererbbar"? Also wenn jetzt die Welpeneltern diese Diagnose hätten, wäre es dann sehr sehr wahrscheinlich, dass es so beim Welpen auch ausfällt?


Schäferhunde lassen mich auch irgendwie nicht los. Sie schauen einfach Klasse aus und das wichtigste, sie haben einen super Charakter.
Trotzdem möchte ich andere Hunderassen nicht ausschließen.
Ein guter Züchter ist auf alle Fälle Pflicht, koste es was es wolle, jeden Falls keinen Hund für 50€ nicht entwurmt und ohne Papiere vom Autobahnrasthof. Mich regen schon Leute auf, die ganz stolz erzählen "Guck mal, ist der nicht süß? Hat mich nur 100€ gekostet, der Züchter hatte mindestens 20 Stück davon"....

Wie gesagt, 1 Jahr ist für die Erziehung eingeplant. Da ist Welpenschule usw. alles mit drinnen. Er soll schließlich ein Hund bleiben und somit auch mit anderen Hunden in Kontakt sein.
Ich meinte damit nur, dass ich keinen Sport wie Agility oder SD machen könnte, weil SD nur auf gewissen Plätzen erlaubt ist und jedes mal extra die Agilitysachen aufbauen, um dann 10 Minuten zu trainiern und zu merken "O heute hat er irgendwie jetzt keine Lust", hab ich irgendwie auch kein Bock.
Frisbeewerfen, Ballwerfen, UO usw. alles was man eben auch ohne Hundeplatz machen kann, dass würde ich dann machen.

Also ein Großpudel wäre nichts für mich.
Labrador oder Golden Retriever sind totale Modehunde irgendwie. Es gibt kein Tag, wo man mal nicht einen dieser Hunderasse sieht, wenn man übern Feldweg läuft.
Dt. Schäferhunde sind es leider auch. Allerdings ist mir zumindest hier aufgefallen, dass es die besterzogensten Hunde sind.
Den Hund kannste entgegen laufen, der Besitzer pfeift mit 50 Metern Entfernung und der Hund rennt sofort zurück.
Bei anderen Rassen sieht das meistens so aus (Name erfunden) "Fifi komm her, KOMMST DU JETZT HER. BLEIB JETZT STEHEN." wenn er dann zurück kommt, bekommt er gleich mal eine auf die Nase und wird noch angeschrien "WAS SOLLN DES?!". Und der Hund sitzt fiepend vor den Besitzer.
Ab und zu rutscht mir dann schonmal der ein oder andere Satz raus wie "Und wenn ihre Kind aufs erste Mal nicht hört, bekommen das dann auch eine?"
Da kann doch der Hund nichts davor, dass die Besitzer ihn nicht gescheit erziehen.
Mal wieder etwas vom Thema abgedriftet.

Würde ein dt. Schäferhund, mit, sagen wir mal im schlimmsten Falle, 3 x ca. eine halbe Stunde bis Stunde raus gehen und spielen, zufrieden sein?
Das wären dann Ausnahmen, die, hoffe ich mal, weniger der Fall sein werden. Aber würde das rein theoretisch reichen?

Wenn's ein "guter" Tag ist, dann könnten es aber durch aus schon mal mehr als 6 Stunden am Stück sein. Beides müsste der dt. Schäferhund aushalten. Geht das? Oder sind 6 Stunden am Stück zu viel?
6 Stunden waren jetzt nur eine x Zahl. Wahrscheinlich werden es nicht mehr als 4 Stunden am Stück sein, aber ich pack immer lieber mal gerne mehr drauf.
Wenn ich z.B. von 6 Uhr in der Früh bis 10 Uhr laufen gehn würde, dann würde ich natürlich am Nachmittag/Abends nochmal raus gehen.
 
  • Ersthund Beitrag #17
Mir würde da noch der Bearded Collie , Flat Coated Retriever oder Setter einfallen.

Wichtig ist wie hier schon erwähnt dass du , da dieser Hund dein ersthund ist , wirklich in der Hundeschule gehts usw.

Bevor ein Hund bei dir einzieht würde ich auch eine Liste machen was du alles brauchst , da man auch manchmal kleine Dinge vergisst, und den Preis ungefähr ausrechnest.
 
  • Ersthund Beitrag #18
Ganz vergessen darauf zu antworten:

Vielleicht käme auch der Riesenschnauzer, Boxer oder Dobermann für dich in Betracht?

Riesenschnauzer gefallen mir zwar auch, aber nicht für mich.
Boxer mag ich nicht so vom Charakter her.
Dobermänner gefallen mir auch, aber auch nicht unbedingt etwas für mich.

Mir würde da noch der Bearded Collie , Flat Coated Retriever oder Setter einfallen.

Bearded Collies gefallen mir für mich auch nicht.
Flat Coated Retriever auch nicht.
Seter auch nicht.

Danke für die Antwort :)
 
  • Ersthund Beitrag #19
Wie soll dein Hund sein ? Tut mir leid, mir ist das einfach im moment nicht klar .
 
  • Ersthund Beitrag #20
k-ostern2010neckar 040.jpgHuhu,
altdeutsche Schäferhunde, wie Rosi, sind typische Hütehunde. Egal wie lange Du durch Feld und Wiese streifst - du wirst vor dem Hund müde sein!
Ausserdem sind sie sehr robust und Wind und Wetterfest.
Allerdings solltest Du auf einen guten Züchter zurück greifen, Arbeits und keine Showlinie bevorzugen...und auf die HD/ED Frei Nachweise der Ahnen achten.

Als weitere Alternativen gibt es noch den deutschen Hütehunde, in verschiedenen "Look" Alternativen - auch ganz wundervolle Begleiter. Vor allem ist normalerweise, bei Hütehunden der Jagdtrieb gleich Null (kann ich bestätigen) und der WTP extrem hoch.
 
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