Hallo Willi,
danke für Deine tröstenden Worte.
Das Hündelchen (auch Teddybär genannt

) fehlt uns sehr.
Man hat auch ein schlechtes Gewissen, dass man die ersten Anzeichen vielleicht nicht erkannt oder nicht richtig gedeutet hat, dann hätte er vielleicht wieder gesund werden können.
Denn jetzt im Nachhinein sagen die TÄ, dass es vom klinischen Bild her am ehesten eine Hirnhautentzündung war, die so rasant fortgeschtritten ist. Dazu kam, dass wir nicht sofort die notwendige Hilfe bekommen konnten.
Beim ersten Anfall vor 8 Wochen, der wirklich wie ein reiner EPI-Anfall aussah, war unser TA im Urlaub. Die Tierklinik,die ich konsultiert habe, meinte, es sähe schon nach Epilepsie aus, aber wir sollten erstmal abwarten, denn es hätte ja auch sein können, dass es nur die Hitze war oder er was Schlechtes gefressen hätte.
Nun ja, es vergingen dann ja auch 8 ganz normale beschwerdefreie Wochen und letztes WE ging es wieder los, die Anfälle wurden immer häufiger und immer schlimmer.
Auch hier konnten wir keine Hilfe bekommen, denn die Tierklinik meinte, er besser erstmal zur Ruhe kommen und dann sollten wir am Montag nachmittag in die Praxis kommen zum Rönten.
In der Nacht vom Sonntag zum Montag hatte das arme Hündelchen aber Anfälle ohne Ende, wahrscheinlich ging einer nahtlos in den nächsten über, sodaß er über Stunden hilflos in der Ecke lag........Das hat ihm dann wahrscheinlich so schwer geschadet, dass jede Hilfe zu spät kam.
Ich ärgere mich auch sehr,über die Handlungsweise der Tierklinik.
Z.B. rief die am Dienstag morgen an um mir mitzuteilen, dass es dem Hundi besser gehen würde, er stünde auf seinen Beinen,wenn auch noch wacklig, und würde auch fressen.
Nachmittags soll er sogar auf der Hunde-Wiese gewesen sein.
Ich hätte ihn so gern gesehen, aber ich durfte lt. Aussage des TA nicht, der alle möglichen sachlichen Argumente dagegen vorbrachte.
Ja, und am Dienstag morgen sollen dann die Krämpfe in der Klinik wieder los gegangen sein, sofaß die Erlösung doch als das einzig Mögliche erschien.
Im Nachhinein frage ich mich aber immer wieder,ob man eine Hirnhautentzündung nicht hätte behandeln können,sodaß der Hund wieder gesund wird. Aber die Klinik hatte sich ja auf die Behandlung der Epilepsie versteift und gar nicht erst nach weiteren Ursachen geforscht.
Man ist den TÄ schon ziemlich hilflos ausgeliefert.
Ich bin nur froh, dass ich mich wenigstens im Letzten, was ich für meinen Wautsch tun konnte, durchgesetzt habe und ihn mit nach Hause genommen hab. Dort konnte er nochmal schön für eine Viertelstunden in der Sonne in seinem bekannten Umfeld liegen und ich ihn beruhigen und streicheln, einfach da sein.
Der TA brauchte auch dagegen hunderte Argumente vor und wollte ihn unbedingt noch in der Tierklinik einschläfern.
So ist er jedenfalls ruhig und friedlich gegangen und hat ein schönes Plätzchen im Garten bekommen, sodaß er immer in unserer Nähe bleiben wird, in unseren Herzen sowieso.
Jetzt ist so eine Leere da.
Wir überlegen, ob wir einem Tier in Not ein zu Hause geben sollten.
Aber mein Sohn meint, wir könnten doch nicht einfach unser Hündelchen "ersetzen".
Was da richtig ist, weiß ich auch noch nicht.
Liebe Grüße!