- Und plötzlich ging es ganz schnell... Beitrag #1
VilleHexe
- Beiträge
- 326
- Punkte Reaktionen
- 0
...nachdem Cindy, der Hund meiner Eltern und mir, am 23.08.2010 eingeschläfert wurde, mussten mein Freund und ich unseren Doggen-Labrador-Mix Vito am 20.09.2010 einschläfern lassen
Ich war die letzten Wochen total fertig, deswegen komme ich erst jetzt dazu was zu schreiben.
Also es war Sonntag, der 19.09.10 gegen 12Uhr Mittag. Wir sitzen am Küchentisch und essen. Plötzlich kommt Vito rein und wir bekamen einen Schock! Dies war nicht unser Hund! Trauriger Augen, Hecheln, total abwesend, keine Freude, kein Wedeln....im Wohnzimmer fanden wir dann Erbrochenes. Wir haben sofort alles stehen und liegen gelassen und sind in die Tierklinik gefahren. Im Wartebereich der Klinik stand er die ganz Zeit hat sich nicht hingesetzt oder gelegt und hechelte wie verrückt. Die Tränen kamen uns beiden so in die Augen...dann endlich er legte sich hin. 5 Min. später wurden wir aufgerufen...doch Vito konnte nicht mehr aufstehen...wir mussten ihm helfen. Ganz langsam gingen wir in den Behandlungsraum. Die Diagnose lautete: Verdacht auf Magen und Darm Infektion. Eine Vergiftung konnte höchstwahrscheinlich ausgeschlossen werden, da die Symptome nicht passten. Die Ärztin gab ihm 2 Spritzen und sagte, wenn es nicht besser wird kommen sie wieder.
Wir brachten ihn nach Hause. Dort stand er die ganze Zeit, teilweise 30Min. auf ein und derselben Stelle. Er reagierte auf nichts mehr, kein Leckerchen, kein Spielzeug nichts. Nach einer 1 Stunde sind wir wieder in die Klinik gefahren. Es wurden dann 2 Röntgenbilder gemacht und Blut abgenommen. Die Ärztin riet uns ihn dort zu lassen, damit er mit Flüssigkeit versorgt werden kann. Am nächsten Morgen sollte er dann per Ultraschall untersucht werden, da auf dem Röntgenbild der Verdacht auf einen Tumor an der Milz festgestellt wurde.
Schweren Herzens liesen wir ihn dort....
Am nächten Morgen fuhren wir in die Klinik. die Ärztin sagte es ginge ihm schon besser. Er wäre schlapp aber wäre wieder "klarer". Die Blutergebnisse waren super. Alle Werte ok, also kein Vergiftung! Die Ärztin sagte allerdings, dass er Durchfall hätte und sie ihn gerne heute auch noch dort behalten möchte. Wir fragten nach ihm und sie sagte sie machen ihn gerade zum Schall fertig und sie würden sich melden wenn er fertig wäre. Ein Funken Hoffnung keimte auf!
Eine Stunde später klingelte das Telefon: Die Klinik! Der Ultraschall hat ergeben, das die Milz mit einem Tumor befallen ist und der Darm bereits Metastasen hat. Wir sollten in die Klinik kommen um alles weitere zu besprechen.
Die Ärztin in der Klinik hatte keine guten Nachrichten: Die Tumore sind "aufgeplatz" und Vito drohte innerlich zu verbluten. sie sagte wir könnten operieren, aber auch danach hätte er nur eine Überlebenschance von ca. 3 Monaten (so die Erfahrung).
Unter Tränen entschlossen wir uns ihn gehen zu lassen. Sie holten ihn in das Zimmer....es war grausam! Er stank nach Eiter, Blut, Kot....ganz schrecklich. Die traurigen Augen, das Hecheln....und das Schlimmste er erkannte meinen Freund nicht mehr....mich hat er noch erkannt und kam ganz langsam ein paar Schritte auf mich zu um von mir gekrault zu werden.
Wir waren bei ihm als es soweit war. Sein Kopf lag auf meinem Schoß und meine Hände kraulten ihn am Ohr. Ich habe mich zusammengerissen und die ganze Zeit mit ihm geredet und ihm schöne Dinge ins Ohr geflüstert und ihn gut über die Brücke gebracht.
Die Ärztin musste ihn 4 x spritzen und erst 5 Min. später hatte er es geschafft....nach der Narkosespritze lies er unter sich....braunes Wasser mit Blut, Eiter, Kot....er konnte nicht mehr. Er hat solange gewartet bis wir da waren...
Wir haben ihn mit nach Hause genommen und im Garten beerdigt. Mir kommen wieder die Tränen wenn ich an ihn denke....er war am 06.09. gerade 10 Jahre alt geworden und am 20.09. mussten wir ihn ins Regenbogenland gehen lassen....
Er fehlt uns so sehr!
Vito, mein Dicker, ich hoffe dir geht es gut und du spielst schön mit Cindy und Marco....wir werden uns wiedersehen! Daran glaube ich fest!!!!! Wir werden dich nie vergessen! Dicken Kuss!!!!
In tiefer Dankbarkeit dich kennengelernt zu haben
deine
Sabrina & Markus
Ich war die letzten Wochen total fertig, deswegen komme ich erst jetzt dazu was zu schreiben.
Also es war Sonntag, der 19.09.10 gegen 12Uhr Mittag. Wir sitzen am Küchentisch und essen. Plötzlich kommt Vito rein und wir bekamen einen Schock! Dies war nicht unser Hund! Trauriger Augen, Hecheln, total abwesend, keine Freude, kein Wedeln....im Wohnzimmer fanden wir dann Erbrochenes. Wir haben sofort alles stehen und liegen gelassen und sind in die Tierklinik gefahren. Im Wartebereich der Klinik stand er die ganz Zeit hat sich nicht hingesetzt oder gelegt und hechelte wie verrückt. Die Tränen kamen uns beiden so in die Augen...dann endlich er legte sich hin. 5 Min. später wurden wir aufgerufen...doch Vito konnte nicht mehr aufstehen...wir mussten ihm helfen. Ganz langsam gingen wir in den Behandlungsraum. Die Diagnose lautete: Verdacht auf Magen und Darm Infektion. Eine Vergiftung konnte höchstwahrscheinlich ausgeschlossen werden, da die Symptome nicht passten. Die Ärztin gab ihm 2 Spritzen und sagte, wenn es nicht besser wird kommen sie wieder.
Wir brachten ihn nach Hause. Dort stand er die ganze Zeit, teilweise 30Min. auf ein und derselben Stelle. Er reagierte auf nichts mehr, kein Leckerchen, kein Spielzeug nichts. Nach einer 1 Stunde sind wir wieder in die Klinik gefahren. Es wurden dann 2 Röntgenbilder gemacht und Blut abgenommen. Die Ärztin riet uns ihn dort zu lassen, damit er mit Flüssigkeit versorgt werden kann. Am nächsten Morgen sollte er dann per Ultraschall untersucht werden, da auf dem Röntgenbild der Verdacht auf einen Tumor an der Milz festgestellt wurde.
Schweren Herzens liesen wir ihn dort....
Am nächten Morgen fuhren wir in die Klinik. die Ärztin sagte es ginge ihm schon besser. Er wäre schlapp aber wäre wieder "klarer". Die Blutergebnisse waren super. Alle Werte ok, also kein Vergiftung! Die Ärztin sagte allerdings, dass er Durchfall hätte und sie ihn gerne heute auch noch dort behalten möchte. Wir fragten nach ihm und sie sagte sie machen ihn gerade zum Schall fertig und sie würden sich melden wenn er fertig wäre. Ein Funken Hoffnung keimte auf!
Eine Stunde später klingelte das Telefon: Die Klinik! Der Ultraschall hat ergeben, das die Milz mit einem Tumor befallen ist und der Darm bereits Metastasen hat. Wir sollten in die Klinik kommen um alles weitere zu besprechen.
Die Ärztin in der Klinik hatte keine guten Nachrichten: Die Tumore sind "aufgeplatz" und Vito drohte innerlich zu verbluten. sie sagte wir könnten operieren, aber auch danach hätte er nur eine Überlebenschance von ca. 3 Monaten (so die Erfahrung).
Unter Tränen entschlossen wir uns ihn gehen zu lassen. Sie holten ihn in das Zimmer....es war grausam! Er stank nach Eiter, Blut, Kot....ganz schrecklich. Die traurigen Augen, das Hecheln....und das Schlimmste er erkannte meinen Freund nicht mehr....mich hat er noch erkannt und kam ganz langsam ein paar Schritte auf mich zu um von mir gekrault zu werden.
Wir waren bei ihm als es soweit war. Sein Kopf lag auf meinem Schoß und meine Hände kraulten ihn am Ohr. Ich habe mich zusammengerissen und die ganze Zeit mit ihm geredet und ihm schöne Dinge ins Ohr geflüstert und ihn gut über die Brücke gebracht.
Die Ärztin musste ihn 4 x spritzen und erst 5 Min. später hatte er es geschafft....nach der Narkosespritze lies er unter sich....braunes Wasser mit Blut, Eiter, Kot....er konnte nicht mehr. Er hat solange gewartet bis wir da waren...
Wir haben ihn mit nach Hause genommen und im Garten beerdigt. Mir kommen wieder die Tränen wenn ich an ihn denke....er war am 06.09. gerade 10 Jahre alt geworden und am 20.09. mussten wir ihn ins Regenbogenland gehen lassen....
Er fehlt uns so sehr!
Vito, mein Dicker, ich hoffe dir geht es gut und du spielst schön mit Cindy und Marco....wir werden uns wiedersehen! Daran glaube ich fest!!!!! Wir werden dich nie vergessen! Dicken Kuss!!!!
In tiefer Dankbarkeit dich kennengelernt zu haben
deine
Sabrina & Markus