Wie dem Hund das spielen mit anderen Hunden beibringen?

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DyingDream

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[FONT=&quot]Ja, ich weiß - eine seltsame Frage irgendwie. :|

Im Grunde genommen denkt man sich ja, dass der Hund der mit anderen Hunden spielen möchte, das einfach macht und fertig.

Aber was bedeutet 'spielen' zwischen zwei oder mehren Hunden überhaupt?

Ich habe inzwischen so viele verschiedene Hunde spielen sehen und dabei natürlich auch bemerkt, dass auch die Hunde sehr unterschiedlich miteinander spielen.
Manche Hunde können stundenlang auf einem Fleck -spielen-, andere rennen nur wie die Wilden hintereinander her. Manche spielen leise, andere sehr laut. Manche setzen ihre Pfoten oft ein, andere ihre Zähne, wieder andere ihren ganzen Körper und und und...


--
Bei Tacka habe ich das Gefühl, dass sie gar nicht richtig weiß, wie sie mit anderen Hunden spielen soll.
Am liebsten rennt sie nur wild bellend hinter anderen her oder lässt sich jagen. Dabei ist es ihr dann auch lieber, wenn sie nicht alleine mit einem Hund ist, sondern, dass schon zwei-drei zusammen sind - wobei Tacka hier auch immer den Allein-Part übernimmt.

Sie selbst ist dabei nicht grade zärtlich und zwackt auch gerne mal ein wenig, um den anderen Hund in Bewegung oder schneller zu bekommen.
Doch selbst kann sie so ein Verhalten wieder nicht ab und schreit los als würde sie grade abgeschlachtet werden. >< Als das Angst-Quicken kommt dann, wenn sie merkt, dass ein anderer Hund schneller sein könnte als sie oder wenn nun ein anderer Hund zu grob mit ihr umgeht.

Ja... Vielleicht alles ganz normales Hundeverhalten... :/

Aber es ist so wahnsinnig schwer andere Hunde zu finden, die -ihr Spiel- mitspielen.
Ihr Gebell geht ja schon mal dem größten Teil der Hunde auf die Nerven.
Ihr Zwacken und rumrasen können dann die nächsten nicht ab.
Und spätestens, wenn Tacka einen auf -tut mir nichts- quickt..., mag kaum noch ein Hund weiter mit ihr Spielen.
Wobei hier natürlich auch die Besitzer meist noch schwieriger sind.

Zudem mag Tacka ja auch nicht jeden Hund, was das ganze auch noch schwieriger gestaltet.

Lange Rede, kurzer Sinn:

Kann man einem Hund ein 'ruhigeres' Spielverhalten mit seinen Artgenossen beibringen?

Wie entsteht das jeweilige Spielverhalten? Angeboren? Rassebedingt? Von der Mutterhündin gelernt? Von den Geschwistern? Von den ersten Welpenfreunden?

Aber was, wenn kein natürliches Spielverhalten in den ersten Lebenswochen mit Geschwistern oder gleichaltrigen Welpen möglich war oder einfach zu kurz kam?

Habt ihr auch solche Spiel-Chaoten? Oder wie 'spielen' eure Hunde am liebsten mit anderen Hunden?
~§~
[/FONT]
 
  • Wie dem Hund das spielen mit anderen Hunden beibringen? Beitrag #2
Ok das mit dem Zwicken bei Tacka denke ich mal liegt bei Ihr in den Genen.Ich finde sie sieht ziehmlich nach Cattledog aus und die wurden halt zum Hüten gezüchtet.Und um so nen Schaf in bewegung zu setzen wird auch mal ins Hinterbein Gezwickt :)

Aber zur beruhigung.Damon macht das auch.Entweder in die Beine oder man findet am Hals zuviel Haut und der andere Hund wird dann durch die gegend gezogen :)

Am Sonntag wird Tacka einen spiel kameraden haben denn wie gesagt Damon macht das auch und dann können sie sich gegenseitig zwicken :)

Ich habe auch schon so oft versucht Damon davon abzuhalten andauernt beim Spielen zu bellen.zwecklos er macht es immer noch.Dann denke ich mir aber auch,ach soll er es doch machen,das zeigt mir er hat spass,und das ist mir wichtig
 
  • Wie dem Hund das spielen mit anderen Hunden beibringen? Beitrag #3
Hallo,

es gibt schon sehr unterschiedliches Spielverhalten zwischen Rassen und auch zwischen einzelnen Hunden. Da spielen natürlich die Anlagen mit rein (bsp: Hütehunde spielen anders als Herdenschutzhunde), aber auch Erfahrung, Temperament, Alter usw.

Man muss aber auch sagen, das einige (geistig) ausgewachsene Hunde nicht mehr wirklich (!) spielen. Für die meisten Menschen sieht es danach aus, dabei ist es schon lange in Grenzen testen, Kräfte messen, den eigenen Standpunkt ausmachen, jagen, hüten usw. übergegangen. Für uns ist es toll Hunde spielen zu sehen und wir wollen unsere Hunde ja auch gern spielen sehen, weil uns da das Herz aufgeht. Das Hunde spielen müssen ist in unseren Köpfen verankert, tatsächlich ist es aber nicht so. Vieles wird falsch interpretiert. Es gibt einfach Hunde, für ist das ganz und gar nicht so und das sieht man nicht immer auf den ersten Blick.

Bei dem was du beschreibst würde ich auch nicht mehr an richtiges spielen denken. Das ist hüten, jagen oder sonst was (ich kanns nicht beurteilen, da nicht gesehen). Kira reagiert bei bestimmten Hunden ähnlich. Das unterbinde ich aber, ich möchte nicht das sie anfängt andere Hunde zu "hüten".

Ich glaube auch nicht, dass man es ihr anders beibringen kann bzw. das man überhaupt versuchen sollte sie zum spielen mit anderen Hunden zu bringen. Vielleicht findest du ja einen Hundepartner mit dem sie relativ normal spielen kann (vielleicht einen etwas kräftigeren) und triffst dich zum spielen mit dem.

LG
 
  • Wie dem Hund das spielen mit anderen Hunden beibringen? Beitrag #4
Glaube Tacke würde ganz gut in die Spielrunde passen, die Jerry hat. Jerry spielt mit fast gar keinem Hund. Am liebsten noch mit Hanna und seinem Setter Freund. Das hat sich aber auch erst entwickelt.
Vor allem wird da nicht wirklich getobt, sie jagen sich eigentlich nur. Meistens der Setter voran, dann Jerry und Hanna hinterher, mit ihren Stummelbeinchen ;) Es wird gebellt und gemaunzt und man prollt mal ein wenig auf hündisch rum. Dieses "in die Beine zwicken" gibt es allerdings nicht wirklich. Hanna würde allerdings auch quieken wie ein Schwein :roll:

Aber das Verhalten war ja eigentlich abzusehen. Hanna und Setter als Jagdhunde und Jerry mit seinem recht ausgeprägtem Wachtrieb, wobei ich ein wenig irritiert bin, dass der Setter nicht hinterherläuft sondern sich immer nur jagen lässt.

Denke auch nicht, dass du es ihr anders beibringen kannst, sie bräuchte wirklich einen Hund, der ihr die Grenzen zeigt, ohne direkt die Spiellust zu verlieren. Da wäre einer wie Jerry gut geeignet. Hanna schlägt auch ständig über die Grenzen und er zeigt ihr dann, wo es lang geht, ohne direkt "beleidigt" von dannen zu ziehen.
 
  • Wie dem Hund das spielen mit anderen Hunden beibringen? Beitrag #5
Bei Arto ist es so,daß er eigentlich intensiv und länger nur mit 2Hündinnen spielt.Da geht es aber auch richtig mit Zwicken in den Hinterläufen und mit geschwindigkeit zur sache.Wenn dann beide nicht mehr können wird im liegen weiter gespielt und gezwackelt.Da wird sich auf dem Boden geräkelt und gewälzt.Die beiden "Damen"sind auch Hunde aus dem Süden.Ich habe anfangs immer vermutet,das die Südländer so Ihre eigene Spielweise haben.Denn als Arto auf diese Weise mal mit dem Hund unserer Hundetrainerin spielen wollte ,fand der es gar nicht toll und quiekte gleich.Mit kleinen Hunden spielt mein Arto gar nicht ,diese hat er von Anfang an komplett ignoriert.Die können machen was sie wollen (auf ihm rumklettern ihn anknurren,Zähne fletschen).Es kommt keine Reaktion.Er verhält sich ,als seien sie gar nicht da.Habe am Anfang immer gesagt ,er weiß gar nicht ,daß es auch seine Artgenossen sind.Wenn er in der Hundeschule mal einen Tag hat ,wo er keine Lust auf Spielen hat ,legt er sich mitten auf dem Platz und beobachtet nur.Da kommt denke ich der Herdenschutzhund in ihm durch.Schon interessant zu beobachten.

L.G.
martina;)
 
  • Wie dem Hund das spielen mit anderen Hunden beibringen? Beitrag #6
Amber spielt überhaupt nicht mehr.. sie geht bei anderen Hunde gucken... und läuft dann weiter.

Bei Inka sieht das schon wieder anders aus. Wobei rennen und raufen ist da eher Programm.
Bei fremden Hunden legt sie die Ohren an und wartet ab, ob der andere gut oder böse ist... wenn sie sich nicht sicher ist, läuft sie weiter. Sie rennt und spielt aber still. Ganz selten, dass sie beim Räubern rumbellt oder quietscht.
Beim Toben mit Gizmo ist das etwas anders... da fühlt sie sich sicher und rennt und rauft mit ihm.. aber auch hier eher still. Wenn dann ein anderer Hund kommt und anfängt mit Gizmo zu rennen, zieht sie sich meistens zurück und wartet ab.
Das hat sie bereits als Welpe gemacht... Wenn sie einen Spielpartner hatte und ein weiterer Hund kam dazu hat sie sich zurückgezogen...
Sie ist kein fordernder Spieler oder sehr dominant. Sie ist eher zurückhaltend.
 
  • Wie dem Hund das spielen mit anderen Hunden beibringen? Beitrag #7
...

Danke schon mal für eure Antworten.

--
@denise1983
Ja, mal schauen wie das nächsten Sonntag wird mit den beiden.
Wobei ich nicht glaube, dass Tacka ein gegenseitiges Zwicken mitmachen würde... Vermutlich würde sie selbst (beim gezwickt werden) wohl erst mal losquicken und dann einmal hinterherschnappen. Aber gut - sind auch nur mutmaßungen, weil sie bisher noch nie bei so etwas 'erwischt' wurde oder es ja eh selten so versucht wurde.
Ah... Ich bin auf den Sonntag und all die verschiedenen Hunde sehr gespannt.

Wenn du magst kannst du das 'Spielverhalten' von Tacka dann ja auch mal beurteilen - was Madam da eigentlich macht und vor hat. ><

--
@Fini
Ja... Die Anlagen und Rassen... *seufz* ...wenn man es da bei nem Straßenhund nur halbwegs wüsste, was da drin steckt.
Vom Verhalten her würde ich bei ihr bei einer Mischung zwischen Hüttehund, Jagthund und Hofhund tippen.
Wobei Rumänien da ja auch nicht wirklich spezielle Rassen hat und es allgemein in erster Linie Mischlings-Mixe auf den Straßen rumlungern.

--
Klar, mögen manche erwachsenen Hunde nicht mehr so gerne spielen.
Hab da mit Pepsi ja auch so einen Kanditaten, die sehr früh aufgehört hat mit anderen Hunden zu spielen oder wenn dann nur noch in Ausnahmen (= Läufigkeit von ihr einer Fremdhündin)
Da wurde dann viel auf der Stelle rumgeschäckert und dann mal gerannt und gewechselt und wieder ne Weile nur auf der Stelle rumgewuselt.

Nun ja... Aber ich bin hier ja bei Tacka. ><

Ein Grenzenaustesten kann es bei ihr mitunter natürlich auch sein, und auch dass sie manchen Hund im Spiel 'hütet' oder jagt oder sich jagen lässt. Aber hier ist eben auch schwer den Punkt zu finden, wo das Spiel in so etwas umschlägt und dann wieder mehr zum Spiel wird oder ah...

Ich denke, bei Tacka spielt auch eine große Portion Unsicherheit nach wie vor mit rein.
Neue (mögliche) Spielpartner kann sie schwer einschätzen und wahrt da auch einen gewissen Sicherheitsabstand, oder aber sie zieht sich gleich zurück, lässt diesen links liegen und wenn sie von dem bedränkgt wird, springt sie einmal ran (was ich aber meist schon verhindere indem ich den Hund von ihr abgrenze, der sie zu sehr bedrängen sollte.)

In gewissen Maßen passt Tacka sich auch ihren Spielkameraden an und spielt insofern auch unterschiedlich mit den unterschiedlichen Hunden.
Ihre Nummer ein ist ein Jack Russel Rüde, mit dem sie auch recht ruhig spielt. Auch mit einer Podenco-Hündin spielt sie recht gerne. Aber wenn die ohne Leine sind, wird auch in erster Linie gerannt und gerannt. Aber mit diesen beiden Hunden hat Tacka dann zumindest noch kurze Momente, wo sie auch auf der Stelle mal ohne rennen spielt, sich die Hunde überschlagen und es zwar noch immer wild zugeht aber auch etwas ('ruhiger' ist noch das falsche Wort).
Und dann kommt ihre große Vorliebe an Hüttehunden. Border Collie, Australian Shepard, Kelpie, Cattle Dog, Schäferhunde, ...
Hier fängt Tacka dann meist an die Hunde solange zu nerven (zum Spielen aufzufordern), bis diese ihr kurz hinter ihr her und dann vor ihr her rennen. Dabei dreht Madam dann auch bellend sehr auf und ja - das ist wohl wirklich eine Mischung aus Spiel, Hütten, und Jagen.

Ja... Und dann haben wir auch noch die Fraktion (schwarzer), großer Hund (meist irgendwelche Labradore oder Mischlinge daraus).
Bei diesen Hunden kann Tacka dann noch eine Nummer weiter hochdrehen. Entweder rennen dann die Hunde mit ihr oder sie meint die Hunde dann fast zu attacktieren, wenn sie nicht rennen mögen oder ihr zu langsam sind.
Sie schafft es dann aber auch immer, dass diese Hunde ihr dann -freundlich gesinnt- hinterherrennen.

Also die etwas 'kräftigeren' sind Tacka entweder zu langsam, dass sich auf beiden Seiten Frust aufbaut oder Tacka ist der 'Kolloss' unheimlich.

Aber ich nun bremse Tacka inzwischen zwischendurch immer wieder aus und wenn sich da ein anderer Hund von Tacka zu sehr bedrängt fühlt, rufe ich Tacka auch zu mir ran oder es gibt ein 'nein' und sie kommt dann auch recht schnell wieder runter.

Als zwei Mini-Hunde mal mit ihr spielen wollten, hatte Tacka Angst bekommen und ist vor den weggerannt und hat sich hinter mir versteckt.

Bei einem Berner Sennen-Mix, der zu gerne mit ihr spielen würde, geht sie auf Abwehrhaltung. (Wobei sie diesen auch seit längerem kennt und sie ganz am Anfang auch noch toll zusammen spielten. - Änderte sich dann nach ihrer ersten Läufigkeit.)


Das Tacka mit nem wildfremden Hund spielt ist so gut wie noch nie vorgekommen. Da muss immer erst ein kennen lernen stattfinden (und sei es 20 Meter zusammen gegangen sein) ja - oder aber es geht beim Hundeplatz auf die eine Spielecke, wo sie auch schon mal mit einem ihr fremden Hund sofort losstürmte. Also beide Hunde und nicht nur Tacka.
Hier war es dann aber weider dass Renn-Zwacken mit zwischenzeitlichen übereinander stolpern. (schon ein paar Monate her)

Was ich selbst für Tacka inzwischen hilfreich finde ist, dass ich ihr bei neuen Hunden erst einmal die Sicherheit an der Leine geben muss.

Rennt ein anderer Hund zu weit weg, stoppt sie von alleine um sich nicht zu weit von mir zu entfernen. Dann wartet sie bis der andere Hund zurück kommt und prescht wieder los.

Ah...
Was den Umgang mit anderen Hunden angeht liegen zwischen Pepsi und Tacka hier so große Welten, dass ich hier nur noch am Beobachten und Analysieren und zwischen durch meinen Hund auszubremsen bin.
Vermutlich auch nicht perfekt. -.-

Das ist so unheimlich schwer genau die passenden Spielpartner zu finden. Es wäre sicherlich von Vorteil, wenn ich den oben genannten Jack Russel oder den Podenco häufiger treffen könnte, aber da kommt dann wieder eine größere Entfernung in den Weg. :/


Aber ich bin mri ja auch noch unsicher, in wie weit das bei Tacka 'spielen' ist oder 'anderes'. Ab welchem Punkt ich sie ausbremsen muss und wo es okay ist sie einfach mal machen zu lassen.

Vermutlich muss ich da wirklich mal ein paar Videos drehen oder es gibt von anderen die bei dem Forum Treffen nächsten Sonntag sind ein paar Berichte.


--
@Pewee
Also die Spielrunde hört sich toll an.
Hab mit zwei anderen Hunden so ein ähnliches Trio. Der Große rennt immer vor, Tacka dahinter und der kleine Mix versucht dann noch hinterher zu kommen. Und *lach* wenn der Abstand zu groß wird, quickt die Kleine dann hilflos und etwas böse los. ;D
Deinen Jerry müsste ich mir dann wohl mal ausleihen, damit er Tacka auch noch eine andere Art zu Spielen zeigt. ;D
~§~
 
  • Wie dem Hund das spielen mit anderen Hunden beibringen? Beitrag #8
Ich habe mir den Thread eben fix durchgelesen und was du da beschreibst könnte Amy sein.

Wenn ich mit beiden unterwegs bin und keine anderen Hunde dabei, kann ich beide auf der Hundewiese toben lassen. Da ist das Spiel halbwegs normal. Merke ich das sie D.J. hüten will wird meinerseits das Spiel unterbrochen. Meistens geht es dann ohne zwacken, wenn nicht geht es an die Leine und das Ding ist durch.

Treffen wir auf andere Hunde kann Amy meist nicht wirklich mitlaufen denn sie ist ganz auf D.J. fixiert und fängt nach wenigen Sekunden an ihn zu hüten, mit allem was dazu gehört. Die anderen Hunde läßt sie dabei links liegen. Das bedeutet für sie sie immer recht schnell das Spielaus, auch wenn es mir in dem Moment ein wenig leid tut.

Bin ich mit Amy allein unterwegs und wir treffen andere Hunde dann entscheidet Sympathie oder Antipathie. Findet sie die anderen Hunde ok dann wird ganz normal gerauft und getobt, ohne hüten und ohne zwacken in die Beine und so.

D.J. kann mit jedem Hund toben, egal ob groß ob klein oder welcher Rasse. Er geht sofort auf den anderen Hund ein. Spielt der lieber auf der Wiese kugelnd dann macht er mit, läßt er sich fangen dann perzt D.J. hinterher. Am liebsten aber hat er wenn die anderen Hunde ihn jagen, dann ist er im 7ten Hundehimmel:mrgreen:
 
  • Wie dem Hund das spielen mit anderen Hunden beibringen? Beitrag #9
...

Na, dass hört sich bei Amy ja wirklich recht ähnlich an.

--
Bei Tacka habe ich inzwischen festgestellt, dass ihr das 'Spielen' am leichtesten fällt, wenn sie alleine mit einem anderen Hund ist, der im allgemeinen vom Temperament her zu ihr passt oder noch etwas ruhiger ist.

Sobald mehrere Hunde dabei sind, wird es eigentlich schwieriger. Meistens spielt dann auch eh kein Hund mit ihr direkt, sondern es beschäftigen sich lieber alle mit den anderen zur Vergügung stehenden Hunden.
Sobald sich aber einer wirklich nur auf sie konzentriert ist es schon wieder besser.
~§~
 
  • Wie dem Hund das spielen mit anderen Hunden beibringen? Beitrag #10

Sobald sich aber einer wirklich nur auf sie konzentriert ist es schon wieder besser.
~§~

Ich glaube da unterscheiden sich Tacka und Amy dann doch. Amy ist es Wurst ob sich da einer für sie interessiert. Ist D.J. dabei, hört und sieht sie nur ihn und beginnt sogleich ihn zu hüten.

Sie ist wirklich nur in der Lage normal zu spielen wenn er eben nicht dabei ist und dann auch nur sehr zaghaft und meist ist nach kurzer Zeit schon wieder Ende.

Hier Zuhause tobt und rennt sie mit D.J. völlig normal. Zwackt sie hier mal zu feste dann Quietscht D.J. und Amy läßt sofort los.
Anders draussen: Da packt sie ihn und zieht richtig an ihm herum. Der Arme kann dann einfach nicht weiterlaufen. Versucht er sich ihr zu entziehen fasst sie nur umso heftiger zu. Das ist dann der Punkt wo ich das entgültig beenden muß.

Ich hoffe sehr das es sich noch legt wenn sie älter wird und entsprechend gefordert werden kann.
 
  • Wie dem Hund das spielen mit anderen Hunden beibringen? Beitrag #11
...

Hatte letztens unsere Trainerin mal auf Tacka’s Spielverhalten angesprochen, die es auch so sieht, dass ihr ‚spielen’ eine Starke Mischung aus hüten, jagen und spielen ist. Problematisch ist es insofern, dass andere Hunde ihr Verhalten auch schnell missverstehen können.

Wobei ich auch denke, dass Tacka mitunter auch einfach mit der Situation überfordert ist, wenn ihr Spiel zu sehr in jagen-hüten umschlägt. Zumindest wenn da mehrere Hunde sind ist es für Tacka fast ein Ding der Unmöglichkeit -ruhig- zu spielen.
Dagegen fängt sie bei ängstlichen Hunden dann fast ein Moppen an. Wenn sie also merkt, der andere Hund ist unsicher, wird sie umso wilder und fordert und fordert und fordert.

Letzten Sonntag rannte sie viel mit einem Mops-Mischling umher. Aber das war dann auch wieder nur das Gerenne. Einen großen Hund, der immer dazwischen gehen wollte, wurde von ihr dann gejagt.
Dann war der Podenco auch da mit dem sie alleine wirklich wunderbar und auch ruhig spielen kann. Das Spiel an dem Tag endete damit, dass ein anderer Hund auf einmal dazwischen ging und Tacka dann wohl auch etwas ‚geschubst’ wurde. Das Ende vom Lied war dann, dass Tacka gar nicht mehr spielen wollte und jegliche Hunde als ‚könnte mir etwas tun’ einstuffte.
Ach Mensch...

Vermutlich mache ich das Thema wirklich komplizierter als es ist und sollte es einfach laufen lassen, solange es nicht zu -wild- wird.
Aber nein... So ganz stehen lassen will ich das auch nicht und habe Tacka und mir jetzt erst mal verordnet einzelne Hunde zu finden mit denen sie alleine ‚spielen’ kann. ...nur erst mal welche finden, die ihrem Hund auch ‚Tacka’ zutrauen. *ah*
[FONT=&quot]~§~[/FONT]
 
  • Wie dem Hund das spielen mit anderen Hunden beibringen? Beitrag #12
Ich kann dir so gut nachfühlen *seuftz*

Dabei wollen wir das Beste für die Wauzen und denken das es doch viel viel schöner für sie sein muß mit anderen zu spielen.

Die Hunde haben da jedoch eine ganz andere Auffassung die mit unseren Wünschen und Gedanken nicht konform geht.

Verzwickte Kiste:roll:
 
  • Wie dem Hund das spielen mit anderen Hunden beibringen? Beitrag #13
...

Hab grade in deinem Thread gelesen.
Teilweise liest es sich wieder sehr ähnlich wie bei Tacka. Aber bei uns ist dann zum Glück nicht noch der Konflikt mit dem Zweithund.

Aber wenn ein Dritter Hund auftaucht und beim 'spielen' stört, geht Tacka inzwischen auch vermehrt nach vorne und versucht den anderen Hund fortzujagen.


Heute nach dem Training hatte sie (zwar etwas wild - aber noch im Rahmen) mit einem Dackel-Rüden gespielt. Hilfe, der kleine Tackal hat mehrere Rollen gemacht, weil Tacka ihn immer mal wieder etwas überrannt hatte.

Aber es war alles noch 'Spiel' und es gab immer wieder Spielaufforderungen und okay.
Als dann aber ein Rottweiler-Mix 'mitspielen' wollte, bzw. zwischendurch auch auf seinen Dackel-Kumpel aufpassen wollte, war Tacka damit total überfordert und ist auch wie bei deine Amy kläffend, fixierend, schnapend auf den großen zugesprungen. Dieser hat klein Tacka aber nicht wirklich ernst genommen dabei. -.-

Was das Spielen angeht. Meine Hunde müssen ja nicht spielen, wenn sie nicht mögen.

Pepsi spielt schon seit Jahren nicht mehr mit anderen Hunden und war ohnehin nie die große Hunde-Spielerin.
Aber bei Tacka besteht ja der Wunsch und sie versucht es auch immer wieder - aber mir erscheint es häufig so, dass sie einfach nie gelernt hat, wie man mit anderen Hunden spielt.
Aber gut... Vielleicht müssen wir auch nur noch mehr die Ausnahmen an Hunden finden, mit denen sie gut spielen kann.
Meiner Beobachtung nach entsteht bei ihr das beste Spiel mit Hunden, die ein Stück kleiner sind als sie und recht selbstbewusst dazu sind.
Rüde oder Hündin ist ihr komplett egal - was ich schon mal toll finde. :]
~§~
 
  • Wie dem Hund das spielen mit anderen Hunden beibringen? Beitrag #14
...

Mag mal kurz von den ersten beiden Tagen des Jahres berichten..

Am Samstag bin ich mit den Hunden nun extra an einen Strang gefahren, der eigentlich dafür bekannt ist auch auf Hunde zu treffen.

Und was war? Gleich aus dem Auto raus, kam ein großer Mix auf uns zugeschossen, der Tacka so erschreckt hat, dass erst mal auf 'verschwinde hier'-Kurs gegangen ist.
Weiter ging es über den Deich, wo eine Besitzerin ihr zwei Hunde sofort zu sich ranholte und anleite und verschwand.
Am Strand fanden wir dann einen kleinen Terrier, den Tacka auch toll fand - aber dieser war nicht am Spielen interessiert (war wohl auch schon älter..), dann kam der große Mischling von erst wild angeschossen. (Mit so etwas kommt Tacka noch nicht so gut klar, wenn sie die Hunde nicht 'kennt'.)

Nun ja - wieder ein Stück weiter verteilte sich alles und nur im großen Abstand waren andere Hunde zu entdecken. ...also beeilten wir uns, um etwas dichter ran zu kommen und da die zwei Hunde vor uns bestimmt 30 Meter von ihren Besitzern in den Büschen streunerten schickte ich Tacka vor zum schauen. Klappte auch wunderbar und Tacka spielte sehr kurz mit dem einen und brachte den anderen dann mit zu uns.

Nun wurde Madam aber wieder etwas zu wild, was die anderen Hunde verunsicherte. *seufz*
Ein dritter Hund ignorierte uns ganz toll und der wurde auch fast von meinen beiden übersehen. Tacka dann aber doch das eine mal hin und erschreckte sich dann zwei Mal als der Hund sich nen Ministück bewegte. *poing*

Wieder weiter, wo wir dann zwei kleine Jack Russel trafen. Diese waren aber wie auch Tacka an der Leine. Und ehe ich mich versehen konnte, wurden die zwei schon von ihren Besitzern weiter gezogen. *seufz*


Auf dem Rückweg trafen wir dann noch mal wieder einen Terrier-Mix, mit dem sich für kurze Zeit auch ein Spiel ergab.

Eben solange, bis die zwei ein Stück entfernt waren und Tacka den anderen Hund 'abgeschottet' hatte und sie im Anschluss meinte den etwas verunsicherten aber neugierigen Hund zu hüten.
Also gab es von mir ein 'Nein' und sie trottete etwas beleidigt mit Pepsi vor uns her, während der andere Hund mit seinen Besitzern hinter uns ging und ja doch gerne noch mal geschaut hätte. Aber mit dem 'Nein' von mir war das Thema für Tacka dann wieder durch.

Alles in allem, gab es nun ein paar Gelegenheiten aber ich durfte feststellen, dass die Kommunikation zwischen Tacka und anderen Hunden einfach voller Missverständnisse besteht.


Sind die Hunde zu forsch, macht es Tacka Angst.

Sind die Hunde selbst etwas unsicher, fängt Tacka an zu mobben.
Konzentrieren sich die Hunde nicht voll auf Tacka, fängt sie das hüten und jagen an.

Am besten kommt sie nach wie vor mit sozialen und dominanten Hunden zurecht, die in etwa ihre Größe haben. Hunde die sich komplett auf sie konzentrieren können und noch im Spiel sich trauen Kontra zu geben.

Aber wo bitte sehr findet man solche Hunde mit netten Besitzern, die halbwegs in der Nähe leben? *seufz*

--


Nun - Am Sonntag lief es dann besser, wenn auch wieder ohne Spiel.

Wir sind direkt bei uns am Ort gegangen, wo wir drei Hundebegegnungen hatten, die ihre Hunde schnell zu sich brachten und ihre Hunde kurz nahmen. Aber Tacka ist überall gut mit der Konzentration auf mich vorbei gekommen. :]
Dann hatten wir eine Begegnung, wo erst Pepsi ohne Leine an den großen Hund ran durfte und danach Tacka mit Leine. Dabei machte der Große dann aber eine ruckartige Bewegung, was Tacka erschreckte und so knurrten sich beide kurz an. *seufz*
ABER - ein Stück hinter uns lief noch ein Beagel und so trödelte ich mit den Hunden etwas, so dass ich im Anschluss mit dem Beagel-Besitzer ein Stück gemeinsam ging und und die drei Hündinnen zumindest auch so taten als würden sie zusammen laufen. ;) Ne, also die Beagel-Hündin, ist auf Tacka's 4 oder 5 Spielaufforderungen nicht eingegangen und so ging jeder seines Weges. ;) Aber egal - für meinen Ort hier war das ein toller Hunde-Begegnungsspaziergang. :]


Nachmittags waren wir dann noch mal in ner kleinen Stadt, um einen See spazieren, wo man eigentlich auch auf Hunde treffen sollte.

Tja - Fehlanzeige. Manchmal denke ich da, dass irgendwo in den Nachrichten im Vorfeld Warnungen kommen, wann und wo ich mit den Hunden unterwegs bin. ><

--


So denn...

Heute am Montag habe ich ja wieder die zwei Hunde meiner Freundin für den Nachmittag, wo das Spielen recht wild mit viel gerenne und gejage von fast allen Seiten ganz gut zwischen den Hunden klappt.


Nächstes Wochenende sind zwei Spaziergänge mit anderen Hundebesitzern geplant. Wobei ich wegen Pepsi und ihrem Angst-Problem mit einer bestimmten Hündin wohl nur zu dem einen Spaziergang kommen werde.


Nun ja - wie ihr seht, ich versuche mein Bestes um irgendwie und irgendwo Hundkontakte zu finden.


Nur leider ist das hier zwischen den Dörfern wirklich nicht so einfach, wenn man dazu auch nicht so einfache Hunde hat. *seufz*

~§~
 
  • Wie dem Hund das spielen mit anderen Hunden beibringen? Beitrag #15
Woher kenn ich das bloß??? Patch hat es neulich gebracht seitlich in Hals oder besser gesagt ins Fell zu beißen und daran zu ziehen! Ich dachte schon die Hündin gibt ihm schon bescheid, aber nichts war! Er kennt auch nur rauf und rennspiele! Je nachdem wie gut er den anderen Hund kennt!
Er wagt es auch manchmal direkt in den Hals zubeißen wenn ein Hund nicht mit ihm spielen will, aber auch bei Hunden die er gut kennt:eusa_doh:!
kurz er sucht sich seine Hunde aus mit denen er so umgehen kann, und bei anderen die schon extrem stolzieren macht er dann nichts ausser Hallo und tschüs!
Ob man einen Hund das spielen wirklichbei bringen kann denk ich eher nicht, da jeder seine eigene Art hat zu spielen!

lg Yvi
 
  • Wie dem Hund das spielen mit anderen Hunden beibringen? Beitrag #16
...

Mensch Yvi179 - Unser Treffen haben wir immer noch nicht geschafft. :/
Also irgendwann dieses Jahr will ich doch noch mal sehen, was Patch und Tacka voneinander halten. ;D ^^

Auf jeden Fall schön zu hören, dass ich nicht alleine so einen verrückten Hund mit so ner wilden Spielart habe.
~§~
 
  • Wie dem Hund das spielen mit anderen Hunden beibringen? Beitrag #17
Ja ich denke Tacka und Patch würden toben bis wir sie von einander trennen müßten:)!
Ich habe ja hoffe ich bald Führerschein dann sollte es nicht so das Problem sein;)!
Fahre auch gerne mal etwas weiter, das bringt Übung*gg*

Lg Yvi
 
  • Wie dem Hund das spielen mit anderen Hunden beibringen? Beitrag #18
...

Ach Yvi179 - das wäre wirklich schön, wenn wir da mal ein Treffen hinbekommen...

Ich denke, dass es entweder zwischen Patch und Tacka wunderbar funktinieren wird oder das die zwei sich gegenseitig total hochschaukeln würden...

--
Ansonsten ... *seufz*

Bin in letzter Zeit etwas gefrustet was dieses Thema betrifft.
Oder kurz gesagt ich zweifel daran, dass ich es mit Tacka hinbekomme, dass sie jemals entspannt mit anderen Hunden spielen wird. Oder das so etwas vermutlich einfach die großen Ausnahmen bleiben. :(


Sie spielt einfach zu wild.
Und es schlägt bei ihr zu leicht ins jagen und hüten um.
Ihre 'Geräusche' verunsichern 80% der Hunde.
Erscheint ihr das Gegenüber 'überlegen' zu sein, bekommt sie Panik.
Muss ich sie zwangsweise etwas ausbremsen, bezieht sie das auf den anderen Hund und das ist auch nichts.
Ach... :(
Laufen zu viele Hunde schnell durcheinander ist das für Tacka mehr Stress als Spiel.
Ist Futter im Spiel ist es auch aus.

Aber dann sehe ich auch wieder die Spiele von Tacka, wo es funktionierte. Wo die Hunde zusammen gerannt sind. Mal der eine vor, dann der andere vor. Wo auch spielerischer 'Körperkontakt' bestand. Wo Tacka nicht überdrehte und nicht ganz so 'laut' wurde.

Und Tacka fordert einige Hunde ja auch mit Spielaufforderung ganz toll auf.

Ach...

Das Schlimme an dem Ganzen ist wohl einfach, dass es mir selbst so leid tut, dass wir so schrecklich selten geeignete Spielfreunde finden.
Und es tut mir dann weh, wenn andere Hundehalter uns meiden, weil es mit Tacka eben nicht so ruhig, wie bei anderen ist.

Vermutlich übertreibe ich auch einfach nur...
Ich weiß auch nicht... :/
~§~
 
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