Sind das wahre Tierfreunde????

Diskutiere Sind das wahre Tierfreunde???? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, ich zitiere hier "koelni" aus www.fruen.de und stimme ihm zu !!! "Aus aktuellem Anlass und zum Thema >Züchter oder Tierschutz?< Meine...
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  • Sind das wahre Tierfreunde???? Beitrag #1
Tina0811

Tina0811

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Hallo, ich zitiere hier "koelni" aus und stimme ihm zu !!!

"Aus aktuellem Anlass und zum Thema >Züchter oder Tierschutz?<

Meine Meinung und tiefe Überzeugung:

Wer, in voller Kenntnis (!!!) der Tatsache, dass deutschland- und europaweit jede verdammte Minute unzählige Hunde und Katzen in Tierheimen verzweifelt und vergeblich auf die Wiederkehr ihres vermeintlich besten Freundes - des Menschen - warten oder in Perreras (Tötungsstationen), nach einem Leben voller Misshandlung und Angst, auf den sicheren (und grausamen) Tod warten, dennoch den Weg zum Züchter wählt, der darf sich - in meinen Augen - gerne Tierhalter, aber nicht allgemein >Tierfreund< nennen.

Warum? Darum:



Welcher hätte Dir gefallen? Rassenhund, Familienhund, Wachhund, Freund für´s Leben? Eine grössere Auswahl gibt es nicht - und jeden Tag werden hunderte dieser Wagenlieferungen ins Gas geschickt, niedergeknüppelt, verbrannt, ertränkt oder vergiftet. Alles potentielle beste Freunde des Menschen. Treue Augen, oder? Zu spät... "
 
  • Sind das wahre Tierfreunde???? Beitrag #2
Ach du Schande, ich würde sie auch alle nehmen wenn ich könnte.

Traurig und hilflos schaun sie.
Wenn ich wüsste was man dagegen tun kann und es von mir aus machbar wäre würde ich alles tun.

Liebe Grüße Jessy
 
  • Sind das wahre Tierfreunde???? Beitrag #3
Hallo Tina
Es ist eine absolute Katastrophe wie die Spanier mit ihren Hunden umgehen, aber allein alle nach Deutschland zu bringen löst das Problem auch nicht. Sicher jedem einzelnen ist es zu gönnen ein gutes Zuhause zu finden. Aber solange keiner die Spanier wachrüttelt und zur Verantwortung zieht wird sich das Problem in Hundert Jahren nicht ändern. Du kannst aber nicht verlangen, das jeder der hier einen Hund haben möchte sich eines dieser armen Tiere anschafft. Die haben schon soviel erlebt, das es oft sehr erfahrene Leute braucht um damit zurecht zu kommen. Einmal habe ich erlebt wie jemand einen Spanischen Hund zu einer ganz normalen Impfung zum Tierarzt gebracht hat. der Hund brauchte einen Maulkorb, damit der TA sich überhaupt in die Nähe des Hundes wagen konnte. die sind mit Sicherheit nicht alle so, aber 1. weis man das nicht vorher und 2. ist so ein Hund sicher nicht als Familienhund geeignet wenn dann auch noch kleine Kinder da sind.
Das Übel ist in Spanien und anderen Ländern die so mit ihren Hunden umgehen, da kann man hier keinen für verantwortlich machen.
Wenn du was erreichen willst, dann geh an die Spanische Öffentlichkeit, aber wunder dich nicht wenn die dich nur auslachen. Brauchst ja nur an die Stierkämpe denken, da lassen die sich auch nicht reinreden.
Liebe Grüße
Ricalein
 
  • Sind das wahre Tierfreunde???? Beitrag #4
Natürlich ist es unendlich schlimm was mit Tieren in Deutschland und anderen Ländern teilweise passiert, aber ich kann dennoch Menschen verstehen, wenn sie zu einem Züchter gehen! Ich will das auch gerne erklären. =)

Ich persönlich würde NUR Hunde aus dem Tierheim nehmen. Ich fühle mich in der Lage selbst problematischste Hunde zu halten und darum kann ich das guten Gewissens sagen. Ich würde nie zu einem Züchter gehen. NUr soweit zu diesem Thema. =)

Ein guter Bekannter von mir wollte einen Hund und ist tatsächlich zum Züchter gegangen um da nach einem Hund zu sehen. Ich konnte das nicht verstehen! Es gibt soviel Elend auf dieser Welt, alles mögliche wird Hunden angetan und dann geht man zum Züchter? Naja. Ich hab mir von ihm erklären lassen, warum er keinen Hund aus dem Tierheim kauft. =) Und zwar meinte er, dass er sich nicht in der Lage fühlt einen Hund zu halten, dessen Vorgeschichte er nicht kennt. Er hatte einfach Angst, dass sich Dinge einschleichen die der Hund macht, womit er dann nicht klar kommt, die vielleicht auch nicht therapiert werden können und die dann bedeuten, dass er 10 Jahre unglücklich mit einem Hund ist, genauso wie der Hund unglücklich mit ihm wäre. Und einen Hund ins Tierheim zurückgeben fand er schlimmer als gar keinen holen. Er ging zum Züchter aus Vernunft. Ich finde das gut. =) Wer nunmal keine Ahnung mit "Problemhunden" (das Problem ist meist der Mensch..) hat, der sollte meiner Meinung nach lieber zum Züchter gehen.

Im Übrigen würde ich unheimlich gerne einen "Kampfhund" haben. Bei uns in der Gegend laufen immer 2 rum. Die sind superlieb. =) Einer wurde im Wald an einem Baum angebunden gefunden und der Mann der ihn gefunden hat, ist zwar zum Tierheim und hat da bescheid gegeben, hat aber gleich gesagt, dass er den Hund mit nach Hause nimmt und wenn sich der Besitzer nicht meldet, dann behält er ihn. Der Besitzer hat sich nie gemeldet und nun die beiden superglücklich und freuen sich ihres Lebens. Nur diesem Menschen (im Übrigen mit viel voriger Hundeerfahrung) ist es zu verdanken, dass dieser "Kampfhund" nicht im Tierheim gelandet ist... Ich würd mir wie gesagt gerne einen Kampfhund halten, aber die Auflagen und die Versicherungen sind derart hoch, dass es einfach finanziell nicht geht.

So und nun Kritik an mich. =)))

LG Kaa
 
  • Sind das wahre Tierfreunde???? Beitrag #5
Hallo!

Ich selber habe auch eine Hündin aus Ungarn zu mir geholt.
Natürlich weiß man vorher nicht, was der Hund schon alles erlebt hat.
Meine Hündin z. B. war als 6-Monate alter Hund vom Verhalten her anders als gleichaltrige Hunde. Ronja hat mich ausgesucht, nicht ich sie. Ich hatte eher an einen größeren weissen Hund gedacht, ihr seht ja, was daraus geworden ist!

Ich habe diesen Text von Koelni zitiert und ich stimme ihm schon zu.

Ricalein, du hast natürlich Recht, dass hier in Deutschland "theoretisch" niemand für das Hundeelend im Ausland verantwortlich ist.

Ich sehe die Sache so: Jemand möchte einem Hund ein schönes Zuhause geben - dabei kann man aber ein Leben retten. Meine Hündin war schwer krank und hätte den Winter in Ungarn nicht überlebt.
Sie hatte Mycoplasmose, eine schwere Bronchitis und einen Kreuzbandriss.
Wenn ich mir vostelle, dass Ronja nicht aus dem Tierheim rausgeholt worden wäre (wenn man es so nenen kann - Ronja hatte kein Dach über dem Kopf, war unterernährt und wie schon gesagt nicht medizinisch versorgt ), weil ICH zu einem Züchter gegangen wäre, anstatt sie zu holen, dann wäre sie jetzt tot.
Wenn ich sehe, dass ein Tier leidet und die Augen davor verschließe, dann ist bin ich dafür mitverantwortlich, dass sich an dieser Situation nichts verändert.
Der Verein, von dem ich Ronja habe, sieht aber nicht nur zu, dass die Hunde nach D vermittelt werden, sondern setzt sich auch stark dafür ein, dass sich die Situation der Hunde in Ungarn verbessert (Kastrationsaktionen, Aufklärung in der Bevölkerung, Petitionen an Regierung und EU usw.)
Nur so kann man langfristig helfen.

Die Hunde in den deutschen Tierheimen haben es im Vergleich zu den Hunden im Ausland "gut", das habe ich selbst an Ronja erlebt und erlebe es jede Woche, da ich im Tierheim aushelfen gehe.

Außerdem gibt es viel zu viele Voruteile gegenüber Mischlingen und besonders gegenüber Mischlingen aus dem Ausland.:evil:
Es sind nicht alle Hunde verstört.
Es sind nicht alle Hunde aggressiv.
Es sind nicht alle Hunde scheu und ängstlich.

Hast du dir schon mal die Seite angeguckt?
Wenn man sich einen Hund nach den eigenen Bedüfnissen erziehen möchte, kann man doch einen Welpen zu sich nehmen (Ja, es gibt auch Rassehunde in Tierheimen - sowohl in D als auch im Ausland).
Auf dieser Seite sind heute 525 WELPEN registriert....da wird doch bestimmt ein passender dabei sein...
 
  • Sind das wahre Tierfreunde???? Beitrag #6
Klar sind nicht alle Hunde aus Tierheimen verstört oder sonstwas, aber sie haben alle eine Vorbelastung, es ist einfach so und das ist auch gut verständlich, da sie den ganzen Tag da allein rumsitzen.

Ich habe nichts gegen die Menschen, die zum Züchter gehen, weil sie sich einen TH-Hund nicht zutrauen.

Ich habe etwas gegen die Menschen, die nicht den Arsch in der Hose haben das Tier aus vielleicht verständlichen Gründen im Tierheim abzugeben, sondern die es einfach aussetzen, anbinden oder was weiß ich auf was für Ideen die da schon teilweise gekommen sind.

Desweiteren habe ich etwas gegen die Menschen, die sich Tiere aus dem TH auf Probe nehmen und dann nach 2 Wochen feststellen, dass ein Kaninchen doch besser wäre, weil ein Hund ja Gassi gehen muss und so.

Noch ein Beispiel. Wir hatten damals einen Collie, den wir dann leider einschläfern lassen mussten, weil er doll krank war und sich nur gequält hat. Wir wollten so gerne wieder einen Collie haben! Also haben wir 6 Monate bei allen TH angerufen und keiner hatte einen. Bzw. die, die einen hatten, wollten ihn nicht rausrücken, weil sie nur an Leute im Umkreis vermitteln. Na danke auch... Soviel zu dem Thema..

LG
 
  • Sind das wahre Tierfreunde???? Beitrag #7
Ein guter Bekannter von mir wollte einen Hund und ist tatsächlich zum Züchter gegangen um da nach einem Hund zu sehen. Ich konnte das nicht verstehen! Es gibt soviel Elend auf dieser Welt, alles mögliche wird Hunden angetan und dann geht man zum Züchter? Naja. Ich hab mir von ihm erklären lassen, warum er keinen Hund aus dem Tierheim kauft. =) Und zwar meinte er, dass er sich nicht in der Lage fühlt einen Hund zu halten, dessen Vorgeschichte er nicht kennt. Er hatte einfach Angst, dass sich Dinge einschleichen die der Hund macht, womit er dann nicht klar kommt, die vielleicht auch nicht therapiert werden können und die dann bedeuten, dass er 10 Jahre unglücklich mit einem Hund ist, genauso wie der Hund unglücklich mit ihm wäre. Und einen Hund ins Tierheim zurückgeben fand er schlimmer als gar keinen holen. Er ging zum Züchter aus Vernunft. Ich finde das gut. =)
LG Kaa


wenn sich jemand nicht in der lage fühlt einen hund zu halten dessen vergangenheit er nicht kennt, dann versteh ich nicht, wie er sich überhaupt einen hund anschaffen kann!
Es gibt immer dinge die sich einschleichen können, die der hund macht u. mit dem der besitzer nicht klar kommt! das ist natürlich, davon sollte man als hundehalten ausgehen u. nicht angst davor haben!
egal für welchen hund man sich entscheiden, man muss immer damit rechnen, dass probleme auftauchen. es können immer dinge passieren, mit denen man nicht klar kommen könnte, davon muss man ausgehen, wenn man sich für ein tier entscheidet!
wir hatten wirklich schon viele hunde, viele verschiedene und auch welpen. jeder einzelne hund war anders u. machte andere probleme. ich finde wenn man sich für einen hund enscheidet sollte das als eine herausforderung gesehen werden, denn man weiß nie was kommt, selbst bei dem teuersten zuchtwelpen :evil:
 
  • Sind das wahre Tierfreunde???? Beitrag #8
ich finde wenn man sich für einen hund enscheidet sollte das als eine herausforderung gesehen werden, denn man weiß nie was kommt, selbst bei dem teuersten zuchtwelpen :evil:

SO sehe ich das auch!
Viele sind so oberflächlich und meinen, dass bestimmte Rassen ja SOOO Familienfreundlich sind und das mit Kindern in der Familie nur ein Labrador oder ein Golden Retriever in Frage kommt. Alles andere sei ja zu gefährlich. Und ein Mischling schon gar nicht! Also renne ich zum Züchter, bestelle mir einen *perfekten Familienhund* (der dann meistens auch von anfang an perfekt sein muss, weil so stand es ja schließlich im Hundebuch, dass "DIE" so sind) und dann wird alles gut...

Mir ist eine Sache aufgefallen: Ich mache mit meiner Hündin Hundesport und da sehe ich die Hunde, die in die Hundeschule gehen....und was sehe ich da?
Lauter unerzogener und Verhaltensauffälige *perfekte Familienhunde*. Die Herrchen und Frauchen kommen überhaupt nicht mit ihren Hunden klar, obwohl sie die Hunde bereits seit dem Welpenalter haben.

Sowas verstehe ich nicht.
Ich mag alle Hunde. Egal ob Rasse oder Mischling.
Ich finde nur die Einstellung der zukünftigen Hundehalter so zum Kotzen, die Mischlinge abwerten und sich einen Hund (ohne Aufgabe) anschaffen, der dann nur als Statussymbol dient....:evil:

und gleichzeitig werden tausende Hunde vergast oder sonstwie getötet, weil sie in der falschen Rasse geboren wurden:cry:
 
  • Sind das wahre Tierfreunde???? Beitrag #9
Hallo,
Das Thema "Hund vom Züchter oder aus dem Tierheim" haben wir schon sehr oft diskutiert. Versteht deshalb bitte das ich dazu jetzt nicht mehr sooo viel sagen möchte.

Nur kurz,
1. Stimme ich Ricalein zu, Es ist grausam was in manchen Ländern los ist, aber hier kann man sicher niemanden für dieses Übel verantwortlich machen.

Mir ist es egal ob Hund aus dem Tierheim oder Hund vom Züchter! Man sollte jede Entscheidung akzeptieren!
Ich finde es z.B. absolut daneben wenn man jemanden versucht ein schlechtes Gewissen einzureden der sich ein Hund vom Züchter holt (hat hier in diesem Thread niemand gemacht). Genauso daneben finde ich es wenn jemand Hunde aus dem Tierheim abwertet!
Mein Hund ist auch vom Züchter. Und nicht alle die sich ihren Hund beim Züchter holen haben keine Ahnung, oder holen sich keinen aus dem Tierheim weil sie Angst davor haben der Hund könnte Probleme haben! ;)
Ich würde sicherlich nicht jeden Anfänger dazu raten sich einem Hund vom Züchter zu holen, denn nicht jede Rasse ist für Anfänger geeignet!
Es ist auch bei Tierheim Hunden nicht immer so das keiner die Vergangenheit kennt, nicht alle Hunde werden ausgesetzt. Es gibt da auch sehr liebe Hunde, die z.T. schon erzogen sind.

Man sollte schon einschätzen können, inwieweit ist man selbst fähig ist mit einem Hund umzugehen der nicht so einfach ist, EGAL ob vom Züchter oder aus dem Tierheim! Wer das nicht kann sollte es lieber lassen, bevor er dann einen Hund hat mit dem er absolut überfordert ist.

Auch ich habe etwas dagegen, wenn Besitzer ihren Hund abgeben weil er zu viel Arbeit macht oder man einfach keine Lust mehr hat oder sonst was!:evil:
Aber das werden wir leider nicht ändern können. So schlimm das ist. :(



LG fini
 
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  • Sind das wahre Tierfreunde???? Beitrag #10
wenn sich jemand nicht in der lage fühlt einen hund zu halten dessen vergangenheit er nicht kennt, dann versteh ich nicht, wie er sich überhaupt einen hund anschaffen kann! :evil:

Ich glaube nicht, das du wirklich weißt wovon du da sprichst. Jemand der sich zum ersten mal einen Hund anschafft, ist doch mit einem Hund der schon Sachen erlebt hat die du dir warscheinlich nicht mal vorstellen kannst hoffnungslos überfordert.

Ließ dir doch mal den thread von Rico dem Zerstörer durch, und der ist ansich ein super lieber Hund.

Wenn sich jemand einen Welpen von einem verantwortungsvollen Züchter kauft, hat er größt mögliche Sicherheit einen wesensfesten gut sozialisierten Hund zu bekommen, alles was danach kommt wir der verantwortungsvolle Besitzer ja miterleben.

Jemand der sich gut mit dem Wesen der Hunde auskennt und über ausreichend Erfahrung verfügt kann solchen Hunden dann auch die nötige Sicherheit geben. Die sind sicher nichts für Anfänger.
Liebe Grüße
Ricalein
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(Neuer Post des gleichen Users unten angefügt)
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Mir ist eine Sache aufgefallen: Ich mache mit meiner Hündin Hundesport und da sehe ich die Hunde, die in die Hundeschule gehen....und was sehe ich da?
Lauter unerzogener und Verhaltensauffälige *perfekte Familienhunde*. Die Herrchen und Frauchen kommen überhaupt nicht mit ihren Hunden klar, obwohl sie die Hunde bereits seit dem Welpenalter haben.

Sowas verstehe ich nicht.
Ich mag alle Hunde. Egal ob Rasse oder Mischling.
Ich finde nur die Einstellung der zukünftigen Hundehalter so zum Kotzen, die Mischlinge abwerten und sich einen Hund (ohne Aufgabe) anschaffen, der dann nur als Statussymbol dient....:evil:

und gleichzeitig werden tausende Hunde vergast oder sonstwie getötet, weil sie in der falschen Rasse geboren wurden:cry:

Da hast du sicher Recht mit. Solche Leute machen sich wenn überhaupt viel zuspät Gedanken über Hundeerziehung, nur wäre es da besser die würden ihre Finger ganz davon lassen.

Zum Thema Rassehund oder Mischling: Mir sind alle Hunde gleich lieb.
Liebe Grüße Ricalein
 
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  • Sind das wahre Tierfreunde???? Beitrag #11
Ich glaube nicht, das du wirklich weißt wovon du da sprichst. Jemand der sich zum ersten mal einen Hund anschafft, ist doch mit einem Hund der schon Sachen erlebt hat die du dir warscheinlich nicht mal vorstellen kannst hoffnungslos überfordert.

Ließ dir doch mal den thread von Rico dem Zerstörer durch, und der ist ansich ein super lieber Hund.

Wenn sich jemand einen Welpen von einem verantwortungsvollen Züchter kauft, hat er größt mögliche Sicherheit einen wesensfesten gut sozialisierten Hund zu bekommen, alles was danach kommt wir der verantwortungsvolle Besitzer ja miterleben.

Jemand der sich gut mit dem Wesen der Hunde auskennt und über ausreichend Erfahrung verfügt kann solchen Hunden dann auch die nötige Sicherheit geben. Die sind sicher nichts für Anfänger.
Liebe Grüße
Ricalein

Liebe Grüße Ricalein

ich glaube nicht, dass du beurteilen kannst ob ich weiß wovon ich rede oder nicht.
wer gibt dir denn die garantie, dass der hund vom züchter keine probleme macht? Hunde sind immernoch individuell und dafür gibt es nun mal keine Katalogbestellung!
unser pudel vom züchter damals, war alles andere als ein lieber familienhund. er hat nur lauter probleme gemacht und es verging kein tag an dem wir kinder keine bisswunden hatten.
unser schäferhund, auch vom züchter - war wahnsinnig aggressiv gegenüber männern, was einmal auch fast ins auge ging - ohne jemals schlechte erfahrungen gemacht zu haben!
meine jetzige hündin, ein schäferhund-irgendwas-mix wäre die perfekte anfängerhündin für jedermann.
soviel zum thema "Welpen von einem verantwortungsvollen Züchter" "Sicherheit einen wesensfesten gut sozialisierten Hund zu bekommen"...

wenn man sich dazu entschließt hundehalter zu werden, muss man bevor man sich einen hund anschafft (ganz egal, welchen, woher und wie) damit rechnen, dass unvorhergesehene probleme auftauchen können und dass immer das risiko besteht, dass der hund nicht so ist , wie man es sich gewünscht hätte.
das sind genau diese leute, die denken sie schaffen sich einen tollen familienhund an (weil ja auch die rassebeschreibung und alles passt) und dann plötzlich läuft nichts mehr nach plan und dann ab mit dem bösen tierchen ins tierheim.

was ich damit sagen will. möchte ich einen hund haben, muss ich vorher auch mit einplanen, dass probleme auftauchen und ich muss wissen, dass es mich dann viel zeit u. evtl. geld kosten wird, mit diesem hund und an diesem hund u. evtl. auch an mir selbst zu arbeiten . und da ist es völlig egal, woher ich mir den hund hol, ob als welpen oder tierheim, oder spanien oder vom mond - GANZ EGAL.
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(Neuer Post des gleichen Users unten angefügt)
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Ich glaube nicht, das du wirklich weißt wovon du da sprichst. Jemand der sich zum ersten mal einen Hund anschafft, ist doch mit einem Hund der schon Sachen erlebt hat die du dir warscheinlich nicht mal vorstellen kannst hoffnungslos überfordert.

Ließ dir doch mal den thread von Rico dem Zerstörer durch, und der ist ansich ein super lieber Hund.

Wenn sich jemand einen Welpen von einem verantwortungsvollen Züchter kauft, hat er größt mögliche Sicherheit einen wesensfesten gut sozialisierten Hund zu bekommen, alles was danach kommt wir der verantwortungsvolle Besitzer ja miterleben.

Jemand der sich gut mit dem Wesen der Hunde auskennt und über ausreichend Erfahrung verfügt kann solchen Hunden dann auch die nötige Sicherheit geben. Die sind sicher nichts für Anfänger.
Liebe Grüße
Ricalein
Liebe Grüße Ricalein

dazu wollt ich auch noch was sagen. das kannst du nicht verallgemeinern, hunde die viel erlebt haben, viel schlimmes, sollte man nicht verurteilen.
manchmal kann man sich gar nicht vorstellen, mit wieviel liebe und dankbarkeit die hunde den neuen und vorallem guten halter betrachten können!
meine tante war damals auch "anfängerin" hatte nie zuvor einen hund, als sie sich die liebe bella anschaffte. das war eine 7-jährige hundedame aus dem tierheim, die auf einem auge blind war u. der ein ohr fehlte, weil sie unvorstellbare qualen vom vorbesitzer durchleben musste...
heute ist sie eine ganz liebe, ruhige, verschmuste und vorallem fröhliche hundedame, die meiner tante ganz treu überall hinfolgt und mit der meine tante niemals probleme hatte.
so kann es auch kommen.

ich wollte auch noch anmerken, ich liebe auch alle hunde u. habe keine vorurteile bezügl. zuchthunde oder tierheimhunde. man sollte nur keine vorurteile haben und es sich vor einer anschaffung zweimal überlegen, ob man einem armen tier nicht doch ein endlich schönes zuhause schenken möchte.

 
Zuletzt bearbeitet:
  • Sind das wahre Tierfreunde???? Beitrag #12
dazu wollt ich auch noch was sagen. das kannst du nicht verallgemeinern, hunde die viel erlebt haben, viel schlimmes, sollte man nicht verurteilen.
Ich verurteile keinen Hund. An den Problemen die Hunde haben sind immer die Menschen Schuld, aber ich sehe es oft genug das Menschen die es gut meinen und Problemhunde aufnehmen anschließend damit hoffnungslos überfordert sind, deshalb sollte man sich immer ganz genau überlegen ob man der Aufgabe gewachsen ist, sonst tut man dem Hund keinen Gefallen damit, und das ist doch eigentlich das Ziel.
Liebe Grüße
Ricalein
 
  • Sind das wahre Tierfreunde???? Beitrag #13
Ich boykottiere Spanien, solange es dort Stierkampf gibt und die Tiere ganz arme Kreaturen sind und nicht wie es sich gehört behandelt werden. Die Deutschen, die etwas ausrichten könnten, keine Devisen mehr ins Land, die könnten was ändern und was tun sie, sie reisen und überschwemmen diese Länder. Warum sollte also Spanien etwas gegen ihr grausames Tun unternehmen und Italien gegen den Vogelmord. Reden bringt nicht viel, wenn Hotels leer stehen, die Kohle von uns Deutschen nicht mehr fließt, dann schauts mit der Einsicht anders aus.
Gruß HelgaK
 
  • Sind das wahre Tierfreunde???? Beitrag #14
Nur mal nebenbei bemerkt: ich lebe seit mehr als 10 Jahren in Spanien, und hier gibt es sehr wohl Leute die eine vernünftige Einstellung zu Tieren haben, die genauso Haustiere halten wie ihr und diese auch gut pflegen. Es gibt Tierschutzvereine die von Spaniern geführt werden, genauso wie Anti-Stierkampf-Bewegungen. Stierkampf ist mittlerweile in einigen Provincias verboten und ich kenne genug Spanier die diese "Tradition" genauso bescheuert finden wie ihr. Leider kann so eine Tradition, die Jahrhunderte alt ist, nicht von einem Tag auf den anderen abgestellt werden, aber die Anfänge sind gemacht.
Übrigens, ist es schon mal jemanden aufgefallen das in vielen Reisebüros Spanienreisen mit dem Bild eines Toreros beworben werden? Das die Eintrittskarte für den Stierkampf in machen Pauschalreisen schon drin ist? Das Stierkampf zu einem nicht unerheblichen Teil von den Touristen, auch deutschen, finanziert wird?
Natürlich gibt es Tierquälerei hier (gibt es ein Land wo es das nicht gibt?), aber es sind weder alle Spanier Tierquäler noch alle Deutschen ach-so-tolle-Tierliebhaber. Das ist Schwarzweissmalerei und DAS kann ich nicht ab.
 
  • Sind das wahre Tierfreunde???? Beitrag #15
@ cosili
wenn du jetz schon seit 10 Jahren in Spanien wohnst, dann habe ich da mal eine frage an dich. Ich habe dieses Jahr eine Bericht über Spanische Jäger im Umgang mit ihren Galgos gelesen, wenn sie Jagdzeit um ist. Da dieser Umgang sehr grausam beschrieben wurde möchte ich das nicht weiter ausführen, als das die meisten dieser Hunde auf üble Art umgebracht werden. Jetzt meine Frage dazu, da ich das kaum glauben kann was da stand: Werden diese Methoden wirklich heute noch angewand um die Hunde los zu werden?
Liebe Grüße
Ricalein
 
  • Sind das wahre Tierfreunde???? Beitrag #16
@Ricalein: es gibt bestimmt noch Ar*** die ihre Hunde auf diese Art und Weise Umbringen (erhängen, etc) wenn sie nicht "gut genug" sind. Auch heutzutage noch. Allerdings sind heitzutage die zu erwartenden Strafen höher als noch vor ein paar Jahren; seit letztes Jahr gibt es ein neues Tierschutzgesetz das für schwere Tiermisshandlung (zu denen die Galgogeschichten mit Sicherheit gehören) auch Gefängnisstrafen ermöglicht. Früher wurde Tierquälerei als Ordnungswiedrigkeit bestraft, jetzt als Straftat (je nach Tatbestand natürlich). Es ist wirklich so das seitdem das Gesetz existiert einige Fälle bekannt wurden wo es auch zu relativ strengen Urteilen gekommen ist. Und man hat jetzt wenigstens eine Möglichkeit ernsthaft gegen die Schuldigen vorzugehen.
Zu den Galgos speziell, das das Problem existiert ist bekannt, ich persönlich kenne keinen direkten Fall. Aber es ist eine Tatsache das jedes Jahr Galgos so aufgefunden werden. Es gab schon Petitionen um die Jagd mit Galgos zu verbieten oder zumidestens einzuschränken, da sie ausserdem seltene Wildtiere gefährdet. Artikel darüber zb. hier: (spanischer Tierschutzverein, der besonders für die Galgos kämpft, die Webseite kann man auf englisch umstellen).
Leider hat die Jägerschaft auch eine ziemliche Lobby. Mal ganz davon abgesehen wie man zur Jagd mit Hunden steht, es gibt auch unter den Jägern solche und solche. Ich kenne Jäger die ihre Jagdhunde ziemlich gut behandeln, die Hunde sind gut ernährt, werden tierärztlich versorgt, sind gechippt (in Spanien ist der Chip Pflicht, aber es geht auch kein Polizist von Haus zu Haus und kontrolliert ob die Hunde gechippt sind...), leben zwar nicht im Haus aber in relativ grossen Zwingern mit Hütte, und werden auch nicht am Ende der Jagdsaison umgebracht. Es gibt allerdings leider auch Jäger die ihre Hunde behandeln wie der letzte Dreck, und mache von diesen werden auch nicht davor zurückschrecken ihre Hunde auf welche Weise auch immer "loszuwerden" wenn sie nicht mehr genug leisten.
 
  • Sind das wahre Tierfreunde???? Beitrag #17
@Cosili
Es ist keine Schwarz-weiß-Malerei. Ich weiß, dass es auch Spanier gibt, die vieles in ihrem Land verachten. Aber man soll die Tatsachen nicht beiseite wischen und so tun, als gäbe es prozentual genauso viele Tierfreunde wie in Deutschland. Das wäre nicht richtig. Eigenartigerweise sind in den Ländern, wo es die meisten Gläubigen gibt, die Tiere wirklich die ärmsten Kreaturen. Sicher gibts auch hier bei uns Mißstände, aber die Einstellung gegenüber Tieren hat man in Spanien und anderen südlichen Ländern nicht so, wie in nördlichen Ländern. Also wenn man mich fragt, wo willste als Hund geboren werden, werde ich Deutschland wählen, obwohl man da, aber die Wahrscheinlichkeit kleiner ist - auch zu schlechten Leuten kommen kann, keinesfalls würde ich Spanien, China oder sonst was wählen.
Gruß HelgaK
 
  • Sind das wahre Tierfreunde???? Beitrag #18
Hier in Deutschland gibt es auch genug Misshandelte Hunde aber das Interessiert wohl kein
Immer Hunde aus dem Ausland holen
Erst mal unseren Hunden aus Deutschland mal eine Chance geben
Es gibt nicht nur im Ausland Süße Hunde es gibt sie auch hier und es gibt auch hier Traurige Geschichten wieso, weshalb, warum
Auch in unseren Tierheimen gibt es Süße Lebewesen die sich nach Liebe sehnen, die auch schreckliches erlebt haben aber das vergessen die Menschen hier ja immer wieder.
Im jeden land werden Tiere Misshandelt

Und nur weil man vom Züchter holt ist man schon lange kein schlechterer Tierfreund
Ich habe ein Hund aus Ungarn und einen Hund vom Züchter

 
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