Ok, ich kenne mich nicht genug mit Füchsen aus, um deren Ansprüche an Reviergrößen etc. zu kennen.
Man muss nur ein paar Minuten googeln, dann steht das da, das die Reviergröße sich nach dem Angebot richtet aber trotzdem niemals unter 7-8Quadratkilometern fällt.
Aber alle Exoten sind nicht-domestiziert. Darum sind es ja Exoten bzw. Wildtiere. Vielen Reptilien z.B. kann man durchaus gerecht werden, da sie nur gewisse Grundansprüche besitzen. Säugetiere sind da in der Tat etwas komplexer. Aber ich halte es nicht gänzlich für unmöglich (je nach Art und Anspruch). Sonst gäbe es auch keine Wildparks. Wobei ich auch der Ansicht bin, dass Tiere, die einen Anspruch auf ein sehr großes Revier haben - oder wandernde Tiere, zumindest nicht in Privathand gehören.
Ja, das mit den Reptilien finde ich auch so, keine Frage! Aber wie du ja sagtest: Säugetiere sind komplexer und beherrschen meist große Reviere. Zu den Wildparks: Die können den Tieren ein Ordentliches Umfeld schaffen von einigen Hundert qm, ich habe glaube ich mal gelesen das ein Wolfspark den Wölfen ein mehrere quadratkilometer großes Gehege hergerichtet hat und man sieht das es den Wölfen dort gut geht da sie eben so viel Platz haben.
Zoos sind hingegen was ganz anderes. Dort erfüllen die Gehege ja meist nur den Mindestmaß (Löwen/Tigergehege im Frankfurter Zoo...) Das ist dann wiederrum schlimm, da die Tiere kaum ihren Natürlichen Bedürfnissen nachgehen können.
Es mag Leute geben, die ihre Tiere aus zweifelhaften Gründen halten. Aber ich denke, die Mehrzahl der Exotenbesitzer hält seine Tiere aus Faszination und Interesse an dem Tier selbst.
Grundsätzlich haben wir alle nichts von unseren Haustieren, wenn sie für uns keine Nutztiere sind. Wir halten sie alle nur zum Vergnügen. So ehrlich muss man sein... Was ich aber nicht weiter für verwerflich halte, da der Mensch sich schon seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte Tiere hält.
Früher hatten unsere Haustiere aber sehrwohl einen nutzen, jetzt ist dieser eben abgeschwächt. Katzen wurden früher im Ägypten gehalten, weil sie gute Mäusejäger waren, Hunde, weil sie bei der Jagd behilflich waren und die Schafsherde vor wilden Tieren beschützen konnten ect.
Frettchen auch zur Jagd,
naja.. Hamster sind glaube ich wirklich nur wegen dem Süßheits-Faktor domestiziert worden, aber verhaltensbiologen haben festgestellt das Hamster wirklich nur kleine Reviere haben (ab 1qm ca.)
Also kann man finde ich Hamster auch halten, wenn man ein dementsprechend großes Gehege hat.
Es ist schon richtig, das manche Tiere in Menschenhand oft nicht gut aufgehoben sind. Aber ich würde das immer von Fall zu Fall und anhand der Beweggründe der einzelnen "Halter" entscheiden.
Man muss auch bedenken, dass das Leben in Gefangenschaft und durch den Menschen, bei manchen Tieren die letzte Chance ist, die Art überhaupt zu erhalten. (Was zweifellos auch Schuld des Menschen, aber ein anderes Thema ist.)
Hey, da stimme ich dir absolut zu!
Meine Wut richtet sich nur gegen die "ich-halte-mal-einfach-so-ein-Polarfuchs/Tiger/Löwe-um-zu-imponieren" Leute!
Aber die Menschen, die ein abgestoßenes Baby aufpäppeln, Kranke Tiere aufnehmen und sie wieder zu entwildern, DENEN schenke ich meinen gebürtigen Respekt! Und wegen der Arterhaltung muss ich dir auch zustimmen, auch wenn das alles ohnehin die Schuld des Menschen ist.. Zb. der Spix-Ara, der seltenste Vogel überhaupt, es gibt nurnoch wenige Hundert von ihnen und in Teneriffa, ect. wird versucht diese Art wieder zu "stabilisieren" durch Zucht ect. Die große Hoffnung ist, das ab 250 Tieren wieder welche ausgesetzt werden können. Die Frage: Wie soll das zur Hölle klappen wenn die die Tiere alle mit der Hand aufziehen? :eusa_think: Aber das ist jetzt auch ein anderes Thema.
Kurz und knapp: Ich denke, nicht jeder hält diese Tiere aus niederen Beweggründen, wie etwa Angeberei.
Da stimm ich dir zu

Hab ja im obrigen Text was dazu geschrieben.
Liebe Grüße!
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):
PS:
Damhirsche haben eine größere Mindestfläche als Wölfe.. Oo (Damhirsche: 200qm)
Bei Streifenhörnchen sind es 1qm und bei Eichhörnchen GANZE 3qm,
.. :evil:
EDIT: Aus welchem Bundesland kommt ihr? Also ich bin jetzt wieder etwas beruhigt.
Hessen: Die Haltung von Tieren ist ohne Haltungsgenehmigung generell erlaubt. Beim Bau von Gehegen Bauvorschriften beachten. Aber: CDU Regierung hat Positivliste von Tieren eingeführt (09.10.2007), alle Tiere auf dieser Liste dürfen von Privat nicht gehalten werden, eine Ausnahmegenehmigung gibt es nicht. ( Betrifft alle Giftschlangen, Wolf, Gepard, Tiger, Löwe, Leopard, Jaguar, Schneeleopard, alle Luchsarten, Nebelparder, Ozelot, Puma, alle Großbären, Orang Utan, Gorilla, Schimpanse) Zwar sind Haltungsgenehmigungen nicht erforderlich, aber sehr viele Tierarten dürfen gar nicht erst gehalten werden, Ausahmen gibt es für Private nicht.
Quelle: Diese komische Seite.