Hallo Zusammen
Ich kann verstehen das ihr z.T. sauer seid.
Dennoch bin ich etwas gechockt über die Ausdrucksweise und dessen Duldung in diesem Forum. :shock:
Fakt ist leider, das viele TÄ nicht ein allumfassendes Wissen besitzen und es auch nicht defakto haben können.
Bitte bedenkt, wie viele Haustierarten und Exoten es inzwischen gibt.
Kein TA kann auf jedem Gebiet Experte sein.
Ein TA sollte, wenn er zugibt die Erkrankung nich zu kennen, einen Fachkundigen Kollegen zu Rate ziehen und dies auch erwähnen. Spätestens nach ein paar Tagen (je nach akutheit der Ekrankung) sollte der TA jedoch eine Rücksprache gehalten haben und den Halter informieren.
Leider tun das die Wenigsten.
Wenn ein TA sehr viel Ruhe und Freundlichkeit mitbringt ist das eine tolle Eigenschaft aber es heisst noch lange nicht, das dieser auch kompetent ist.
Davon sollte man sich nicht irre führen lassen.
Ich erwähne es nur, da ich den Fehler selbst schon vor vielen Jahren gemacht habe :wink:
Tipp:
1. Wenn man sich ein Tier anschafft sollte man sich z.B. bei dem Züchter nach guten TA adressen erkundigen oder bei anderen Haltern Rat suchen.
Die wissen meist gute Adressen. Das gebe ich auch immer wieder Chinchillanaulingen mit auf den Weg. :wink:
2. Wenn man einen TA besucht sollte man sich die Diagnose und das Medikament aufschreiben lassen, um selbt nachforschen zu können.
Zudem kann man eine Krankenakte des eigenen Tieres führen und bei einer Neuvorstellung des Tieres darauf hinweisen.
Das hilft sehr oft weiter, gerade wenn es um vererbte oder chronsiche Erkrankungen geht. :wink:
Auch ich besitze einen Exoten unter den TA Patienten und habe so manche Odysse und Falschaussagen hinter mir.
Nicht zuletzt ist auch mir ein Bock durch eine OP verstorben, aufgrund der Narkoseform.
Inzwischen führen die Chinchillahalter zentral eine TA Liste Deutschland, in der alle TÄ mit positiven Behandlungserfolgen und Erfahrung aufgelistet sind und ich habe dadurch kompetente TÄ gefunden, mit denen ich die Erkrankung und die Therapie in Ruhe besprechen kann.
@gold_fish:
1.Ratten und andere Nagetiere werden z.T. immer noch mit Injektionsnarkosen sediert.
Leider ist die Dosierung der Medikamente sehr schwer und nicht selten überleben diese Tiere die OP nicht.

Am Besten eine Inhalationsnarkose fordern, damit ist ein umkippen der Tiere zumindest in einem minimalen Risikobereich. :wink:
2. Würmer sind Weiche Organismen und haben somit keinen Dichteunterschied zum restlichen Gewebe. :wink:
Deshalb sind sie auf Röntgenbildern schwer oder gar nicht zu erkennen. Erst recht nicht wenn sie extrem klein sind.
Die Tiere dennoch einfach auf Verdacht einzuschläfern ist in meinen Augen ebenfalls fragwürdig.
@schafeschubser:
Das ist nun wirklich unverschämt..ich habe ja auch schon einiges erlebt aber wenn dem wirklich so ist, so hätte ich das nicht auf mir sitzen lassen, sondern hätte mich rechtlich schlau gemacht und nchgehakt.
Als TA habe ich mich dem Schutze der Tiere verschrieben. Dann muss das Kind mal von jemand anderes ins Bett gebracht werden. Solche alltäglichen Dinge müssen auch in einem TÄ haushalt regelbar sein und bedürfen einfach einen gewissen Management. :?
Es ist sicherlich erschreckend, was man so erlebt und nicht jeder Halter ist im medizinischen Bereich bewandert und kann die Situation richtig einschätzen.
Dennoch ist jeder Halter frei in seiner TA Wahl und muss sich nicht der Untersuchung, Therapie und dem resultierenden Preis anpassen, wenn er das Gefühl hat, das er falsch beraten ist.
Ich hoffe ich habe mir mit meinem Beitrag jetzt keinen Unmut geweckt , denn ich will hier niemanden angreifen. Aber wüste Unterstellungen wie Geldgeiheitl etc. finde ich doch etwas arg. :wink: