Traum von einer eigenen Katze - Überzeugungsarbeit bei der Mutter

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Julay

Julay

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Hallo ihr :)

Ich bin inzwischen 18 Jahre alt und seit ich denken kann, sehne ich mich nach eigenen Katzen.
Seit ein paar Jahren hat diese Sehnsucht echt immens zugenommen, mittlerweile rede ich fast jeden Tag davon, wie es wäre... eigene Wohnung, eigene Kätzchen... das Problem dabei ist, dass ich mein Abi erst in einem halben Jahr habe und dann eine Ausbildung anfange, wobei diese Vergütung niemals für eine eigene Wohnung reichen wird, geschweige denn für ein Paar Kätzchen.
Heute ist meine Mutter zum ERSTEN MAL seit dem ich sie kenne auf das Thema Katzen eingegangen (wurde sonst innerhalb von 2 Sekunden beendet).
Wir leben zu zweit auf ca 75m² und das einzige Lebewesen, das sie mir je zugestanden hat, waren Hamster.
Mein letzter ist vor ein paar Wochen verstorben, seit dem nerve ich meinen Freund täglich mit meinen Zukunftsvisionen.
Ich habe in meinem Leben schon sehr viele Katzen kennengelernt, belese mich schon seit Ewigkeiten und habe eigentlich nie negative Erfahrungen gemacht.

Heute hat meine Mutter zum ersten mal mit mir diskutiert.
Sie meinte, wenn sie ehrlich ist, hat sie Angst vor dem Alleinesein, wenn ich mal ausziehe.
Sie spiele wohl seit ein paar Wochen mit dem Gedanken, eine Katze anzuschaffen, ist aber noch nicht überzegt.
Also hab ich mal ihre Kontra-Argumente in Erfahrung gebracht:

- die Reinlichkeit. Meine Mutter ist eine Ordnungsfanatikerin und hat Angst vor zerkratzten Möbeln, vollgepieselten Teppichen oder Haarbüschel im Winter.
- die Unterbringung an Feiertagen. Bei uns ist es so üblich, zu allen möglichen Anlässen zu meinen Großeltern zu fahren (wohnen 20min weit weg). Da mein Onkel seit 2 Jahren eine (sehr schüchterne) Katze hat, glaubt meine Mutter nicht daran, dass es so einfach klappen würde, nun noch eine "fremde" Katze mitzubringen. Einerseits wegen meiner Großeltern, andererseits wegen der anderen Katze.
- der Platz. Ich müsste mein Zimmer auf jedenfall anders strukturieren (habe gleich angemeldet, dass das sofort in Angriff genommen wird) und die Wohnung müsste katzensicher gemacht werden.

Ich habe beim Gespräch schon einige Argumente gebracht, allerdings möchte ich gerne noch eure erfahrene Meinung dazu hören.
Was meint ihr, was habe ich für Chancen, mein Anliegen mit der Zeit durchzusetzen?
Fallen euch schlagkräftige Argumente ein oder gute Taktiken, sie mit der Zeit zu überzeugen?
Sie meinte, sie braucht Zeit und wenn ihr "mal langweilig wird", würde sie sich auch mal eines meiner Katzenbücher ausleihen, ich dürfte sie nur nicht überfordern.
Ich gucke ja eh immer 2-3 die Woche in Tierforen (meist von Tierheimen/Tiershctzorganisationen) oder Anzeigen vorbei, was für süße Kätzchen gerade ein Zuhause suchen und warum (eine Form der Selbstquälung, ich gebe es ja zu).
Ich habe sogar noch bevor das Gespräch stattgefunden hat einen superniedlichen, roten Kater gefunden, der anderthalb Jahre und kastriert sein soll (ICH BIN VERLIEBT!)
Den habe ich ihr natürlich gleich als mögliche Option vorgestellt und abgeneigt war sie nicht...

Jetzt aber das Allerwichtigste:
Ich weiß, dass Katzen - vor allem Wohnungskatzen - nie alleine gehalten werden sollten.
Also hab ich jetzt zwei Optionen: Entweder, mir fällt noch eine gute Möglichkeit ein, meiner Mutter beizubringen, dass 2 Katzen viel harmonischer und artgerechter wären als eine (allerdings hab ich da höllisch Angst, dass sie das Thema ganz vergrault - Argumentationsvorschläge und -methoden zu diesem Thema nehme ich dankend an!); oder ich warte ab, ob alles klappt und wenn ich dann sogar beschriebenes Katerchen bekomme, der eh alleine gehalten wurde...
Dann könnte er sich die paar Jahre (2-3) die ich noch hier wohne an mich und sein neues Zuhause gewöhnen, bevor wir beide ausziehen und ich im Tierheim nach einem passenden Gesellen suchen könnte.
Wenn ich an ein gemeinsames Leben mit Katzen denke, denke ich auf jedenfall immer an 2.
Um genau zu sein, an eine graue und an eine rote, schon seit Ewigkeiten... :uups: hier wäre meine Chance, mir eine wunderschöne rote Katze zu "sichern".

Der Kater soll abgegeben werden, weil seine Besitzerin schwanger ist - finde ich total unmöglich, aber ich denke mal Disskussion bringt da gar nichts.
Gerade deshalb sind meine Emotionen ganz hoch dabei, ich will dem Süßen zeigen, was es heißt, über alle Maßen geliebt zu werden.
Nichts würde mich dazu bringen, ein geliebtes Tier abzugeben, keine Schwangerschaft der Welt.

Also... ich bitte um eure Meinung zu der ganzen Sache!
Ich hoffe ich klinge nicht wie eine Spätpubertierende und werde mit Sätzen wie "Warte noch die paar Jahre..." vertröstet, denn es ist mir wirklich ernst und wichtig und ich bin weder unreif noch gänzlich unerfahren.
Ich weiß nicht was die Zukunft bringt, ob ich Kinder bekommen werde oder sonst was... aber Katzen sind in jedemfall dabei!
Müssen.
Gehen mir jetzt schon über alles, sind sozusagen mein "Lebensziel" und das weiß auch fast jeder, der mich näher kennt.
Übrigens... ich wäre pro Tag im Durchschnitt 5h außer Haus, hätte also eine Menge Zeit um den Kleinen richtig auszutoben.

Ich hoffe ich treffe auf ein paar Leute, die entweder meine ungeduldige Sehnsucht nachvollziehen können oder solche kritischen Eltern schon mal gut überzegen konnten.
Ich bin mir sicher, wenn wir erstmal einen Vierbeiner im Haus haben, dann bereut meine Mutter ihre Entscheidung nicht.
Bitte gebt mir alle möglichen Hinweise und Tipps, die euch dazu einfallen.

Dann bis hier hin erstmal... vielen dank fürs Lesen. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Traum von einer eigenen Katze - Überzeugungsarbeit bei der Mutter Beitrag #2
Wie du sicher schon in vielen Foren gelesen hast, ist eine einzelne Katze nicht ratsam, denn Katzen sind durchaus soziale Wesen.
Missachtet man dies, kann es leicht zu Verhaltensstörungen kommen.
Du solltest deine Argumentation also auf 2 Katzen ausrichten.

Ist Wohnungshaltung zwingend oder kommt auch Freigang in Frage?

Zur Reinlichkeit:
Katzen werden Haare verlieren, sich vielleicht mal übergeben, mit Futter rumkleckern, ihre überschüssige Kraft an Möbeln oder Wänden abreagieren....

Katzen können in Gesellschaft durchaus auch mal eine gewisse Zeit auf ihre Menschen verzichten.
Sie irgendwo hin mitzunehmen, würde sie irritieren.....zu Besuch bei einer anderen Katze gibt bestimmt Zoff.

Du solltest deine Argumentation immer auf den schlechtesten Fall ausrichten...nur, wenn deine Mutter auch den aushält, kann's gelingen.
 
  • Traum von einer eigenen Katze - Überzeugungsarbeit bei der Mutter Beitrag #3
Danke für deine schnelle Antwort!

Ich hab nur so ein bisschen Angst, dass ich einen Kater überfordere, wenn ich ihn erst in eine völlig fremde Umgebung mit fremden Menschen hole und ihm dann auch noch eine zusätzliche Katze zumute.
Immerhin ist er bis jetzt noch kein fremdes Tier gewohnt.
Ich will ihn ja gar nicht sein Leben lang in Einzelhaft lassen!
Aber wäre es nicht erstmal besser, ihn "zur Ruhe" kommen zu lassen?
Habe leider auch Fälle hier gelesen, wo die Vergesellschaftigung ganz nach hinten losging und eine Katze die andere fertig gemacht hat - so ein Negativbeispiel wollte ich meiner Mutter nun nicht zumuten.
Es wären wahrschienlich nur 2 Jahre hier, danach will ich eh was eigenes und dann auch auf jedenfall eine zweite Katze.

Ich werde ihr aber auf jedenfall nahelegen, dass auch sie sich mit der Option Zweitkatze anfreunden sollte - spätestens dann, wenn er eben aus Langerweile die Möbel zerstört.

Meine Fage wäre jetzt:
WIE bringe ich ihr das am besten bei, ohne sie gleich abzuschrecken?
Sollte ich noch eine Weile warten oder gleich morgen zu ihr hin?

Freigang kommt leider erstmal gar nicht in Frage, da ich mitten in der Stadt direkt an einer Hauptstraße wohne.
Diese Angst täglich könnte ich nicht ertragen.
Deswegen würde ich erstmal nach reinen Wohnungskatzen Ausschau halten.

Habt ihr sonst noch Tipps, wie ich langsam aber sicher zu Erfolg kommen könnte?
Habe ihr schon angeboten, die Katze nur in die Stube zu lassen, wenn jemand dabei ist und generell immer gut ein Auge auf sie zu haben.
Und dass ich ein bisschen auf ihre Haare aufpassen werde, also im Winter viel bürsten und immer mal zusammen suchen etc... wie mir das gelingen wird kann ich ja leider noch nicht einschätzen.

Wie ist das eigentlich mit einem Balkon, kann ich den der Katze auch ganz verweigern?
Denn ich bezweifle, dass meine Mutter dafür wäre, wenn ich ein Katzennetz anbringen würde...
Wir wohnen zwar im ersten Stock, aber das wäre für mich dennoch Pflicht.

Habt ihr noch ein paar Argumente?
Ich wäre gerne auf alles vorbereitet und hätte gerne immer die beste Antwort parat.
E ist wirklich mein Herzenswunsch...
 
  • Traum von einer eigenen Katze - Überzeugungsarbeit bei der Mutter Beitrag #4
Ich pick´ mir jetzt mal nur den Punkt mit den Haaren raus, damit ich keinen ganzen Roman schreibe ;)

Das kannste knicken ;)

Katzen haaren unterschiedlich viel, aber das kann man vorher natürlich schlecht voraussagen ;)
Unsere beiden Neuzugänge Dinah und Poldi (eingezogen im Juni aus dem TH) haben am Anfang wie die Blöden gehaart... So schnell konnte man gar nicht gucken, wie man wieder wahre Fellbüschel überall liegen hatte...
Der Pold ließ sich brav bürsten - trotzdem, wenn er 5 Minuten irgendwo gelegen hatte, hinterließ er ein halbes Katzenfell...
Dinah ließ sich gar nicht anfassen - die hat ebenfalls überall ihre Haare hinterlassen...
Das muss natürlich nicht bei jeder Katze so extrem sein (derzeit haaren unsere auch wieder etwas mehr), unsere Audrey und der John-Boy haaren auch, aber bei weitem nicht so extrem...

D. h., wenn Du Katzen hast, hast Du immer und überall Katzenhaare - mal mehr und mal weniger...
Wir könnten hier täglich sämtliche Katzendecken, Oberbetten, Tische, Sessel etc. bürsten, das ist eine Sisyphus-Aufgabe ;) Deshalb sparen wir uns das auch, waschen die Bettbezüge halt etwas öfter und machen eine gründliche Katzenhaarentfernung, bevor Besuch kommt ;) Ansonsten leben wir einfach damit :D


Ach - schnell noch zum Balkon: Ja, Du kannst ihn den Katzen auch ganz verweigern, wäre allerdings sehr schade... Wenn sie´s nicht kennen, werden sie´s nicht vermissen (unsere durften sicherheitshalber vor der Kastra auch nicht raus), aber es macht ihnen einfach unheimlich viel Freude und bringt zusätzliche Lebensqualität....

LG, seven
 
  • Traum von einer eigenen Katze - Überzeugungsarbeit bei der Mutter Beitrag #5
Das was du dir vorstellst, ist Katze light: nicht haarend, nicht kotzend, nur unter Aufsicht ins Wohnzimmer, nicht auf den Balkon....

Katzen sind höchst eigenwillig und lassen sich nicht immer Regeln vorschreiben....selbst wenn du jetzt kleine Brötchen backst....und deine Mutter sollte einverstanden sein....wie schnell heißt es dann "..die Katze muss weg", wenn sie doch plötzlich anspruchsvoller ist, als du deiner Mutter angekündigt hast?
 
  • Traum von einer eigenen Katze - Überzeugungsarbeit bei der Mutter Beitrag #6
Ich habe doch gar nicht gesagt, dass ich eine nicht-haarende Katze will?
Mir ist durchaus bewusst, dass sich ein Tier nicht vorherbestimmen lässt, gerade deswegen wollte ich ja eure Meinung, ob bei ähnlichen Fällen schon gemeinsame Lösungen erzielt wurden.
Ich werde sie also darauf vorbereiten müssen, dass selbst energisches Haareinsammeln nicht viel bringen dürfte, nach sevens Beitrag.

Und um das mal klarzustellen: Ich wäre die Letzte, die ein Tier herausschmeißen würde!!!
Und meine Mutter würde das sicherlich auch nicht über's Herz bringen.
Zumal sie mich mit dem Tier verlieren würde, das wäre ihr bewusst.

Deswegen will ich ihr ja auch alles aufzeigen, was geht und was nicht... Kompromisse schaffen... ich hätte nur gerne ein paar Tipps, wie man das am geschicktesten angeht, damit ich mir nachher nichts verderbe durch falsche Argumentation.
Außerdem kennt ihr euch als erfahrene Katzenhalter ja doch ein bisschen besser aus und könntet mir vllt auch realistische, positive Aspekte nennen, die ihr vllt noch gar nicht klar sind, aber auf Tatsachen beruhen bzw wie man solche kleinen Konflikte ganz einfach aus der Welt schaffen könte.
 
  • Traum von einer eigenen Katze - Überzeugungsarbeit bei der Mutter Beitrag #7
Das regelmäßige Streicheln eines Tieres mit Fell wirkt sich günstig auf den Blutdruck des Menschen aus.
Katzen sind überaus ästhetisch!
Sie sind tolle Gesellschafter!

Aber trotz und alledem musst du sie auf den worst case vorbereiten, sonst sind Konflikte vorprogrammiert.

Wir haben hier schon viele Problemthreads gehabt, in denen die Eltern mit Abschaffung des Tieres gedroht haben, wenn sich gewisses Fehlverhalten (z.B. bei Pinkelprobelemen) nicht abstellen ließe.
Sowas kann man einfach bei einer Argumentation nicht verschweigen.
 
  • Traum von einer eigenen Katze - Überzeugungsarbeit bei der Mutter Beitrag #8
Hallo Julay,
zuerst einmal: ich kann deinen Wunsch nachvollziehen und ich verstehe durchaus, weshalb für dich 2-3 Jahre warten nicht wirklich eine Option sind.
Katzen sind wundervolle Tiere.

Du hast dir auch schon einige Gedanken gemacht und ich finde es sehr gut, dass du das im Voraus überlegst und dich informierst.
Ein paar Bedenken zu deinen Überlegungen habe ich aber auch:

1. Sauberkeit: Hast du nie ganz im Griff, mit einer Katze in der Wohnung ein steriles Umfeld zu schaffen ist ein Fulltimejob ohne Erfolgsaussicht.
2. Unterbringung an Feiertagen: Katzen sind Reviertiere, sie mögen es nicht, wenn sie ständig umziehen müssen! Und wenn dann auch noch andere Katzen im Spiel sind, kannst du das gleich vergessen: Stress pur für alle Beteiligten ist noch das Kleinste, was dich bei so einer Aktion erwarten würde!
3. Der Platz: Du schreibst in deinem letzten Post etwas von nur unter Aufsicht in die Stube - wie viel Platz hat denn nun die Katze ständig zur Verfügung? Nur dein Zimmer?

4. Nur um es nochmal zu widerholen: Zwei Katzen oder Keine.
Den Kater jetzt zwei/drei Jahre in Einzelhaft stecken und danach einen Partner holen ist keine Alternative.


Ich finde, die größten Chancen hast du, wenn du alles sehr genau durchplanst und auch deine Mutter damit einbindest. Wie finanzierst du den TA? Wer säubert das Kaklo? Wer kümmert sich um die Katzen, wenn ihr nicht da seit? Wo dürfen die Katzen hin, wo nicht? Was ist verboten? Wie hoch sind die laufenden Kosten (Futter, Katzenstreu, ...)? Erstanschaffungskosten?

Versuche immer im Dialog zu bleiben und sprich dich mit deiner Mutter aus!
Zeige die Vorteile, die eine Katze mit sich bringt, aber zeige vor allem auch, dass du dir über Probleme und Schwierigkeiten Gedanken machst! Du musst deine Mutter nicht gleich erschrecken, aber sie soll merken, dass du es wirklich ernst meinst und dir das genau überlegt hast.
Ein gemeinsamer Ausflug ("Nur zum schauen!") ins Tierheim wirkt auch manchmal Wunder. ;)

Und wenn gar nichts geht - denn die Voraussetzungen für die Katzenhaltung müssen schon stimmen - bleibt dir für die nächsten zwei Jahre eventuell noch eine Alternative. Im Tierheim kannst du zum Beispiel anfragen, ob du regelmäßig zum Mithelfen und Katzenbeschmusen vorbei kommen kannst. Sicher nicht dasselbe, wie eine eigene Katze, aber besser als keine.

LG
by blackcat
 
  • Traum von einer eigenen Katze - Überzeugungsarbeit bei der Mutter Beitrag #9
Ich wollte Dir mit meinem Beitrag keinesfalls unterstellen, dass Du eine nicht-haarende Katze willst ;)
Ich wollte Dir nur einen Ausschnitt aus unserer Realität mit 4 Katzen liefern (wobei, wie gesagt, die 4 ganz unterschiedlich haaren, es kommt also auch immer auf die Katzen an... aber haaren tun sie nun mal alle, und den einen stört´s mehr, den anderen stört´s weniger ;))
War also keineswegs irgendwie böse gemeint!

LG, seven, die jetzt mal ins Bettchen schleicht....
 
  • Traum von einer eigenen Katze - Überzeugungsarbeit bei der Mutter Beitrag #10
Ich finde Katzen haaren völlig unterschiedlich. Eine unserer jetzigen Katzen haart ganz stark. Ich habe ständig ganze Büschel herumzuliegen, die andere haart ein bisschen und die schwarze, kurzhaarige Vorgängerkatze (Siam-Mix) haarte überhaupt nicht bzw. ganz, ganz wenig.

Schade, dass du dich schon in das einzelne Katerchen verliebt hast. Ansonsten wäre es ja günstig, wenn Ihr gleich ein Pärchen, das sich schon kennt, aufnehmt, z.B. ein Geschwisterpaar.

Eine Frage habe ich noch. Du schreibst du möchtest endlich eine Katze, die du dann mitnimmst wenn du ausziehst. Deine Mutter macht sich jedoch darüber Gedanken, dass sie einsam sein könnte wenn du ausziehst und will deshalb der Anschaffung einer Katze zustimmen. Ich habe so das Gefühl, dass sie denkt, dass die Katze dann bei ihr bleibt. Habt Ihr das abgeklärt?

Also bei uns funktioniert das mit dem Mitnehmen der Katzen eigentlich ganz gut. Hier kommt es auch immer auf die Katze an. Die meisten bleiben zwar lieber zu Hause, aber mein jetziger Kater liebt es überall hin mitgenommen zu werden. Und den Vorgängerkater haben wir auch auf Verwandtenbesuch über das Wochenende mitgenommen. Wir hatten ja unsere abgetrennten Räume, in denen auch der Kater war und die Katzen der Verwandten waren in deren Räumen und draussen. Das war überhaupt kein Problem. Eine Zusammenführung war allerdings nicht möglich.
 
  • Traum von einer eigenen Katze - Überzeugungsarbeit bei der Mutter Beitrag #11
4. Nur um es nochmal zu widerholen: Zwei Katzen oder Keine.
Den Kater jetzt zwei/drei Jahre in Einzelhaft stecken und danach einen Partner holen ist keine Alternative.

Das ist so nicht ganz richtig. Wenn ihr wirklich nur EINE Katze wollt dann sollte man im Tierheim ausschau nach einer halten die nicht mit anderen Katzen zu halten ist weil sie:

A: Schon mehrere Jahre alleine gelebt hat und keine andere Katze neben sich duldet. So ein Tier ist aber deutlich älter als 1,5 Jahre. Bis zu einem gewissen Alter ist es nämlich normalerweise kein Problem die Tiere zu vergesellschaften.

B: FIV positiv ist und deshalb keinen Kontakt zu anderen Katzen haben darf.

Auch solche Katzen findet man zu genüge im Tierheim. Nur sollte dir dann natürlich bewusst sein das du in ein paar Jahren natürlich KEINE zweite Katze dazu holen kannst.
Was ich eh nicht verstehe, du hast geschrieben deine Mutter hat Angst vorm alleine sein und will deshalb eine Katze? Dann wäre sie doch nicht erfreut wenn du sie dann mit nimmst wenn du ausziehst?

Zu den Haaren:
Es ist schon so das Katzen die GAR NICHT raus können nicht ganz soviel Haaren wie Freigänger oder Balkonkatzen. Sie haben generell weniger Fell.
Meine Mutter hat auch nen Putzfimmel und wir hatten 20 Jahre eine Katze die ihr Leben lang viel gehaart hat. Auf den Plätzen auf denen sie oft gelegen hat haben wir Decken gelegt, auf das Bett kam eine Tagesdecke (wobei sie immer unter diese kroch^^) und so konnte man das ganze ein wenig eindämmen.

Mitnehmen an Feiertagen:
Warum lasst ihr die Katze nicht einfach zu Hause? Katzen sind keine Hunde, die mögen es nicht von A nach B kutschiert zu werden. Und selbst wenn ihr mal ein paar Tage weg seid kann sie alleine zu Hause bleiben wenn ihr jemanden habt der mindestens 2x am Tag nach ihr schaut.

Deine Mutter auf zwei Katzen vorbereiten:
Sag ihr das Katzen die alleine leben ehr dazu neigen an die Möbel zu gehen oder eben protest zu pinkeln. Nachts gerne vor der Schlafzimmertür stehen und heulen, oder aber auf einem rumspringen weil sie spielen wollen. Das muss nicht so sein, die Gefahr ist aber viel größer als bei zwei Katzen.
Außerdem ist es gar nicht schlimm wenn man sie mal ein paar Tage alleine lässt weil ihnen nicht langweilig wird.
Sie verbeißen sich weniger in Hände oder Beine ihrer Besitzer weil sie einen Artgenossen haben an dem sie ihre Energien auslassen.
Insgesamt machen zwei Katzen viel weniger Arbeit als eine Katze. Eine Katze muss man zwingend beschäftigen und zwar dann wenn sie will und so lange sie will. Bei zwei Katzen kann man nach einem stressigen Tag auch einfach mal nach Hause kommen und sich aufs Sofa legen ohne vorher noch die Katze zu bespaßen.

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.
 
  • Traum von einer eigenen Katze - Überzeugungsarbeit bei der Mutter Beitrag #12
wie weiter oben schon erwähnt, wäre eine Aufstellung, oder ein "Katzenplan" nicht schlecht. Welche Kosten kommen auf euch zu - wer übernimmt davon wieviel, schriftlich fixieren, dass du die Klos sauber machst und den Futterplatz putzt. Schreib dazu, dass du das Staubsaugen übernehmen wirst (evtl. mehrmals die Woche), die oben genannten Vorteile von zwei Katzen, pack ein, zwei Fotos aus dem KAtzenschmuse Thread mit dazu. Zeig dich erwachsen und verantwortungsbewusst - auf keinen Fall stampfen und trotzen "ich will ich will ich will" Du findest im Internet auch viele lustige Katzengeschichten - vielleicht überzeugen diese. Auf jeden Fall würde ich (auch wenn es schwer fällt) einen Schritt nach dem anderen machen. Ein BEsuch im Tierheim könnte Wunder wirken. Wenn deine Mama ein Katzenmensch ist, wird sie sich dem Charme einer Katze kaum entziehen können. Katzen sind echte Seelentröster und bereichern das Leben in vielerlei Hinsicht. Kinder sind ja auch anstrengend/teuer/zerstörerisch/laut und trotzdem "schrecken" viele nicht davor zurück, da sie viel mehr zurückgeben als sie nehmen.
Und bitte wirklich abklären, ob deine Mutter nicht vorhat die Katze(n!) zu behalten.
 
  • Traum von einer eigenen Katze - Überzeugungsarbeit bei der Mutter Beitrag #13
Hey, erstmal danke für die vielen schnellen Antworten :)

@ hadschihalef: Okay, das ist dann verständlich, dass du nachhackst.
Seid euch aber bitte bewusst, dass ich ein verantwortungsbewusstes Mädchen bin.
Bei mir wäre alles erstmal zum Wohle der Katze, auch wenn das letztendlich bedeuten würde noch 2 Jahre zu warten.
Deswegen würde ich natürlich nichts unausgesprochen lassen, beim Gespräch mit meiner Mutter.

@ blackcat: Dein Beitrag hat mich sehr gefreut :D
Was Katzen betrifft, scheinen wir genau dieselbe Einstellung zu teilen.

Zur Sauberkeit: Ich hoffe, darüber kann meine Mutter hinwegsehen.
Ich hätte nie ein Problem damit, lauf ja selbst manchmal ein bisschen "blind" durch die Gegend, wo meine Mutter schon wegen jedem Fussel aufschreit.

Das mit der Unterbringung hätte ich nicht gedacht, dass das so ein großes Problem darstellen könnte, wenn man die Katze mitnehmen würde.
Aber dafür bin ich ja hier!
Es würde also durchaus reichen, sich vor der Abfahrt noch mal gut mit ihr zu beschäftigen, ihr genügen Futter hinzustellen und dann erst am nächsten Tag mal vorbeizuschauen?
Ohje, ohje... ob ich das mit meinem Gewissen vereinbaren könnte... :/

Zu den Räumlichkeiten, da habt ihr mich missverstanden:
Die Katze würde nicht nur in meinem Zimmer bleiben (auch wenn es mich nicht stören würde, wenn das ihrt Hauptaufenthaltsort wäre :D).
Wir haben ein recht großes Bad, einen Flur und eine normale Küche.
Diese müsste man natürlich katzensicher machen (darauf komme ich später nochmal zurück) und dann könnte sie zwischen diesen 3-4 Räumen hin- und herpendeln, wenn niemand da ist.
Die Stube sollte dann eigentlich auch größtenteils betretbar sein, da ich eben viel zu Hause bin und ein Auge auf sie werfen könnte.
Das einzige Zimmer, das wirklich tabu ist, wäre sicherlich das meiner Mutter.
Also schätze ich jetzt mal so ein.
Das heißt von den ca. 75m² sind dann bestimmt noch rund 65 übrig - das reicht doch aus?
Mein Zimmer ist übrigens weit größer als das meiner Mutter (der zweitgrößte Raum neben der Stube).

Aber wie genau sollte ich das anstellen mit zwei Katzen, die sich nicht kennen?
Ich meine, der Kater würde ein neues Frauchen kriegen, ein neues Revier und dann plötzlich noch eine Katze - ist das nicht ein bisschen viel auf einmal?
Sollte ich ihm nicht wenigstens etwas Eingewöhnungszeit geben?

Zur Finanzierung: Ich spare schon seit ein paar Monaten (seit ich 18 bin) für meine Zukunft (hab auch andere Anlagen, aber ich meine jetzt das, was man dann wirklich zur Hand hat).
Und bis jetzt sind es 700 Euro... davon dürfte ich erstmal alles selbst finanzieren dürfen :)
Außerdem hatte ich mir eh überlegt in den Ferien ein bisschen zu jobben, da kommt dann ja auch wieder neues dazu.
Und meine 50 Euro monatlich für mein Kätzchen herzugeben, halte ich für selbstverständlich, ich weiß eh nie wohin mit meinem Geld (brauch nicht ständig neue Klamotten oder so).

Und ich dachte es sei eigentlich nicht der Rede wert, aber:
Natürlich wäre das Katzenklo mein Job.
Ich hab mal eine Woche bei einer Freundin gewohnt, die hat auch 2 Katzen.
Während sie auf Arbeit war, hab ich mich um die Mietzen gekümmert und da standen solche Pflichten ja auch mehrmals täglich an.
War alles überhaupt kein Thema, nichtmal das Schleppen von dem schweren Streu.
Und wo wir gerade bei ihr sind, sie wohnt 2 Aufgänge weiter und bekommt öfters mal den Schlüssel zu unserer Wohnung, wenn wir wirklich mal länger außer Haus sein sollten (wobei das eigentlich nur in Ausnahmefällen noch der Fall sein sollte; wir fahren nicht zusammen in den Urlaub und meistens passen wir uns genau so ab, dass einer was zu Hause zu tun hat während der andere weg ist. Und meine Mutter ist eh nur ein mal im Jahr wirklich im Urlaub, zu der Zeit genieße ich "sturmfrei" :)).
Sehe da also eigentlich keine Probleme, da sie ja auch weiß, wie man sich um Katzen kümmert.

Aber meine Mutter ins Tierheim zu kriegen - das halte ich für unmöglich.
Sie ist ja nicht blöde, sie wüsste sofort welchen Einfluss das auf sie üben würde ;)
Aber nun ja, andererseits habe ich es bis gestern noch unmöglich gehalten, überhaupt das Thema Katze wirklich in Erwägung zu ziehen, von daher...

Das mit dem Katzenstreicheln im Tierheim hatte ich auch schon mal überlegt.
Allerdings haben wir kein Auto und es fährt auch irgendwie nichts bis dahin (liegt am Rande Berlins, ich wohne relativ weit in der Mitte).
Das wäre also nichts, was ich regelmäßig schaffen könnte - zumal es mich auch wahrscheinlich ein bisschen quälen würde, all die traurigen Geschichten der Kätzchen zu hören, aber keines "retten" zu können...

@ seven: Ahhh das tut mir jetzt leid, das kam falsch rüber!
Meine Aussage bezog sich grundsätzlich auf hadschihale, ich wollte dich dann nur noch als Beispiel reinwerfen, deinen Beitrag fand ich eigentlich sehr nett und lebendig!
Sorry dafür.

@ Saba: Das mit meiner Mutter... direkt haben wir es eigentlich nicht angesprochen, aber ich bin der Meinung, dass so ein Kätzchen erst mal mir gehören würde und wenn sie dann sozusagen die 3 Jahre als "Probezeit" als okay befunden hat, dann kann sie sich eine eigene holen, während ich meine Katze(n) mit in die neue Wohnung nehme.
Dachte ich mir irgendwie so.
Aber ihr habt recht, ausgesprochen wurde das noch nicht, das werde ich demnächst dann nachholen.

@ Myr: Na das ist doch mal ein Argument.
Ich würde ja eh eine BKH wollen, die verlieren dann wenigstens nicht ganz so lange Haare :D

Und wegen den Einzeltieren... wäre glaube ich eher eine Option für meine Mutter, wenn ich ausgezogen bin.
Ich will ja eigentlich wirklich kein Einzeltier, aber ich muss mal schauen, wie ich ihr das geschickt erkläre.
Wenn ich mit "Wie wäre es eigentlich mit 2 Katzen?" komme, dann macht sie erstmal dicht, weil sie denkt, ich weiß nicht wo die Grenzen liegen.
Es ist ja leider nicht allgemein bekannt, dass Katzen keine Einzelgänger sind.
Auch mit meinem Onkel hab ich mich mal ein bisschen in die Wolle bekommen, weil er seine Zuchtkatze alleine hält.
Es steht kaum irgendwo geschrieben, dass eine Zweitkatze nicht optimal wäre, sonder ein MUSS ist, und sie befinden sich nicht in der Generation Internet, die sich zu informieren weiß.
Leider.

Das Problem bei meiner Mutter ist leider oft, dass sie ein bisschen zu festgefahren ist.
Das heißt, sie ist mir einen Schritt entgegen gekommen, aber bevor ich erklären könnte, warum ich jetzt mit 2 Katzen ankomme, hätte sie schon Gedanken wie "Nee, jetzt übertreibt sie aber!", "Wir haben kein Platz für zwei Katzen", "Zwei Katzen sind auch teurer", "Zwei Katzen bedeuten doppelte Verantwortung." etc... ihr die dann wieder auszureden, könnte sich als durchaus schwierig erweisen.
Aber eure Argumente sind echt gut, ich hoffe sie hört auch hin.

Ich überleg ja schon ihr mal ein paar Foreneinträge hier zu zeigen.
Oder eine Pro/Kontra-Liste zu machen.
Ich hoffe, sie nimmt sich die Zeit.
Sie meinte ja eh, ich soll sie erstmal nachdenken lassen.
Ich hoffe, sie lässt sich nicht zu viel Zeit... bin gestern kaum eingeschlafen, so viele Schmetterlinge hatte ich im Bauch :uups:

@ Cantanta: Ein "Katzenplan" - ja, das klingt gut.
Ich habe eh sofort meinen Freund angerufen und gefragt, was ich mit dem Kabelsalat unter meinem Schreibtisch machen soll.
Wir werden demnächst mal losgehen und uns solche Überziehschläuche holen.

Ein Katzenmensch ... ich glaube, sie ist leider eher der Hundemensch.
Der kommt aber nicht in Frage, da sie keine Zeit und Ausdauer für einen solchen hätte (drei mal Gassi gehen, toben etc.).
Außerdem wäre ich dann raus, ich hab zwar nichts gegen Hunde, würde aber nicht allzu gerne mit einem zusammenleben wollen.

Mal noch eine Frage, könnte man der Katze denn angewöhnen, im Sommer mit einem "spazieren" zu gehen?
Ich kann mir eh nie vorstellen, woher ich weiß, dass mein Kätzchen zurück kommt, wenn es ein Freigänger werden soll.
Aber wenn es angenehm draußen ist und ich eh auf dem Weg zm Park bin... ist es wahrscheinlich dass mein Kätzchen mir folgen würde?
Und dann auch in meiner Nähe bleibt bis es wieder nach Hause geht?
Ich will sie ja nicht wie einen Hund "ausführen" oder gar an die Leine nehmen (um Himmels Willen!)
Eben wirklich nur ein paar Spaziergänge machen, damit sie auch mal was anderes kennenlernt, oder wäre das bei einer reinen Wohnungskatze zu riskant?

Und mir ist noch eine Sache eingefallen.
Wie weit muss ich gehen um eine Wohnung komplett katzensicher zu machen?
Also Türen zuschließen ist die eine Sache.
Ich meine jetzt auch sowas wie die Küche - theoretisch dürfte ja nie Besteck rumliegen, oder (wir haben keinen Geschirrspüler, wird per Hand gemacht)?
Und solche kleinen Schlupfwinkel, wie gefährlich sind die?
Zum Beispiel zwischen Herd und Theke?
Gibt es irgendwo eine "Checkliste", was ich alles beachten muss?
Wie is es mit offenen Regalen, wird sie da ran gehen und z.B. Gegenstände wie Tacker, Boxen, Locher runterwerfen?
Sich dadurch also verletzen können?

Ja ich weiß... ich wirke sicherlich wie ein total unsicherer Anfänger auf euch und was soll ich sagen - ihr habt recht!
Ich danke euch jedefalls vielmals für eure Unterstützung :)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Traum von einer eigenen Katze - Überzeugungsarbeit bei der Mutter Beitrag #14
Wenn passiert nach dem Abschluss und Praktium für 3 Monate Probeszeit, richtige Arbeitsstelle für 8 Stunden, ohne Katzen alleine zu Hause... finde ich nicht gut, wenn du auch gut überlegen kannst.

Leider schmeissen Katzen zu gerne unter, Blumentöpfe kein giftiges Pflanzen und weiter.

Wenn du mehr Freiszeit unterwegs, leiden Katzen traurig... Katzen brauchen mehr Kontakt für jeden Stunden zu Hause bleiben.

Mehr Spielzeuge für Katzen und noch ein paar Kratzspiele: Tonne-tunnel, Kratzbaum (gross, klein oder Mittel)

Kein wechselne Futterumstellung, weil ständiges Durchfall!

Klos sind immer Streu herumliegen, echt Schweinerei so Katzen... bin nicht alleine, alle auch gleiche.
 
  • Traum von einer eigenen Katze - Überzeugungsarbeit bei der Mutter Beitrag #15
Hey Julay,
ich finde, das klingt schon ganz gut.

Gerade wenn du zwei Katzen hast, ist es nicht sooo schlimm, sie einmal 24 Stunden alleine zu lassen, wenn es nicht gar zu oft vorkommt. Wenn deine Freundin in solchen Fällen Zwischendurch einmal vorbei schauen könnte, wäre das natürlich noch idealer.

Zur Vergesellschaftung: Ist der Kater derzeit alleine?
Da gibt es nun zwei Theorien:
1. Kater eingewöhnen lassen und erst später Vergesellschaften
2. Zwei Katzen sofort zusammen einziehen lassen
Hat sicher beides Vor- und Nachteile, aber ich tendiere zu sofort zwei Katzen. Der Stress ist zwar sicher größer, aber bei der 1. Variante ist dafür „länger“ Stress, bzw. zwei Stresssituationen hintereinander. Auch ist es für eine Vergesellschaftung besser, die Katzen auf neutralem Boden (und das wäre eure Wohnung, wenn sie Zeitgleich einziehen) zusammen zu setzen.
Außerdem hätte ich ein bisschen Angst, dass deine Mutter nach der ersten Katze einen Schlussstrich zieht und der Kater dann wirklich alleine bleibt.

Zum für zwei Katzen überreden: Wie sieht es mit Weihnachten aus? *pfeif*
Tiere unter Weihnachtsbaum sind nicht okay, aber in deinem Fall wäre das schließlich was anderes, da es ja geplant und keine Überraschung ist.
Praktisch wäre natürlich auch, wenn du gleich ein Katzenpärchen zur Hand hättest (das natürlich nicht getrennt werden darf). Wenn der Kater derzeit mit anderen Katzen zusammen sitzt, solltest du mal nachfragen, ob er sich mit einer Katze besonders gut versteht.

Zwecks Wohnung Katzensicher machen:
Du solltest die Zimmerpflanzen auf Giftigkeit kontrollieren und zusehen, dass Putzmittel und Medikamente wirklich unerreichbar sind. Kabel zu sichern ist bestimmt auch keine schlechte Idee.
Allgemein aufpassen bei heißen Herdplatten – es hilft, einen Topf mit Wasser als Schutz aufzustellen (das Wasser kann dann gleich für den Abwasch benutzt werden). Grundsätzlich sollte die Anrichte für Katzen Tabu sein, aber Katzen haben so eine eigene Interpretation von Verboten… ;)
Essensreste nicht stehen lassen und Messer oder ähnliches nicht offen herumliegen lassen.
Es gibt Katzen (wie meine Große) die zum Zeitvertreib systematisch Regale leerräumen, aber das ist etwas, mit dem du dich beschäftigen kannst wenn es soweit ist – nur wertvolle zerbrechliche Sachen vielleicht gleich außer Reichweite schaffen.

LG
by blackcat
 
  • Traum von einer eigenen Katze - Überzeugungsarbeit bei der Mutter Beitrag #16
Ehm, entschuldige Davi79, ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber ich kann wirklich nur erahnen, was du mir mitteilen wolltest.
Was genau meinst du denn damit:
Wenn passiert nach dem Abschluss und Praktium für 3 Monate Probeszeit, richtige Arbeitsstelle für 8 Stunden, ohne Katzen alleine zu Hause... finde ich nicht gut, wenn du auch gut überlegen kannst. :eusa_eh:
Meinst du, dass eine Einzelkatze dann 8 Stunden lang alleine wäre, wenn ich meine Ausbildung hätte?
Da hast du natürlich recht, das wäre ziemlich blöd.
Ich muss gestehen, das hatte ich bei meinem "Erst später die Zweitkatze"-Plan gar nicht bedacht.
Punkt für dich.
Aber momentan sieht es ja eh schon anders aus: Zwei oder keine.
War aber natürlich trotzdem ein wichtiges Argument.
Und zu dem Satz:
Wenn du mehr Freiszeit unterwegs, leiden Katzen traurig... Katzen brauchen mehr Kontakt für jeden Stunden zu Hause bleiben
Es ist wirklich so, dass ich ziemlich viel zu Hause bin.
Ab und an gibt's natürlich Wochenenden, wo ich ein bisschen feiern möchte, aber ich bin kein typischer "Ausreißer" und es beschrönkt sich auch fast immer auf eine Nacht.
Ich habe viele Verpflichtungen zu Hause, deswegen finde ich, wäre ich ein idealer Katzenhalter.
Momentan wären sie im Durchschnitt nur 4-5h pro Tag alleine.

@ blackcat: Der Kater scheint zur Zeit alleine zu sein.
Die Frau will ihn ja eh "loswerden", weil sie schwanger ist - da erwarte ich mal gar nicht, dass sie ihn zuvor artgerecht gehaten hat und an ein zweites Kätzchen gedacht hat.
Allerdings habe ich mich schon viel umgeguckt und es gäbe schon noch ein paar hübsche Kandidaten, die auch so 1-2 Jahre jung sind und in Berlin abzuholen wären (und grau sind! Das wäre ja mal was, wenn ich meine seit Jahren ersehnte rot-grau Kombi erwischen würde *-*).
Mit etwas Glück kann ich meine Mutter für eine Katerkombi begeistern.

Ich hab jetzt übrigens mal die Katzenmärchen von suroma ausgedruckt.
Sobald meine Mam wieder für das Thema zu haben ist, werde ich ihr das mal zum Lesen geben...
Oder sollte ich sie vorher lieber von selbst auf das Thema Einzelhaltung ansprechen?

Beim Herd mache ich mir keine Sorgen, wir haben einen Gasherd, wo man eine Klappe rntertun kann, wenn man mit Kochen fertig ist.
Das heißt die Miezen könnten nur auf der Schutzplatte herumlaufen.
Ich hatte ja allerdings vor, ihnen die Küche nicht zu verwehren.
Oder sollte ich den Raum doch lieber abschließen, wenn wir außer Haus sind?
Ich hab solche Angst, dass da Gefahrenquellen sind, die ich so gar nicht erkenne.

Regale ausräumen - na jetzt hast du mich aber zum schmunzeln gebracht.
Also ist sicherlich blöd für dich, da immer hinterher zu räumen, aber irgendwie stell ich mir das ziemlich niedlich vor, so eine Freche :)

Ich setze mich jetzt mal an die Pro/Kontra-Liste.
Wenn ihr noch Ideen habt - nur her damit, ich will ja so überzeugende Argumente wie möglich haben.
Wenn sie fertig ist, werde ich sie euch noch mal zeigen, in der Hoffnung, ihr könnt sie noch ein bisschen perfektionieren :D

Vielen Dank euch!
 
  • Traum von einer eigenen Katze - Überzeugungsarbeit bei der Mutter Beitrag #17
Ich finde, alle Argumente dieser Welt helfen hier nicht, um Deine Mutter von Katzen zu "überzeugen". Ist eben alles nur Theorie.

Ich schlage vor, dass Ihr in den nächsten Tagen einfach mal einen Ausflug ins nächste Tierheim macht und Euch "Katzen live" anschaut!;)
Hockt Euch ins Katzenhaus und lasst die Katzen auf Euch "wirken".

Wenn sich Deine Mutter dann schon von den Katzenklos oder den herumfliegenden Haaren oder krallenden Katzen an ihrem Bein abschrecken lässt, ist eine Katze vielleicht nicht das richtige Haustier.

Aber vielleicht ist sie ja ganz begeistert, wenn da so ein Plüschtiger auf sie zugeschnurrt kommt und sie verliebt sich unsterblich und ist dann genauso begeistert wie Du;)
 
  • Traum von einer eigenen Katze - Überzeugungsarbeit bei der Mutter Beitrag #18
Ich kann nur sagen, dass ich noch nie gesehen habe, wie sie vor Katzen "die Flucht ergriffen hat".
Also, wenn eine zugängliche Katze in der Nähe war, hat sie sich auch hingehockt und die Kleinen gestreichelt.
Eine Freundin von ihr hat auch zwei Katzen, mit denen kommt sie auch gut zurecht.

Aber gegen einen Tierheimbesuch hätte ich natürlich absolut nichts einzuwenden... aber ob sie das nicht gleich zuviel des Guten findet... mal schauen.

Ich habe jetzt mal etwas für sie zusammengestellt - ein Mix aus euren Beiträgen (ich hoffe ich darf die so übernehmen?) und unserer persönlichen Situation.
Ich weiß nicht, ob es so schon "vorzeigefertig" wäre - wollt ihr mir mal eure Meinung dazu sagen, wie ihr als Mutter drauf reagieren würdet, was ich vllt umformen sollte etc?
Ich sage natürlich, bevor sie das liest, dass das Kursivgedruckte Originalzitate aus dem Forum sind.

Was für Katzen:
Wenn ihr wirklich nur EINE Katze wollt, dann sollte man im Tierheim Ausschau nach einer halten die nicht mit anderen Katzen zu halten ist weil sie:
A: Schon mehrere Jahre alleine gelebt hat und keine andere Katze neben sich duldet. So ein Tier ist aber deutlich älter als 1,5 Jahre. Bis zu einem gewissen Alter ist es nämlich normalerweise kein Problem die Tiere zu vergesellschaften.
B: FIV positiv ist und deshalb keinen Kontakt zu anderen Katzen haben darf.


Wie du sicher schon in vielen Foren gelesen hast, ist eine einzelne Katze nicht ratsam, denn Katzen sind durchaus soziale Wesen.
Missachtet man dies, kann es leicht zu Verhaltensstörungen kommen.
Du solltest deine Argumentation also auf 2 Katzen ausrichten.

Nur um es nochmal zu widerholen: Zwei Katzen oder Keine.
Den Kater jetzt zwei/drei Jahre in Einzelhaft stecken und danach einen Partner holen ist keine Alternative.


Ansonsten wäre es ja günstig, wenn Ihr gleich ein Pärchen, das sich schon kennt, aufnehmt, z.B. ein Geschwisterpaar.

Sag ihr, dass Katzen die alleine leben eher dazu neigen an die Möbel zu gehen oder eben Protest zu pinkeln. Nachts gerne vor der Schlafzimmertür stehen und heulen, oder aber auf einem rumspringen weil sie spielen wollen. Das muss nicht so sein, die Gefahr ist aber viel größer als bei zwei Katzen.
Außerdem ist es gar nicht schlimm wenn man sie mal ein paar Tage alleine lässt weil ihnen nicht langweilig wird.
Sie verbeißen sich weniger in Hände oder Beine ihrer Besitzer weil sie einen Artgenossen haben, an dem sie ihre Energien auslassen.
Insgesamt machen zwei Katzen viel weniger Arbeit als eine Katze. Eine Katze muss man zwingend beschäftigen und zwar dann wenn sie will und so lange sie will. Bei zwei Katzen kann man nach einem stressigen Tag auch einfach mal nach Hause kommen und sich aufs Sofa legen ohne vorher noch die Katze zu bespaßen.


Zur Vergesellschaftung: Ist der Kater derzeit alleine?
Da gibt es nun zwei Theorien:
1. Kater eingewöhnen lassen und erst später Vergesellschaften
2. Zwei Katzen sofort zusammen einziehen lassen
Hat sicher beides Vor- und Nachteile, aber ich tendiere zu sofort zwei Katzen. Der Stress ist zwar sicher größer, aber bei der 1. Variante ist dafür „länger“ Stress, bzw. zwei Stresssituationen hintereinander. Auch ist es für eine Vergesellschaftung besser, die Katzen auf neutralem Boden (und das wäre eure Wohnung, wenn sie Zeitgleich einziehen) zusammen zu setzen.
Außerdem hätte ich ein bisschen Angst, dass deine Mutter nach der ersten Katze einen Schlussstrich zieht und der Kater dann wirklich alleine bleibt.


è Geschwisterpaar oder 2 gleichaltrige Katzen zusammenholen, Einzelhaltung würde „Gefahrenzonen“ verstärken.

Zeit für die Katzen:
Mittlerweile bin ich nur durchschnittlich 5h außer Haus pro Tag, sehr selten lange weg (meist ja am Wochenende, wo du wiederum da wärst). Allerdings wird sich das mit meiner Ausbildung ändern, was wiederum heißt: Ein Kätzchen würde sich langweilen und wahrscheinlich Blödsinn anstellen. Mit diesem Ausblick gibt es nur zwei Möglichkeiten; 2 oder keine, um Schäden an der Katze und an unseren Möbeln vorzubeugen.
Morgens habe ich immer noch Luft vorm Losgehen, da hätte ich Zeit mich um das Katzenfutter und Klo zu kümmern. Nach der Schule wird mit den Katzen getobt und noch mal nach dem Klo gesehen. Abends gibt es neues Futter und vor dem Zubettgehen wird noch mal das Klo gemacht. Nachts kommen die Katzen zu mir.
è Durchweg hätte ich also (nur) für 2 Katzen genügend Zeit, die sich auch mal mit sich selbst beschäftigen könnten.

Katze als Gesellschaft:
Du hast ja gesagt, dass du dir noch nicht sicher bist, ob eine Katze der richtige Partner für dich werden könnte. Deshalb fände ich es ideal, wenn du mir zwei Katzen anvertrauen würdest und das ganze wie eine „Probezeit“ für ein paar Jahre (bis ich einen richtigen Job habe) ansiehst. Dann ziehe ich mit Katzen aus und du kannst für dich entscheiden, ob du dir so ein Tierchen für die nächsten 20 Jahre anschaffen würdest, oder lieber doch nicht (zum Thema eine oder zwei: Wenn es sich um eine ältere oder besonders ruhige Katze hält, werden die im Tierheim schon als Einzelkatzen vermittelt – diese würde sich dann für dich anbieten).
è Das Zusammenleben mit den Katzen hätte für dich also noch eine „Schonfrist“, bevor du dich entscheiden kannst, ob eine Katze der richtige Partner für dich wäre.

Das regelmäßige Streicheln eines Tieres mit Fell wirkt sich günstig auf den Blutdruck des Menschen aus.
Katzen sind überaus ästhetisch!
Sie sind tolle Gesellschafter!

Katzen sind echte Seelentröster und bereichern das Leben in vielerlei Hinsicht. Kinder sind ja auch anstrengend/teuer/zerstörerisch/laut und trotzdem "schrecken" viele nicht davor zurück, da sie viel mehr zurückgeben als sie nehmen.

Reinlichkeit:
Katzen werden Haare verlieren, sich vielleicht mal übergeben, mit Futter rumkleckern, ihre überschüssige Kraft an Möbeln oder Wänden abreagieren....

Katzen haaren unterschiedlich viel, aber das kann man vorher natürlich schlecht voraussagen.
D. h., wenn Du Katzen hast, hast Du immer und überall Katzenhaare - mal mehr und mal weniger...
Wir könnten hier täglich sämtliche Katzendecken, Oberbetten, Tische, Sessel etc. bürsten, das ist eine Sisyphus-Aufgabe. Deshalb sparen wir uns das auch, waschen die Bettbezüge halt etwas öfter und machen eine gründliche Katzenhaarentfernung, bevor Besuch kommt. Ansonsten leben wir einfach damit.

Hast du nie ganz im Griff, mit einer Katze in der Wohnung ein steriles Umfeld zu schaffen ist ein Fulltimejob ohne Erfolgsaussicht.

Ich finde Katzen haaren völlig unterschiedlich. Eine unserer jetzigen Katzen haart ganz stark. Ich habe ständig ganze Büschel herumzuliegen, die andere haart ein bisschen und die schwarze, kurzhaarige Vorgängerkatze (Siam-Mix) haarte überhaupt nicht bzw. ganz, ganz wenig.

Es ist schon so dass Katzen die GAR NICHT raus können nicht ganz soviel haaren wie Freigänger oder Balkonkatzen. Sie haben generell weniger Fell.
Meine Mutter hat auch einen Putzfimmel und wir hatten 20 Jahre eine Katze die ihr Leben lang viel gehaart hat. Auf den Plätzen auf denen sie oft gelegen hat haben wir Decken gelegt, auf das Bett kam eine Tagesdecke und so konnte man das ganze ein wenig eindämmen.


è Bevor wir uns für eine Katze entscheiden, muss uns klar sein, dass man das Verhalten einer Katze nie vorherbestimmen kann und man sollte immer vom Schlimmsten ausgehen, erst wenn man das akzeptieren kann, ist man bereit für eine Anschaffung ohne Komplikationen.

Unterbringung an Feiertagen:
Katzen können in Gesellschaft durchaus auch mal eine gewisse Zeit auf ihre Menschen verzichten.
Sie irgendwo hin mitzunehmen, würde sie irritieren.....zu Besuch bei einer anderen Katze gibt bestimmt Zoff.

Katzen sind Reviertiere, sie mögen es nicht, wenn sie ständig umziehen müssen! Und wenn dann auch noch andere Katzen im Spiel sind, kannst du das gleich vergessen: Stress pur für alle Beteiligten ist noch das Kleinste, was dich bei so einer Aktion erwarten würde!

Warum lasst ihr die Katze nicht einfach zu Hause? Katzen sind keine Hunde, die mögen es nicht von A nach B kutschiert zu werden. Und selbst wenn ihr mal ein paar Tage weg seid kann sie alleine zu Hause bleiben wenn ihr jemanden habt der mindestens 2x am Tag nach ihr schaut.

Gerade wenn du zwei Katzen hast, ist es nicht sooo schlimm, sie einmal 24 Stunden alleine zu lassen, wenn es nicht gar zu oft vorkommt. Wenn deine Freundin in solchen Fällen Zwischendurch einmal vorbei schauen könnte, wäre das natürlich noch idealer.

è Es wäre eigentlich kein Thema, Josi einen Schlüssel zu überlassen, denn sie weiß ja, wie man mit Katzen umgeht. Desweiteren haben zwei Katzen bestimmt keine Langeweile, wenn man sie mal 1-2 Tage nur unter sich lässt.

Lebensraum:
Vor allem mein Zimmer, Flur und Bad, wahrscheinlich auch Küche. Schlafzimmer Mutti kann abgeschlossen bleiben, Wohnzimmer wird nur geöffnet, wenn jemand zu Hause ist. Ich achte vor dem Weggehen auf geschlossene Fenster und abgeschlossene Türen. Zudem muss die Wohnung katzensicher gemacht werden.

zum Balkon: Ja, Du kannst ihn den Katzen auch ganz verweigern, wäre allerdings sehr schade... Wenn sie´s nicht kennen, werden sie´s nicht vermissen, aber es macht ihnen einfach unheimlich viel Freude und bringt zusätzliche Lebensqualität...

Du solltest die Zimmerpflanzen auf Giftigkeit kontrollieren und zusehen, dass Putzmittel und Medikamente wirklich unerreichbar sind. Kabel zu sichern ist bestimmt auch keine schlechte Idee.
Allgemein aufpassen bei heißen Herdplatten. Grundsätzlich sollte die Anrichte für Katzen Tabu sein, aber Katzen haben so eine eigene Interpretation von Verboten…
Essensreste nicht stehen lassen und Messer oder ähnliches nicht offen herumliegen lassen.
Es gibt Katzen die zum Zeitvertreib systematisch Regale leerräumen, aber das ist etwas, mit dem du dich beschäftigen kannst wenn es soweit ist – nur wertvolle zerbrechliche Sachen vielleicht gleich außer Reichweite schaffen.


Finanzen und Versorgung:
700 Euro Ersparnis (eventuell Nebenjob in den Ferien) = Erstanschaffungsgegenstände wie Körbchen, Kratzbaum, Katzenklo, wahrscheinlich auch für die Katze(n) selber
50 Euro Taschengeld = Futter- und Streukosten
Tierarztkosten selbstverständlich aus meiner Tasche.
Katzenklo wird zwei Mal täglich von mir gemacht (wurde bei Josi geübt).
Futterecke von mir aufgefrischt und gesäubert.
Staubsaugen wird bei starkem Haaren der Katzen auch übernommen.

Sonstiges:
Du solltest deine Argumentation immer auf den schlechtesten Fall ausrichten...nur, wenn deine Mutter auch den aushält, kann's gelingen.

Das was du dir vorstellst, ist Katze light: nicht haarend, nicht kotzend, nur unter Aufsicht ins Wohnzimmer, nicht auf den Balkon.... Katzen sind höchst eigenwillig und lassen sich nicht immer Regeln vorschreiben....selbst wenn du jetzt kleine Brötchen backst....und deine Mutter sollte einverstanden sein....wie schnell heißt es dann "...die Katze muss weg", wenn sie doch plötzlich anspruchsvoller ist, als du deiner Mutter angekündigt hast?
Und das Thema "Ist eine Katze das richtige Haustier für mich?" habe ich auch mal für sie ausgedruckt.
Nur doof, dass sie heute sehr spät nach Hause kommt (ist auf einer betrieblichen Wiehnachtsfeier).
Muss mal gucken, wann ich ihr das unterschieben kann, ohne dass sie sich gleich belästigt fühlt...

Ach und ich will mal loswerden:
Es ist wirklich megaklasse, wie ihr euch hier um einen kümmert.
Echt supervielen Dank, dass ihr euch so sehr mit meinem Anliegen auseinander setzt!
 
  • Traum von einer eigenen Katze - Überzeugungsarbeit bei der Mutter Beitrag #19
Außerdem ist es gar nicht schlimm wenn man sie mal ein paar Tage alleine lässt weil ihnen nicht langweilig wird.

Ergänzung: ...und sie von zuverlässigen Freunden, Nachbarn oder Familienmitgliedern in der Zeit versorgt werden;)
 
  • Traum von einer eigenen Katze - Überzeugungsarbeit bei der Mutter Beitrag #20
Außerdem hätte ich ein bisschen Angst, dass deine Mutter nach der ersten Katze einen Schlussstrich zieht und der Kater dann wirklich alleine bleibt.
Den Satz würde ich ihr nicht unbedingt vorlegen. ;)

Und zum Balkon: Ein Balkon ist schön und wirklich ein super Platz für Katzen.
Allerdings würde ich mir in deinem Fall trotzdem gut überlegen, ihn zugänglich zu machen! Wenn du in zwei Jahren umziehst und dann keinen Balkon mehr anbieten kannst, kannst du eventuell Probleme bekommen. Auf so etwas verzichten Katzen nämlich nicht gerne.
 
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Thema:

Traum von einer eigenen Katze - Überzeugungsarbeit bei der Mutter

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