- Traum von einer eigenen Katze - Überzeugungsarbeit bei der Mutter Beitrag #1
Julay
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Hallo ihr
Ich bin inzwischen 18 Jahre alt und seit ich denken kann, sehne ich mich nach eigenen Katzen.
Seit ein paar Jahren hat diese Sehnsucht echt immens zugenommen, mittlerweile rede ich fast jeden Tag davon, wie es wäre... eigene Wohnung, eigene Kätzchen... das Problem dabei ist, dass ich mein Abi erst in einem halben Jahr habe und dann eine Ausbildung anfange, wobei diese Vergütung niemals für eine eigene Wohnung reichen wird, geschweige denn für ein Paar Kätzchen.
Heute ist meine Mutter zum ERSTEN MAL seit dem ich sie kenne auf das Thema Katzen eingegangen (wurde sonst innerhalb von 2 Sekunden beendet).
Wir leben zu zweit auf ca 75m² und das einzige Lebewesen, das sie mir je zugestanden hat, waren Hamster.
Mein letzter ist vor ein paar Wochen verstorben, seit dem nerve ich meinen Freund täglich mit meinen Zukunftsvisionen.
Ich habe in meinem Leben schon sehr viele Katzen kennengelernt, belese mich schon seit Ewigkeiten und habe eigentlich nie negative Erfahrungen gemacht.
Heute hat meine Mutter zum ersten mal mit mir diskutiert.
Sie meinte, wenn sie ehrlich ist, hat sie Angst vor dem Alleinesein, wenn ich mal ausziehe.
Sie spiele wohl seit ein paar Wochen mit dem Gedanken, eine Katze anzuschaffen, ist aber noch nicht überzegt.
Also hab ich mal ihre Kontra-Argumente in Erfahrung gebracht:
- die Reinlichkeit. Meine Mutter ist eine Ordnungsfanatikerin und hat Angst vor zerkratzten Möbeln, vollgepieselten Teppichen oder Haarbüschel im Winter.
- die Unterbringung an Feiertagen. Bei uns ist es so üblich, zu allen möglichen Anlässen zu meinen Großeltern zu fahren (wohnen 20min weit weg). Da mein Onkel seit 2 Jahren eine (sehr schüchterne) Katze hat, glaubt meine Mutter nicht daran, dass es so einfach klappen würde, nun noch eine "fremde" Katze mitzubringen. Einerseits wegen meiner Großeltern, andererseits wegen der anderen Katze.
- der Platz. Ich müsste mein Zimmer auf jedenfall anders strukturieren (habe gleich angemeldet, dass das sofort in Angriff genommen wird) und die Wohnung müsste katzensicher gemacht werden.
Ich habe beim Gespräch schon einige Argumente gebracht, allerdings möchte ich gerne noch eure erfahrene Meinung dazu hören.
Was meint ihr, was habe ich für Chancen, mein Anliegen mit der Zeit durchzusetzen?
Fallen euch schlagkräftige Argumente ein oder gute Taktiken, sie mit der Zeit zu überzeugen?
Sie meinte, sie braucht Zeit und wenn ihr "mal langweilig wird", würde sie sich auch mal eines meiner Katzenbücher ausleihen, ich dürfte sie nur nicht überfordern.
Ich gucke ja eh immer 2-3 die Woche in Tierforen (meist von Tierheimen/Tiershctzorganisationen) oder Anzeigen vorbei, was für süße Kätzchen gerade ein Zuhause suchen und warum (eine Form der Selbstquälung, ich gebe es ja zu).
Ich habe sogar noch bevor das Gespräch stattgefunden hat einen superniedlichen, roten Kater gefunden, der anderthalb Jahre und kastriert sein soll (ICH BIN VERLIEBT!)
Den habe ich ihr natürlich gleich als mögliche Option vorgestellt und abgeneigt war sie nicht...
Jetzt aber das Allerwichtigste:
Ich weiß, dass Katzen - vor allem Wohnungskatzen - nie alleine gehalten werden sollten.
Also hab ich jetzt zwei Optionen: Entweder, mir fällt noch eine gute Möglichkeit ein, meiner Mutter beizubringen, dass 2 Katzen viel harmonischer und artgerechter wären als eine (allerdings hab ich da höllisch Angst, dass sie das Thema ganz vergrault - Argumentationsvorschläge und -methoden zu diesem Thema nehme ich dankend an!); oder ich warte ab, ob alles klappt und wenn ich dann sogar beschriebenes Katerchen bekomme, der eh alleine gehalten wurde...
Dann könnte er sich die paar Jahre (2-3) die ich noch hier wohne an mich und sein neues Zuhause gewöhnen, bevor wir beide ausziehen und ich im Tierheim nach einem passenden Gesellen suchen könnte.
Wenn ich an ein gemeinsames Leben mit Katzen denke, denke ich auf jedenfall immer an 2.
Um genau zu sein, an eine graue und an eine rote, schon seit Ewigkeiten... :uups: hier wäre meine Chance, mir eine wunderschöne rote Katze zu "sichern".
Der Kater soll abgegeben werden, weil seine Besitzerin schwanger ist - finde ich total unmöglich, aber ich denke mal Disskussion bringt da gar nichts.
Gerade deshalb sind meine Emotionen ganz hoch dabei, ich will dem Süßen zeigen, was es heißt, über alle Maßen geliebt zu werden.
Nichts würde mich dazu bringen, ein geliebtes Tier abzugeben, keine Schwangerschaft der Welt.
Also... ich bitte um eure Meinung zu der ganzen Sache!
Ich hoffe ich klinge nicht wie eine Spätpubertierende und werde mit Sätzen wie "Warte noch die paar Jahre..." vertröstet, denn es ist mir wirklich ernst und wichtig und ich bin weder unreif noch gänzlich unerfahren.
Ich weiß nicht was die Zukunft bringt, ob ich Kinder bekommen werde oder sonst was... aber Katzen sind in jedemfall dabei!
Müssen.
Gehen mir jetzt schon über alles, sind sozusagen mein "Lebensziel" und das weiß auch fast jeder, der mich näher kennt.
Übrigens... ich wäre pro Tag im Durchschnitt 5h außer Haus, hätte also eine Menge Zeit um den Kleinen richtig auszutoben.
Ich hoffe ich treffe auf ein paar Leute, die entweder meine ungeduldige Sehnsucht nachvollziehen können oder solche kritischen Eltern schon mal gut überzegen konnten.
Ich bin mir sicher, wenn wir erstmal einen Vierbeiner im Haus haben, dann bereut meine Mutter ihre Entscheidung nicht.
Bitte gebt mir alle möglichen Hinweise und Tipps, die euch dazu einfallen.
Dann bis hier hin erstmal... vielen dank fürs Lesen.
Ich bin inzwischen 18 Jahre alt und seit ich denken kann, sehne ich mich nach eigenen Katzen.
Seit ein paar Jahren hat diese Sehnsucht echt immens zugenommen, mittlerweile rede ich fast jeden Tag davon, wie es wäre... eigene Wohnung, eigene Kätzchen... das Problem dabei ist, dass ich mein Abi erst in einem halben Jahr habe und dann eine Ausbildung anfange, wobei diese Vergütung niemals für eine eigene Wohnung reichen wird, geschweige denn für ein Paar Kätzchen.
Heute ist meine Mutter zum ERSTEN MAL seit dem ich sie kenne auf das Thema Katzen eingegangen (wurde sonst innerhalb von 2 Sekunden beendet).
Wir leben zu zweit auf ca 75m² und das einzige Lebewesen, das sie mir je zugestanden hat, waren Hamster.
Mein letzter ist vor ein paar Wochen verstorben, seit dem nerve ich meinen Freund täglich mit meinen Zukunftsvisionen.
Ich habe in meinem Leben schon sehr viele Katzen kennengelernt, belese mich schon seit Ewigkeiten und habe eigentlich nie negative Erfahrungen gemacht.
Heute hat meine Mutter zum ersten mal mit mir diskutiert.
Sie meinte, wenn sie ehrlich ist, hat sie Angst vor dem Alleinesein, wenn ich mal ausziehe.
Sie spiele wohl seit ein paar Wochen mit dem Gedanken, eine Katze anzuschaffen, ist aber noch nicht überzegt.
Also hab ich mal ihre Kontra-Argumente in Erfahrung gebracht:
- die Reinlichkeit. Meine Mutter ist eine Ordnungsfanatikerin und hat Angst vor zerkratzten Möbeln, vollgepieselten Teppichen oder Haarbüschel im Winter.
- die Unterbringung an Feiertagen. Bei uns ist es so üblich, zu allen möglichen Anlässen zu meinen Großeltern zu fahren (wohnen 20min weit weg). Da mein Onkel seit 2 Jahren eine (sehr schüchterne) Katze hat, glaubt meine Mutter nicht daran, dass es so einfach klappen würde, nun noch eine "fremde" Katze mitzubringen. Einerseits wegen meiner Großeltern, andererseits wegen der anderen Katze.
- der Platz. Ich müsste mein Zimmer auf jedenfall anders strukturieren (habe gleich angemeldet, dass das sofort in Angriff genommen wird) und die Wohnung müsste katzensicher gemacht werden.
Ich habe beim Gespräch schon einige Argumente gebracht, allerdings möchte ich gerne noch eure erfahrene Meinung dazu hören.
Was meint ihr, was habe ich für Chancen, mein Anliegen mit der Zeit durchzusetzen?
Fallen euch schlagkräftige Argumente ein oder gute Taktiken, sie mit der Zeit zu überzeugen?
Sie meinte, sie braucht Zeit und wenn ihr "mal langweilig wird", würde sie sich auch mal eines meiner Katzenbücher ausleihen, ich dürfte sie nur nicht überfordern.
Ich gucke ja eh immer 2-3 die Woche in Tierforen (meist von Tierheimen/Tiershctzorganisationen) oder Anzeigen vorbei, was für süße Kätzchen gerade ein Zuhause suchen und warum (eine Form der Selbstquälung, ich gebe es ja zu).
Ich habe sogar noch bevor das Gespräch stattgefunden hat einen superniedlichen, roten Kater gefunden, der anderthalb Jahre und kastriert sein soll (ICH BIN VERLIEBT!)
Den habe ich ihr natürlich gleich als mögliche Option vorgestellt und abgeneigt war sie nicht...
Jetzt aber das Allerwichtigste:
Ich weiß, dass Katzen - vor allem Wohnungskatzen - nie alleine gehalten werden sollten.
Also hab ich jetzt zwei Optionen: Entweder, mir fällt noch eine gute Möglichkeit ein, meiner Mutter beizubringen, dass 2 Katzen viel harmonischer und artgerechter wären als eine (allerdings hab ich da höllisch Angst, dass sie das Thema ganz vergrault - Argumentationsvorschläge und -methoden zu diesem Thema nehme ich dankend an!); oder ich warte ab, ob alles klappt und wenn ich dann sogar beschriebenes Katerchen bekomme, der eh alleine gehalten wurde...
Dann könnte er sich die paar Jahre (2-3) die ich noch hier wohne an mich und sein neues Zuhause gewöhnen, bevor wir beide ausziehen und ich im Tierheim nach einem passenden Gesellen suchen könnte.
Wenn ich an ein gemeinsames Leben mit Katzen denke, denke ich auf jedenfall immer an 2.
Um genau zu sein, an eine graue und an eine rote, schon seit Ewigkeiten... :uups: hier wäre meine Chance, mir eine wunderschöne rote Katze zu "sichern".
Der Kater soll abgegeben werden, weil seine Besitzerin schwanger ist - finde ich total unmöglich, aber ich denke mal Disskussion bringt da gar nichts.
Gerade deshalb sind meine Emotionen ganz hoch dabei, ich will dem Süßen zeigen, was es heißt, über alle Maßen geliebt zu werden.
Nichts würde mich dazu bringen, ein geliebtes Tier abzugeben, keine Schwangerschaft der Welt.
Also... ich bitte um eure Meinung zu der ganzen Sache!
Ich hoffe ich klinge nicht wie eine Spätpubertierende und werde mit Sätzen wie "Warte noch die paar Jahre..." vertröstet, denn es ist mir wirklich ernst und wichtig und ich bin weder unreif noch gänzlich unerfahren.
Ich weiß nicht was die Zukunft bringt, ob ich Kinder bekommen werde oder sonst was... aber Katzen sind in jedemfall dabei!
Müssen.
Gehen mir jetzt schon über alles, sind sozusagen mein "Lebensziel" und das weiß auch fast jeder, der mich näher kennt.
Übrigens... ich wäre pro Tag im Durchschnitt 5h außer Haus, hätte also eine Menge Zeit um den Kleinen richtig auszutoben.
Ich hoffe ich treffe auf ein paar Leute, die entweder meine ungeduldige Sehnsucht nachvollziehen können oder solche kritischen Eltern schon mal gut überzegen konnten.
Ich bin mir sicher, wenn wir erstmal einen Vierbeiner im Haus haben, dann bereut meine Mutter ihre Entscheidung nicht.
Bitte gebt mir alle möglichen Hinweise und Tipps, die euch dazu einfallen.
Dann bis hier hin erstmal... vielen dank fürs Lesen.
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