Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff

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DyingDream

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- Tut mir leid für den langen Text. :/ ...aber ich hoffe trotzdem, dass ihr mir ein Stück helfen könnt.. -

Ich könnte heulen - Pepsi hat den Hundeangriff vor einigen Wochen alles andere als gut weggesteckt. :(

Zur Vorgeschichte:

Wir waren auf dem Hundeplatz (Anfang/Mitte Oktober war das), als eine Border Colli Hündin nicht richtig festgehalten wurde. Sie kam so schnell aus dem Nichts von hinten und war sofort auf Pepsi drauf und hat rumgebissen. Ich hatte noch den zweiten Hund von mir an der Leine und versuchte Pepsi da raus zu ziehen. Währenddessen kam die Border-Besitzerin und schaffte es irgendwann ihren Hund da wegzuziehen.
Es gab keine Verletzung und machte mir noch keine so großen Gedanken.

Pepsi ist als Junghund schon mehrmals angefallen wurden und in den weiteren 12,5 Jahren wo sie bei mir war gab es auch zwei andere kleine Situationen, wo ein anderer Hund auf sie drauf war.

All dieses steckte sie aber recht gut weg. Großen Wert auf Hunde-Kontakt legte sie nach den Jugenderfahrungen nie und ignorierte andere Hunde. Wurden diese ihr zu aufdringlich wurden sie kurzerhand weggeschnappt.

Nun ja...

Nun war es an dem Abend so, dass wir noch Agility-Training hatten. Pepsi und die Border Colli-Hündin - und :( ...ich erlebte meinen Hund das erste Mal nach 12,5 Jahren panisch. Sie wich mir die Stunde über nicht von der Seite, wollte einige Male zum Ausgang flüchten und unser Agility sah so aus, dass ich mit ihr zusammen an der Leine über die Hindernisse springen musste. Hatte aber immer etwas weniger gemacht als die anderen.

Weitermachen wie sonst auch. Dem Hund nicht zeigen, dass da irgendwas wäre, wovor man Angst haben müsste... Dachte ich mir in dem Moment zumindest.


Nun zeigte sich im Laufe der nächsten Wochen, dass Pepsi immer wieder Angst bekam, wenn diese Hündin in der Nähe war. Auch wenn nur die Besitzerin da war, hatte mein sonst so selbstbewusster Terrier nun Angst.



Heute kam das nächste: Pepsi hat jetzt auch vor manch anderen Hunden Angst, die dieser Border Hündin ähneln. :(



Mit anderen Hunden hat sie aber weitestgehend keine Probleme und verhält sich wie immer. Deswegen hat es mich heute so erschrocken, dass es nicht nur die eine Hündin+Besitzerin ist, die bei Pepsi Panik auslöst.



Wie verhalte ich mich richtig meinem Hund gegenüber, wenn wir nun genau solchen Hunden oder der oben genannten Border Hündin begegnen?


Wie kann ich ihr diese Angst nehmen? Wie würde ein Training aussehen, wobei ich meinen Hund nicht zu sehr stresse?

All diese Panik-Begegnungen sind ja nun Stress, der auch ihr Herz belastet.

Zudem zeigt auch Tacka (dem zweiten Hund hier) ein Unsicheres Verhalten, wenn wir dieser Hündin zufällig unterwegs begegnen. Tacka stellt dabei sämtliche Haare auf und bellt die Hündin unsicher an, lässt sich aber auch umlenken, dass sie sich auf mich konzentriert.

Pepsi versteckt sich mit eingezogenem Schwanz hinter mir und/oder macht einen riesigen Bogen.
Besagte Border-Hündin hängt knurrend-bellend-fixierend an der Leine und lässt sich nur schwer umlenken.


Im Frühjahr soll vom Agility aus auch zwei Spaziergänge stattfinden.

Und ich muss zugeben, dass ich selbst auch Angst habe, dass diese Hündin wieder auf einen von meinen beiden losgeht, wenn die Hunde ohne Leine frei laufen.
Im letzten Winter saß die selbe Hündin ja schon auf Tacka, die in Panik geschrien hat und weg rannte. (Wobei das ‚schreien’ für Tacka auch schon eher –normal- ist..)
Auch im Vorbeigehen, hat diese Hündin schon mehrmals nach anderen Hunden geschnappt. Pepsi wurde dabei auch einmal getroffen.
Bösartige Verletzungen gab es aber auch nie.
Auch ist die o.g. Hündin in erster Linie an der Leine so extrem. Dennoch landete sie letztes Jahr ja aber auf Tacka. -.-


Hat jemand Ideen, wie ich meinen Hunden die Angst/Unsicherheit vor besagter Hündin, samt Frauchen und ähnlichen Hunden nehmen kann??

~§~
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #2
Ach gott, die arme pepsi...:056:

Das ist ja auch mein alptraum... Meine sind jetzt schon nicht so gut auf andere zu sprechen und außerdem wäre das kräfteverhältnis in den meisten fällen so ungleich, dass das richtig böse enden würde.

Ich denke viel aktives wirst du nicht tun können.
Sie muss erst wieder lernen, dass sie keine angst zu haben brauchst.

Ich würde auch ignorieren. Möglicherweise mit futter ablenken oder klickern, wenn sie entspannt ist...

Das mit den spaziergängen ist natürlic problematisch. Vor allem wenn die hündin offensichtlich aggressiv gegenüber pepsi ist.

Vielleicht bittest du die Besi die Hündin an der schlepp zu lassen?
Ansonsten würde ich auf das gemeinsame Gassi gehen verichten. Ist zwar sehr schade, aber ein weiteres traumatisches Erlebnis würde die angst vermutlich stak verstärken.

Vielleicht könntet ihr euch auch absprechen, dass sie das eine mal mit geht und du bei der nächsten runde...
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #3
Huhu Dying,

tut mir sehr Leid für Pepsi.

Ich hab mit Ole ein ziemlich ähnliches Problem. Ende Oktober wurde er von einem Rotti im Wald angefallen, der hat ihn wohl ziemlich übel an der Kehle gepackt und ich wollte dazwischen gehn und mich hat er an der Hüfte gepackt (ich weiß, dass es dumm war dazwischen zu gehn, aber soll ich meinen tot beißen lassen?). Irgendwann ist der Besitzer dann um die Ecke gekommen und hat den Hund mitgenommen. Der Herr war mit völlig unbekannt und hat mir auch seinen Namen nicht verraten, der war schneller weg als ich gucken konnte und Ole und ich standen verletzt am Waldrand. Ergebnis war dann, dass Ole für Wochen keinen Ton rausgebracht hat, weil er wohl was am Kehlkopf hatte und nur püriertes Zeug futtern konnte, weil es die Speiseröhre auch erwischt hat. Ich hab seit dem ziemlich heftige Narben an der Hüfte und hatte am Anfang Probleme beim Hosen tragen, weil der Bund genau an der Stelle war.

Seit dem hab ich zunehmend festgestellt, dass Ole um große schwarze Hunde einen Bogen macht und teilweise auch schon angfängt zu fiepen, wenn er nur einen sieht; ohne Leine würde er sich sofort auf den Rückweg machen. Habe bisher auch noch keine Möglichkeit gefunden, wie ich ihm irgendwie mehr Sicherheit geben kann.

Ich glaub am besten wäre es wirklich, wenn du den BC meidest, wie nudl geschrieben hat. Vielleicht kennst du auch andere BCs, die verträglich sind, dann kann Pepsi evtl. mit denen spielen und sehen, dass nicht alle so sind.

Liebe Grüße ;)
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #4
Das sind Erlebnisse die braucht man nicht unbedingt.


Wir haben das Problem mit einem Tibet und einem Münsterländer – Mix.


Der Tibet bellt mich auch an wenn ich ihm ohne Hund begegne und ist als ich mit Adam unterwegs war aus den Fahrradkörbchen gesprungen und auf ihn los, die Zwei können sich gar nicht und da würde ich auch nicht ohne Leine gehen.


Der Münsterländer – Mix und mein Hund das geht wenn ein dritter Hund dabei ist, wir sind mit 6 Hunden unterwegs gewesen und ich bin mit ganz gemischten Gefühlen zum Treffen gefahren, aber da hat der Labbi die Aufgaben zu splitten übernommen immer wenn sich die beiden „ Kampfhähne“ zu nahe kamen lief er mitten durch den Weg und gut war wir sind 2 Stunden zusammen gelaufen.


Du kannst es nur mit verschiedenen Gruppen versuchen und so deinem Hund wieder Sicherheit geben.
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #5
Das tut mir sehr leid wie Pepsi zumal ich ja weiss wie bewusst sie gegen über anderen war, auch vor Louis.

Ich würde wohl auch versuchen,dass ich mich mit anderen Border besitzer treffe,damit pepsi sieht,dass nicht alle so sind.

Ansonsten würde ich gewohnt wie immer aufm platz gehen.
Wahrscheinlich müsst ihr dann wieder etwas von neu anfangen,damit sie sicherheit bekommt.
Und auf dem spaziergang würde ich es auch so absprechen,dass der border an der schleppleine ist.

Sowas passiert echt wahnsinnig schnell:(
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #6
Oh, das hatte ich letztens auch im Training. :/

Eine Rottweilerhündin kam rein, sprang Loulou an (welche angeleint war) und meine Maus konnte somit nicht weg. Trainerin sprang auf, ich, meine Mutter... usw.
Lou hat sich bepinkelt und war danach 2 Stunden verstört.
(Ich führs jetzt nicht weiter aus, hatte dazu schon einen Thread eröffnet!)

Größere Schäden hat sie keine davon getragen.

Arme Pepsi. :/
Das tut mir ja leid für die kleine Maus.
Ich würde dir auch das raten was Nudl da gesagt hat. Die Besitzerin bitten die Hündin an der Leine zu lassen.
Wenn sie das nicht tut und du trotzdem gerne mitgehen würdest, lass halt deine Hunde an der Leine, oder zumindest Pepsi (Die das ganze wohl mehr mitgenommen hat. :/) Und sollte die Hündin zu Nahe kommen, regelst du das halt... (Also wir haben im Training gelernt dann halt davor stellen, böse Mimik, im Falle eines Falles wegstubsen...)

Falls dir das ganze zu "gefährlich" ist, dann musst du es einfach lassen.
Bei Hunden, die der BC ähnlich sehen, genau das selbe...
Oder, wie hier auch schon erwähnt, mit "netten" Hunden treffen!

Naja, ich weiß nicht ob ich dir damit weiterhelfen konnte, ich hoffe nur, dass es der kleinen Pepsi bald besser geht und sie keine Angst mehr haben muss!
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #7
hi

die arme pepsi :(

da sind wir dann somit nicht die einzigen..

vor knapp 2 wochen ging ich mit nsoah am abend noch seine
runde. aus dem nichts kam ein malamut, stand da wie angewurzelt
vor uns - stehend - und betrohte. Nsoah knurrte ebenfalls und der malamut
zog ab...

vor knapp 1 woche hatte ich nsoah und jamash (neuzugang,welpe 16 wochen) an der leine im feld und schlenderte mit ihnen dort rum. ein dackel an der leine riss sich los und ohne vorwarnung auf unseren welpe drauf- jamash konnte ich noch rausreißen, aber nsoah stürzte sich auf den dackel...
als der dackel zerknüllt unter nsoah wieder rauskam, drehte nsoah ab und kam auf mich zu. der dackel hinterher und meinem rüden direkt an die gurgel. wiederum zerknüllte nsoah den dackel und ließ dann ab...
der dackel stand auf und ging. zum glück biß mein hund nicht zu. der dackel war unverletzt..

seither habe ich probleme, mit nsoah bei anderen hunden vorbei zu gehen.
das "schlimme " er hat sehr viel kraft und ich bin mehr als nur nervös, wenn ich von weiten einen hund sehe :( ...das überträgt sich natürlich wieder auf meinen rüden...teufelskreis...

aber wir gehen wieder ins trainning und hoffen auf besserung, wobei ich
sehr zuversichtlich bin..

lg
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #8
Ach Gott Dying, genau DAS Problem hatte ich vor 2 Tagen auch :( Du bist nicht allein!

Hanna war nie der sicherste Hund was "neue" Hunde angeht. Sie bleibt erstmal bei mir und wartet ab, wie Jerry und ich den neuen finden.
Vorgestern begegnete ich dann einem älteren Herren mit 2 Hunden. Der Kleine war selber etwas schüchtern, aber der große (bissi größer als ein Aussie vielleicht) war meines Erachtens asozial. Ich hatte den Eindruck, dass er nie gelernt hat die Reaktion anderer Hunde zu deuten. Sie waren gute 150m von uns entfernt, er lief aber in einem riesen Galopp zu uns. Nichts was ich vorher einplanen konnte, denn ich kenne das von keinem Hund, dass er so weit wegrennt.
Er nervte Jerry, also stellte ich mich dazwischen, Jerry weiß genau, wenn etwas nicht passt, kommt er zu mir, ich löse das schon. Hanna stand weiter hinten. Irgendwann lehnte ich mich gegen den Hund, damit er nicht vorbeikam. Was ich nicht bemerkte, der Hund verfing sich an den Trägern meiner Tasche und semmelte mich so um.
Dann war vorbei.
Hanna lief weg, aus lauter panik, schaute sie nicht mehr hinter sich, der Hund jagte sie noch... Ich bekam Panik, Jerry bekam Panik, mein Freund bekam Panik. Nur der Herr fand es scheinbar lustig, denn er schaute sich das an, ohne ein Wort zu sagen. Es waren Felder, ganz soviel hätte nicht passieren können, was Autos angeht. Aber ich sah sie eben nicht mehr. Irgendwann lief der Hund zu seinem Herrchen zurück. Hanna aber nicht. Mein Freund schrie den Mann noch an, er solle seinen Kö*** endlich an die Leine nehmen (der sein Herrchen übrigens gut aufs Korn genommen hat, anstatt sich anleinen zu lassen, lief er immer 2 meter weg um sich dann zu wälzen -.-) während ich Hanna suchte.
Ich fand sie dann hinter einem Miniwäldchen bei einem Jacky Besitzer, den ich ganz gut kannte. Ich erzählt ihm noch, dass Hanna vor einem Hund hefitge Angst hatte und weglief. Er sagte nur "ich glaube eher, sie ist wegen dem Geschrei des Mannes weggerannt", vor lauter lauter, habe ich gar nicht mitbekommen, wie laut der Kerl eigentlich war, als er seinen Hund "gerufen" hatte -.-

Das Problem ist, ich weiß jetzt nicht wie gut die Border Hündin in deinem Fall hört Dying, aber manchmal ist es einfacher gesagt als getan "leinen Sie ihren Hund an". Viele Hunde hören einfach gar nicht. Wenn der Hund im Rausch zu anderen rennt (in meinem Fall viele Meter), dann weißt du selber kaum noch, was du tun sollst. Hochnehmen kannst du den Hund nicht, aber schützen auch kaum.

Bei Hanna habe ich es auch mit "normalen Verhalten" probiert. Bei ihr hat es ganz gut geklappt. Gestern bin ich einem ähnlich aussehendem Hund begegnet. Ich ging auf ihn zu, hielt ihm die Hand hin, um Hanna zu zeigen, dass mich nicht jeder Hund umsemmelt und auch lieb ist. Sie war immer noch ein wenig unsicher, lief aber nicht vor ihm weg und knurrte auch nicht, sie schaute es sich nur aus leichter Entfernung an.
Ich würde sagen, du als Frauchen musst vielleicht hin und wieder auch zeigen, dass man keine Angst vor solchen Hunden haben muss. Du gibst Pepsi die Sicherheit. Ignorieren find ich dann gut, wenn der Hund dem anderen zuviel Aufmerksamkeit gibt. Wenn Pepsi den Hund schon gesehen hat und eine riesen Panik entwickelt würde ich auch nicht mehr direkt zu dem Hund gehen, wenn sie es aber noch nicht richtig realisiert hat, würde ich mich einfach mal zu dem Hund stellen.
Mag sein, dass das jetzt nicht jeder raten würde, aber diese Konfrontations- Taktik hat bei Hanna bisher immer am Besten funktioniert. So habe ich sie auch an große Hunde gewöhnt, vor denen sie anfangs auch bissi bammel hatte.

Bin eigentlich in der umgedrehten Lage wie Babsi: Hanna könnte sich gegen die Größe gar nicht wirklich wehren, ich hatte eh schon den Eindruck, der Hund hält sie für einen Hasen. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn er wirklich nach ihr geschnappt hätte :(

Ich wünsche dir ganz viel Glück, dass Pepsi bald wieder die alte wird und sich wenigstens die extreme Unsicherheit abschütteln lässt :(
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #9
Naja, solange die Besitzer verständnissvoll reagieren, kann man daran auch arbeiten.
Wenn die Besitzerin der BC-Hündin versteht, dass Pepsi Angst hat und darauf achtet, ändert sich die Situation vllt noch.

Wenn der Besitzer, so wie bei der Rottihündin, allerdings sagt: Ach, die macht doch nix! Ich bleib jetzt genau hier stehen!, während mein Hund bepinkelt und wie ein Häufchen Elend in der Ecke sitzt, dann ist meist Hopfen und Malz verloren. :roll:

Dying, kannst du mal mit ihr reden? Oder hast du es schonmal versucht?
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #10
...

Danke schon mal für die vielen Antworten.

Tut mir leid, dass auch ihr, bzw. eure Hunde so unschöne Erlebnisse verbuchen mussten. :(


--

Was das 'Kräfteverhältnis' angeht, ist das mit Pepsi auch nicht so ohne. Sie ist ja auch 'nur' ein 9kg Hund und dazu eben doch einfach nicht mehr die Jüngste.
Auf irgendwelche 'Experimente' kann ich allein deswegen schon gut und gerne verzichten.


Was die Spaziergänge betrifft, haben wir diese auch schon die letzten Jahre im Winter gehabt. Es ging dabei ohne große Probleme zwischen Pepsi und dieser Hündin.


Pepsi ist ja nun auch so ein Hund, die andere Hunde einfach ignoriert und Konflikten im Vorfeld gern aus dem Weg geht. Nur wenn sie eben von anderen Hunden bedrängt wird, sagt sie auch ohne zögern bescheid, dass der Hund in ihre Privatsphäre eingegriffen hat und sie keinen Kontakt wünscht. Dabei geht sie aber nie über ein 'wegschnappen'.

Sie ist also nicht auf die Nase gefallen und hat m.E. eine sehr klare Hundesprache.

Was die Spaziergänge angeht, werde ich wohl wirklich erst mal mit der Border Colli-Besitzerin sprechen müssen. Entweder geht sie auf einem und ich auf dem anderen mit oder sie behält ihre an der Leine - wobei die Hündin an der Leine ja wesentlich schlimmer drauf ist. Notfalls muss ich wohl wegbleiben.


Ich hatte auch schon überlegt, ob ich die Frau frage, ob sie nicht mal 4-5 Mal im Monat Zeit für ein 'Training' hat. Sie kommt ja schließlich aus dem selben Dorf und da müsste sich ja irgendwie ein Zeitpunkt finden.


Wobei ich hier noch am überlegen bin, wie sich so ein Training für Pepsi am stressfreisten gestalten lässt.

Vielleicht erst in großer Entfernung? Vielleicht mit gemeinsamen Spaziergang? Vielleicht mit Begegnungen - also immer wieder aneinander vorbei? Vielleicht mit dem Zweithund Tacka? Vielleicht besser ohne? Vielleicht, dass jeder mit seinem Hund 'arbeitet'? Vielleicht mit Futter-Bestechung? Vielleicht von allem etwas? ...
*seufz*

@*Collie* - Ich würde vermutlich genauso wie du handeln. Einfach blind dazwischen gehen und versuchen meinen Hund da rauszuziehen.

Letzlich ist man aber wohl auch schneller am Ziel, wenn man den fremden Hund da rauszieht - das war bei uns von mir z.B. der Fehler. Hätte ich nicht versucht Pepsi und Tacka da wegzuziehen, sondern hätte gleich nach der Border Hündin gegriffen, wäre es ein paar Sekunden schneller vorbei und ich hätte Pepsi auch besser zeigen können, dass ich die Situation im Griff habe. :(
Wie schlimm waren denn die Verletzung bei dir und Ole? Ist ja ein Unding, dass der Besitzer euch da hat einfach stehen lassen. o_O


Was nun andere Border Collies betrifft, hat Pepsi da mit verträglichen Hündinnen auch keine Probleme. Zumindest haben wir auch noch Kontakt zu einer anderen Hündin, die auch mitunter sehr zickig ist. Aber die ist eben auch eher so wie Pepsi und geht anderen aus dem Weg aber geht dann auch richtig auf andere Hunde los, wenn ihr einer zu Nahe kommt, nervt, etc. - zwischen Pepsi und dieser Hündin gibt es keinerlei Probleme und Hund + Hund ist auch hier wohl immer auch eine Sache der Sympathie.


Probleme hat Pepsi nach dem Angriff definitiv mit Hunden, von denen sie fixiert wird und die auch Theater machen oder dieses eben nur kurz taten. - Im Grunde genommen sind das ja auch klare Signale von den anderen Hunden und Pepsi's Angst ist berechtigt. Allerdings war da früher einfach dieses Vertrauen in Luft und Wasser, dass diese Hunde schon nicht an sie ran kommen. Und genau dieses Vertrauen ist im Moment futsch.



Spätestens im Frühjahr geht es dann aber auf dem Hundeplatz weiter und da werden wir wieder sehr regelmäßig auf besagte Hündin stoßen.

Das Training selbst kann ich an den Tagen fast vergessen, bzw. fange ich an den Tagen bei Null an.
Ich versuche dann so normal wie möglich weiter zu machen. Pepsi für jeden Scheiß zu loben und motivierend auf 'alles macht Spaß' zu machen.
Aber innerlich tut sie mir dann aber auch immer wieder leid und meine eigene Abneigung gegen besagte Hündin steigt.


Wisst ihr - dass sind ja nur so ein paar Sekunden und es verändert eine ganze Hundeseele. :(



Nette Hunde treffen haben wir ja und da sind auch sämtliche Rassen drin. Hier ist Pepsi zum Glück auch noch ganz die Alte.


Aber sie merkt auch das sie älter wird und kann mit so ganz wilden Hunden wenig anfangen und bleibt dann lieber in meiner Nähe, wo sie auch nicht umgerannt werden kann und damit Madam auch ein wenig auf mich aufpassen kann.

Gehen wir zusammen mit Hunden die auch etwas ruhiger sind, läuft auch Pepsi etwas -freier- und von Tacka lässt sie sich ja auch etwas genervt zum hinterherrennen animieren.

@Loscampesinos

Ja - deine Geschichte mit dem Rottweiler hatte ich auch gelesen und fand das Verhalten von dessen Besitzer auch unmöglich. Nur gut, dass auch hier keine Verletzungen geschehen sind.
Konntest du die letzten Tage bei Loulou irgendwelche Verhaltensveränderungen bemerken, wenn ihr anderen Hunden/Rottweilern begegnet seit?

@Babsi&Nsoah

Ja - bei euch ist der Größenunterschied ja noch etwas größer gewesen. Innerlich denkt man sich ja fast "Geschieht dem Dackel recht, dass er Kontra bekommen hat." - aber man kann auf so etwas einfach verzichten. Ich hoffe dein Neuling hat die Attacke gut verkraftet.

Wie sieht bei dir das Training mit Nsoah aus, damit ihr ungestresst wieder an anderen Hunden vorbei kommt?


@Pewee

Oh weh... So etwas ähnliches hatte ich ja im letzten Jahr mit Tacka und der Hündin. Die Hunde liefen frei und auf einmal springt die Border Hündin auf Tacka rauf und beißt wild drauf ein. Tacka schaffte es dann schreiend sich zu befreien und ist panisch weggerannt. Da sie weiterhin wie am Spieß 'geschrien' hat, sind auch noch sämtliche andere Hunde die da waren hinter ihr her, was ihr noch mehr Angst machte.
Und *seufz* ...da waren wir ja eigentlich auf dem Spaziergang, damit Tacka positive Erfahrungen sammeln könnte, weil ihre Vorgeschichte schon nicht so toll war. :/

Ansonsten steht die Border Colli Hündin in meinem Fall eigentlich unter einer sehr guten Erziehung. Begleithunde-Prüfung und weitere Prüfung in Unterordnung und beim Agility hat sie super gemeistert.

Ohne Leine gab es bei ihr auch weniger Probleme und sie konnte frei auf Spaziergängen mitrennen. Nur dann kam die Sache mit Tacka im letzten Jahr... *seufz*

Bei der Situation mit Pepsi jetzt war es so, dass die Besitzerin auf einem Stuhl saß und ihre Hündin an der Leine hatte. Ich kam dann mit meinen beiden auf den Platz und die Hündin fixierte meine ab dem Zeitpunkt an und machte anfangs auch ordentlich Theater. Da wir noch etwas warten mussten, bin ich mit meinen schon auf Abstand gegangen und stand dann ca. 8 Meter entfernt mit dem Rücken zu der Hündin. Meine Hunde schauten ebenso in eine ganz andere Richtung.

Die Besitzerin hatte dann aber ohne Absicht die Leine nicht richtig festgehalten und schwupp hing sie auf Pepsi drauf. -.-
Dann die kurze Frage, ob alles okay sei und ich muss zugeben war ich im ersten Moment ja noch froh, dass es Pepsi und nicht Tacka war, weil ich bei Pepsi ja wusste, dass sie sozusagen wesensfester ist. :/ Aber es war ja leider doch nicht alles okay. :/ Körperlich ja - seelisch nein. :(


--

Reden - ja, dass werde ich definitiv demnächst noch machen. Ich kann ihr ja leider nicht aus dem Weg gehen, weil wir auch gemeinsames Training auf dem Hundeplatz mitunter haben.
Ich hatte gehofft, dass man sich im Winter auf dem Hundeplatz ab und an sieht, aber dass hat ja leider nicht geklappt.
Das Pepsi Panik vor ihr und ihrer Hündin hat, ist in der Gruppe inzwischen auch bekannt.
In einer ruhigen Minuten versuchten wir, dass Pepsi von ihr Leckerlis an nimmt, was aber auch nicht wirklich klappte. :( (Und das bei meinem Verfressenem Hund. :| - Am Ende hatte sie dann mit einem ewig langen Hals und mir ganz dicht bei der Frau dann doch noch ein Leckerli geschafft zu nehmen. Aber es fehlte dann auch die Zeit, um da groß dran zu arbeiten. *seufz*)

--

Es ist erschreckend, wie häufig es zu solchen Vorfällen kommt, weil so wenig Hunde sozialisiert sind oder aus schlechten Erfahrungen so handeln. Wenn dazu noch ein recht gleichgültiger Besitzer kommt kann man bald Angst bekommen überhaupt auf die Straße zu gehen. *seufz*
~§~
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #11
ja, wir haben auch schon mehrere schlechte Erfahrungen hinter uns. Eine davon ist mir besonders im Gedächtnis geblieben! Mein Mann und ich sind mit Anton und unserem Nachbarshund gemütlich durchs Dorf spaziert und Anton wurde dabei heftig von einem großen schwarzen Hund attackiert! Der kam ganz plötzlich von einem unserer Höfe galoppiert und ohne Vorwarnung gleich auf Anton rauf, der natürlich angeleint war! Der hat sich total in Anton verbissen, doch der hat sich nicht mal gewehrt so erschrocken war der. Anton hat immer versucht ihn abzuschütteln und ihm auszuweichen, doch der blieb penetrant. Ich natürlich am anderen Ende der Leine am zerren und ruckeln. Konnte Anton nicht mal los machen. Versuchte dann zwischen beide zu kommen und brüllte den Angreiffer an, was auch nicht wirklich hilfreich war. Und zu guter Letzt hab ich mit meinen Gummilatschen versucht den wegzuspaken. Keine gute Idee, will ja eigentlich auch kein Tier verletzen. Dann kam plötzlich der bauer mit nem Knüppel vom Hof gelaufen und prügelt wie bekloppt auf den Hund ein, nachdem sein Treten nix brachte!!! ER wollte sich dann entschuldigen und ich hab dann nur gebrüllt, kein Wunder das sein Hund so auftritt, der muss ja völlig traumatisiert sein. Und wenn ich nochmal seh, das der seinen Hund in irgendeiner Form was tut, hetze ich ihm die Polizei auf den Hals! Er behauptete natürlich, sowas hätte sein Hund noch nie getan und er wusste sich nicht anders zu helfen! Ich laufe eigentlich jeden Tag daran vorbei und es ist auch nie wieder was passiert!
Aber das war vielleicht was. Zumal mein Mann hilflos daneben stand. Er hatte ja noch den anderen Hund, der verständlicherweise seinem Kumpel beistehen wollte. Nur dann wäre das wohl vollends eskaliert. Ich hab ihn angebrüllt, er soll bloß wegbleiben!!!
Mir tat danach alles, aber auch wirklich alles weh und mein armer Anton zitterte wie Espenlaub. Und die erste Zeit war es ihm auch nicht geheuer am Hof vorbei zu gehen. Aber ich dachte, ich muss das konsequent durchziehen, so nach dem Motto, wer vom Pferd fällt, muss auch gleich wieder rauf.....
Und toi, toi, bis auf gesunde Skepsis diesem Hund gegenüber hat Anton nix zurückbehalten!
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #12


@Babsi&Nsoah

Ja - bei euch ist der Größenunterschied ja noch etwas größer gewesen. Innerlich denkt man sich ja fast "Geschieht dem Dackel recht, dass er Kontra bekommen hat." - aber man kann auf so etwas einfach verzichten. Ich hoffe dein Neuling hat die Attacke gut verkraftet.


das stimmt, nur die größe macht natürlich einige probleme mehr, als
ein etwas " handlicherer " hund.
alleine durch seine kraft und das gewicht, hätte er ihm alle knochen brechen können. ich bin heil froh, das er ihn wirklich " nur " herumgewühlt hat....
danke, der kleine hat es super weggestekct, der große leider nicht.
er wirkt sehr unsicher bei anderen hunden, genauso ich :uups:
was natürlich kontraproduktiv ist...
gestern waren wir jedoch mit 2 dackelmischlingen ( weiblich) spazieren..
nsoah spielte sogar und war sehr gelassen....bin sehrzuversichtlich, das es wieder klappt ...brauchen einfach etwas zeit :angel:

lg
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #13
Hm, also Lou hat es gut weggesteckt. Ich gehe mal davon aus, dass es auch daran liegt, dass sie so viel mit großen, schwarzen Hunden zu tun hat.
Henry ist einer, der Hund meines Freundes auch... usw.

2 Stunden lang war sie ungefähr "ängstlich". Ist nicht von meiner Seite gewichen, wollte nicht richtig spazieren gehen.
Danach war sie ganz die Alte.
Anderen Rottweilern sind wir noch nicht begegnet...

Im Training waren wir auch letztens wieder in der Halle in der das ganze passiert ist. Auch da war sie eher mutig...

Wobei Lou auch ziemlich konsequent sagen kann, wenn ihr was nicht passt. :roll:. Die Trainerin meinte aber so ist es ok.
(Ich schätze das kommt von ihrer Zeit in Beja... und wegen Henry, dem kleinen Nerv :mrgreen:)

Ich drücke euch die Daumen, dass es Pepsi dahingehend bald wieder besser geht!
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #14
Off-Topic
@Dying

die Verletzungen haben sich für einen Hundeangriff relativ in Grenzen gehalten. Ole hat es halt an Kehle und Speiseröhre erwischt, er konnte halt weder bellen noch TroFu fressen. Musste ihm am Anfang sogar das NaFu nochmal durchmixen und mit verdünnen. Mittlerweile ist aber wieder Fell über die Sache gewachsen und man merkt bei ihm nichts mehr davon, außer halt die Angst vor großen Hunden. Ich hab halt recht viel an der Hüfte geblutet, weil er mehrmals nachgeschnappt hat, zum Glück bin ich nicht umgefallen, wenn der mich am Hals gepackt hätte, wär das nicht so ausgegangen. Heute hab ich noch Narben, aber man siehts halt außer im Sommer im Bikini nicht.

Das Problem war einfach, sie dich 2km durch den Wald bis nach Hause zu schleppen. Normal hätte ich ja Ole getragen, aber ich konnt ja selbst kaum laufen....und in meinem Kuhkaff gibts im Wald natürlich keinen Handyempfang :(

Wenn ich den Typen nochmal seh:evil:
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #15
Ach man arme Pepsimaus! :(!


Patch hat es bei rotenbrauen Hunden seitdem der Huskey auf ihn zugerannt kam! So kann ich ihn einigermaßen lenken, aber nicht wenne in Hund ommt der Rotbraun ist! Heißt also Chow Chow's, Borderaux Dogge und natürlich der besagte Huskey! Patch geht dabei nach vorne und das geht nicht! Uns ich will ihn auch kein Leckerlie geben wenn er Theater macht da er ja nicht lernen soll, das er nach dem Theater was tolles bekommt!

Schau doch einfach in welchem Pepsi noch entspannt ist! Ist sie hast Clickerst du! Dann geht es schritt Schritt an die Hündin ran!
Grundbedingung daran ist, das die Halterin ihren Hund absolut unter kontrolle haben muß, also sie darf sich auf keinen Fall losreißen!
Wenn es am Anfang nur 30 meter sind, das reicht für den Anfang! Sie muß dabei entspannt sien!
Versuche das negative durch besondere Leckerlie ins Positive zu drehen!
Gedult hast du ja unendlich von daher seh ich da nichht das Problem und das mit den mini Schritten kennst du ja auch:)!


Lg Yvi
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #16
...

@danijassi
Oh weia... :/ Das war ja auch ein schlimmes Erlebnis für euch alle.
Aber es liegt ja leider doch in den allermeisten Fällen an den Besitzern, dass ihre Hunde unkontrolliert Schaden richten. *seufz*

@Babsi&Nsoah
Dann liegt euer Training darin, positive Erfahrungen mit kleinen Hunden, vorzugsweise Dackeln zu sammeln?!
Ja - mit so nem Kraftpaket an der Leine gestaltet es sich wirklich noch schwerer den zu halten und ruhig an anderen Hunden vorbei zu führen. Vor allem, wenn er halt auch nach vorne geht. :/

@Loscampesinos
Ja... Ich hatte das so ja auch bei Pepsi gehofft. Dass sie diesen Vorfall genauso wie auch andere 'Attacken' wegsteckt gut wegsteckt. Einmal drüber schlafen und alles wieder gut...
Ich meine Pepsi ist ja nun wirklich in ihrem Alter schon sehr viele Hunde gewohnt gewesen und in all den Jahren hatte sie nie vor etwas eine derartige traumatisierte Angst gezeigt. :/
Ich kenne es von ihr einfach nicht und das tut so unheimlich weh.
Man zweifelt ein wenig an sich selbst als Hundehalter... Irgendwie hätte man das doch verhindern müssen...
Und dann wird einem erst bewusst, wie machtlos man in manchen Situationen ist. :(

Ich drücke euch und deiner Loulou auf jeden Fall die Daumen, dass sie ihr eines Erlebnis nicht doch noch mit anderen Hunden verbindet.

@*Collie*
Hilfe! Das war dann ja schon wirklich heftig bei euch. Und der Kerl ist einfach so abgezogen? Und ihr kennt den auch nicht? Habt ihr eine Anzeige (evtl. gegen Unbekannt) gestellt?
Das ist ja wirklich eine Horrorvorstellung und wer weiß, was da hätte noch alles passieren können. ><
Solchen Leuten gehört doch echt eine Hundehaltungsverbot aufgedrückt. -.-

@Yvi179
Das mit Patch ist ja blöde... Vor allem, wo er ja eh nicht immer so einfach mit anderen Hunden ist. :/
Interessiert ihn denn 'nur' die Farbe? Oder meinst du, dass er bei einem recht kleinen Hund in rot-braun auch neutral reagieren könnte?
Wie arbeitet ihr an diesem 'Problem'?

Ja... Das mit Schritt für Schritt - das ist wohl bald mein Leitsatz. *lach*
Was das Klickern betrifft habe ich etwas Angst davor, dass sie das Click-Geräusch am Ende mit etwas Panik im Hinterkopf verbindet. Nicht, dass sie am Ende beim Click-Geräusch denkt da wäre irgendwo die Hündin, vor der sie Angst hat. Ebenso habe ich etwas Angst davor mit Futter zu arbeiten, dass ich ihr Angstverhalten damit bestärke. Beim Motivieren habe ich Sorge ihre Angst irgendwie zu verstärken und mit Druck oder ähnlichem würde ich nie arbeiten wollen.

Letzten Samstag trafen wir auf dem Hundeplatz ja eine andere Hündin, bei der Pepsi das selbe Angst-Verhalten zeigte, wie bei der 'Täterin'.
Da es grade etwas leer war, konnten wir auch genau an diesem Problem arbeiten. Ich mit Pepsi also ein 'Anti-Angst-Training' und die andere Frau mit ihrer Hündin ein 'Anti-auf-andere-Hunde-losgehen-Training'. ><
Wir machten vermehrt Übungen, wo wir aneinander vorbei gegangen sind. Alles in so einem Abstand, dass auch nichts passieren konnte. Dann auch mal nebeneinander stehen bleiben und Hand reichen.
Danach gab es einfach Fuß-Sitz-Platz-Steh Übungen, wo wir gemeinsam in eine Richtung gingen. (Abstand von ca. 10 Metern) - Dieses war für beide Hunde auf jeden Fall angenehmer.
Am Ende gab es noch mal wieder Begegnungen, wo Pepsi auch ein klein wenig entspannter war.
Doch als ich zum Schluss am Rand stand und die Hündin zum Ausgang hin an uns vorbei ging, wollte sie sich sofort wieder hinter mir verstecken. *seufz*

Auf jeden Fall denke ich, dass es für Pepsi etwas leichter war mit der anderen Hündin als gleich mit der 'Täterin' solche Übungen zu machen.

Dazu konnte ich eben auch beobachten, dass Pepsi am meisten auf die Fixierung reagierte. (Früher war ihr ja aber auch derartiges völlig schnuppe...)

Nun werden wir vermutlich nicht ganz so häufig Hunden begegnen, die meine Pepsi derartig fixieren können - aber mein Hund soll einfach wieder ihr Vertrauen in mich und sich selbst finden..
Und ja - wir haben Zeit und werden nichts überstürzen!
~§~
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #17

@*Collie*
Hilfe! Das war dann ja schon wirklich heftig bei euch. Und der Kerl ist einfach so abgezogen? Und ihr kennt den auch nicht? Habt ihr eine Anzeige (evtl. gegen Unbekannt) gestellt?
Das ist ja wirklich eine Horrorvorstellung und wer weiß, was da hätte noch alles passieren können. ><
Solchen Leuten gehört doch echt eine Hundehaltungsverbot aufgedrückt. -.-


Ich hab den Typen vorher nicht einmal gesehen und er ist mir auch danach nie wieder unter gekommen (bin auch froh drüber). Der hat nicht ein Wort mit mir gewechselt, nur seinen Hund weggezogen und dann weiter...
Anzeige haben wir erstellt, aber ganz ehrlich, die Chancen den nochmal zu bekommen sind extrem gering, glaub ich zumindest.

Ich mein, kann ja immer mal passieren, dass der Hund nicht auf einen hört und sich evtl. mal mit einem rangelt, aber dann bleib ich doch wenigstens da und entschuldige mich.

Mal abgesehen davon, reg ich mich tierisch darüber auf, dass ich auf allen Kosten allein sitzen bleib. Ole war einen Tag in der Tierklinik und dann noch die Op und der ganze Spaß drumrum...und ich bin nur Schüler:x Jetzt muss ich mir erstmal wieder ein neues Polster ansparen *toll*
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #18
@Dying
Ohne Leine ist er lieb zu anderen Hunden, mußte ich notgedrungen feststellen, auch Schleppleine geht!
Bei kleinen Hunden freut er sich auch an der Leine einen Keks! Auch bei braunen!
Die leinenAgression habe ich mit Leckerlies gearbeitet, was scho recht gut klappt aber eben noch nicht perfekt! Das Problem mit den braunen Hunden ist wirklich schwer weil die mitd em Huskey sich nicht für ihn oder sonst noch einen anderen Hund interesseiren! Neulich stand er im Vorgarten und die Pfote war offen, zum Glück hat Patch ihn nicht gesehen!
Auch so sehe ich recht selten braune Hunde, weil sie immer nur an den Baum gehen! Meist ich geh zügig weiter und versuche es zu ignoieren!
Patch ist halt einen kleine Baustelle:(!

Lg Yvi
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #19
Hallo,

ich habe mit meiner Kleinen in den ersten Wochen, die sie bei mir war zwei unschöne Erlebnisse mit einem Schäferhund (es war beides Mal der gleiche) und auch vor kurzem ist sie wieder von einem Schäferhund-Mix (Optik aber total Schäfi) ziemlich übel angegangen worden...

Schaden: jedes Mal Gott sei Dank nur kleinen Schrammen und Kratzer (körperlich), aber eben ein tief sitzendes Schäfi-Trauma (psychisch).

Da nun leider viele Mixe und Hunde in das Schäfi-Schema passen, dass sie sich irgendwie zu eigen gemacht hat, sind Panikattacken (bei besonders großen Hunden) oder Tobsuchtsanfälle an der Leine (bei "Durchschnitts-Schäfis") leider an der Tagesordnung...

Ich habe es zumindest nach den ersten "Vorfällen" geschafft ihr Trauma zu lindern in dem ich mir einen sehr, sehr netten Schäfi-Rüden gesucht habe und mit ihm/an ihm geübt habe. Aber dieser Kerl war auch einfach nur ein liebes Schaf und hat den Hund im Namen vergessen...Lupina blieb zwar immer misstrauisch ihm gegenüber und war nie so ausgelassen wie bei anderen Hunden, aber ihre Reaktionen auf andere "Schäfis" waren deutlich reduziert und abgeschwächt!

Leider hatten wir nun vor Kurzem wieder eine Schäfi-Attacke...und Samson, der Therapie-Schäfi weilt leider nicht mehr unter uns...mal sehen ob ich irgendwo adäquaten Ersatz finde...
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #20
Die süße Pepsimaus - das lese ich ja erst jetzt!

Tipps kann ich Dir keine geben - ich würde wahrscheinlich auch versuchen, sie langsam wieder an die Sache ranzuführen; eben so, wie Du Dein Anti-Angst-Training beschreibst ... :eusa_think:

Schade und erschreckend, wie so ein paar Sekunden und die Unaufmerksamkeit mancher Menschen einen Hund zutiefst erschüttern ...

Drück Pepsi mal ganz fest von mir; das wird hoffentlich wieder. Ich drück Euch die Daumen!

Lg Ida
 
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Thema:

Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff

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