Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff

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  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #21
Was mich immer wieder verwundert ist einfach, das solche Hunde nicht an der Leine geführt werden! Als Besitzer weis man doch irgendwo, ob sein Hund verträglich mit anderen ist! So ein Hund geht doch nicht von jetzt auf gleich auf andere los, da müssen doch immer schon vorher Vorfälle gewesen sein!
Oder das das Grundstück nicht eingezäunt ist, wie in unserem Fall! Der läuft da frei rum und kann jederzeit abdüsen! Anton bleibt immer aufm Hof, selbst wenn die Pforte auf ist. Der weis ganz genau, das er da zu bleiben hat!!!
Ich hab hier schräg gegenüber eine Nachbarin die hat eine Hündin und einen Rüden! Ihre Hündin ist verträglich mit allena nderen Hunden, aber ihr Rüde ist unheimlich aggreessiv! Einmal ist der schon auf underen los gegangen! Aber ich bin zum Teil der Meinung, das der ganz genau spürt wie hibbelig und ängstlich sein Frauchen ist und dementsprechend handelt! Ich glaub ehrlich gesagt, die ist schuld, das der so geworden ist! Aber hören mag sie das nicht. Und trotzdem lässt sie ihn frei laufen, obwohl sie weis, das sie ihn nicht abrufen kann! Und scheinbar hat der auch nie mit anderen bis auf mit der Hündin spielen dürfen! Ich finde das echt sünde....
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #22
Hallo!

Das tut mir ehr leid! ICh kann euch leider nicht weiterhelfen. Auch mri ist das gleiche passiert mit mit meiner taffen Dackel Terriermix Hündin... als mein Hund gerade die RUnde lief leinte sich ein Irish Setter ab und biss sich in meiner kleinen fest :( trotz langer Therapie und hoffen und weiter so tun als ib nix wäre, waren die restlichen 4 Trainingsstunden so ein stress für sie das sie zitterte und sich im Tunnel versteckt hatte sodass wir leider dauerhaft das Training abbrechen mussten!

Ich würde dir empfehlen 1. die Trainerin zu beten den Hund einzel zu trainiern ( Border Hündin UND Beißkorbpflicht wenn andere Hunde da sind) dann würd ich mit der Besitzerin der Border Hündin einmal ein ernstes Wörtchen reden wenn sie zu unfähig ist ihren HUnd zu halten, kontrollieren usw... soll sie gehn, daher die Gefahr zu groß ist das wieder was passiert!
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #23
Man kann sich nie auf einen Hund 100% verlassen es sind Tiere und damit nicht berechenbar! Ich würde nie behaupten das ein Hund auch wenn die Pforte offen ist nie abhaut! Eine läufige Hündin, der beste Kumpel zu den man ja immer hingehen darf und der Hund überschreitet die Grenze!
Außer man arbeite mit meideverhalten, was ich persönlich absolut nicht für gut heiße!

Lg Yvi
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #24
Gut, sagen wir mal so, bisher ist er noch nie abgehaun auch wenn Nachbars Hündin gerad läufig war!!! In der Regel ist hier die Pforte auch zu und unbeaufsichtigt bleibt er schon mal gar nicht! Aber deswegen versteh ich ja eben nicht, wie man seinen Hund einfach machen lässt, obwohl man weis das Grundstück ist nicht eingezäunt. Und meine Hand ins Feuer legen, würde ich schon gar nicht für meinen Hund, eben weil er ein Tier ist. Da hast du also Recht, Yvi179!
Aber dennoch bin ich der Meinung, das ich mein Tier doch kenne und weis, ob er verträglich ist. Klar kann ich mit Anton auch mal, die Erfahrung machen, das er einen anderen Hund nicht mag und dann vielleicht aggressiv reagiert. Aber die Hunde über die ich spreche sind schon immer negativ aufgefallen und sollten daher meiner Meinung nach nur an der Leine geführt werden, bzw auch draußen beaufsichtigt werden!
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #25
Hallo Dying Dream,
das tut mir so unendlich Leid was da passiert ist.
Auch wir können ein Lied davon singen. Ami wurde auch ständig gebissen,mal mit schweren, mal mit leichten Verletzungen. Ich kann nur sagen das es bei ihm nichts gebracht hat ihn wieder mit anderen Hunden zusammen zu führen. Er hatte Angst,und leider kann man als Besitzer die anderen Hunde nicht auch noch beaufsichtigen so das es immer und immer wieder zu solchen unnötigen Zankerein kommt.
Ich habe es dann leider so gelöst das ich Ami entscheiden lassen habe ob wir dem Anderen Hund aus dem Weg gehen,oder ob er vorsichtig schnuppern wollte.
Mir war es irgendwann egal was die Leute denken wenn ich auf die andere Straßenseite gewechselt habe.
Da Pepsi auch schon etwas älter ist würde ich versuchen sie weitgehend diesem Hund zu entziehen. Ich finde Angst haben dürfen auch Hunde,
und wir Menschen sollten das akzeptieren!
Es ist nicht überall Frieden,was gerade für so liebe brave Hunde schwer ist zu verstehen.

Bei uns hat sich das Problem gelöst seit wir Ayda haben,
seit dem halten alle ihre Hunde gut fest weil sie Angst vor Schäferhunden haben.
Seitdem kann Ami ganz beruhigt spazieren gehen.
Ätzend, ist aber leider so....

Liebe Grüsse aus Berlin
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #26
...

Ach....
Diesen Sonntag war wieder ein nicht so guter Tag. :/

Der Hofhund bei meinem Großvater (der sonst immer recht scheu ist) hat auf einmal nen Satz auf Pepsi zugemacht, die losquickte (und das, wo Pepsi sonst nie quickt.).
Ich hatte leider nicht gesehen, was da genau los war. Ich vermute, dass da irgendwo was fressbares rumlag, wo Pepsi ohne es zu wissen zu dicht rangekommen ist.
Ich weiß es nicht. :/ *schon wieder vorwürfe mach*

Auf jeden Fall verkroch Pepsi sich danach erst mal unter dem Stubentisch und mochte gar nicht wieder rauskommen. Dazu lief sie total verkrampft und ich hatte schon Angst, dass sie irgendwo verletzt wäre. (War aber nichts)

Wisst ihr – ich verstehe es einfach nicht...
Da hat man einen Hund, der mehr als 12 Jahre sich nichts großartig aus ‚Hundeangriffen’ macht und da nur ein Schulterzucken über hat. Wo die Welt danach einfach in Ordnung ist und alles schnell vergessen wird.

Und nun habe ich das Gefühl es wird alles immer schlimmer. :(

Pepsi ist/war einfach noch nie der Typ Hund, der sich aus Angst versteckt. Das Wort ‚Angst’ war für sie immer ein Fremdwort. Und nun das?! :( Ich könnte heulen. :/

--
Ja, und dann bat ich ja noch um die eMail-Adresse von der Border Collie Besitzerin, die mir heute geschrieben hatte.

Aber hänge grade wegen der ganzen Sache selbst in einem psychischen Loch und weiß gar nicht mehr, wie ich mir so ein Treffen/Training überhaupt vorstelle.

Wie fängt man da am besten an? Ich will Pepsi auf keinen Fall zu sehr stressen. Das würde einfach nicht gut gehen.
Und :/ - was, wenn die Besitzerin ihren Hund doch wieder (zufällig) nicht unter Kontrolle hat? Ich weiß – die Wahrscheinlichkeit ist hier gering, aber ich merke selbst, dass ich verunsichert bin und das sind alles andere als gute Vorrausetzungen um meinem Hund Sicherheit geben zu können. :/
[FONT=&quot]~§~[/FONT]
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #27
Hallo!

Ist echt schlimm so Stories zu lesen, ist mir vor kurezm auch sowas passiert.

Aber ich hab jetzt mal eine andere Frage:
MUSS man nicht den Hund auf der Leine lassen?
Oder zumindest einen Beißkorb?
Überhaupt bei Spaziergängen und sowas.

Ich muss dazu sagen, ich bin Hunde-Anfängerin.
Aber mein Snoopy wurde von einem Jagdhund angesprungen der ohne Leine und
Beißkorb auf der Straße rumgerannt ist, und das ist doch gesetzlich verboten!?
(Also in Österreich oder?)

Ich weiß nicht wie sowas in einer Hundeschule abgeht- und vielleicht klingt das jetzt
sehr schroff, aber ist eine Hundeschule nicht dazu da das der Hund disziplien lernt?
Und wenn der BC ganze Zeit stress macht, was sagt die Trainerin dazu?
Also ich könnte dir auch nur raten, entweder wechseln, versuchen mit ihr zu reden
(es gibt auch Hunde-Besitzer mit denen man nicht reden kann :eusa_doh:) und ich würde dir
ganz ehrlich sagen:

Wenn die ihren Hund niiie an die Leine nimmt,
sie deine Hunde öfters anspringt, egal WO,

Anzeige.
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #28
Aber ich hab jetzt mal eine andere Frage:
MUSS man nicht den Hund auf der Leine lassen?
Oder zumindest einen Beißkorb?
Überhaupt bei Spaziergängen und sowas.

Soweit ich weiß, ist es in Deutschland nicht vorgeschrieben; außer in einigen Bundesländern während der Brutzeit.

Dass es in Österreich einen Maulkorbzwang gibt, ist mir ehlich gesagt neu..als ich in Wien war, hab ich viele Hunde ohne gesehen...ich glaub es ist nur in der Bahn Pflicht. Wie es mit dem Leinenzwang in den Städten aussieht, weiß ich nicht. Aber im Feld kann ich es mir nicht vorstellen. Und selbst wenn... wer will es denn bitte kontrollieren?

Hier in Deutschland laufe ich mit Ole fast nur ohne Leine rum, ich hab sie zwar für Notfälle immer einstecken, aber benutzen tu ich sie sehr selten (vielleicht mal beim Überqueren der Hauptstraße oder bei Menschenmassen). Im Dorf läuft er eigentlich meistens im Fuß neben mir, wenn nicht, dass max. 2m von mir weg. Das ist allerdings nur möglich, da er gut hört, ansonsten würde ich mich das auch nicht trauen. Im Feld läuft er eigentlich immer frei rum, wenn andere Hunde kommen, hol ich ihn zu mir ran und alles ist in Ordnung...aber man kennt sich hier und weiß welcher Hund mit welchem kann und welchem nicht ;)
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #29
Ja, und dann bat ich ja noch um die eMail-Adresse von der Border Collie Besitzerin, die mir heute geschrieben hatte.

Aber hänge grade wegen der ganzen Sache selbst in einem psychischen Loch und weiß gar nicht mehr, wie ich mir so ein Treffen/Training überhaupt vorstelle.

Wie fängt man da am besten an? Ich will Pepsi auf keinen Fall zu sehr stressen. Das würde einfach nicht gut gehen.
Und :/ - was, wenn die Besitzerin ihren Hund doch wieder (zufällig) nicht unter Kontrolle hat? Ich weiß – die Wahrscheinlichkeit ist hier gering, aber ich merke selbst, dass ich verunsichert bin und das sind alles andere als gute Vorrausetzungen um meinem Hund Sicherheit geben zu können. :/
[FONT=&quot]~§~[/FONT]

Verstehe ich das richtig... ihr wollt euch gemeinsam mit den Hunden treffen?

Erstmal durchatmen! Ich weiß, dass ist manchmal leichter gesagt als getan, aber dein Hund braucht dich als Stütze. Du bist die Beschützerin und du hast es bei Pepsi ja anscheinend schon 12,5 Jahre unheimlich gut gemacht. Also, Kopf hoch! Du schaffst das schon! :) *Auf die Schulter klopf*

Ansonsten würde ich die beiden erstmal angeleint lassen, du gehst vor und zeigst Pepsi, dass die Border Collie Hündin eigentlich ganz nett ist.
Sollte sie da irgendwie schon gegen Pepsi gehen, würde ich sie wegstoßen. Einfach ganz vehement zeigen: Ich schütze dich, egal wie und wo und gegen wen.
Ich würde sie vllt auch mal gar nicht von der Leine lassen. Oder zumindest so arbeiten, dass Pepsi immer bei dir in der Nähe ist. (Gut, ganz vergessen... im Gegensatz zu Lou, gelingt das Pepsi wohl auch ohne Leine ;D)
Meintest du das so? Oder habe ich was falsch verstanden? :uups:

Außerdem hatte ich mir mal überlegt... Pepsi ist ja jetzt schon eine etwas ältere Dame. Ich weiß von unsrer ehemaligen Hündin, dass sie mit zunehmendem Alter auch anders auf fremde Hunde reagierte als vorher. Sie war da etwas komplizierter und das nahm zu, je älter sie wurde. Irgendwann hat sie sogar angefangen zu schnappen. (Manchmal einfach so ohne Grund. Nicht fest, aber dennoch tat sie's!)
Vllt geht das Pepsi auch so?
Gut, das sind nur Spekulationen, die auf Erfahrungen mit unserer Sandy beruhen... aber vllt ist das auch eine Möglichkeit. Ich wollte es nur mal erwähnen.
Pepsi ist ja nun auch noch nicht so alt, sie wirkt ja auf deinen Videos noch wie ein junger Hüpfer ;D.

Aber wenn du schon schreibst, dass sie Hunden gegenüber insgesamt nicht so aufgeschlossen war... vllt wird's extremer mit dem Alter und sie quiekt jetzt schonmal im Vorraus?
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #30
...

@Sheltie-Prinzessin
Ne, also eine generelle Leinenpflicht oder Maulkorbpflicht besteht hier in Deutschland ja nicht. Und mein Bundesland ist da ohnehin recht freizügig.

Ansonsten war der Pepsi-Border Collie-Vorfall ja auch in gewisser Weise mit Leine.

Sie hatte ihren Hund ja 'ausversehen' losgelassen als die Hündin meine beiden schon im Vorfeld fixiert hat.

Ich weiß nicht wie sowas in einer Hundeschule abgeht- und vielleicht klingt das jetzt

sehr schroff, aber ist eine Hundeschule nicht dazu da das der Hund disziplien lernt?
Und wenn der BC ganze Zeit stress macht, was sagt die Trainerin dazu?

War hier ja nicht direkt 'Hundeschule', sondern 'Hundesport' = 'Agility-Kurs'.
Bei der Unterordnung auf unserem Platz geht das alles noch etwas anders zu. Hier wird auch wesentlich mehr darauf geachtet, dass alle Hund miteinander zurecht kommen und wenn da Hunde sind die sich gar nicht verstehen, bleiben sie getrennt und gesichert.

Die Besitzerin von dem Border ist selbst seit kurzem eine der Agility-Trainern.

Ich meine beim Agility selbst ist die Hündin spitze und auch die Besitzerin macht ihre Sache gut.
Und das ihre Hündin im Bezug auf andere Hunde losgeht hat ja auch ihre traurige Vorgeschichte.

---------------


@Loscampesinos

Ich danke dir von Herzen für deine hilfreiche Antwort!

Ja, wir haben zwar noch keinen festen Termin, aber ich konnte die BC-Besitzerin jetzt direkt ansprechen und sie sagte auch zu, dass sie sich zwecks Pepsi-Anti-Angst-Training mit uns treffen würde.

Wobei sie selbst wohl gerne drauf verzichtet hätte (mein Eindruck gewesen). Aber etwas schuldig fühlte sie sich ja auch an der Sache...

Nun habe ich ihr letztens auch noch eine eMail geschrieben, wie ich mir das alles vorstelle und warte auf eine Antwort.


Diesen Sonntag ist der erste Winter-Spaziergang vom Agility geplant, wo ich ihr aber auch schon gesagt habe, dass ich nicht bei sein werde, wenn ihr Hund ohne Leine mitlaufen sollte. Nun ja - ich warte auf Antwort...



Direkt bei dem Training, was mir aktuell vorschwebt, werden auch beide Hunde an der Leine bleiben. Und im Moment kann ich mir auch nicht vorstellen, dass mehr Hunde als Pepsi abgeleint werden. ;)

Nein - also Pepsi gibt die Leine Sicherheit, weshalb sie anfangs auf jeden Fall dran bleibt. Und zum anderen düst mir Pepsi bei der richtig heftigen Panik im Moment auch ab, was ich ja schon feststellen konnte. Nun ja – aber im allgemeinen bleibt sie ja bei mir oder lässt sich zurück rufen und schleicht dann eher versteckt hinter mir rum.

Und die BC-Hündin sehe ich nur da ohne Leine, wo ich wirklich sicherstellen kann, dass nichts passiert.

Das ich für Pepsi sichtbar zu der Border Hündin hingehe, um ihr zu zeigen, dass die Hündin eigentlich ganz lieb ist wird nicht viel bringen, weil die besagte Hündin in der Zeit mit Sicherheit Pepsi schon fixieren würde.


Ich stelle mir nun verschiedene Sachen vor:

1.) Pepsi muss lernen, dass die Besitzerin etwas Positives ist, bzw. dass zumindest keine Gefahr vor der Frau und ihrer Stimme ausgeht.
Dafür soll sie ohne ihren Hund Pepsi Futter zuwerfen, aus der Hand füttern, etc. (Mit Futter ist Pepsi ja ohnehin meist gut bestechlich = Schon mal ein guter Vorteil für uns.)

2.) Jeder hat seinen Hund bei sich. Hunde müssen sich auf die Besitzer konzentrieren, während es dann immer mal wieder in verschiedenem Abstand aneinander vorbei geht. Anfangs sind die Abstände natürlich größer. Ziel wäre es, dass wir Menschen uns die Hand schütteln können, während die Hunde kurz abseits voneinander sitzen können.


3.) Gemeinsam ein Stück spazieren gehen, wo die Hunde sich von sich aus ignorieren. Die BC-Hündin wäre für mich da mit einer Schleppleine noch gesichert, auch wenn sie an der Leine weitaus mehr Terror macht als 'frei'.


4.) Auf dem Hundeplatz wird es dann bald eh weiter gehen, wo ich mich weiterhin für Pepsi notfalls zum Affen mache und mit ihr gemeinsam über jedes Hindernis springe und dann auch nur 2 Hindernisse nehme und so weiter.

Wobei die BC-Hündin ja auch nicht bei jedem Training dabei ist und wir an solchen Tagen auch 'normal' das altersgerechte Agility-Training machen können.

5.) Soweit ich die andere Besitzerin treffe, die einen Hund hat, der ähnlich wie die BC-Hündin reagiert und wo Pepsi auch Panik bekommt, will ich auch mit ihr dann 'Begegnungstraining', etc. machen.



Nun ja... So viel zu meiner Planung...


Ich hoffe nur, die Frau meldet sich nun auch bald und man schafft einige kurze Treffen.

So schwer kann das ja theoretisch nicht sein, wenn sie eh mit ihrem Hund gehen muss und aus dem selben 'Kuhkaff' kommt und ich schon sagte, dass ich meine Termine schon irgendwie zurecht gebogen bekomme.

Ach...



Oh, und dazu habe ich erfahren, dass die BC-Besitzerin nun auch mit ihrer Hündin wegen dem Problem zu einer Hundetrainerin gehen will.


(Wobei ich persönlich da wohl keine 5 Jahre mit gewartet hätte.
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)
Aber ich freue mich, dass etwas passieren wird.


Letztlich bin ich im groben grade Optimistisch, dass Pepsi und ich das hin bekommen, dass sie mir wieder wieder mehr Sicherheit zutraut und auch wieder Vertrauen in die Leine bei 'bösen' Hunden bekommt.


Irgendwas muss da von all den Jahren zuvor ja hängen geblieben sein, was man wieder rausbekommen sollte bei der schlauen Fresstüte.



--

Nun ja - was sagt ihr denn zu meinen Trainings-Vorhaben? Meint ihr das könnte so klappen? Würdet ihr noch etwas anders machen oder habt weitere Ideen?
Bin für alles offen und dankbar!
~§~
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #31
...

So... Mal ein kleiner Zwischenbericht:


Gibt eigentlich durchweg nur positives zu berichten. ^^

Border Colli 2 (also nicht die, die den Angriff ausgeübt hat, sondern eine vor der Pepsi 'nur' Angst hatte) trafen wir am Samstag auf dem Hundeplatz.
In der Soziphase liefen die beiden mit noch anderen Hunden frei. Im Anschluss beim Spaziergang war BC 2 an der Leine und hat auch diverse andere Hunde etwas fixiert, angeknurrt, angebellt, etc. - aber auch -nur- Zwischendurch.
Mit Pepsi war ich immer mal wieder in der Nähe dieser Hündin und bestärkte die Kleine fleißig. Allgemein schaute sie sich zwar um. War also vorsichtig aber nicht 'panisch'.

Am Sonntag trafen wir dann die Besitzerin von der Border Hündin, die den Angriff damals gestartet hat. Sie hatte ihren anderen jungen Rüden dabei.
Wir gingen ein Stück gemeinsam in nem kleinen Abstand nebeneinander und redeten etwas. Immer wenn Pepsi mich anschaute oder entspannter wirkte gab es nen Klick+Keks. Am Ende gab es dann von der BC-Besitzerin auch noch ein paar Kekse für Pepsi.
Auch hier fühlte Pepsi sich zwar nicht unbedingt wohl und war etwas unsicher. Versteckte sich hinter mir und schaute sich regelmäßig nach der Frau um. Aber im allgemein nahm Pepsi auch sehr häufig Blickkontakt mit mir auf, führte Kommandos ohne Bedenken aus und nahm auch das Futter von der Frau vorsichtig an.

Am Montag ging es dann weiter, wo ich mich mit der BC-Besitzerin und der besagten Border Collie-Hündin in den Wiesen verabredete.
Tacka blieb im Auto und wir gingen im 10 Meter Abstand (ich oben auf einem kleinen Deich, sie unten) aneinander vorbei und nebeneinanander her.
Auch hier gab es für Pepsi immer dann Klick+Keks, wenn sie mich ansah, Kommandos ausführte oder entspannter wirkte.
Währenddessen, redeten wir Menschen auch miteinander.
An Kommandos gab es für Pepsi nur Sachen die ihr auch sonst Spaß machten und wo sie bei mir bleiben konnte und sie konzentrierte sich auch auf mich und ich hatte sie auch noch ohne Leine nachher.
Für Pepsi gab es dann eine Pause und wir machten das 'Spiel' mit Tacka und der Border Hündin.
Zum Schluss tauchte noch ein bekannter Rottweiler-Mix auf, der von der Border Hündin nun wesentlich interessanter war. Da tauschte ich meine Hunde dann noch mal durch und Pepsi war noch mal an der Reihe.

Wir gingen nun zwar im größeren Abstand und ließen den Hunden wenig Sichtkontakt, aber ich gehe ja immer lieber in kleinen Schritten voran als meinen Hund überfordern zu wollen.

So bin ich absolut zufrieden mit unseren ersten Trainingseinheiten.


Zudem muss ich auch sagen, dass ich es von der BC-Besitzerin ganz toll finde, dass sie nun endlich auch an den Problemen diesbezüglich mit ihrer Hündin arbeitet. Sie hat sich Tipps von einer privaten Hundetrainerin geholt und will daran auch üben.
Letztlich wurde es bei ihr ja auch eher schleichend schlimmer.
Anfangs waren es nur 'Scheinangriffe' und irgendwann waren es dann richtige Angriffe. Nun mit dem zweiten Hund ist es doppelt schwierig, weil sich der junge Hund auch (leider) sehr von seiner Mutter beeinflussen lässt.


Weitere Treffen sind auf jeden Fall geplant und ich bin guter Dinge, dass Pepsi auch ihre Panik vor der Hündin, der Besitzerin und anderen Hunden, die sich ähnlich verhalten wieder verlieren wird. Eine gewisse Unsicherheit wird vermutlich bleiben - aber das ist dann ja noch gut händelbar.

Nun ja... Ich wollte nur mal vom Stand der Dinge berichten, falls es wen interessieren sollte...
~§~
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #32
Mich interessiert es.
Und ich muss auch sagen das sich alles seeehr gut anhört.
Ich hoffe es gibt weiterhin nur posive Berichte.
Der hier ging mir jedenfalls sehr ans Herz.
Ich freu mich für dich/euch :):)


Lg
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #33
Hey, das klingt doch super!

Vorallem ist es gut, wenn ihr mit dem "panikauslösenden Objekt" direkt arbeiten könnt, ich denke, dass dann noch nachhaltiger hilft, wie "nur" andere ähnliche "Objekte". Ich drück auf alle Fälle die Daumen, dass alle Beteiligten nur Positives aus diesem Üben ziehen! :) (und dass die Frau an ihrem Problem arbeiten will ist auch sehr positiv, die Hunde, die bei meiner Kleinen zum Schäfi-Problem geführt haben, waren leider in den Händen sehr uneinsichtiger Halter, sodass ich leider nie mit ihnen direkt üben konnte)

Pepsi macht das schon!
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #34
...

Danke Tompina!

Ja... Im Grunde genommen bin ich was Pepsi betrifft recht zuverlässig, dass wir da keine großen Probleme mehr haben werden.

Leider ist es bisher zu keinem weiteren Treffen mit der Border-Besitzerin gekommen. :( Habe zwar ein paar mal angefragt und ein Treffen hatten wir auch ausgemacht gehabt, aber das hat sie kurzfristig wieder abgesagt. :/
Finde es arg schade...
Vor allem wollte ja auch sie mit ihrer Hündin arbeiten. Aber ob das was wird, wenn sie nur alle 6 Wochen mal Zeit dafür findet bezweifle ich stark. :/

Mitte März geht es auf dem Hundeplatz wieder los und ich werde da einfach ganz locker rangehen und Pepsi erzählen, dass es nie irgendeinen blöden Vorfall gegeben hat und dann geht das schon. Muss gehen. Wird gehen! So! Basta! Fertig!


Und ja - im allgemeinen haben wir ja auch die letzten Wochen trainiert und wenn sie nicht grade zu sehr fixiert wird und halb angegangen wird, geht es inzwischen auch alles wieder sehr gut.

*ah* - Was hat Pepsi also heute gebracht? (Im Sinne von 'ganz die alte'. ;))
Wir waren auf nem sehr engen Weg unterwegs und es kam ein Hund von vorne, ich hatte Tacka an die Leine genommen und Pepsi lief ohne Leine nen halben Meter hinter mir.
Der Schäferhund deutlich erregt machte sich also groß und fing das Knurren an (war aber auch sicher an der Leine) - Und Pepsi? Ihr war es so egal, dass sie fast unter dem Schäferhund durchgegangen wäre ohne ihn auch nur die geringste Aufmerksamkeit zu schenken.

Also - wie gesagt - ich bin zuversichtlich und werde dann vermutlich Ende März irgendwas postives hier berichten können. *beschließ*
~§~
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #35
Hallo DyingDream

Ich denke, das ist alles eine sehr schwierige Situation. MUSS denn Pepsi mit dieser BC Hündin auskommen? Kann man sich nicht einfach aus dem Weg gehen? Ich denke, gerade 2 Hündinnen, die sich mal "auf dem Kicker haben", die lösen das so schnell nicht wieder. Und gerade BC's (gebe ich auch zu) sind da manchmal sehr eklig, die können natürlich abartig fixieren (wurden ja dafür gezüchtet) und können andere Hunde extrem einschüchtern. Schon nur mit dem Blick. Da kommt diese Hündin also daher, hat Pepsi schon lange im Visier, Pepsi schnallt das, klar, zieht schon mal den Schwanz ein... Dann muss auch niemand mehr versuchen, dies mit den Hunden zu regeln, die haben das schon lange selbst ausgemacht.

Die BC Hündin (so vermute ich einfach) hat wohl Agi als einzigste wirkliche Beschäftigung und ist an und für sich total unterbeschäftigt. Haben leider viele Border Collies. Und da macht die sich halt einen Spass daraus andere (in dem Fall Pepsi) zu ärgern.
Ich würde der Dame einfach aus dem Weg gehen. Die soll ihren Hund unter Kontrolle haben, punkt! Ist das DEIN Problem, wenn ihr Hund so einen Schaden hat? Mach es nicht zu Deinem Problem... Pepsi geht es gut, wenn sie mit dem Hund nichts zu tun hat. So sehe ich die Sache. Pepsi ist eine ältere, weise Dame. Sie kann sehr gut einschätzen, mit welchem Hund sie klar kommt und mit welchem nicht. Und so ein gestörter Border, das ist halt nicht ihre Welt. So schätze ich Pepsi ein. Und Du als Rudelführer, ich denke, manchmal ist "sich aus dem Weg gehen" nicht schlecht. Es müssen ja nicht alle Hunde miteinander auskommen, genau wie auch nicht alle Menschen sich gut verstehen.

Ich hatte in meiner Trainingsgruppe Agi mit Nupri auch so einen Mist-Border (also ich hab ja auch Borders, so ist es ja nicht... ;)) der, bzw, DIE, hat sich auch die grösste Freude gemacht, Nupri zu attackieren. Fixierte ihn die ganze Stunde. Der traute sich kaum mehr irgendwohin. Und das Mädel, was mit ihr startete, die war vielleicht 16 oder so und hatte den Hund null im Griff. Naja, dann rennt die alle voll auf Nupri los, der liegt schon auf dem Rücken (und ist weiss Gott nicht unsicher) und die geht drüber. Das war das erste Mal. Als sie dann wieder mal kommen wollte, stand ich vor Nupri und brüllte die Hündin an, die war dann so beeindruckt, dass die Trainerin sie gleich schnappte und mal wegschmiss.
Da habe ich dann halt einfach gesagt, der Hund bleibt an der Leine. Nach dem Training, wenn die anderen alle spielen, ab ins Auto! Die wollte nie spielen, nur hüten und provozieren, müssen wir nicht haben. Und das hat dann auch ganz gut geklappt. Ich hab dem Mädel dann auch gedroht, wenn der Hund noch einmal zu Nahe kommt, dann schlage ich dem Scheissvieh (sorry) die Zähne aus dem Maul! Hat sie wohl schwer beeindruckt, da hat sie dann immer geschaut dass der Hund nach den Hindernissen gleich wieder an der Leine war... :clap:
Aber mit der jetzt so spazieren gehen----ne, nicht freiwillig! Und wenn ich da Kylja dabei gehabt hätte. Oh mann, oh mann... Das hätte gehackten Border Collie mit Sauce gegeben.... :evil:
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #36
...

Hey du!

Im Grunde genommen bin ich im Moment rech zuversichtlich, dass Pepsi sich nicht mehr so extrem von der Hündin verunsichern lässt, soweit dessen Besitzerin eben darauf achtet, dass Pepsi von ihr nicht wieder so fixiert oder gar angegriffen wird. Würde so was noch mal passieren würde ich wohl echt mal ausflippen. :evil:

Einfach aus dem Weg gehen klappt leider nicht, weil wir beim Agility in der selben Gruppe trainieren.
Selbst wenn Pepsi älter wird und nicht mehr Agility macht, wäre sie ja trotzdem noch mit.

Und es ist ja auch nicht so, dass beide Hündinnen sich 'auf dem Kicker haben', sondern nur die eine. ><
Pepsi hat früher alles und jeden Hund ignoriert, der sie nicht grade bedrängte. Auch kurz vor dem 'Angriff' damals hatte Pepsi die Border-Hündin komplett ignoriert gehabt.

Diese Border-Hündin hat ja ohnehin mehrere Hunde 'auf dem Kicker' und an der Leine ist es natürlich noch schlimmer.
Die Hündin hatte als Welpe/Junghund leider auch schlechte Erfahrung mit anderen Hunden gemacht. War anfangs unsicher, woraus Scheinangriffe folgten und diese haben sich dann irgendwann zu richtigen Angriffen geformt. *seufz*

Ich will nicht sagen, dass die Besitzerin sich nicht ausgiebig mit der Hündin beschäftigt.
Körperliche Beschäftigung hatte die Hündin zumindest seit jeher und beim letzten Treffen sagte sie zumindest auch, dass sie jetzt in Richtung Zielobjektsuche gehen will.
Aber inwiefern da eine Umsetzung folgt... Na ja...

Ich denke der Wille ist da, aber die Umsetzung ist ein Problem. ;)


Klar ist es nicht mein Problem, wenn sie Probleme mit ihrer Hündin hat.
Aber war es nun ja mein Problem, dass meine Hündin das Vertrauen in mich verloren hat, was einen nötigen Schutz vor Hunden angeht.
Allein deswegen ist es mir wichtig gewesen mich mit der Besitzerin und ihrer Hündin gezielt zu treffen.
Einfach, dass Pepsi mir wieder vertraut, dass ich darauf aufpasse, dass die Hündin ihr nichts tut und sie sich in Ruhe auf mich konzentrieren kann - selbst wenn die Hündin da ist.


Was mich ärgert ist nur einfach, dass wir bisher nur dieses eine Treffen hatten, weil die Border-Besitzerin nie 10 Minuten Zeit findet oder kurzfristig absagt. ><
~§~
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #37
...

*Zuversicht wieder weg* :(

Wisst ihr - im Moment würde ich dieser Hundebesitzerin am liebsten selbst an den Hals springen.
Ihr Hund kann ja im Grunde genommen nichts dafür, dass er so ist, wie er ist.

Nun ja...
Jetzt hatte die 'Saison' am letzten Freitag wieder angefangen.
Bin auf dem Platz gekommen, wo 'die' Border-Besitzerin mit ihrer Hündin grade auf dem einen Übungsplatz war.
Sie winkte mich also zu sich rüber, im Sinne von 'JETZT' wäre ja 5 Minuten Zeit. :roll:

Na ja... Ach...
Ich war wohl nach dem einen Treffen im Winter zu euphorisch. -.-

Die Besitzerin hatte ihre Hündin nicht unter Kontrolle (war ja aber zumindest an der Leine) - aber sie war eigentlich durchweg dabei uns zu fixieren, anzukeifen und eben das große Theater.

Für Pepsi ging das natürlich voll nach hinten los und mein kleine war sofort wieder panisch. Versteckte sich mit eingeklemmten Schwanz hinter mir und wäre am liebsten sofort nach Timbuktu ausgewandert. :/
Vom Platz runter ging die Border-Hündin dann zuerst und ich wollte eine kurze Zeit später den selben Weg einschlagen. Klein Pepsi hing an der Leine und wollte einfach weiter.
Oh mensch... Das tat so weh, sie so zu sehen. :(

Positiv war dann nur, dass die Hündin samt Besitzerin nicht mehr lange blieb und Pepsi sich danach relativ schnell wieder fangen konnte.

Aber ach... :(
Ich könnte grade schon wieder nur noch losheulen. :(
~§~
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #38
Och, die arme Maus - und Du arme DyingDream (Dich mal in den Arm nehm, wenn Du magst).

Ich kann Dir zwar überhaupt gar keinen Tipp geben - zumal die Border-Besitzerin nicht wirklich mit Dir zusammen an dem Problem arbeiten möchte/kann. Aber ich kann nur zu gut nachvollziehen, wie man sich fühlt, wenn man einen Hund an der Seite hat, der sich vor Panik am liebsten im nächsten Mauseloch verkriechen würde ... :(

LG Ida
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #39
...

Weißt du - die Sache, die mich so fertig macht ist ja einfach, dass Pepsi ihr Leben lang immer so relativ selbstsicherer Hund war, dem andere Hunde einfach Schnuppe sind.

Da konnte ein Hund 2 Zentimeter neben ihr wild in ihre Richtung beißen und sie hätte den nicht mal angeschaut.

Und nun muss sie im Alter noch so ein traumatisches Erlebnis gehabt haben.

Ja - und ich ärgere mich ja auch immer mehr über die Besitzerin der Border-Hündin.
Ihr Hund hat seit Jahren schon Tendenzen in die Richtung gezeigt und daran gearbeitet wurde natürlich so gut wie gar nicht. Jetzt gab es einige 'Zwischenfälle' und sie schafft es auch noch nicht mit dem Hund richtig daran zu arbeiten.
Die Hündin hat doch auch nur wahnsinns Stress, bei den meisten Hundebegegnungen.
Aber gut - dafür lässt sie die Hündin dann 'nur mal so' Nachwuchs in die Welt setzen. Einen spezifischen Trainerschein machen. etc. - Dafür war dann natürlich Zeit.



Zumindest habe ich daraus gelernt, dass mein Griff bei solch einem Angriff als erstes zum Fremdhund geht. -.-
~§~
 
  • Traumatisches Erlebnis nach Hundeangriff Beitrag #40
Hallo DyingDream

Mal ganz ehrlich: habt Ihr wirklich keine Möglichkeiten, Euch einfach aus dem Weg zu gehen!? Hab das glaub in dem Thread weiter oben schon mal vorgeschlagen, ich weiss.... :eusa_shhh:

Aber ich sehe da wirklich keine Möglichkeit.

Weisst Du, wäre das nun eine Situation gewesen, wo die BC Hündin mal austickt oder es halt wirklich einfach "dumm lief" (sollte zwar nicht, kann aber ja mal passieren) und die Besitzerin arbeitet nachher mit dem Hund und kann 1 Monat darauf wirklich sagen, es ist ok, wir machen es nochmals und Pepsi nimmt dann wirklich auch was Positives mit----dann wäre das genial und ich würde auch sagen, ok, los gehts, macht mal!

Aber in dem Fall, wenn die BC Hündin so derart dumm tut, sehe ich nur Zuversicht, wenn ihr Euch aus dem Weg gehen könnt. Denn jedes Mal, wenn Ihr Euch trefft und die Hündin Pepsi wieder ankeift, wird Pepsi in ihrer Erwartungshaltung bestätigt. Und die BC Hündin, jedes Mal, wenn die so rumzickt und die Besitzerin nichts dagegen tun kann und die Hündin merkt, wie sehr sie mit ihrem Verhalten alle beeinflusst----desto stärker fühlt die sich und desto schlimmer wird es.

Gerade BC's (und das kann ich nun wirklich beurteilen!) brauchen extrem viel Arbeit, extrem viel Konsequenz, um solches Verhalten wieder "wegzubekommen". Und wenn die Besitzerin derart nicht einsichtig ist (neee, man "züchtet" noch mit der Sch......Töle----als ob es nicht genug BC's auf der Welt gäbe....), dann gibt es eh keine Chance. Sorry.

Sorry für meine klaren Worte aber es gibt einfach zu viele doofe Hundebesitzer, zuviele, die ihre Hunde nicht im Griff haben.... Ich kann nur eines sagen, auch wenn es vielleicht leichter klingt, als es ist----geh denen aus dem Weg. Zum Wohle von Dir und Deinen Hunden... DEN Stress musst Du weder Dir noch Pepsi antun. Wirklich nicht!
 
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