- Beschäftigung bei Robusthaltung Beitrag #1
Serayla
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Hallo zusammen,
ich hab da mal eine Frage die das Beschäftigen des Pferdes betrifft.
zur Vorgeschichte:
Ich interessiere mich sehr für Pferde reite gerne und bin immer bemüht möglichst viele Erfahrungen zu sammeln. Also habe ich schon in vielen Ställen und auch bei Züchtern gearbeitet. Am schlimmsten fand ich die Stallhaltung wo die Tieren den ganzen Tag in einer Box stehen und nur für 30 min aufs Paddock dürfen. Wenn ich sie dann raus gebracht habe waren sie total hibbelig und aufgedreht und kaum zu händeln und zu bändigen. Einfach unausgeglichen.
So im Gegensatz dazu reite ich bei einer Privatperson und die hat eine Herde von 12 Pferden in Robusthaltung auf großen Koppeln mit Zugang zum Wasser. Die Koppeln werden auch im Sommer gewechselt wenn sie abgegrast sind. Die Tiere sind Tag und Nacht Sommer wie Winter draussen. Wenn man auf die Koppel kommt sind die Tiere viel ausgeglichener und entspannter und auch unter dem Sattel kann sie nichts aus der Ruhe bringen. Bin also sehr begeistert von der Freilandhaltung
Jetzt frage ich mich aber ob man auch die Tiere in Robusthaltung zusätzlich beschäftigen sollte sei es durch Bodenarbeit und Kunststücke oder durch Spiele bei denen sie frei entscheiden können wie sie spielen und was sie gerne machen.
Irgendwie hab ich nämlich das Gefühl, dass Besitzer die ihre Tiere draussen halten dazu neigen sie sich selbst zu überlassen. Natürlich werden die physischen Bedürfnisse gestillt wie Zufüttern im Winter, TA und Hufschmied. Mir ist auch klar dass es am meisten ihrer natürlichen Lebensweise entspricht aber trotzdem hat man da ja keine Wildpferde stehen und sie sind trotz allem in ihrem Bewegungsradius eingeschränkt und können nicht "wandern".
Was meint ihr, trotzdem jeden Tag die Tiere geistig auslasten?
Oder haltet ihr eure Tiere auch so? Wie handhabt ihr das?
Liebe grüße
ich hab da mal eine Frage die das Beschäftigen des Pferdes betrifft.
zur Vorgeschichte:
Ich interessiere mich sehr für Pferde reite gerne und bin immer bemüht möglichst viele Erfahrungen zu sammeln. Also habe ich schon in vielen Ställen und auch bei Züchtern gearbeitet. Am schlimmsten fand ich die Stallhaltung wo die Tieren den ganzen Tag in einer Box stehen und nur für 30 min aufs Paddock dürfen. Wenn ich sie dann raus gebracht habe waren sie total hibbelig und aufgedreht und kaum zu händeln und zu bändigen. Einfach unausgeglichen.
So im Gegensatz dazu reite ich bei einer Privatperson und die hat eine Herde von 12 Pferden in Robusthaltung auf großen Koppeln mit Zugang zum Wasser. Die Koppeln werden auch im Sommer gewechselt wenn sie abgegrast sind. Die Tiere sind Tag und Nacht Sommer wie Winter draussen. Wenn man auf die Koppel kommt sind die Tiere viel ausgeglichener und entspannter und auch unter dem Sattel kann sie nichts aus der Ruhe bringen. Bin also sehr begeistert von der Freilandhaltung
Jetzt frage ich mich aber ob man auch die Tiere in Robusthaltung zusätzlich beschäftigen sollte sei es durch Bodenarbeit und Kunststücke oder durch Spiele bei denen sie frei entscheiden können wie sie spielen und was sie gerne machen.
Irgendwie hab ich nämlich das Gefühl, dass Besitzer die ihre Tiere draussen halten dazu neigen sie sich selbst zu überlassen. Natürlich werden die physischen Bedürfnisse gestillt wie Zufüttern im Winter, TA und Hufschmied. Mir ist auch klar dass es am meisten ihrer natürlichen Lebensweise entspricht aber trotzdem hat man da ja keine Wildpferde stehen und sie sind trotz allem in ihrem Bewegungsradius eingeschränkt und können nicht "wandern".
Was meint ihr, trotzdem jeden Tag die Tiere geistig auslasten?
Oder haltet ihr eure Tiere auch so? Wie handhabt ihr das?
Liebe grüße